#1

Wohnzimmer & Küche

in WG KEIRA NAMARA & JAKE TELLER 17.11.2021 15:24
von Jake Teller | 213 Beiträge
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#2

RE: Wohnzimmer & Küche

in WG KEIRA NAMARA & JAKE TELLER 29.11.2021 19:10
von Keira Namara | 138 Beiträge
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Jake hatte Recht. In zwei Wochen konnte so einiges passieren. Keira könnte in den 2 Wochen einen Job finden, vielleicht sogar eine Wohnung. Oder zumindest konnte sie sich das Hotel weiter leisten.
Aber es konnte auch alles anders kommen. In zwei Wochen konnte sie auch nichts von allem finden und wäre gezwungen zurück nach Florida zu ihrer Familie zu gehen und sich allem stellen. Immerhin wusste ihre Familie nicht, was genau passiert war in New York. Sie hatte nur eine Nachricht hinterlassen, dass sie sich melden würde und ihre Eltern sich keine Sorgen machen sollte. Das wars. Danach hatte sie ihr Handy ausgemacht und war geflüchtet. Irgendwann war der Zeitpunkt gekommen, an dem sie das Handy wieder anmachen musste um ihre Familie zu kontaktieren.
Aber darüber würde sie sich Gedanken machen, wenn die zwei Wochen rum waren.
„Ich versuche positiv zu denken. Du hast Recht, in zwei Wochen kann vieles passieren. Ich bin ja gerade erst angekommen.“
Erst einmal wollte sie die Gesellschaft von Jake weiterhin genießen und es tat einfach so verdammt gut. Es war so einfach sich mit diesem Mann zu unterhalten. Er war so unkompliziert und brachte sie immer wieder zum Lachen. Sie aßen in Ruhe die Muffins auf und hielten sich noch eine Weile im Schatten, eher Keira den Vorschlag machte, etwas Essen zu gehen. Bei Jakes Antwort musste sie leicht schmunzeln und blickte ihn an. „Was hast du nur wieder vor?“, fragte sie dann, konnte aber nicht verhindern, dass ihre Mundwinkel nach oben zuckten.
Zusammen mit Jake, ging sie zurück zum Motorrad, was eine Weile dauerte, da sie etwas weiter weggeparkt hatten. Aber sie genoss es, seine Hand zu halten, während sie zurückgingen. Als Jake ihr die Jeansjacke reichte, streifte sie sich diese wieder drüber und war überrascht, als er ihr einen Kuss auf die Stirn gab. Das war ein Symbol von Geborgenheit, Sicherheit. Eine so kleine, aber bedeutsame Geste. Solch ein Kuss hatte etwas Liebevolles an sich, was sie leicht lächeln ließ.
„Naja, ich kann dir ein Vertrauensbonus geben. Immerhin hast du in den letzten Stunden bewiesen, dass du kein Bösewicht bist.“, meinte sie amüsiert und lächelte ihn an. Dennoch merkte man Jake an, dass er ein wenig nervös war und Keira fragte sich wirklich, was er vorhatte. Als ihr der Helm gereicht wurde, streifte sie sich diesen über und fummelte dieses Mal selbst an den Verschluss rum, um diesen zu schließen. Dann wartete sie, bis Jake auf dem Motorrad saß, um dann hinter ihn zu klettern. Als sie saß, zog er ihre Hände wieder unter den Rucksack, was sie erneut lächeln ließ. An diesem Tag kam sie kaum dazu mal nicht zu lächeln. Es war lange her, dass sie so unbeschwert war und ein Dauergrinsen auf den Lippen hatte.
Sie schloss die Augen als Jake losfuhr und genoss den kühlen Wind. Keira bemerkte anhand der Schilder, dass sie wieder zurück nach Vegas fuhren. Jake hielt nicht an, was sie nicht störte. Es war gemütlich und zudem konnte sie sich an ihn lehnen und sich ein wenig ausruhen.
Irgendwann kamen sie dann an und Jake fuhr zu einem ruhigen Wohnkomplex und hielt an. Fragend schaute Keira sich erst einmal um, dann stieg sie vom Motorrad, als Jake den Motor ausmachte. Der Helm war schnell abgelegt und sie blickte sich noch einmal um und sah dann zu Jake. Sie fragte sich, wieso er sie mit hier hingenommen hatte, bis er erwähnte, dass er hier einziehen würde.
„Hier ziehst du ein? Das sieht wirklich cool aus.“, meinte sie. Immerhin waren umgebaute Lagerhallen wirklich cool. Sie mochte diesen Industrial-Style von Loftwohnungen. Hatte bis dato aber noch nie in einer gewohnt. Vielleicht würde diese Maklerin ja auch sowas für sie finden. Doch als Jake dann anfing von der Wohnung zu erzählen und zu erwähnen, dass sie ein eigenes Zimmer hätte, sah sie vollkommen perplex zu ihm. Meinte er das gerade wirklich ernst?
„Jake.“, murmelte sie nur und wusste nicht was sie sagen sollte. Dieser Mann war doch verrückt. Sie hatten sich gerade erst kennengelernt und schon bot er ihr an, bei sich einzuziehen und als WG zusammenzuleben?
„Das kann ich nicht annehmen Jake. Du bist doch wahnsinnig.“, sagte sie dann und war sichtlich überfordert mit der Situation und holte dann tief Luft. Besonders, als Jake nervös anfing die Vorzüge aufzuzählen. Es war zwar etwas ruhiger die Gegend, aber Restaurants, Cafés und ein Park waren in der Nähe, was wirklich auch ein Vorteil war. Die Gegend war schön und sah gepflegt aus. Das Gefühl ihn weiter kennenzulernen, war ihr bekannt. Sie genoss seine Gegenwart, auch wenn sie sich gerade erst kennengelernt hatten. Aber dennoch konnte sie nicht einfach so bei ihm einziehen. Sowas tat man doch nicht einfach so, oder? Es interessierte sie dennoch, wie es von innen aussah. Seufzend fuhr sie sich durchs Haar und sah überfordert zu Jake.
„Okay, zeig mir erst einmal deine Wohnung. Gucken schadet ja nicht.“, sagte sie, wobei der letzte Satz eher an sich selbst gerichtet war.
Jake nickte nur, fischte Schlüssel hervor und die beiden gingen in das Gebäude. Sie folgte ihm durchs Treppenhaus nach oben, bis sie an einer Eingangstür angekommen waren und Jake diese aufschloss.
Noch einmal atmete Keira tief durch, eher sie die Wohnung betrat und sich neugierig umsah.
Und das was sie sah, ließ sie nur noch mehr seufzen. Es war genau das, was sie sich für sich selbst wünschte. Die Wohnung war wunderschön und hatte einen richtig tollen Schnitt.
Und die Küche erst… Das hier war ein Traum. Das Badezimmer war auch groß genug und hatte sogar eine Badewanne. Alles, was eine Frau sich nur wünschen konnte. Dennoch rang sie ein wenig mit sich und es fiel ihr auch schwer, ihre Gedanken in Worte zu fassen.
Ein wenig tat es ihr leid, dass sie Jake so leiden ließ, indem sie nicht sagte, aber sie musste erst einmal selber mit dem Gedanken klarkommen. Besonders, weil sie nicht wollte, dass Jake sich wegen ihr anpasste. Als sie sich alle Räume angeschaut hatte, ging sie in die Küche und strich über die Theke. Dann holte sie Schwung und setzte sich auf die Theke und blickte zu Jake.
„Die Wohnung ist wirklich toll, Jake. Deine Maklerin hat hier wirklich einen kleinen Schatz gefunden. Muss ich wirklich sagen.“, meinte sie und knetete ihre Hände, weil sie ein wenig nervös war.
„Aber, ich brauche das große Zimmer gar nicht. Bitte wirf deine Pläne nicht wegen mir um. Nimm das Zimmer, was du als erstes als Schlafzimmer haben wolltest. Ich brauche nicht so viel und kann mich anpassen.“, sagte sie dann und musste dann doch lächeln.
Immerhin hatte sie damit besiegelt, dass sie hier einziehen würde.
„Wir teilen uns die Kosten und die Hausarbeit und ich verspreche dir, dass ich Pflegeleicht bin. Naja so lange ich abends auch mal eine Stunde in der Wanne liegen darf.“, meinte sie nur und fuhr sich durchs Haar.
„Und du bist dir auch wirklich sicher? Ich meine, man bietet das ja nicht immer sofort an und zieht mit fast fremden Leuten einfach zusammen. Ich möchte nicht, dass du es bereust.“

@Jake Teller



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Jake Teller schnappt sich Popcorn!
Jake Teller beschützt!
Jake Teller will Du und Ich für immer!
Jake Teller hat nervöse Zuckungen!
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#3

RE: Wohnzimmer & Küche

in WG KEIRA NAMARA & JAKE TELLER 11.03.2022 21:28
von Jake Teller | 213 Beiträge
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Nur gut, dass er ein Vertrauensbonus hatte und sie sah, dass er doch kein schlechter Mensch war. Während der Fahrt zurück nach Vegas grinste er unter seinem Helm, weil sie sich so an ihn schmiegte. Ein wohliges Gefühl sie so nah bei sich zu haben, weswegen er in geraden Strecken seine Finger einfach auf ihren Unterarm legte und sanft darüber glitt. Jake hatte eine Idee die verrückt war, aber dennoch wollte er es versuchen, denn er wollte Keira etwas Gutes tun.
Als er endlich mit ihr angekommen war und den Motor abstellte, sah er sich grinsend um. Dadurch das es eine umgebaute Lagerhalle war, war die Miete sogar sehr erschwinglich. Vom Motorrad abgestiegen und den Helm abgenommen, Lächelte er die junge Frau vor sich an.
„Ja das wird mein neues zuhause werden. Es hat nicht so lange gedauert, wie ich gedacht habe, aber es ist komplett eingerichtet“ was auch daran lag, weil er sich die Möbel alle schon ausgesucht hatte und das eine Zimmer als Gästezimmer dienen sollte aber… warum als Gästezimmer dienen, wenn es… Keira benutzen konnte? Also schlug er es ihr vor, auch wenn sie seinen Namen murmelte, blieb er ernst bei diesen Worten, um ihr zu zeigen, dass er es auch so gemeint hatte wie er es sagte.
„Warum solltest du es nicht annehmen? Studenten ziehen auch zusammen in eine WG und kennen sich nicht, sie lernen sich erst noch kennen. So ist das doch auch bei uns und… in der Nähe gibt es alles was man braucht und wir können noch mehr Zeit zusammen verbringen“ versuchte er es erneut. Jake wurde wirklich nervös, eben weil sie so überfordert, damit schien. Das wollte er auf keinen Fall, er wollte ihr nur etwas Gutes tun, damit sie nicht weiter im Hotel bleiben musste, immerhin hatte sie Träume und Wünsche, die sie sich erfüllen wollte. Wenn sie weiterhin im Hotel blieb, würde sie unnütz Geld ausgeben. Jake sah zwischen dem Gebäude und ihr hin und her, denn so langsam fragte er sich, ob es eine so gute Idee war sie damit zu „überfallen“.
Bei ihren Worten, er solle ihr die Wohnung erst einmal zeigen, atmete er schon etwas erleichtert durch und nickte bevor er den Schlüssel aus der Tasche zog und sie zum Eingang führte. Hoffentlich war die Einrichtung auch nach seinem Geschmack gewesen, denn der erste Eindruck zählte auch dabei!
Nach dem Treppenaufstieg öffnete er ihr die Eingangstür und ließ ihr den Vortritt, bevor er die Tür hinter sich schloss und sich nervös umsah. Doch es sah in seinen Augen gut aus, jetzt musste sich nur noch Keira überzeugen!
Jake ließ sie einfach in Ruhe umschauen, was anderes blieb ihm ja nicht übrig, oder? Kurz ging er nach oben, um die Terrassentür zu öffnen die zwischen den beiden Schlafzimmern war, damit frische Luft hineinkam. Sie war nicht groß, aber gemütlich und ausreichend. Sich dann wieder nach unten in die Küche begeben, lehnte er mit dem Hintern an der Anrichte und wartete. Jede Sekunde, die verstrich fühlte sich an wie eine Stunde. Aber er wollte ihr alle Zeit der Welt geben und nicht hinter ihr stehen und sie nach jedem Zimmer fragen, wie sie sich denn Entscheiden würde. Hätte er zwar tun können, aber es wäre wahrscheinlich kontraproduktiv gewesen. Als sie endlich wieder kam, atmete er tief durch und versuchte seine gespannte Haltung wieder etwas zu lockern, während sie sich mit Schwung auf die Theke setzte und so zum Anbeißen heiß aussah.
„Sie hat auch nicht lange suchen müssen, aber auch ihre ersten Vorschläge waren ein kleiner Reinfall gewesen“ selbst eine Ein-Zimmer-Wohnung war mit dabei, mit der Jake aber nichts anfangen konnte, nicht einmal als Übergangslösung. Als er auf ihre Hände schielte, die sie anfing zu kneten, machte er sich innerlich schon darauf gefasst, dass sie das Angebot ablehnen würde. Vielleicht war er ja doch zu Voreilig gewesen und hätte ihr… das Angebot erst… in zwei Tagen machen sollen? Erst als sie anfing das sie nicht das große Zimmer brauchte, wurde er hellhörig und sah sie an, als ob sie ein Geist in seiner kleinen Welt war.
„Du…was?... nein nein… du kannst das große Schlafzimmer haben, ich bestehe darauf! Das kleine Schlafzimmer reicht mir vollkommen aus“ Jake wollte das sie das Zimmer nahm und würde da auch nicht diskutieren. Er war ein Mann und hatte bestimmt weniger Sachen als sie! Da es nun doch eine besiegelte Sache zu sein schien das diese junge, wunderschöne Frau bei ihm einziehen würde, legte sich ein breites Lächeln auf seine Lippen als er sich von der Anrichte abstieß und langsam auf sie zuging.
„Ich bin gut mit der Hausarbeit, da musst du dir keine Sorgen machen und… du darfst so lange in der Wanne liegen, wie du möchtest! Ich bin nicht Sheldon Cooper und mache einen Badezimmerplan“ Alleine die Vorstellung das sie nackt in der Badewanne liegen würde und die beiden nur eine Wand trennte, ließ ihn doch tief… sehr tief durchatmen. So musste er dabei an etwas anderes denken, sonst konnte man die Freude über ihren Einzug noch an seiner Hose ausmachen. Als er endlich vor ihr stand, schob er ihr eine verirrte Strähne hinter das Ohr und lächelte.
„Warum sollte ich es bereuen? Werden deine BH´s in der Wohnung verstreut herum liegen? Damit kann ich leben, immerhin gibt es für einen Mann schlimmere Dinge als verteilte BH´s“ mit einem Lachen zwinkerte er ihr zu und zog sie dann einfach in seine Arme als er sich zwischen ihre Beine stellte. „Mach dir keine Sorgen Süße, ich werde es nicht bereuen, weil ich mir absolut sicher bin“ flüsterte er ihr leise ins Ohr bevor und glitt mit seinen Fingern über ihren Rücken. Er freute sich einfach sehr das sie sein Angebot angenommen hatte, aber das Problem gerade war eher… ihr so nah zu sein, ihren Duft in seiner Nase zu haben… verdammt… Turnschuhe… stinkende Turnschuhe… Football… Omas… alte Omas… faltige Omas… okay… das… sollte ausreichen. Sich kurz geräuspert, trat er einen Schritt zurück und strich sich kurz über das Gesicht.
„Also, möchtest du die Nacht schon hier verbringen oder noch mal im Hotel schlafen? Ich… könnte auch schnell noch mal in die Kaufhalle gehen und was zu essen und eine Flasche Wein oder was anderes besorgen und wir feiern unsere neue WG?“

@Keira Namara



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#4

RE: Wohnzimmer & Küche

in WG KEIRA NAMARA & JAKE TELLER 26.03.2022 19:17
von Keira Namara | 138 Beiträge
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Da war was dran, dass Studenten gemeinsam in eine Wohnung zogen und sich vorher nicht kannten. Aber in dem Alter war man auch noch sorgloser und freute sich auf neue Abenteuer. Bei Keira sah das alles ein bisschen anders aus und sie wollte sich eigentlich nicht sofort wieder von einem Mann abhängig machen. Aber genau das tat sie, indem sie mit Jake zusammenzog. Das Problem war, dass sie sich einfach wohl in seiner Nähe fühlte und auch irgendwie sicher. Er war anders als ihr Ex, das musste sie sich immer wieder vor Augen halten. Jake hatte das in den letzten 2 Tagen wirklich bewiesen, alleine, dass er morgens früh mit ihr zum Canyon gefahren war und immer auf ihre Bedürfnisse geachtet hatte. Solche Männer gab es wirklich selten und sie hatte gerade eines dieser seltenen Exemplare gefunden. Zudem war die Wohnung wirklich schön und er hatte weiterhin Recht, dass alles Wichtige in der Nähe war und es war ebenfalls schön, weiterhin Zeit mit ihm zu verbringen und ihn weiterhin kennenzulernen. Nach dieser kurzen Zeit hätte sie nicht gedacht, dass sie sich sofort auf jemand anderen einlassen könnte. Eher hatte sie damit gerechnet erst einmal eine Weile im Hotelzimmer zu versauern, zu weinen und das zu verarbeiten, was ihr in New York passiert war. Aber Jake ließ sie alles vergessen. Er ließ sie vergessen, dass sie erst ein paar Tage hier war, ließ sie vergessen, was für ein Trauma sie erlebt hatte und ließ sie auch nicht Trübsal blasen. Es war schön mit ihm Zeit zu verbringen und vielleicht war das alles gar nicht so übel. Keira sollte es einfach annehmen, was jetzt kam. Mit ihm gemeinsam eine WG gründen, hier ihr neues Leben starten. Genießen, was er in ihr auslöste. Es konnte ja auch nicht schlimmer werden, denn Jake hatte jetzt schon das geschafft, was ihr Ex in der ganzen Zeit in New York nicht geschafft hatte. Seufzend blickte sie Jake an, als dieser nicht davon abließ, dass sie das große Zimmer nehmen sollte. Sie merkte, dass sie gegen ihn verlieren würde und er nicht davon ablassen würde. Wahrscheinlich würde er sogar nachts ihren Kram in das große Zimmer räumen, wenn sie sich weigerte es zu nehmen.
„Du lässt dich wegen des Zimmers nichts davon abbringen mh? Ich möchte deine Pläne wirklich nicht über den Haufen werfen.“, sagte sie nur und blickte ihm in die Augen.
Wenn sie wohl noch einmal fragen würde, ob er es wirklich ernst meinte, würde er ihr bestimmt den Mund zu halten. Das Bedürfnis erneut zu fragen, war dennoch vorhanden, doch sie riss sich zusammen und biss sich auf die Lippe.
Doch sein Grinsen ließ sie sowieso alles vergessen was sie sagen wollte. Langsam ging er auf sie zu und sie musste ebenfalls lächeln. „Also noch ein Hausmann oben drauf. Und dazu kein Psycho der Listen führt… Man, womit habe ich so viel Glück verdient?“, fragte sie amüsiert.
Kurz hielt sie die Luft an, als er sich zwischen ihre Beine stellte und ihr eine verirrte Strähne aus dem Gesicht strich. Und wieder dieses umwerfende Lächeln. Verdammt, was machte Jake da mit ihr?
Sie legte ihren Kopf in den Nacken und lachte leise auf. Dann rollte sie mit den Augen. „Klar, weil ich nach Hause komme, mich direkt ausziehe und meine Unterwäsche in der Wohnung verteile.“, meinte sie sarkastisch. „Das machen doch alle Frauen sofort.“, fügte sie noch amüsiert hinzu und man merkte ihr deutlich an, dass sie scherzte.
„Also keine Sorge, meine Unterwäsche verteile ich nicht in der ganzen Wohnung.“, meinte sie amüsiert. „Oder ist das so eine Eigenart von dir?“, fragte sie grinsend.
Und dann zog Jake sie in seine Arme. Erneut ein kurzer Augenblick, in dem sie die Luft anhielt. Ihr wurde sofort warm, als er ihr so nahe war und sie seinen Duft tief einatmen konnte. Wie automatisch legte sie ihre Arme um seinen Nacken und erwiderte die Umarmung. Bei Jake fühlte sie sich so verdammt wohl. Es war leicht sich an ihn zu lehnen und die Augen für einen Moment zu schließen. Auch auf dem Motorrad hatte sie dies schon gemerkt. Er strahlte eine gewisse Ruhe aus, die sie so sehr mochte. Es war nicht einfach ihre Mauern bei diesem Mann oben zu lassen. Heute Morgen schon, hatte er diese mit einem Presslufthammer durchbrochen. Wahrscheinlich würde sie ihm einfach alles anvertrauen. Doch dann löste er sich räuspernd von ihr und sie versuchte sich auch wieder zusammen zu reißen.
Sie räusperte sich ebenfalls und fuhr sich mit der Hand durchs Haar. Eine Abkühlung wäre jetzt gut, was kaltes zu Trinken, oder direkt eine kalte Dusche.
„Machst du Witze? Als ob ich noch eine Nacht in diesem kleinen Hotel verbringe, wenn ich das hier direkt haben kann.“, meinte sie nur und deutete auf die Wohnung. Wer würde freiwillig zurück in ein kleines Hotel gehen, wenn man schon in der Wohnung schlafen konnte?
„Ich brauche nur eine Fahrt zum Hotel, damit ich meine Koffer holen kann. Am besten lässt du mich da einfach raus, ich kann dann mit dem Taxi hier hinfahren. Du kannst ja währenddessen dein Hotel räumen und hinterher können wir zusammen einkaufen, wenn du möchtest?“
Hunger hatte sie definitiv nach diesem Tag. „Und da ich wirklich langsam Hunger habe, bestellen wir lieber was. Ich weiß nicht, ob ich die Geduld habe, noch mit dir in der Küche zu stehen und selber zu kochen.“, meinte sie amüsiert. Aber sie würden definitiv ein paar Grundsachen benötigen. Milch und Kaffee auf jeden Fall, sonst würde sie den morgigen Tag nicht überstehen. In ihrem Magen fing es an zu kribbeln, wenn sie daran dachte, hier schon einzuziehen und ein eigenes Zimmer zu haben, einen Rückzugsort, der ihr gehören würde.
„Und dann stoßen wir mit Sekt, Whiskey, Bier oder was du sonst so magst auf unsere WG an.“
Sie rutschte langsam von der Theke und blickte sich erneut um. Sie konnte es nicht fassen, dass sie hier wohnen würde.
„Jake? Wäre es in Ordnung, wenn, nun ja, die Wohnung auf dich laufen wird? Also nur auf dich?“, fragte sie ihn dann. Er konnte sich wahrscheinlich denken, wieso sie noch nicht offiziell in Vegas gemeldet sein wollte. Es graute ihr auch noch davor, das alte Handy einzuschalten und zu sehen, was für Nachrichten sie schon bekommen hatte. Aber daran wollte sie an diesem Tag nicht denken. Denn dieser Tag war einfach nur perfekt und sie wusste schon, dass dieser auch einfach nur perfekt enden würde.

@Jake Teller



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