#1

Wohnzimmer & Küche

in WG KEIRA NAMARA & JAKE TELLER 17.11.2021 15:24
von Jake Teller | 203 Beiträge
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#2

RE: Wohnzimmer & Küche

in WG KEIRA NAMARA & JAKE TELLER 29.11.2021 19:10
von Keira Namara | 129 Beiträge
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Jake hatte Recht. In zwei Wochen konnte so einiges passieren. Keira könnte in den 2 Wochen einen Job finden, vielleicht sogar eine Wohnung. Oder zumindest konnte sie sich das Hotel weiter leisten.
Aber es konnte auch alles anders kommen. In zwei Wochen konnte sie auch nichts von allem finden und wäre gezwungen zurück nach Florida zu ihrer Familie zu gehen und sich allem stellen. Immerhin wusste ihre Familie nicht, was genau passiert war in New York. Sie hatte nur eine Nachricht hinterlassen, dass sie sich melden würde und ihre Eltern sich keine Sorgen machen sollte. Das wars. Danach hatte sie ihr Handy ausgemacht und war geflüchtet. Irgendwann war der Zeitpunkt gekommen, an dem sie das Handy wieder anmachen musste um ihre Familie zu kontaktieren.
Aber darüber würde sie sich Gedanken machen, wenn die zwei Wochen rum waren.
„Ich versuche positiv zu denken. Du hast Recht, in zwei Wochen kann vieles passieren. Ich bin ja gerade erst angekommen.“
Erst einmal wollte sie die Gesellschaft von Jake weiterhin genießen und es tat einfach so verdammt gut. Es war so einfach sich mit diesem Mann zu unterhalten. Er war so unkompliziert und brachte sie immer wieder zum Lachen. Sie aßen in Ruhe die Muffins auf und hielten sich noch eine Weile im Schatten, eher Keira den Vorschlag machte, etwas Essen zu gehen. Bei Jakes Antwort musste sie leicht schmunzeln und blickte ihn an. „Was hast du nur wieder vor?“, fragte sie dann, konnte aber nicht verhindern, dass ihre Mundwinkel nach oben zuckten.
Zusammen mit Jake, ging sie zurück zum Motorrad, was eine Weile dauerte, da sie etwas weiter weggeparkt hatten. Aber sie genoss es, seine Hand zu halten, während sie zurückgingen. Als Jake ihr die Jeansjacke reichte, streifte sie sich diese wieder drüber und war überrascht, als er ihr einen Kuss auf die Stirn gab. Das war ein Symbol von Geborgenheit, Sicherheit. Eine so kleine, aber bedeutsame Geste. Solch ein Kuss hatte etwas Liebevolles an sich, was sie leicht lächeln ließ.
„Naja, ich kann dir ein Vertrauensbonus geben. Immerhin hast du in den letzten Stunden bewiesen, dass du kein Bösewicht bist.“, meinte sie amüsiert und lächelte ihn an. Dennoch merkte man Jake an, dass er ein wenig nervös war und Keira fragte sich wirklich, was er vorhatte. Als ihr der Helm gereicht wurde, streifte sie sich diesen über und fummelte dieses Mal selbst an den Verschluss rum, um diesen zu schließen. Dann wartete sie, bis Jake auf dem Motorrad saß, um dann hinter ihn zu klettern. Als sie saß, zog er ihre Hände wieder unter den Rucksack, was sie erneut lächeln ließ. An diesem Tag kam sie kaum dazu mal nicht zu lächeln. Es war lange her, dass sie so unbeschwert war und ein Dauergrinsen auf den Lippen hatte.
Sie schloss die Augen als Jake losfuhr und genoss den kühlen Wind. Keira bemerkte anhand der Schilder, dass sie wieder zurück nach Vegas fuhren. Jake hielt nicht an, was sie nicht störte. Es war gemütlich und zudem konnte sie sich an ihn lehnen und sich ein wenig ausruhen.
Irgendwann kamen sie dann an und Jake fuhr zu einem ruhigen Wohnkomplex und hielt an. Fragend schaute Keira sich erst einmal um, dann stieg sie vom Motorrad, als Jake den Motor ausmachte. Der Helm war schnell abgelegt und sie blickte sich noch einmal um und sah dann zu Jake. Sie fragte sich, wieso er sie mit hier hingenommen hatte, bis er erwähnte, dass er hier einziehen würde.
„Hier ziehst du ein? Das sieht wirklich cool aus.“, meinte sie. Immerhin waren umgebaute Lagerhallen wirklich cool. Sie mochte diesen Industrial-Style von Loftwohnungen. Hatte bis dato aber noch nie in einer gewohnt. Vielleicht würde diese Maklerin ja auch sowas für sie finden. Doch als Jake dann anfing von der Wohnung zu erzählen und zu erwähnen, dass sie ein eigenes Zimmer hätte, sah sie vollkommen perplex zu ihm. Meinte er das gerade wirklich ernst?
„Jake.“, murmelte sie nur und wusste nicht was sie sagen sollte. Dieser Mann war doch verrückt. Sie hatten sich gerade erst kennengelernt und schon bot er ihr an, bei sich einzuziehen und als WG zusammenzuleben?
„Das kann ich nicht annehmen Jake. Du bist doch wahnsinnig.“, sagte sie dann und war sichtlich überfordert mit der Situation und holte dann tief Luft. Besonders, als Jake nervös anfing die Vorzüge aufzuzählen. Es war zwar etwas ruhiger die Gegend, aber Restaurants, Cafés und ein Park waren in der Nähe, was wirklich auch ein Vorteil war. Die Gegend war schön und sah gepflegt aus. Das Gefühl ihn weiter kennenzulernen, war ihr bekannt. Sie genoss seine Gegenwart, auch wenn sie sich gerade erst kennengelernt hatten. Aber dennoch konnte sie nicht einfach so bei ihm einziehen. Sowas tat man doch nicht einfach so, oder? Es interessierte sie dennoch, wie es von innen aussah. Seufzend fuhr sie sich durchs Haar und sah überfordert zu Jake.
„Okay, zeig mir erst einmal deine Wohnung. Gucken schadet ja nicht.“, sagte sie, wobei der letzte Satz eher an sich selbst gerichtet war.
Jake nickte nur, fischte Schlüssel hervor und die beiden gingen in das Gebäude. Sie folgte ihm durchs Treppenhaus nach oben, bis sie an einer Eingangstür angekommen waren und Jake diese aufschloss.
Noch einmal atmete Keira tief durch, eher sie die Wohnung betrat und sich neugierig umsah.
Und das was sie sah, ließ sie nur noch mehr seufzen. Es war genau das, was sie sich für sich selbst wünschte. Die Wohnung war wunderschön und hatte einen richtig tollen Schnitt.
Und die Küche erst… Das hier war ein Traum. Das Badezimmer war auch groß genug und hatte sogar eine Badewanne. Alles, was eine Frau sich nur wünschen konnte. Dennoch rang sie ein wenig mit sich und es fiel ihr auch schwer, ihre Gedanken in Worte zu fassen.
Ein wenig tat es ihr leid, dass sie Jake so leiden ließ, indem sie nicht sagte, aber sie musste erst einmal selber mit dem Gedanken klarkommen. Besonders, weil sie nicht wollte, dass Jake sich wegen ihr anpasste. Als sie sich alle Räume angeschaut hatte, ging sie in die Küche und strich über die Theke. Dann holte sie Schwung und setzte sich auf die Theke und blickte zu Jake.
„Die Wohnung ist wirklich toll, Jake. Deine Maklerin hat hier wirklich einen kleinen Schatz gefunden. Muss ich wirklich sagen.“, meinte sie und knetete ihre Hände, weil sie ein wenig nervös war.
„Aber, ich brauche das große Zimmer gar nicht. Bitte wirf deine Pläne nicht wegen mir um. Nimm das Zimmer, was du als erstes als Schlafzimmer haben wolltest. Ich brauche nicht so viel und kann mich anpassen.“, sagte sie dann und musste dann doch lächeln.
Immerhin hatte sie damit besiegelt, dass sie hier einziehen würde.
„Wir teilen uns die Kosten und die Hausarbeit und ich verspreche dir, dass ich Pflegeleicht bin. Naja so lange ich abends auch mal eine Stunde in der Wanne liegen darf.“, meinte sie nur und fuhr sich durchs Haar.
„Und du bist dir auch wirklich sicher? Ich meine, man bietet das ja nicht immer sofort an und zieht mit fast fremden Leuten einfach zusammen. Ich möchte nicht, dass du es bereust.“

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