#1

Darya's & John's Stuff

in Elternschlafzimmer 01.12.2019 20:31
von Darya Kolesnikow | 7.114 Beiträge
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zuletzt bearbeitet 08.02.2021 14:00 | nach oben springen

#2

RE: Darya's & John's Stuff

in Elternschlafzimmer 28.01.2021 05:35
von Darya Kolesnikow | 7.114 Beiträge
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11. Juli


Daryas Bauch war unwahrscheinlich groß und so richtig Bewegen konnte sie sich auch nicht mehr. Doch sie musste raus aus ihren Vier Wänden. Je näher sie dem errechneten Geburtstermin kam, schlug ihre Stimmung immer wieder um. Die letzten Tage hatte sie in Johns Büro geschlafen, hatte am Fenster gestanden in der Hoffnung, das er doch nach Hause kommen würde, das er sagen würde: Hier bin ich! Ich bin da! Wir schaffen das! Doch sie musste erkennen, das er nicht nach Hause kam, das ihre Hoffnungen nur ein kleiner Schimmer am Horizont war.
Seit gestern Abend hatte sie bereits ein ziehen in ihrem Bauch gespürt, der Druck nach unten nahm immer mehr zu und sie musste alle 5 Minuten auf Toilette gehen weil sie glaubte, sie machte sich jeden Moment in die Hose! Aber da sie glaubte, der Kleine würde sich noch etwas Zeit lassen, bat sie ihre Mutter ihr beim anziehen zu helfen und fuhr sie nach Vegas hinein um mit Jackson zu Frühstücken. Jackson... der Cousin ihres Liebsten war in all den Monaten eine große Hilfe für sie. Er half ihr beim putzen, half ihr beim Einkaufen, half ihr mit seiner Anwesenheit wenn sie mit allem überfordert war. Er war auch derjenige der Wochenlang bei ihr blieb als John verschwand und versuchte, sie aus seinem Büro heraus zu holen, weil sie in seinem Stuhl geschlafen hatte. Genau zu diesem Mann zog es sie heute um mit ihm noch einmal die Krankenhausunterlagen durchzugehen. Vor einem Monat hatten sie bereits 4 Notfalltaschen verteilt. Eine stand bei ihr im Hausflur, die andere bei ihren Eltern, eine bei Siran und eine bei Jackson. Einfach nur für den Fall der Fälle, falls sie bei einem der Dreien war. Schon während der Fahrt schrieb sie ihm eine Nachricht das sie bereits auf dem Weg war und als sie ankam, stand er bereits in der Tür. Mit einem Lächeln auf den Lippen ließ sie sich von ihm aus dem Wagen helfen. So langsam fühlte sie sich wie ein Elefant im Porzellanladen! Keine einzige Hose passte, ihr Bauch sah aus als ob sie Drillinge bekommen würde und ihr Hunger... ihr Hunger war mit nichts zu vergleichen! Nach dem obligatorischen Kuss auf die Wange, gingen sie gemeinsam in seine Küche, da spürte sie schon wieder einen dumpfen Schmerz der sich über ihren Bauch ausdehnte. „Ich glaube... ich hatte gerade eine Wehe“ Murmelte sie vor sich hin und Jackson, der gerade eine Flasche O-Saft aus dem Kühlschrank holen wollte, ließ diese sofort fallen. Doch sie beruhigte ihn, sie wusste, das es noch nicht an der Zeit war, das sie ins Krankenhaus gingen. Trotzdem stellten sie die Stoppuhr, um überhaupt einen Überblick zu haben.
Was sie sich nicht nehmen ließ, war das Frühstück! Es war 9 Uhr in der Früh und ihre letzte Mahlzeit lag bereits 8 Stunden zurück! Also frühstückten die beiden in Ruhe und setzten sich auf die Couch während sie damit kämpfte, ihre Wehen zu unterdrücken. Wollte es schon kommen? Nein noch nicht! Darya hatte noch 2 Wochen Zeit und so lange musste er noch drin bleiben! Er musste einfach! Vielleicht kam John ja nach Hause in dieser Zeit! So richtig war sie nicht bereit dafür gewesen, auch wenn Jackson ihr immer wieder was zu trinken brachte und ihr auch half, auf die Toilette zu gehen. Es war nicht, weil sie wirklich für kleine Mädchen musste, es war eher, weil das Baby sich weiter nach unten schob und ihr noch mehr als sonst auf die Blase drückte!
Gegen 13 Uhr machten sich die beiden dann auf dem Weg ins Krankenhaus und sie könnte schwören, das Jackson da auch die ein oder andere rote Ampel überfuhr! Aber die Wehen kamen nun in einem 3 Minuten Takt und achtete nicht mehr darauf, sondern eher darauf, tief durchzuatmen und die Augen zu schließen.
Während er also im Halteverbot parkte und einen Rollstuhl in der Notaufnahme holte, blieb sie im Wagen zurück und schnappte sich ihr Handy. Wen rief sie an? John! Es ging wie immer nur die Mailbox dran und wie in den letzten Monaten, sprach sie ihm mit erstickender Stimme eine Sprachnachricht auf. „Wenn du in der Nähe bist! Komm nach Hause! BITTE! Es ist so weit und ich weiß nicht ob ich das ohne dich schaffe!“ blaffte sie auf das Band und schmiss ihr Handy dann auf die Rückbank um sich den Türgriff zu krallen und die Wehe über sich ergehen zu lassen. Wenn er wirklich im Krankenhaus auftauchen würde, würde sie ihm den Kopf abreißen! Den Kopf!
Als Jackson mit einer Schwester wieder kam, halfen die beiden ihr in den Rollstuhl, Jackson schnappte sich die Notfalltasche und gemeinsam ging es dann hinein. Sie wurde sofort in den Kreissaal geschoben. Mit Hilfe des jungen Mannes, zog man sie aus und verpasste ihr einen Krankenhauskittel und einen Wehenschreiber. Auch Kontrollierte die Hebamme wie weit sie bereits geöffnet war, doch es waren nur 4 Zentimeter, also würden sie noch verdammt lange warten müssen. Darya ließ sich ins Bett fallen und drehte sich auf die Seite damit Jackson ihr über den unteren Rücken streichen konnte. Da liefen ihr die nächsten Tränen über die Wange, denn die Hebamme sah die beiden mit freudigen Augen an. „Es ist immer wieder schön wie sich Väter kümmern“ Darya sah sie mit einem vernichtenden Blick an, nicht weil sie Jackson nicht mochte! Um Himmels Willen! Er war für sie da, aber die Frau wusste doch gar nicht WAS sie da sagte! Doch anstatt ihr zu antworten, heulte sie weiter und ließ zu, das Jackson sie von hinten umarmte und ihr ins Ohr flüsterte, das alles wieder gut werden würde. Natürlich! Alles würde wieder gut werden! Wo lebten denn bitte alle? So lag sie da... eine halbe Stunde... eine Stunde... ließ jede Wehe über sich ergehen, ließ zu – weil es keine andere Wahl gab – das ihr Bauch sich dabei immer wieder verhärtete und die Schmerzen sich über ihren Körper ausbreitete. Alles... ohne auch nur einmal zu schreien.
Dennoch musste sie noch einmal auf die Toilette gehen, weswegen ihr Jackson aus dem Bett half und sie rüber in das kleine Badezimmer brachte welches direkt an den Kreissaal grenzte. Er war es auch, der ihr wieder von der Toilette hoch half und sie wieder ins Bett verfrachtete! Genau in dem Moment als die junge Frau wieder lag, brachte man ihr die Unterlagen welche noch ausgefüllt werden mussten. Da sie immer wieder mit den schmerzen kämpfte, ließ sie Jackson schreiben. Ihr Name kam als erstes... dann das Feld mit dem Namen des Vaters. Darya versuchte wirklich nicht zu weinen, versuchte die Tränen zu unterdrücken... doch als sie Jackson ansah und ihm sagte, das er John eintragen sollte, brachen die Tränen wie aus einem Wasserfall aus ihr heraus. Sie war fertig mit den Nerven gewesen und fertig mit dieser Welt, mit dem Tag und mit der Situation! Bei dem Namen des Kindes, sah Jackson sie fragend an, doch die junge Frau wendete den Blick an die Decke. „John Junior Walsh Kolesnikow“ diktierte sie ihm und griff mit den Fingern ins Laken hinein. Die Wehen kamen nun jede Minute, doch geöffnet, war sie immer noch nicht, selbst die Fruchtblase wollte nicht so wie sie wollte. Wollte sie das hier überhaupt? Sie sah zu Jackson und dann auf die Hebamme bevor sie versuchte aufzustehen. „Ich mach das hier nicht. Ich schaff das hier nicht! John muss nach Hause kommen. Ohne ihn mach ich das hier nicht!“ Sie heulte in einer Tour und die Hebamme und auch Jackson versuchten sie wieder ins Bett zu bringen, doch Darya schüttelte alles weg was sie gerade versuchte anzufassen! Nein sie wollte hier nicht mehr liegen und darauf warten, das dieses Baby ihren Körper verließ! Ohne John würde sie das nicht schaffen! „Ob sie wollen oder nicht, ihr Kind wird heute kommen“ Wirklich? Darya wollte gerade mit der Hand ausholen, da hielt Jackson sie gerade noch auf, sonst hätte sie der Hebamme noch eine reingehauen!! Was sollte sie sagen? Ihre Emotionen drehten gerade komplett durch! Vollkommen Kraftlos ließ sie sich wieder nach hinten legen, wobei die Hebamme Jackson mit aufs Bett schob. Darya vergrub ihr verheultes Gesicht an seiner Brust und krallte sich an seinem Shirt fest. „Ich schaff das nicht Jackson...“ schluchzte sie immer wieder gegen die Brust des Cousins. Er versuchte wirklich sein bestes! Strich ihr über den Rücken und versuchte sie irgendwie zu beruhigen. Erzählte ihr wie toll es werden würde den kleinen aufwachsen zu sehen, erklärte ihr, das er immer bei ihr sein würde und ihr helfen würde, das sie hier nicht allein war. Sie wusste das sie nicht allein war... sie spürte das sie nicht allein war... so sehr sie Jackson auch mochte, er war der falsche Mann in diesem Zimmer. Es dauerte eine ganze Weile bis Darya sich wieder halbwegs beruhigt hatte. „Ich muss noch mal auf die Toilette“ murmelte sie vollkommen fertig an Jacksons Brust, der gleich aufstand und ihr helfen wollte. Doch gerade ein Bein aus dem Bett geschoben, platzte ihr die Fruchtblase, welche sich auf dem Boden ergoss und Jacksons Schuhe in Mitleidenschaft gezogen hatten. „Entschuldige“ murmelte sie ihm entgegen und legte sich wieder zurück ins Bett während die Hebamme schon ankam um den Boden zu wischen.
Die Wehen, die sich nicht aufhalten ließen, wurden von der Intensität immer schlimmer, weswegen die Hebamme nun auch noch mal nachsah, wie weit sie geöffnet war. Sie hatte ihre 10 cm erreicht. „Mit der nächsten Wehe können sie Pressen“ Darya griff nach dem Shirt von Jackson und zog ihn an sich heran. „Ruf ihn an! Sprich ihm auf die scheiss Mailbox und sag ihm das er seinen verfluchten Arsch herbewegen soll sonst bring ich ihn um!“ Sie wusste ganz genau das Johns Handy drauf war und sie wusste, das John nicht durch die Tür kommen würde, aber sie wollte das Jackson es tat und ihr Blick ließ ihm da auch kein Spielraum, weswegen sie ihm, zwischen zusammengepressten Lippen – da sie gerade versuchte zu pressen – sagte, das er den Lautsprecher anmachen sollte damit sie auch sicher gehen konnte das er es tat! Wie zu erwarten, ging die Mailbox dran! In diesem Moment verlor sie wirklich allen Mut auch wenn Jackson nach ihrer Hand griff damit sie sich bei ihm festhalten konnte und ihr mit der anderen Hand und einem Lappen über die Stirn strich. So sehr die Wehen und der Schmerz sie zum Pressen verleitete, sie konnte nicht pressen. Sie versuchte es wirklich, doch so richtig pressen konnte sie einfach nicht. Es war, als ob sie das Baby nicht in eine Welt entlassen wollte, in der sein Vater nicht da war!
Die Hebamme verlangte immer wieder, das Darya alles gab, doch diese schüttelte immer nur den Kopf und murmelte leise vor sich hin, das sie nicht könnte. Es war nicht, das es der Latina an Kraft mangelte, ganz und gar nicht, ihre Emotionen und ihre Gedanken ließen es einfach nicht zu.
„Setzen sie sich hinter sie und halten sie sie fest! Sie MUSS pressen“ wies die Hebamme Jackson an, der wirklich mit auf das Bett kletterte und sich hinter sie schob. Sofort griff sie nach seinen Händen und presste ihren Rücken gegen seine Brust um den Schmerz in ihrem Bauch und den Schmerz in ihrem Herzen los zu werden. Jackson beugte sich mit dem Kopf nach vorn und redete ihr die ganze Zeit gut zu, er gab wirklich sein bestes und das rechnete sie ihm wirklich hoch an! Gerade als sie wirklich pressen wollte, öffnete sich die Tür und sie hielt, mitten beim Pressen die Luft an. Ihr Blick schnellte zur Tür und für einen Moment war da die Hoffnung! „John?“ Es war jedoch nicht John der durch die Tür kam, es war der Arzt der von der Schwester durch einen Knopfdruck gerufen wurde. Und so... verlor sie wieder ihren Willen zu pressen. „Was... wenn ihm was passiert ist? Was... wenn er... tot ist und nie wieder nach Hause kommt... was wenn der Kleine seinen Vater niemals kennenlernen wird?“ immer wieder schüttelte sie bei ihren Worten den Kopf und presste die Beine zusammen. „Er sollte hier sein, @John Walsh sollte... neben mir stehen und warten...sollte die Nabelschnur durchschneiden... den Kleinen halten... er sollte... einfach hier sein!“ Sie heulte wieder und die Kraft zu Pressen, hatte sie trotz des enormen Schmerzes nicht. Der Arzt redete auf sie ein, das dem Baby etwas passieren würde wenn sie nicht langsam anfangen würde zu pressen... Jackson redete auf sie ein, er versprach ihr noch einmal nach John zu suchen... versprach ihr mit Javier noch einmal nach LA zu fahren... versprach ihr alles in seiner Machtstehende zu tun, solange sie nur anfing zu pressen. Immer weiter liefen ihr die Tränen über die Wange, als sie mit ihren Händen die von Jackson so sehr drückte, als ob sie diese zerquetschen wollte. Dann... fing sie an zu pressen. Es fühlte sich an als ob ihr Körper zerreißen würde, als ob sie entzwei geteilt werden würde zwischen ihren Beinen und sie spürte, wie sich dieser kleine Schädel durch ihren Körper schob.
Immer wieder drückte sie ihren Oberkörper nach vorn beim Pressen und sackte in dieser kurzen Pause zurück gegen Jacksons Brust. Jetzt, konnte sie nicht mehr aufhören, denn John Jr bahnte sich seinen weg durch ihre Mitte. „Ich sehe den Kopf! Sie haben es gleich geschafft!“ kam es aufmunternd von der Hebamme, der sie gern gesagt hätte, das sie die Plätze tauschen könnten wenn sie denn so euphorisch war, aber sie schluckte es herunter und presste... zwei Mal... dann flutschte das kleine Wesen aus ihrem Körper heraus, direkt in die Arme der Hebamme. Daryas Mitte brannte und fühlte sich an, als ob sie 4 Wassermelonen aus sich herausgepresst hatte und sie war... fertig... Die Hebamme schob Darya das Oberteil herunter und drückte ihr das schreiende Baby auf die Brust. Sie heulte schon wieder. Vor Glück... vor Freude... vor Trauer... Die Arme um das Baby gelegt, bekam Jackson hinter ihr die Schere in die Hand und die Nabelschnur hingehalten damit er sie durchschneiden konnte.
Ihr Blick ging auf das schreiende Baby welches seine kleinen Finger streckte und die Füße anzog um sich einzukugeln. Ein schwaches Lächeln zeichnete sich auf ihren Lippen ab. Er war da. John Jr. Während sie unten herum versorgt wurde, schmiegte sie sich kraftlos an Jackson. „Du hast es versprochen! Du hast versprochen ihn noch mal zu suchen!“ murmelte sie immer wieder vor sich hin während sie dem Kleinen auf ihrer Brust einen Kuss auf den Schopf gab. Sie konnten eine halbe Stunde so liegen bleiben, doch dann wurde ihr das Baby abgenommen für die Erstuntersuchung. Da sich ihre Beine wie Pudding anfühlten und sie glaubte, das sie des Laufens gerade nicht mehr mächtig war, bat sie Jackson mitzugehen, der sich sogleich hinter ihr hervorschob und mit der Hebamme mitging. Darya? Die lag in diesem Krankenhausbett und starrte durch das Fenster in den Nachthimmel hinaus. Winzige Tränen liefen ihr aus den Augen... winzige Tränen, weil sie an den Mann den sie liebte dachte.



John Walsh heult leise
John Walsh errötet!
zuletzt bearbeitet 08.02.2021 14:01 | nach oben springen

#3

RE: Daryas Stuff

in Elternschlafzimmer 08.02.2021 14:49
von John Walsh | 3.567 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand » Stichwunde an der Seite

"Jemanden zu lieben bedeutet nicht, dass man immer mit diesem zusammen sein kann.."


Ein Abschied für immer...- ?
- Das Spiel möge beginnen!


John war nicht sonderlich erfreut gewesen, als Viktor ihn doch allen ernstes nach Seatle geschickt hat. Für ganze 2 Tage würde er seine schwangere Frau nicht sehen. 2 Tage, die einfach zu lang waren. Ehrlich gesagt wollte er kaum noch einen Moment ohne seine Latina sein und dennoch war er dem ganzen- mürrisch!- entgegen gegetreten, war mit einem weiteren PAX Mitglied in das Flugzeug gestiegen und war in Richtung Seatle unterwegs. Während der Flug recht ruhig war, da es zum Glück ein Direktflug war!- wenigstens da wurde nicht gespart, war er seinen Gedanken nachgegangen. Ist durch den Kopf gegangen, was sie noch alles für das Kind haben mussten, so waren sie dabei gewesen, das Kinderzimmer einzurichten. Sicher, es konnte in der Schwangerschaft immer etwas passieren, doch war sie aus der kritischen Zeit nun raus und das Kleine in ihrem Bauch gedeite so prächtig, dass ihm jedesmal Stolz erfüllte, wenn er an sie oder dem Baby dachte. So war auch jetzt wieder sein Lächeln auf den Lippen vorhanden. Wenn er den Deal schnell über die Bühne brachte, würde er noch Zeit haben, durch die Stadt zu gehen und ihr und dem Kind was hübsches zu kaufen. Einen Teddy vielleicht... Wobei er sowas normales für sein Kind nicht in betracht zog. Kurz dachte er daran, was er als Baby gerne gehabt hatte und lächelte, als er an seinen Wolf dachte, den seine Mutter- einst liebend- in sein Kinderbett gelegt hatte. Das original Kuscheltier welches er damals besessen hatte- wohl gemerkt das einzige und danach nie mehr eines- hatte er nicht mehr, weil sein Vater es damals verbrannt hatte, doch er würde in der Stadt eines besorgen. Ein persönliches Geschenk von seinem Vater für seinen Sohn.
Den Gedanken fest in seinem Kopf gesetzt, war das Flugzeg endlich gelandet. Ohne Umschweife war er in das Hotel gefahren, hatte zusammen mit Evelyn eingecheckt- natürlich zwei getrennte Zimmer!- und verabschiedetete sich von ihr. Sie wollte noch rasch an die Bar, er hingegen direkt auf sein Zimmer. Mit dem Handy in der Hand lief er zu den Aufzügen und wäre er in diesem Moment etwas achtsamer gewesen, hätte er gewusst, dass er dort weg musste.
Doch so tippte er die Nummer seiner Latina ein, blickte kurz zur Fahrstuhlanzeige hoch, nickte den Männern zu, die in der ersten Etage in den Aufzug zustiegen und wollte schon den grünen Hörer drücken, und den Anruf tätigen, als er das förmliche schreien seines INstinkes endlich wahr nahm, ohne den Kopf zu heben, nach vorne blickte und sich dann auch schon verteidigen musste. Aus einer Rektion heraus, griff er, der Hand, welche nach ihm greifen wollte, und schleuderte den Kerl über seine Schulter gegen die Wand des Aufzugs. Der zweite grinste etwas, wollte ebenfalls nach John greifen, doch auch das wehrte der Ire ab, schlug den Kopf des Mannes gegen die Wand und blickte auf die beiden Männer runter.
Das Handy, in seine Hosentasche gesteckt- der Anruf musste leider warten- beugte er sich zu den bewusstlosen Kerl hinab, griff in seine Tasche, um einen Iditz zu bekommen, wer es genau war, doch kam er nicht dazu. Natürlich hatte er eine Ahnung, zu wem die Männer gehörten, und kaum öffnete sich die Aufzugtür, wurde seine Annahme auch schon bestätigt. Zwei weitere Männer- die er einst im Kampf ausgebildet hatte- traten auf ihm zu. Beide griffen gleichzeitig an, doch wehrte John den einen ab, kassierte einen Schlag in die Magengegend und verzog etwas das Gesicht. Dann warf er den Typen, den er abgewehrt hatte auf den, der ihm Angriff. Rasch machte der bulle von Mann kehrt, lief in Richtung der Treppen und wäre fast in den nächsten gelaufen, der direkt mit einem Angriff um die Ecke kam. Brummend, wich John aus, wehrte die Hand ab, in welcher der Kerl ein Messer hielt und schlug ihm so feste in die Magengegend, das er jaulend zusammen brach. "Du machst es uns aber auch Schwer Walsh!" bellte ein weiterer, der John böse anfunkelte. Darauf nichts sagend, wartete John, dass er angriff. Kaum einen Wimpernschlag später, war es auch schon soweit. Der Kerl griff nach ihm, doch war John schneller. Er nahm ihn in den Würgegriff, drückte ihm die Luft ab und ignorierte den Schmerz, als er Kerl mit der Hand ausholte und ihm ins Gesicht schlug. Ignorierte die verzweifelten Versuche eines gleich sterbenden, sich zu befreien. Aus einer Reaktion heraus, hob John das Bein und trat hinter sich, gerade noch rechtzeitig, um den zweiten Mann abzuwehren. Doch als noch einer dazu kam, den John zu spät sah, krümmte er sich kurz vor Schmerz, den der Schlag des Mannes ging direkt auf die Niren. Trotz des Schmerzen ließ er den Mann in seinem Griff nicht los, diese japste schon und schlug weiter auf den Iren ein.
Erst als John etwas spitzes an seinem Hals merkte, was ihm sogleich die Sicht nahm, lockerte er den Griff. Gerade rechtzeitig für den Kerl, den der japste nach Luft. Während John versuchte die nahende Dunkeltheit, den Schwindel abzuwehren, hielt er sich die Hand an den Kopf. Sich sonst immer auf seine Reaktionen verlassen könnend, war es, als wären diese plötzlich nicht mehr vorhanden. Er sah rauf und bekam direkt eine komplette Brandbeite an schlägen ab, die ihm von den Füßen rissen. Mit einem Mal war es nicht nur die Sicht, die ihm fehlte, sondern auch die Schwere seines Körper, als er sich nicht mehr dazu in der Lage fühlte, die Arme zu heben.
Er landete auf dem Boden, blickte hinauf in- einem ihm bekanntes Gesicht, welches sich zu dem Schauspiel dazu gesellte- und kassierte einen Triff, der ihm nun in die vollkommende Dunkelheit schickte. Als er erwachte saß er gefesselt auf einen der Stühle. Mühsam öffnete er seine Augen, versuchte zu realisieren, wo er war, suchte unterbewusst sogar nach einem möglichen Ausgang- das erste, was ein Walsh in der Regel tat, wenn er in einem ihm unbekannten Raum war- und kämpfte die Dunkelheit weg. Durch das Dickicht in seinem Kopf bahnte sich eine Stimme durch, die er zu gut kannte.
Er schmeckte das Metall in seinem Mund, den der letze Tritt ging gegen sein Gesicht und hatte ihm Nasenbluten und eine aufgeplatze Lippe beschwert. "Hallo Walsh..." grinste der Typ, als John endlich den Kopf anhob. Mit einem bissigen Gesichtsausdruck leckte sich der Ire über seine blutige Lippe. "Ihr habt aber ziemlich lange gebraucht, um mich zu finden." entgegente John ebenso bissig, wie sein Blick. Der Kerl verzog nur kurz den Mund, holte aus und schlug John abermals ins Gesicht. Johns Kopf schellte nach links. Dennoch kam ein Lachen über seine Lippen. Was er sofort mit einem weiteren Schlag bestrafte bekam. "Noch immer ein Weichei." setze John an, spuckte das Blut, welches sich in seinem Mund gesammelt hatte auf den Kerl, traf ihm und grinste. "Oh.. hast du dich jetzt etwa doch dreckig gemacht" schmunzelte John und provozierte den Kerl. Er konnte nichts anders, den der Typ, der vor ihm stand konnte er bis auf den Tod nicht ausstehen. Die Worte des Iren trafen, denn abermals holte der Kerl zu einem Schlag aus, doch bevor die Hand Johns Gesicht ein weiteres Mal treffen konnte, wurde er unterbrochen. "Aidian. Es reicht." Aidian, der nur den Mund verzog, weil er es schon förmlich gespürt hat, wie dessen Hand gegen Johns gesicht flog, verzog den Mund. Aber er gehorchte.
Abermals tat sich ein grinsen auf Johns Gesicht auf, als er das Gesicht zu der befehlshabende Stimme hörte. Es überraschte ihn nicht, dass sich Braden einen Weg nach oben gebahnt hatte. Der Kerl war damals schon taff und John hatte immer gewusst, dass in dem Jungen ein großes Potential steckte. "Es war schwer dich ausfindig zu machen.. oder gar an dich ran zu kommen." setze sich der blondhaarige Typ vor John und blickte ihm entgegen. "Hmm. Dein Gesicht sieht übel aus. Du solltest das verpflegen lassen, nicht das es noch Narben gibt." meinte er ironisch, wie als würden sie ein einfaches Gespräch führen. Ohne ein Wort darauf zu sagen, hob John die Mundwinkel. "Ihr bekommt mich nicht wieder zurück nach Irland." Sein Leben spielte nicht mehr dort, erst recht nicht mehr in den Reihen der Mafia. Braden sah ihm nicht ansatzweise überrascht entgegen, doch beugte sich dieser zu John rüber und kam ihm so nahe, dass er dessen säuerlichen Atem riechen konnte. "Walsh.. Denkst du, wir bitten dich wieder zurück zu kommen? Du solltest doch wissen, dass wir nie mit leeren Händen kommen. Das hast du mir beigebracht, weißt du nicht mehr?" Der Kerl grinste frech. Und in diesem Moment ahnte John nichts gutes. Das mulmige Gefühl inihm drin, wurde bestätigt, als Braden ein Bild von Darya aus der Tasche zog. "Ich denke du wirst sie erkennen nicht? Eine wunderschöne Frau.... so zart und Bildhübsch... aber auch so zerbrechlich...." setze der Typ an und während Hass und Verzweiflung in seinem inneren umeinander kämpften, spuckte John abermals das Blut, welches sich in seinem Mund sammelte aus. Diesmal aber zu Boden. Nun brauchte er Fein gefühl, um aus der Sache raus zu kommen. Also hob John nur den Blick und sah Braden genervt an. "Ich stimme dir zu. Hübsche Frau aber auch nur ein schönes Spielzeug. Ein Betthäschen... du erwartest doch nicht ernsthaft, dass ich euch nach Irland folge, weil du drohst eine Liebschaft umzubringen?" John lachte trocken auf. "Du solltest mich besser kennen." Bardy blickte auf John hinab. Im ersten Moment sah der Ire dn Unglauben in dessen Blick, die Frage, ob sie sich getäuscht haben doch dann legte sich ein mieses grinsen auf dem Gesicht des Mafiamitgliedes. "Ein Betthäschen also?" er beugte sich wieder zu John. "Dann wird es dir ja auch nichts ausmachen, wenn wir sie Stück, für Stück maltretieren." Kurz ließ er seine Worte wirken. Während John sich weiter versuchte nichts anmerken zu lassen, schnürrte es ihm die Kehle zu. Den Gedanken, sie in den Händen dieser Sadisten zu wissen war etwas, was er sich nicht einmal vorstellen wollte. Es wäre ihr sicherer Tod. Ein langsamer und sehr qualoller sicherer Tod. Doch statt zu betteln, zuckte John die Schultern. In der Hoffnung, sie würde ihm glauben schenken und sich erstmal von ihr fern halten. Ein Hauch von Hoffnung, dass Vik ein Auge auf Darya hatte war da, doch ließ Braden nicht locker. "Bevor wir die Stück für Stück zerlegen und dir zum Fraß vorwerfen, lasse ich mal meine Männer ran. Jeder einzelne wird sich an ihr ergötzen und sie so lange ficken, bis sie nach dem Tod bettelt! Und wennich fertig bin, wird sich sicherlich auch Mago darum erfreuen, wenn seine Männer mal wieder was ordentliches zu ficken haben." Aus einer weiteren Reaktion heraus spuckte John dem Kerl das Blut ins Gesicht. Nur leider hatte er sich mit dieser Aktion verraten. "Wenn du sie anrührst, wirst du dir wünschen, niemals geboren worden zu sein" spieh er, zerrte an den Handschellen, die ihm fixierten und wollte sich zu gerne auf den Wichser vor ihm schmeißen, doch gelang es ihm nicht, sich zu befreien.
Braden grinste nur. "Also Walsh... Wie ich das sehe..." er nahm ein Taschentuch aus seinem Anzug, wischte sich über das Gesicht und damit das Blut ab, und sah dann wieder zu John. "... hast du zwei Möglichkeiten. Du könntest sie retten, wenn du mit uns kommst... Aus ihrem Leben verschwindest und ihr ein ruhiges Leben schenkst- sie wird sicherlich viel zu schnell über dich weg sein!- oder aber du kannst mit ansehen, wie wir sie dazu bringen, sich zu wünschen niemals geboren worden zu sein... Du weißt. Ich habe immer meinen Spaß mit einer so wunderschönen Frau... Oh!" kurz sah er überrascht und ziemlich erfreudig aus. "... du kannst Ana fragen. Du kennst sie doch noch ja? Die kleine rothaarige aus der Nachbarschaft..." er sah John fragend an, doch würde er von ihm keine Antwort bekommen. "... sie hat leider das laufen verlernt... ich glaube der glühende Lotkolben in ihrer Fotze hat ihr einfach den Rest gegeben. Danach wollte sie einfach kein Orgsamus mehr bekommen... Eigentlich wollte sie mich nicht einmal mehr ficken..." John ballte die Hand zur Faust, als er das hörte, denn Ana war eine herzensgute und unschuldige Person gewesen. War ihm immer mit einem Lachen begegnet, immer fröhlich, doch hatte sie einen großen Fehler gemacht, der ihr scheinbar bitter Mitgespielt hat: Sie hatte sich in Braden Jensch verliebt. Allein bei dem Gedanken, dass dieser Psychopath Hand an Darya legen würde, ließ den Hass in ihm sprühen. ".. also John! Welche Entscheidung wirst du treffen? Du hast drei Sekunden, dann werde ich diese für dich treffen." Er hob die Hand, als er leise began zu zählen. Doch John würde nicht überlegen müssen. Wehleidig waren seine Gedanken für den Bruchteil einer Sekunde nochmal zu Darya gewandert, dann begann er seine Liebe, seine Sehnsucht und alle Gefühle, die sie sanft in ihm erweckt hatte, tief in seine Seele zuschließen, den ab jetzt würde er wieder in einer Welt gehören, auf welche er verzichten konnte. Würde in einer Welt gehören, in der er wieder für einen Clan tätig werden musste, die nichts anderes als Profit in ihrem Kopf hatten... Eine Welt, welche sich seine Latina nicht einmal in ihren kühnsten Träume vorstellen konnte! Also willigte er ein, um das Leben seiner Frau und das seines ungeborenden Kindes zu retten.

Das Pulsieren des Schrei's der Sehnsucht...- !
- willkommen zuhause Walsh!


Die Kälte kroch langsam in seine Knochen, als er begann wieder zu Bewusstsein zu kommen. Sein Mund war trocken, seine Lippen rissig und schmerzten von den ganzen Schlägen, die er in den letzen Tagen kassiert hatte. Sein Körper fühlte sich, wie ein einziger Schmerzpegel an und seine Lungen brannten. Er hätte es wissen müssen. Hätte wissen müssen, dass eine einfache Einwilligung seinerseits nicht ausreichen würde. Direkt nachdem er aus dem Flugzeug gestiegen war und wieder- nach Jahren irischen Boden betrat- hatten sie ihn geschnappt. Hatten ihn in das Mafia Hauptquatier gebracht und ihn in den Keller gesperrt. Mit Baseballschlägern hatten sie auf ihn eingeschlagen, mit Messern Wunden auf seinen Oberkörper geschnitten, mit einem Glüheisen in den Oberarm gestochen und ihm fast ertränkt, indem sie eine Altbekannte Foltermethode angewandt haben. Und doch konnte er am Ende froh sein, dass er hier war. Lieber würde er jeden Tag durch die Hölle gehen, jeden Tag diesen Schmerz erleiden, der mittlerweile nur noch ein dumpfes Pochen seines Körpers war, als das sie Darya in die Finger bekämen. Nichts war schlimmer als zu wissen, dass Darya das gleiche erleiden musste wie er. Also nahm er es alles entgegen. Gab sich dem Schmerz hin, den der körperliche Schmerz war ebenfalls bei weitem besser als der seelische, weil er wusste, dass er sie nie wieder sehen dürfe. Weil er wusste, dass er nie wieder ihr wunderschönes Lächeln sehen würde oder die Schwangerschaft erleben... Er würde niemals sein Kind in den Arm halten, einen Familienausflug mit ihr machen und einfach glücklich sein...
Wie lange war er nun hier unten? 3 Tage? 4 Tage? Vielleicht auch schon eine Woche? Er wusste es nicht, hatte das Zeitgefühl verloren.
Als sie die Türen öffneten und etwas Licht rein ließen, schloss John die Augen. Es brannte in diesen, und als sie sein Blick unter den Lidern wieder verdunkelte, öffnete er die Augen und blickte einer hübschen jungen Frau entgegen. "Hallo. Ich bin Dr. Duvic. Ich werde mir deine Wunden einmal ansehen und verbinden..." setze sie an, trat an John ran und kniete sich vor ihm. "Ich hoffe doch du wirst mir nicht weh tun, wenn ich dir die Fesseln jetzt abnehme..." sie lächelte zaghaft. Doch er hatte nur den Blick auf ihr gelegt und nichts gesagt, was sie offenbar als Zustimmung bekundigte. Sie löste die Fesseln, die die Blutzufuhr in seinen Händen unterdrückt hatten und warf das Seil in die Ecke. "Jetzt stellen sie schon weibliche Ärzte ein?" brachte John es matt über die Lippen, als sie began ihre Utensilien auf dem kleinen Tisch in der Ecke auszubreiten. Sie hatte kurz zu ihm geblickt. "Natürlich. Wenn man so gut ist, wie ich, bleibt es nicht aus" grinste sie nur und machte weiter. Dann kam sie wieder zu ihm, einige Sachen in der Hand und begann sich um seine Wunden zu kümmern. "Hmm das sieht nicht gut aus..." murmelte sie, scheinbar mehr zu sich, als zu ihm, denn sie erwartete keine Antwort. Mal abgesehen, dass sie diese eh nicht bekommen hätte. Während sie an ihm hantierte, verzog er nicht für einen Moment das Gesicht, egal welcher Schmerz durch seinen Körper brannte. "So so.. du bist also John Walsh ja?" wollte sie ein Gespräch starten, doch er blickte sie nur kurz desinteressiert an. Darauf musste sie ein wenig lachen. "Ich denke mal, wir werden uns öfter mal über den Weg laufen. Das werden sicherlich nicht die letzen Wunden sein, die ich mir anschauen werde."
So ging das Ganze so einige Minuten weiter. Sie redete, er schwieg, doch als sie dann endlich fertig war und die Sachen zusammen räumte, blickte sie ihn nochmal einen Moment an. Sie lächelte. "Dann darfst du jetzt gehen. Ich soll dir sagen, dass du nun sicherlich deine Lektion gelernt hast." John blickte zu der Frau rauf schloss dann aber ermattet die Augen und wollte sich erhebn, nur um dann bei den tauben Beinen kurz weg zuknicken. Sie kam zu ihm half ihm sich zu stützten und brachte ihn dann aus der Folterkammer raus... In seinem 'Zimmer' angekommen, legte sie ihn auf das Bett. "John... Kann ich dich alleine lassen, oder soll ich dir noch gesellschaft leisten?" ein leichter roter Schauer zog sich über ihre Wangen, doch der bullige Mann bedachte sie nur mit einem matten Lachen. "Nicht einmal, wenn du die letze Frau auf Erden wärst..." gab er ihr zu verstehen, und wandte ihr den Rücken zu. Er hörte, wie sie verschwand und ihn alleine zurück ließ.
Er setze sich in dem Bett auf, fuhr sich mit der Hand durch sein Haar und seufzte. Der Körperliche Schmerz würde ine Weile anhalten, doch was, wenn er verebben würde? Wenn er das gemsamte Ausmaß seine Sehnsucht nach Darya spürte? Er schluckte. Wie hatte es alles nur so weit kommen können? Er sah aus dem Fenster zum Himmel hinauf, dessen Sterne klar und deutlich vor sich her schienen. Er musste einen Weg finden, von ihr weg zu kommen... EGal was es ihn kosten würde. Er musste zu ihr zurück kehren! - nicht wissend, dass er in nur wenigen Wochen anders denken würde!

Sei niemals die Marionette...- !
- sei der Puppenspieler


5 Wochen waren mittlerweile ins Land gezogen. Seine Wunden waren größtenteils verheilt und er war wieder ganz der, der er damals war. Bevor er auf Darya getroffen ist. Bevor er eine Seite an sich entdeckt hatte, die sie aus ihm raus gekitzelt hatte. Jedenfalls erweckte es nach außen den Anschein, als wäre er wieder ganz der John Walsh, der von seinem Vater zu einer Maschine erzogen wurde. Innerlich sah es in dem Iren ganz anders aus, den jeden Tun, ein jedes Handeln, welches er von sich gab, hinterließ seine Spuren.
So war es nicht mehr ganz leicht für ihn jemanden zu foltern, jemanden den Gliedmaßen und Genitalien abzuschneiden und zu fressen zu geben. Es war kein leichtes für ihn jemanden von seiner eigenen Haut zu befreien oder jemanden so weit zu prügeln, dass er ins Koma landete. Jedes Handeln versetze den Iren einen so tiefen Schnitt, dass er began sich nach und nach selbst zu verlieren. Er blickte den Abgrund entgegen und drohte von der Dunkelheit verschlungen zu werden... wäre da nicht der seichte Lichtblick in seinem Leben. Die Erinnerung an seine Frau... Wie es ihr wohl ging? Ob sie es schaffte jemals über ihn hinweg zu kommen? Wieder glücklich zu werden.
Ein Lächeln legte sich auf seine Lippen, als er an ihr Lächeln dachte. An die Worte, die er sicherlich niemals mehr zu hören bekam: Me Cielo... Er hörte ihre Stimme, wie sie ihm lachend als Idiot beleidigte, weil er etwas dummes- aber dennoch liebevolles zu ihr gesagt hatte. Er sah sie durch die Türe ihres Hauses schreiten, welches sie mühevoll renoviert und eingerichtet hatten. Sah sie wie sie in der Küche stand, die kleine Denkfalte zwischen den Augen und ihm entgegen blickt, weil er doch allen erstes Vergessen hatte saure Gurken zu kaufen. Mochte sie diese in der Schwangerschaft? Er würde nie erfahren, welche Gelüste sie hatte... so waren saure Gurken waren einfach das naheliegenste. Er hörte ihre Worte: Ich liebe dich, John. Und das wird immer so bleiben.... Ein Teil von ihm wünschte es sich. Wünschte, dass ihre Liebe zu ihm niemals versiegen würde, doch ein weit aus größerer Teil hoffte, dass es so war. Das sie ihn vergaß! Das sie ein neues Leben anfing und ihn hinter sich lassen würde. Sie verdiente ein Leben... Ein Leben ohne ihn... denn er war und würde immer der Henker bleiben...
"AHHHHH" schrie der Kerl, als Pablo ihm den Fingernagel mithilfe einer Zange abriss. Er lachte, während der Mann vor ihm weinte. Das Spektakel betrachtete John für einen Moment, richtete desinteressiert seine Krawatte und beugte sich zu dem Jungen Mann hinunter. "Also. Wo ist es?" bellte er schon fast. Wütend.... Darüber, das der Kerl vor ihm, ihn dazu zwang. "Es ist.... in ... dem Schrank. Es gibt..." atmete er schwer vor Schmerz. "... ein Geheimfach.... da ist .... es drin" John sah dem Mann nochmal an, hob die Mundwinkel und lief zu dem Schrank hinüber. Dieses geöffnet, fiel ihm zwei Pfannen zu Boden. Ein bissige Blick zu dem Mann, der gefesselt auf dem Stuhl saß. "Mein.. Mitarbeiter..." keuchte er nur, heulend, aus Angst, dass John ihm nochmal schlagen würde oder Pablo nochmals dazu aufforderte, ihm einen weiteren Fingernagel raus zu ziehen. Pablo brannte darauf, doch John schüttelte nur leicht- kaum zu erkennend- den Kopf. Der Mann hatte genug gelitten und es waren nur ein paar Pfannen. Scheiß drauf. Er kramte in dem Schrank, schmetterte die Töpfe darin zu Boden und kramte nach dem Hintertörchen. Er fand, was er suchte, packte die Geldbündel in seine Tasche und nahm auch die teure Uhr in der Hand. Sie sah sehr wertvoll aus. Eingraviert war ein Name und ein Datum.
Seine Hand zur Faust geballt, legte er die Uhr wieder in das geheimversteck und sah zu Pablo, den er andeutete den Laden zu verlassen. Als dieser dann draußen war und John mit dem gepeinigten allein, beugte er sich zu ihm runter. "Du hättest es nur direkt sagen müssen, dann wäre dir das alles erspart geblieben" seufzte der bullige Ire und verließ letzlich auch den Laden.
Zurück im Hauptquatier, brachte er seinem Boss- den Mafiananführer- das erbeutete Geld und achtesich auf dem Weg in die Boxhalle. Bei gott... Er musste das schreckliche Gefühl seiner Tat los werden und es half am besten, wenn er seinen Körper so auspowerte, dass er nahe der Bewusstlosigkeit war. Also schlug er immer und immer wieder gegen den Boxsack, dachte dabei an die Mafiamember hier und wünschte, es wären diese Leute, denen er seine Faust ins Gesicht rammte. Durch ein Geräusch wurde er unterbrochen und er blickte auf, genau in dem Moment, als ihm jemand eine Hand auf die Schulter legen wollte. Ohne nachzudenken griff er danach, wirbelte die Person herum und quetschte sie zwischen der Wand und seinem Körper so ein, dass diese sich nicht mehr bewegen konnte und er der Person weh tat, ohne sie umzubringen. Wobei es nur ein kleiner drücken seiner Hand an ihrem Kopf bedarfte, den die andere Hand ruhte gefährtlich feste an ihrem Nacken. Als er aber erkannte, wer das wahr, runzelte er die Stirn. "Was..." setze er an, löste sich von ihr und blickte ihr recht ungläubig entgegen. Die junge Frau lächelte. "Es ist schön dich mal wieder zu sehen, John." säuselte sie, trat an den Iren heran und hauchte ihm einen Kuss auf den Hals. Gerade, als sie sich an ihn schmiegen wollte, umfasste er ihre Oberarme nd hielt sie von ihm weg. "Was tust du hier, Fallon?" fragte er, als er realisierte, dass es wirklich sie war. "Was soll ich sagen? Ich bin hier zuhause." Sie zog eine Schnute und lächelte wieder. "Ich habe dich damals hier raus geholt und du kommst wieder?" Er zog die Brauen wütend zusammen. Sie sah ihm nur matt entgegen, dann seufzte sie und ein recht bissiger Ausdruck legte sich auf ihrem Gesicht. "Was sollte ich machen, hm?" Begann sie, stemmte die Hand in ihre Hüfte und funkelte ihn an. "Du hast mich damals für eine Hure verlassen!" Aus einer Kurzschluss reaktion heraus, hob John die Hand und vergriff sich unsanft in das Haar seiner Exfreundin. Sie zuckte zusammen und umfasste seine Hand, die ihr weh tat. "Oh was den? Sensibel, wenn es um deine Latina geht, ja?" grinste sie böse und holte aus, wollte ihn in die Wichteile treten, doch drehte John sich ein wneig weg und so erwischte sie nur seinen Oberschenkel. "Noch einmal und du wirst es bereuen" seine Stimme hatte sich vor Wut verdunkelt, denn er meinte seine Drohung verdammt ernst. Sie sollte die Erinnerung an seine Frau nicht beschmutzen. Das würde hier keine Wagen... Sie schluckte, als sein Griff in ihrem Haar sich verstärkte und verzog vor Schmerz ein wenig das Gesicht. "Lass mich los..." meinte sie dann, doch John grinste nur. "Austeilen, aber nicht einstecken können, was?" meinte er nur bedrohend und ließ sie dann aber los. Er drehte sich weg, nahm sich das Handtuch, welches auf der nahe liegenden Bank lag und fuhr sich damit durch den Nacken. Er spürte ihren hassenden Blick auf ihm. "Also... was hast du hier zu suchen?" warf er einen kurzen Blick über seine Schulter zu ihr. Kurz glaubte er, sie würde einfach wieder gehen, doch dann trat sie an ihn ran."Was hätte ich machen sollen, nachdem du mich für..." Er warf ihr einen warnenden Blick zu, weshalb sie kurz stockte und dann genervt weiter sprach:"... für sie verlassen hast...Ich hatte niemanden mehr. Mein Bruder ist tot, meine Eltern hier und du.... tja. Mein lieber. Das muss ich ja nicht betonen hm?" meinte sie nur weiter genervt, ließ aber dennoch den Blick über ihn schweifen. "Und jetzt, wo du nicht mehr zurück gehen kannst.... vielleicht sollten wir.." sie blinzelte verführerisch, doch John sah sie nur stumm an, übergang das Angebot gepflegt, und kam auf das eigentliche Thema zurück. "Du hattest niemanden? Dann gehst du lieber zu den Leuten zurück, die dir deinen Bruder genommen haben?" Sie zuckte die Schultern. "Cane war selbst schuld, John!" Bevor sie aber weiter reden konnte, hob er überraschen den Blick und dann trat unglauben auf diesem. Dann Wut. Sie stockte. "Cane war selbst schuld, dass diese Arschlche ihm eine Kugel durch die Stirn gejagt haben!" Er war versucht sie wieder zu packen, aber diesmal würde er ihr sicherlich etwas brechen. "Dein Bruder hat sich den Arsch für dich aufgerissen, Fallon!" Sie wollte was sagen, doch hon John nur den Finger. "... hat versucht dich aus deren Fängen zu befreien und dir ein Leben zu ermöglichen, welches du damals als kleines Kind immer haben wolltest!" Sie senkte den Blick. "John... Cane hat uns verraten..." setze sie an, doch auch diesmal räumte John alles aus. "... er hat DICH niemals verraten! Er hat die MAFIA verraten, weil er sich fucking noch eins verliebt hat Fallon! Weil er eine Frau so sehr geliebt hat, dass er das Risiko eingegangen ist zu sterben nur um bei ihr zu sein..." John wusste, wovon er da sprach... Auch er war dem Beispiel gefolgt... oder war diesem Weg viel mehr als erster Vorang gegangen... Cane hatte nach so vielen Disskuionen mit John eingesehen, dass er niemals davon abzubringen war, Darya zu sehen und war schließlich seinem Beispiel gefolgt und hatte sich ebenfalls seiner Liebe hingegeben.
"Dann war er auch selbst schuld. Was verliebt er sich auch" murrte sie wie ein Kind und es fuckte John einfach nur ab, dass sie diese denkweise hatte Das die Mafia sie wieder geschafft hatte zu manipulieren. Kurz schwieg er, wütend und dachte darüber nach, wie er es ihr begreiflich machen könnte. Dann ergriff sie aber das Wort. "John... du hast mich damals verletzt.. du hast mit mir gespielt und ich wollte einfach..." sie beendete den satz nicht, den John wusste, was sie sagen wollte. "... mir eines rein würgen ja?! Dabei hast du das Andenken deines Bruders beschmutzt. Gut gemacht Fallon. Dein kindisches Verhalten hat dich wieder einmal nicht weiter gebracht!" Er schüttelte den Kopf, doch als er sie wieder anblickte, sah er Tränen in ihren Augen glitzern. "Ich weiß das ich dich damals mit meinem Verhalten verletzt habe. Und das du wütend warst und noch immer bist..." Er packte seine Sachen, während er mit ihr sprach und trat dann an sie ran. Legte seine Hand auf ihre Wange und zwang sie, ihn anzusehen. Sein Blicke ruhte ruhig auf ihr. ".. aber du bist es nicht wert, als Canes schwester bezeichnet zu werden. Es hätte dich mit Stolz erfüllen sollen, was dein Bruder getan hat... für dich... doch du hattest nur deine Rache mir gegenüber im Kopf." Dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. "... denn du warst es, die mich gefunden hat, nicht? Die mich verraten hat?" Eigentlich musste er sie nicht fragen, denn er wusste es. Ihr Blick darauf war dennoch eine Bestätigug seiner Vermutung. "Du hast es auch nicht verdient glücklich zu sein John Walsh! Also find dich damit ab, dass du wieder zu uns gehörst!" Noch einen Moment blickte er ihr in die Augen, dann hob er die Mundwinkel an. "Wir werden sehen." mit diesen Worte, löste er sich von ihr und lief aus der Halle raus. Der letze Schlüssel zu seinem Plan, von hier zu verschwinden stand.

Wenn dich die Dunkelheit erfasst.- !
- ein Trauma auf Lebzeit


Es waren mittlerweile 5 Monate vergangen. 5 Monate voller qual und Trauer, voller Wut und Hass und voller dunkelheit, die ihm zu verschlingen drohte. Und doch stand er noch immer hier. Er selbst, auch wenn er jeden Tag zu zerbrechen drohte. Er hatte in der Zeit seiner Anwesenheit hier 10 Menschen getötet. 28 Menschen auf übelste gefoltert und 8 ins Koma versetzt. Und war es ein erlebnis, welches ihm das Trauma beschwerte, welches er niemals so schnell los werden wird. Es war schon spät, als John in dem Wohnzimmer der Schuldner stand und den Vater ausquetschte wo er das Geld versteckt hielt.
Seine Hände waren wieder einmal übersät mit Blut des mannes, der um sein Leben und das seiner Familie bettelte. Er hatte nichts mehr, so seine Behauptung und doch haben verlässliche Quellen etwas anderes gesagt. Also wurde John her geschickt. Sollte ihm mal richtig aufmischen und ihm alles nehmen, was er besaß. Das dieser Abend ihm aber auf ewig im Kopf bleiben würde, wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
"Bitte.. ich habe nichts mehr.. Ihr habt alles bekommen" weinte er und auch seine Frau, die versuchte ihren Sohn festzuhalten und weinend auf der Couch saßen, bestätigten die Aussage. John zerriss das Herz, dass der kleine das mit ansehen musste und dennoch hatte er keine andere Wahl. Ein jeden Tag erinnerten sie ihn daran, was er zu verlieren hatte. Was er mit seinem Verhalten beschützte.
Er reckte das Kinn, widmete sich dem Mann und grinste. "Boss Ich hab hier was" hörte er einen seiner Männer von hinten. John drehte sich um, und hob eine Braue, während sein Blick wiede rzu dem Mann ging. "Bitte.. nicht! Das ist das Geld meiner Tochter... bitte..." flehte er auf irisch und jammerte. Ohne das geheule zu beachten nahm John das Geld, zählte es durch und schob es in seine Tasche. Auch diese Tat hinterließ spuren bei ihm. Der Mann wollte seiner Tochter nur ein gutes Leben ermöglichen und hatte scheinbar etwas Geld bei Seite gelegt, nur um es am Ende an die Mafia zu verlieren. Den Aufkommenden Wehmut schluckte er runter, drehte sich zu dem Mann und betrachtete ihn nochmal einen Moment. Blut tropfte ihm aus Nase und Mund, sein Auge war schon jetzt zugeschwollen und wahrscheinlich würde er es verlieren, wenn er nicht bald zu einem Arzt kommt. "Beim nächsten Mal... rück das Geld direkt raus" meinte John nur und wandte sich wieder an seine Männer. Gab anweisungen, was als nächstes zu tun waren. Er beachtete die Frau und den vielleicht 8 Jahre alten Jungen nicht, als dieser dann zu ihm kam. Das Geschrei der Mutter hatte John wieder auf sie gelengt, da stand der Junge vor ihm. Nicht wissend wieso, kniete sich John hin um auf dessen Augenhöhe zu gelangen und dann... es war wie ein Schleier, der durch seinen Kopf ging. Ein Menchanismus seiner Seele, um ihn zu schützen...
Er blickte plötzlich in einem Waffenlauf ins Gesicht. Sah die Tränen des Jungen, der seinen Vater beschützen wollte und hörte, wie er den Han zog. In dem Moment war John dankbar, dass das alles vorbei sein würde. Vik würde schon ein Auge auf Darya haben und sein Sohn würde in Sicherheit aufwachsen. Gleich würde er vom Himmel... oder fucking auch von der Hölle aus ein Blick auf seine Frau und sein Kind haben und endlich wieder bei ihnen sein können. Er schloss für den Moment die Augen, dachte an die wunderbare Zeit zurück, die er mit Darya erleben durfte, lächelte und öffnete die Augen... Wie in Zeitlupe nickte er dem Jungen zu, dass es okay war und er es tun sollte. So bekam John nicht mit, welches wirrwarr um ihm herum entstand, bekam nicht das Geschrei der Mutter und des Vaters nicht mit, die den kleinen aufhalten wollte und auch nicht die Taten seiner Leute. Es gab in diesem Moment nur den 8 Jährigen Jungen, die Waffe und John. Dann passierte es: PENG! Blut spritze auf John... den es war nicht die Waffe des Kindes gewesen, die den Ire getötet hat, sondern die Waffe eines seiner Männer, der den Jungen direkt vor seinen Augen eine Kugel in den Kopf gejagt hatte. Das Kind sackte tot zusammen und fiel direkt in Johns Arme. Undgläubig blickte er auf den Jungen. Seine eben noch mit Tränen gefüllten Lebhaften Augen waren tot... stumm und die restlichen Tränen liefen dem Jungen übers Gesicht. Die Mutter schrie aus tiefster Kehle und der Vater ebenfalls. Johns Blick war leer... seine Glieder taub.. und damit glitt er in einem Weg, den er nicht mehr zurück gehen können würde...
Er erhob sich, den Jungen auf dem Arm... Und trug ihm zu seiner Mutter. Er sagte nichts... war nicht in der Lage etwas zu sagen, als er sich umdehte und stumm des Debakel hinter sich ließ. Er trat an die frische Luft, blieb stehen und blickte zum Himmel rauf. Blickte zu den sternen, zu dem Mond und vernahm erstmal nicht die Worte seines Mannes, welcher ihm gefolgt war. Vernahm nicht die Frage nach dessen Wohlbefinden und die Worte, dass der Junge selbst schuld sei... Vernahm die nicht Tatsache, dass eben ein unschuldiger Junge das Leben genommen wurde. Er kam damit klar jene zu bestrafen, die es nicht anders verdient hatten. Jende zu bestrafen, die sich aus eigener Verantwortung heraus mit der Mafia eingelassen hatten, doch keinen unschuldigen Jungen!
Er atmete durch, versuchte nun einfach nur noch die Nacht zu überstehen, ohne sich weiter etwas anmerken zu lassen. Also sah er wieder zu seinem Mann und nickte. Dann stieg er in das Auto, setze sich auf den fahrersitz und fuhr los. Zurück zum Hauptquatier...

Wut sieht man als Hilfsmittel an.- !
- ihr wolltet John! Da ist er!


5 Tagen waren es her, seitdem er den Jungen leblos in seinen Armen hatte. Seitdem er sich das Blut von seinem Körper gewaschen hatte. Seitdem er wieder mit Dr. Duvic gesprochen hatte, die ihm ein paar Medikamnte gab, damit er wenigstens etwas schlafen konnte. Damit er wieder nachdenken konnte. Er war müde... Müde von diesem Leben... Die Sehnsucht nach Darya und seinem Kind war so gewachsen, dass es ihm schirr zu zerreißen drohte... Und doch wusste er, würde er nicht zurückkehren, selbst wenn er von hier fliehen könnte. Darya hatte sich sicherlich ein neues Leben aufgebaut. Ihn nur noch in ihrer Erinnerung... Vielleicht einen neuen Mann an ihrer Seite.. Der ihr bei der Geburts geholfen hat... War es schon so weit? War sein kleines Kind bereits auf der Welt?
Er vergrub sein Gesicht in den Händen und seufzte. Dann schnappte er sich die Pillen und nahm eine davon. Schluckte sie, steckte die anderen wieder weg und blickte auf sein Handy. Er hatte es nach seinem Abgang abgeschaltet. Hatte es seitdem nicht mehr an gehabt... Gerade eben war er versucht es anzuschalten.. Sicherlich hatte sie ihm geschrieben... Und sicherlich war die letze Nachricht die, dass er bleiben könnte wo der Pfeffer wächst.
Also murrte er, schnapte sich seine Anzug jacke und verließ das Zimmer. Auf dem Weg lief er Fallon über den Weg, die sich an ihn hängen wollte, doch bedachte er sie mit einem strafenden Blick, also blieb sie zurück. Er schnappte sich sein Auto und fuhr zum Friedhof...
Dort angekommen entdeckte er die Trauernden. Er reckte das Kinn, blieb weit auf Abstand, immerhin war es seine Schuld, weshalb sie alle hier standen. Der Junge war einfach noch zu jung gewesen, um diese Welt, die eigentlich alles für ihn bereit halten sollte, zu verlassen. Er sollte unter dem Haufen von Erde liegen und von den Würmern und Käfern zerfressen werden.
Er wohnte der Beerdigung also eine Weile bei und trat an das Grab, als alle bereits gegangen waren. Las den Schriftzug und kniete sich hin. Legte seine Hand auf den Grabstein und seufzte. Den Kopf gesenkt trauerte er um eine kleine Seele, die er eigentlich gar nicht kannte, um eine Seele die ebenso gut sein Kind hätte sein können. Er blieb. Er blieb auch, als der eisige Wind ihm um die Ohren pfeitschte. Blieb auch, als sein neues Handy mehrfach klingelte und blieb auch, als der Tag zur Nacht wurde. ...
Am nächsten Morgen lief er zu seinem Boss. Gab sich dem Gespräch hin und grinste, als er meinte, dass er John wieder volles Vertrauen schenkte. Natürlich machte John das ganze mit, denn wie sollte er seinen Plan in die Tat umsetzen, wenn er weiter als Mittelsmann und Henker fungierte? Also setze der Ire alles daran, sich nach oben zu arbeiten, was ihm letzlich auch gelang. Es waren mittlerweile ganze 11,5 Monate vergangen, bis er in dem Büro saß und den Plänen seiner Leute einwilligte. Doch als sie alle nicht mehr da waren und John mit einem Whiskey in der Hand auf dem bulligen Stuhl saß und eine rauchte, seine Hände dabei blutig, weil er einen der Wachen umbringenmusste, waren seine Gedanken wieder bei Darya gelandet. Dann erhob er sich, blickte sich um und griff zu den Akten, die er sogafältig in seine Tasche packte. Es war sein Plan... es waren seine Kontakte und jetzt... Jetzt würde er die Mafia von den Grundmauern her einreißen!
Ein siegessicheres Grinsen legte sich auf seine Lippen, als er nach der Waffe griff und diese in sein Holster steckte, nur um dann das Büro zu verlassen und sich auf dem Weg zum Flughafen zu machen. Er hatte da was mit Vik zu besprechen. Hatte endlich die Informationen, die er brauchte. Also war es an der Zeit nachhause zurück zu kehren.... Seine Frau und sein Kind in den Arm zu nehmen- wenn sie es den zuließe- und einen Plan auf die Beine zu stellen, wie er ein für alle Mal von der Mafia frei werden würde.

@Darya Kolesnikow




Darya Kolesnikow heult leise
Darya Kolesnikow hält es für gemeingefährlich!
Darya Kolesnikow will Du und Ich für immer!
Darya Kolesnikow errötet!
Darya Kolesnikow schreit um Hilfe!
Darya Kolesnikow gibt Nackenklatscher!
Darya Kolesnikow braucht Baldrian!
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#4

RE: Daryas Stuff

in Elternschlafzimmer 10.02.2021 16:44
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John Walsh liebt es
John Walsh versteckt sich im Schrank!
John Walsh errötet!
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#5

RE: Daryas Stuff

in Elternschlafzimmer 06.03.2021 00:51
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Zweisam


Samstagabend. Eigentlich hatte sie so gar keinen Bock gehabt wegzugehen. Wenn sie an den letzten Mittwoch dachte – und daran dachte sie sehr oft die letzten 3 Tage – wurde sie nur wieder wütend! John hatte sich was geleistet! Was bildete der Arsch sich eigentlich ein? Sie war mit Javier im Kino... eigentlich nichts schlimmes, er hatte seine Hand um ihre Schulter gelegt... auch nichts schlimmes! Und als die beiden dann im Saal saßen, stach ihr etwas im Rücken. Klar das sie Javier bat ihr mal kurz über den Rücken zu kratzen und danach darüber streichen um zu gucken ob es der Fitzel vom BH war der da lag. In dem Moment kam John und rastete vollkommen aus...
Kopfschüttelnd stand sie vor dem Spiegel in ihrem kleinen Schlafzimmer. Die Wut die sie an diesem Tag verspürte, kochte erneut in ihr auf. Nur Georgia saß auf ihrem Bett und schmunzelte. „Süße, das war die pure Eifersucht! Ich sags dir und eigentlich ist es auch Süß!“ Darya funkelte ihre beste Freundin durch den Spiegel hinweg an. „Das war keine Eifersucht!“ Wollte sie es wahr haben? Nein wahrscheinlich nicht! Ihr Makeup legte sie sehr dezent auf bevor sie sich den Rock noch einmal zurecht schob und ihre Freundin ansah. „Wenn dein heißer Freund dich so sieht“ Die Latina hob warnend den Finger nach oben. „Er ist nicht mein Freund. Wir vögeln zusammen, das ist alles und mit dem am Mittwoch, hat er sich die Büchse verspielt“ Oh ja, was bildete er sich ein? Was wusste sie was er machte wenn er nicht zum Vögeln vorbei kam? Nein daran wollte sie gar nicht denken, es ekelte sie nur an wenn sie daran dachte das John es mit einer anderen Treiben könnte. War das ein Funke Besitzanspruch? Nein das war.... Tatsache.. genau, es war Tatsache das es ekelhaft war wenn er mit einer anderen vögelte! So und nicht anders!
Sie nahm Georgias Hand und zog sie ins Wohnzimmer wo der Rest ihrer Freunde wartete und bereits mit dem Trinken begonnen hatte. Eigentlich ging die Latina sehr gern weg, aber heute fühlte sie sich nicht danach. Was wenn sie wirklich auf John traf und er gerade eine Klar machte?! Nein das würde ihr egal sein, sie würde sich einfach.... einen anderen Kerl suchen! Ihre beste Freundin riss sie aus den Gedanken als sie sie in die Seite stubbste und ihr das Glas hinhielt. Sie nahm es in die Hand, prostete den anderen zu und leerte es in einem Zug bevor sie sich gleich mal selbst neu einschänkte. Die Runde Lachte und zog sich gegenseitig auf, nach 3 weiteren Gläsern, zogen sich alle ihre Schuhe an und liefen los.
Natürlich hätten sie auch 2 Taxen rufen können, aber warum das Geld in einen Fahrer investieren, wenn man dafür nachher einen schönen Cuba Libre mehr trinken konnte?! Darya hänkelte sich in den Arm von Georgia ein und lief mit ihr weiter. Kurz überlegte sie doch noch mal kehrt zu machen, aber ihre beste Freundin zog einfach weiter. Wiederworte werden gerade nicht geduldet, also fügte sie sich einfach. Die Schlange vor der Disco war noch hinnehmbar. 20 Minuten mussten sie warten bis sie endlich ins Warme konnten und ihre Jacken abgaben. Die Laute Musik und die Bässe gingen nicht nur ins Ohr, sondern direkt ins Herz welches anfing wild in der Brust zu hüpfen. Ja mit der richtigen Musik konnte Darya von 0 auf 360 in 0,1 Sekunde sein! Gleich nachdem sie den Eintritt bezahlt hatten, liefen sie tanzend vor ihren Freunden her, direkt an die Bar um sich den ersten Drink zu besorgen. Wie immer war es bereits brechend voll und sie mussten auch hier einen Moment warten bis sie endlich ihren Cuba Libre bekamen. Darya zahlte für sich und Georgia, stieß mit ihr an und trank einen Schluck. Noch stand sie mit dem Rücken zur Tanzfläche und zu den anderen... noch.... Denn als sie gerade noch einen Schluck trinken wollte, tippte Georgia sie an. „Um noch mal auf John zurückzukommen... es wäre dir wirklich vollkommen egal wenn er sich mit einer anderen unterhält oder sie abschleppt?“ Sie sah ihre beste Freundin an, trank einen so großen Schluck das dass Glas schon wieder leer war und gab dem Barkeeper ein Handzeichen das sie noch einen wollte. [b] „Ja es wäre mir egal! Er ist ein Arsch der Javier verprügelt hat ohne einen Grund zu haben. Ist der Sex geil? Ja aber das heißt nicht das ich ihm hinterherweine oder ihn anbettle das er nur mit mir vögelt. Der Zug ist abgefahren!“ Sie drückte dem Barkeeper das Geld in die Hand und nahm ihr Glas, da räusperte sich Georgia. „Gut, weil er da drüben steht und eine ihm die Titten ins Gesicht hält“ kam es trocken von ihr und deutete dann in die Richtung. Darya drehte sich so schnell um das sie die Hälfte ihres Getränkes auf den Typen neben sich verschüttete. Sie kam nicht mal auf die Idee sich zu entschuldigen! Sie starrte in die Richtung und sofort stieg die pure Wut in ihr auf. Ach jetzt konnte der Herr es nicht mal abwarten um gleich eine Abzuschleppen?! Möglich das sich zu der Wut gerade noch ein wenig Eifersucht mischte als sie genauer hinschaute. Die Tussi zog wirklich alle Register. So wie sie das von ihrem Standpunkt aus sehen konnte, strich sie ihm über den Arm und beugte sich immer weiter nach vorn. Darya umschloss das Glas so fest, das sich ihre Knöchelchen weiß färbten. „Soviel zum Thema es ist dir egal hm“ Sie hob nur eine Hand um ihre beste Freundin zum schweigen zu bringen, da drängte sie sich durch die Menge. Zu John? OH NEIN! Sie würde ihn ein wenig beobachten WAS er mit ihr anstellte! Also stellte sie sich ein paar Meter weiter weg, zwischen eine Gruppe die sie nicht kannte, die aber schon gut einen sitzen hatten und sich an der Latina nicht störten. Immer wieder trank sie einen Schluck aus ihrem Glas. Die Musik? Vergessen! Das Tanzen? Vergessen! Sie musste zusehen wie John mit der Tussi einen nach dem anderen trank. Wie sie ihre ekelhaften Finger immer wieder über den Arm schob und dann auch noch auf seine Brust legte um mit den Nägeln ein wenig darüber zu kratzen. Darya kochte immer weiter! Immer mehr stieg die Wut in ihr aus das sie am liebsten hingehen würde und die Tussi an den Haaren aus dem Club schleifen wollte! Aber ihre Füße waren wie festgefroren, denn als die beiden sich bewegten, dachte sie wirklich das sie jetzt zum Vögeln gingen würden. Den Rest vom Glas geleert, schnappte sie sich einfach ein Glas von den Leuten die bei ihr standen und welches noch gefüllt war. Eigentlich wollte der Kerl gerade protestieren aber sie funkelte ihn so wütend an, das ihm die Worte im Halse stecken blieben. Was sein Glück war, sonst würde sie ihm noch die Augen auskratzen! Als sie sich umdrehte um einen Blick auf die Tanzfläche zu werfen. Sie fand die beiden nicht also ging sie näher heran... und da waren die beiden.... eng umschlungen! Die Tussi hatte die Arme um seinen Nacken gehabt und rieb sich tanzend an ihm als ob sie ihn noch an Ort und Stelle ficken wollte! Und John? Der hatte die Hände auf ihren Hüften und es schien nicht so, das es ihm NICHT GEFALLEN WÜRDE. Zack da war es vorbei. Darya stürmte auf die Tanzfläche, schob jeden zur Seite der ihr den Weg verstellte mit dem dämlichen gehampel was sie Tanzen nannten, bis sie bei den beiden war. „Que tu te crees tu puta mala....“ Oh es kamen noch ganz andere Wörter aus ihrem Mund als sie die Hände der Tussi von John riss und sie zur Seite stieß. Sie kochte, sie raste vor Eifersucht. Die Tussi hatte angefasst was IHR gehörte! Hatte betascht was IHR gehörte... hatte sich an seiner Hüfte gerieben um seinen Schwanz in Wallung zu bringen... ebenfalls gehörte er IHR! Die Tussi wollte gerade einen Schritt auf Darya zugehen, da landete das was in dem Glas war auf deren Gesicht. Sie hielt das Glas fest in der Hand, so fest das ihre Knöchelchen wieder weiß waren. Bereit der Tussi das Glas über den Nuschel zu ziehen wenn sie auch nur auf die Idee kam Darya anzufassen!
Doch sie ging weg, was ihr Glück war! Mit einem wütenden Blick drehte sie sich zu John um. Sie funkelte ihn böse an. „WAS bildest du dir ein?“ Er blickte sie an und der Blick war... Lächelte er gerade? Oooooooohhhhhhhh sie wurde noch wütender! Sie wollte ihm eine Ohrfeige verpassen, aber er nahm ihre Hand und zog sie von der Tanzfläche. Was? Wollte er ihr sagen das sie sich zum Teufel scheren konnte? Er durfte damit Rechnen das sie ihm die Eier abreißen würde! Doch anstelle das die beiden den Club verließen, zog er sie zu den Toiletten. Kaum das sie in eine der kleinen Kabinen waren, legten sich seine Lippen stürmisch auf ihre. Darya erwiderte zwar den Kuss aber... ach scheiss drauf! Sie erwiderte den Kuss nicht nur genauso stürmisch, ihre Finger drängten sich zwischen ihre Körper und öffneten seine Hose. Sie befreite seinen Schwanz, legte ihre Finger darum und massierte ihn bevor er sie am Arsch packte und sie hoch hob. Der Rock war schnell oben und der Slip zur Seite geschoben!
John vögelte ihr das Hirn heraus. Immer wieder stieß er sie hart gegen die Toilettenwand und ließ sie dabei laut aufstöhnen während ihre Finger halt an dem Rahmen suchten. Die Leute die versuchten zu pissen, gingen Grinsend wieder raus. Erst als die beiden fertig waren und er sie sich genommen hatte, sie mit seinem Samen vollgepumpt hatte und sich ihre Lippen endlich voneinander gelöst hatten. Gab sie ihm eine schallende Ohrfeige. „noch mal und ich kratz jedem Weib die Augen aus“ und DAS meinte sie auch wirklich ernst! Sie ließ sich von John wieder auf die Füße stellen. Richtete ihre Kleidung wobei ihr Slip nass war. Nass von ihrem Saft und seinem Samen der sich langsam seinen Weg aus ihr heraus bahnte. Aber es störte sie nicht als sie seine Hand nahm und mit ihm nach draußen ging. Die Blicke der anderen ignorierend. Sie sah John mit einem verdammten Verliebten Lächeln an.

@John Walsh



John Walsh liebt es
John Walsh schnappt sich Popcorn!
John Walsh "Schau ganz genau hin, das gehört alles MIR!"
John Walsh ist gerührt!
John Walsh hält es für gemeingefährlich!
John Walsh versteckt sich im Schrank!
John Walsh errötet!
John Walsh bekommt Hitzewallungen
John Walsh schreit um Hilfe!
zuletzt bearbeitet 06.03.2021 00:51 | nach oben springen

#6

RE: Daryas Stuff

in Elternschlafzimmer 12.05.2021 22:04
von John Walsh | 3.567 Beiträge
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M O M E N T S L I K E T H I S


Den trübben und mittlerweile sogar recht gelangweilten Blick auf seinem Gegenüber gerichtet, atmete der Ire tief durch. Dann schüttelte er bedacht den Kopf und erhob sich. Sehr zum Leidwesen seines Geschäftspartners, der ihm irritiert nach blickte. John hatte eine Eigenheit, die seine neuen und teilweise auch alten Geschäftspartnern irritierte. Machte er ein Angebot, würde er es nicht wiederholen. Diskutierten diese, stand John auf und ging. Meinstens sind die Geschäftsleute dann überrumpelt und stimmten schließlich ein. So auch der Kerl, der hastig die Hände auf den Tisch schlug und den Iren so zum Anhalten bewegte. Ohne einen Blick auf den Kerl zu lenken, hob John die Mundwinkel und bekam somit, was er wollte. Vor allem aber die Summe.
Den Wagen vor dem Haus geparkt stieg der Ire aus und blickte auf das Haus. Stolz, denn das Haus, welches er erst vor ein paar Tagen in Boston verkauft hatte, war im Vergleich zu dem Heim hier, in der Tat nichts. Hier pragte ein wunderschönes Heim. Ein Zuhause. Sein Haus damals war kahl und kalt. Unpersönlich- verständlich, denn wenn der Ire schnell weg gemusst hatte, hatte er keine Zeit persönliches zusammen zu packen. Also hatte er schlichtweg darauf verzichtet.
Erstaunlich, wie eine Frau sein Leben so umkrempeln konnte. Wie eine einzige Frau durch alle seine Schilde glitt und das nicht einmal mit großer Anstrengung. Aber er war ihr verfallen... Mit jedem Atemzug spürte er, dass er zu ihr gehörte. Wenn er an Gott glauben würde, würde er mit voller Überzeugung sagen, dass Gott sie nur für ihn gemacht hatte.
Voller Freude betrat er das Haus. Die untere Etage war komplett fertig und auch die neuen Möbel zierten den Raum und machten ihn überaus gemütlich. Es fehlten nur noch die Bilder, die sie so unbedingt an den Wänden haben wollte. Zunächst war er dagegen- was sollte er sagen? Es war ungewohnt für ihn, doch ließ sich seine Latina da nicht rein reden. Also hatte er zugestimmt, am Abend, wenn er von der Arbeit käme, mit ihr wegen der Bilder zu schauen und diese aufzuhängen.
Die Schuhe im Eingang ausgezogen- ebenfalls etwas, woran sich der Ire erst noch gewöhnen musste- lief er durch den hellen Flur und lugte ins Wohnzimmer, wo Darya mit einer Zeitschrift in der Hand auf der Couch lag. Geistesabwesend strich sie sich über den Bauch- ob sie es merkte? Er musste etwas schmunzeln, so konnte man den Ansatz eines baldigen Babybauches schon erahnen. "Hey mein Schatz!" lief er in die Küche, holte einen Löffel und gesellte sich zu ihr ins Wohnzimmer. In der Hand ihr Lieblingseis, denn er wollte sie überraschen. Am Vorabend hatte sie sich beschwert, dass das Eis schon wieder aus war. Ohne umschweife setze er sich an Ende der Couch, lehnte sich zurück und legte seinen Arm auf die Rückenlehne. Sie setze sich etwas auf, lächelte ihn an und erkannte dann, was er da in der Hand hielt. Sofort strahlten ihre Augen, als er sich lachend zu ihr rüber beugte und ihr einen überaus liebevollen Kuss gab. Einen Kuss, der ein Versprechen für die Ewigkeit verbarg.
Er reichte ihr das Eis, was sie sofort an sich nahm. Auch der Löffel wechselte die Hand und mit nicht einmal einem blinzeln, schob sie sich bereits den ersten Löffel in den Mund. Er lehnte sich zu ihr, hob die Beine und legte sich auf der Couch halb auf sie, darauf achtend, sie nicht zu verletzen oder dem Baby zu schaden. Er griff nach dem Löffel, doch zog sie Eis und Löffel weg. "Meins... sagte sie nur mit einem leisen lachen in der Stimme. "Teilen... Ein Löffel ... grinste er, griff wieder nach dem Becher, doch drehte sie sich wieder weg und schob sich schnell einen weiteren vollen Löffel in den Mund. "Heeee!" meinte er nur gespielt entrüstet, was sie etwas zum Lachen brachte. Noch mehr, als er wieder nach dem Becher griff und voll mit den Fingern ins Eis langte. Sofort lachten sie beide etwas auf. "Leck deine Finger ab! Dann hast du etwas bekommen" meinte sie nur und Zack. War der nächste Löffel in ihrem Mund.
Mit einem funkeln in den Augen, sah er sie an, schmunzelte und leckte sich über den Ringfinger. Immer wieder stellte er aufs neue fest, wie fucking süß das Eis war, aber erstaunlicherweise mochte er es. Okay... Er konnte es essen und musste schon wirklich Sinn danach haben. "Wie war dein Tag? fragte sie ihn dann und aß genüsslich das Eis weiter. Er sah zu ihr rauf und zuckte die Schultern
"Er war okay. meinte er dann strich seine Finger dann an seinem Shirt ab und sah wieder zu ihr rauf, denn sie hatte sich halb aufgesetzt gehabt. "Ich wäre lieber hier bei dir geblieben.... seitdem er wusste, dass sie schwanger war, wollte er sie nicht eine Sekunde aus den Augen lassen! Er fing an sie zu behüten. Wenn sie einkaufen gingen, durfte sie nicht einmal mehr auch nur eine Tüte tragen! Sofort war er zur Stelle und nahm es ihr ab, nur um einen strafenden Blick von ihr zu ernten, den er belächelte und ihr sofort einen Kuss hauchte, um sie auf andere Gedanken zu bringen. Und doch hörte er verdammt oft, dass sie doch nur schwanger war und nicht sterbenskrank. Doch wie stetig zuckte er darauf die Schultern und nahm ihr ja doch immer alles ab.
"Nimm es an... Ich will eben keine Risiko eingehen.... meinte er nur schmunzelnt. Dann senkte er den Blick auf ihren Bauchansatz, welches etwa auf seiner derzeitigen Kopfhöhe war. Seine bullige Hand strich über die kleine Wölbung. "Deine wunderbare Mama will es noch immer nicht einsehen... begann er zu reden. Offensichtlich, dass er nicht mehr mit seiner Latina sprach, sondern mit dem kleinen Wurm, der in ihr heran wuchs. Aus den Augenwinkeln sah er, wie sie die Augen verdrehte, doch er schüttelte den Kopf. "Tschttt... ich rede gerade mit meinem Sohn! grinste er und sah wieder auf den Bauch. Er wusste nicht, ob es ein Junge werden würde, doch stellte er es sich gerne vor. Wobei ein Mädchen für ihn auch vollkommen okay war, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sie ebenso hübsch wie ihr Mutter werden würde, war mehr als nur gegeben.
Den Kopf weiter gesenkt, strich er stetig sachte über den Bauch, als er begann ein Gespräch mit seinem Kind zu führen.
Erzählte ihm, von dem Leben... Von Irland, was er alles mit ihm machen wird, wenn er größer wird und versprach, für immer für sein Kind und dessen Mama- SEINE FRAU- da zu sein.
" Ich weiß... Es ist bestimmt verdammt gemütlich da drinnen... Aber du brauchst später keine Angst haben, da raus zu kommen... Denn deine Mama... Und dein Papa warten schon sehnsüchtig auf dich und werden dich auf dieser Welt begrüßen... Und wir werden dich für immer beschützen... er legte seinen Kopf auf ihren Bauch, lauschte, als würde sein Sohn ihm antworten und lächelte dabei stolz und mehr als glücklich. Darya hatte ebenfalls einen sanften Gesichtsausdruck drauf und begann IHREM MANN liebevoll übers Haar zu streichen, bis in den Nacken und wieder zurück, während sie den liebevollen Worten des Kindsvaters lauschte.


@Darya Kolesnikow




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