#1

Eingangsbereich

in GARRET MCMILLAN 26.10.2021 14:11
von Perrin Kling | 182 Beiträge
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Quote his bite is way bigger then his bark
Gesundheitlicher Zustand remember who the fuck you are

In Germany we don't say:
"Danke, dass du fragst, wie es mir geht,
aber eigentlich möchte ich gerade nicht darüber reden,
weil alles ein wenig kompliziert ist."
we say:
"Muss, ne?"
And I Think that's beautiful.


Nachdenklich seufzend rückte der Detectiv den Halteriemen seiner Tasche auf seiner breiten Schulter zurecht. Natürlich war er sich nicht ganz sicher, ob es richtig gewesen war, hier her zu kommen, aber es war auf jeden Fall richtig, zuhause rauszugehen. Seine Eltern brauchten etwas Zeit, um mit dieser ganzen Situation umzugehen und da war es nicht einfach, weder für sie, noch für Perrin, wenn der totgeglaubte Sohn über die Flure schlich. Zumindest hatte sein Dad ihm das im Keller gesagt, ganz leise, damit Mom nichts davon mitbekam. Eigentlich war Perrin erleichtert. Auch er hatte es in seinem ehemaligen Jugendzimmer kaum mehr ausgehalten. An eine eigene Wohnung war nicht zu denken, denn der Papierkram ging so langsam von statten, als müsse das Plastik, aus dem man seinen neuen Ausweis drucken wollte, erst noch von einem Praktikanten in irgendeinem Chemielabor zusammengemischt werden und zu seiner Schwester Lou konnte er gerade auch nicht, umso erleichterter war er über die Nachricht und das Angebot von @Garrett McMillan gewesen.



Thx. Nehme deine Couch gerne ein paar Tage in Anspruch. Bis ich was eigenes habe.
Komme heute Abend vorbei. Besorge was zu Essen.
Perrin


Nun klingelte er mit der Hand, in welcher er die Papiertüte mit den Burgern und Pommes fest hielt, während die andere dafür sorgte, dass ihn der Gurt der Tasche nicht erwürgte. Er wäre noch lieber irgendwo alleine hingegangen, aber das Häuschen am See war zu weit entfernt und zu stark mit Erinnerungen belastet und die Nacht in irgendeinem Motel zu verbringen, reizte ihn auch nicht gerade, da war es schon in Ordnung Garretts Gesellschaft in Kauf zu nehmen. Der Dolmetscher mit den dunklen Phasen in seiner Vergangenheit war Eigen, was ihn für Perrin nur noch sympathischer machte. Als er die Tür öffnete zeigte Perrin ein reserviertes Lächeln, ehe er das Essen vor sich hochhob und die letzten Stufen erklomm. "Hab einmal Jalapenos und einmal doppelt Käse. War mir nicht ganz sicher, ob du Scharf isst." brummte er zur Begrüßung, ehe sie einen Handschlag austauschten, weil Garrett ihm die Tüte abnahm. Im Flur angekommen befreite sich Perrin erst einmal von der mörderischen Tasche, in welche eigentlich nur die nötigsten Klamotten gewandert waren, aber auch ein fetter Aktenordner. Irgendwie ließ ihn die Arbeit nicht los. Schon gar nicht, seit er von seiner Schwester und ihrem Stalker wusste. Gestresst seufzte er auf, als das Ding endlich auf dem Boden stand und ihn nicht mehr in den Hals schnitt. Man hörte ein leises klirren von Flaschen, aber natürlich hatte Perrin kein Bier mitgebracht. War stinknormale Cola. Neugierig schaute er sich in dem spartanisch eingerichteten Flur um, denn tatsächlich war er noch nie bei Garrett zuhause gewesen. "Danke Mann." murmelte er. Ein Danke dafür, dass er hier unterkommen konnte. Aber er war kein Mann großer Worte und der Dolmetscher war sicherlich gescheit genug, ihn auch so zu verstehen

.



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#2

RE: Eingangsbereich

in GARRET MCMILLAN 27.10.2021 08:39
von Garrett Chandola | 1.293 Beiträge
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Quote ...
Gesundheitlicher Zustand Schreckhaft, schläft weniger als sonst

Warum genau er diesen Vorschlag gemacht hatte, wusste der schlaksige Mann gar nicht als er das Handy wieder eingesteckt hatte. Wie so oft hielt er eine Tasse Kaffee in der Hand. Jemand, der nicht von seiner alkoholgeprägten Jugend wusste, würde wohl behaupten, dass er süchtig nach der braunen Flüssigkeit war, doch in der Tat half es mit dem unterdrückten Verlangen umzugehen, welches ihn wohl den Rest seines Lebens begleiten würde. Langsam trank er einen Schluck des frischen Kaffees und nahm das Handy nochmal zur Hand als der Angeschriebene antwortete.
@Perrin Kling nahm das Angebot also an, was dafür sorgte, dass ein Mundwinkel des Dolmetschers nach oben zuckte. Auch wenn sie wohl kaum unterschiedlicher sein könnten, mochte Garrett den brummigen Polizisten aus Deutschland. Abgesehen davon war er sich sicher, dass die aktuelle Situation für diesen eine reine Katastrophe sein musste. Im Gegensatz zu dessen Familie und 95% der Kollegen auf dem Revier hatte Garrett nämlich gewusst, dass der Detective nie gestorben war. Indirekt war er sogar in den Fall verstrickt gewesen, denn mehr als eine Mitschrift oder Tonaufnahme war ihm zur Übersetzung vorgelegt worden. Befreundet waren die Beiden allerdings vorher irgendwie auch schon, auch wenn es eher ein lockeres oder besser gesagt sehr dünnes Band der Freundschaft gewesen war. Garrett fielen solche Dinge nicht sonderlich leid und doch würde er den "Auferstandenen" jetzt nicht hängen lassen. Das war einfach nicht seine Art.
Als es klingelte öffnete er die Tür und nahm dem offensichtlich schwer tragenden Mann die Tüte mit dem Essen ab, damit sie sich begrüßen konnten.
"Hallo Perrin", sagte er mit gewohnt ruhiger Stimme und trat einen Schritt zur Seite, damit dieser eintreten konnte.
"Ich bevorzuge den Käse."
Eine relativ knappe Antwort ehe das Geräusch der abgestellten Tasche ihn doch die Stirn runzeln ließ. Mit der freien Hand deutete er auf den schwarzen Klotz von Sporttasche.
"Das klingt nicht so als hättest du nur für ein paar Tage gepackt.", stellte er fest und schloss die Tür. Mit einem kaum merklichen Lächeln winkte er ab als ein Dank ausgesprochen wurde. Für ihn war klar, dass er den Deutschen nicht einfach hängen lassen würde. Das konnte er gar nicht.
"Kein Problem, wirklich."
Garrett hob die Tüte mit dem mitgebrachten Essen und sah sein Gegenüber fragend an.
"Willst du gleich essen oder erst nochmal unter die Dusche springen?"
Garrett wusste ja nicht, wie lange Perrin mit diesem Monster von Tasche unterwegs gewesen ist. Allerdings schwirrten ihm such noch andere Fragen durch den Kopf, die er eher später noch stellen würde. Hier zwischen Tür und Angel war das wohl nicht angebracht. Außerdem war er sich ziemlich sicher, dass sein vorübergehender Mitbewohner in der letzten Zeit schon genug Fragen über sich hat ergehen lassen müssen...






Perrin Kling bedankt sich
Perrin Kling errötet!
Perrin Kling braucht Baldrian!
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#3

RE: Eingangsbereich

in GARRET MCMILLAN 28.10.2021 18:09
von Perrin Kling | 182 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand remember who the fuck you are

Perrin war nie bewusst wählerisch gewesen, was seinen Freundeskreis betraf, vielmehr hatte es sich schlicht nie ergeben Angehöriger einer größeren Clique zu sein. Dafür war er zu sehr Einzelgänger, zu verschlossen und brummbärig. Nach dem Umzug von Deutschland in die USA hatte sich dies zwar erheblich gebessert – für seine Verhältnisse – aber ein Freundesbuch bekam er nach wie vor nicht vollgeschrieben. Umso erleichterter war er über den bestehenden Kontakt zu Garrett. Klar, während seines Einsatzes hatten sie nicht viel Kontakt haben können, aber davor und sofort als der Einsatz abgeschlossen wurde, bestand wieder dieser dünne Draht zueinander. Gott sei dank! Noch jemand, der ihm die Zähne ausschlagen wollte, konnte er gerade nicht gebrauchen.
Bereitwillig gab er die Tüte mit dem Essen ab und nickte zustimmend, als der Dolmetscher sich für den Käse entschied. Perrin war beides Recht und er hatte hunger. “Lass uns lieber gleich essen.“ gab er daher zurück und reckte die Schultern, nicht weil die Tasche so schwer war – auch wenn sie es war – sondern weil dieser blöde Riemen ihm ins Fleisch geschnitten hatte. Der kritische Blick in Richtung des schwarzen Monstrums entging ihm nicht und er hob leicht kurz die Hände. “Ich hab eigentlich wirklich nur ein paar Tage hier geplant, will dir nicht zu lange auf den Pelz rücken Mann, aber...“ er bückte sich und öffnete den Reißverschluss, um die Cola Flaschen heraus zu angeln und dabei den Rücken des fetten Ordners zu präsentieren. “Ich hab mir bisschen Arbeit mitgenommen. Läuft alles ziemlich drunter und drüber, seit ich wieder hier bin.“ Mit jeweils zwei Fläschchen in der Hand richtete er sich wieder auf und war sich nicht ganz sicher, was er weiter dazu sagen wollte. Es lag ihm fern Garrett einfach so sein Herz auszuschütten, auch wenn das Schicksal seiner Schwester Perrin keine Sekunde mehr in Ruhe ließ und er beinah verrückt wurde, weil es so gar keinen Anhaltspunkt gab, um an ihrer Situation etwas zu ändern.
Nachdenklich folgte er Garrett durch den Flur in die Küche, wo er die Flaschen auf den Tisch stellte und dankend abwank, als Garrett wissen wollte, ob er einen Teller benötigte. Nö. Er aß ganz ungeniert direkt aus der Verpackung. Zunächst aber zog er sich einen Stuhl hervor und setzte sich, kramte in seiner Tasche nach dem Schlüssel mit dem Flaschenöffner dran und hob mit fragender Augenbraue eine Cola, ob Garrett denn auch eine nahm oder bei seinem Kaffee blieb, dessen dezenter Geruch sich mit dem Duft der Burger vermischte. Kondenstropfen bildeten sich an dem Glas und zeichneten Ringe auf den Tisch, die Perrin entschuldigend mit einer Hand weg wischte. “Also wenn ich dir auf die Nerven geh, dann darfst du mich jederzeit wieder rausschmeißen, ok?“ brummelte er. Er war es nicht gewohnt auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein und freundete sich nur langsam mit diesem Umstand an. “Zwei drei Tage ist es ja vielleicht ganz spannend sich mein Gejammer über die Widrigkeiten eines Schein-Toten anzuhören, aber dann...“ fuhr er mit Galgenhumor fort und hielt sich die nun offene Flasche an die Wange. Unter seinem Bart brannte noch immer ein Handabdruck und für einen Moment dachte er darüber nach, wie schwer es war, an sein altes Leben anzuknüpfen.



@Garrett McMillan



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#4

RE: Eingangsbereich

in GARRET MCMILLAN 01.01.2022 15:25
von Garrett Chandola | 1.293 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand Schreckhaft, schläft weniger als sonst

Vielleicht verband die beiden Männer eben genau diese Eigenschaft: Das ein wenig eigenbrötlerische oder die Tatsache, dass man als Einzelgänger irgendwie besser klar kam? Das konnte sich Garrett selbst nicht wirklich beantworten und darüber nachzudenken würde auch nichts bringen. Es war so und irgendwie freute Garrett sich auch, dass er für Perrin auf diese Art und Weise da sein konnte. Und wenn es eben nur das Darbieten einer Schlafmöglichkeit war. Nie würde er tatenlos dabei zusehen, wie jemand aus seinem Umfeld auf der Straße schlafen musste. Vielleicht spielte auch die Tatsache, dass der Dolmetscher für den Fall der Fälle einer der wenigen Menschen gewesen war, der die ganze Zeit gewusst hatte, dass Perrin noch lebt. Zustimmend nickte er als er seine Nase dann doch mal in die Tüte steckte, um eine Geruchsprobe zu nehmen.
"Ja, das sollten wir auf keinen Fall kalt werden lassen.", stimmte er ihm mit einem kleinen Schmunzeln auf den Lippen zu ehe das Ungetüm von Sporttasche seine Aufmerksamkeit einforderte.
"Ich habe dir dieses Angebot nicht mit zeitlicher Begrenzung gemacht Perrin. Du kannst so lange bleiben wie du willst, so lange wie es nötig ist.", erwiderte er mit immer noch ruhiger Stimme und einem Blick in Richtung Wohnzimmer.
"Sie ist groß genug für eigentlich sogar drei Leute. Das ist also kein Problem."
Ein wenig amüsiert beobachtete er wie der Polizist die leichten Wasserspuren wegwischte, die das Glas dort hinterlassen hatte, denn natürlich war er ein ordnungsliebender Mann, doch sein Gast sollte sich auch nicht verrückt machen wegen solchen Kleinigkeiten. Im Anschluss machten sie sich über die Burger her und Perrin berichtete unter Anderem davon, warum er seine Wange mit einer kalten Cola kühlen musste. Im Grunde genommen aber blieb es bei alltäglichen Themen, denn der Dolmetscher wollte seinem Gast nicht unbedingt das Gefühl geben, sich erklären zu müssen. Garrett konnte nachvollziehen oder sich zumindest vorstellen, wie schwer das alles für ihn sein musste.
In einer ähnlichen Situation hatte er sich damals befunden als er nach dem Entzug in Deutschland wieder zurück gekommen war. Nur wenige Eingeweihte hatten gewusst, wo und vor allem warum er dort war. Vielleicht verstand er Perrin deshalb so gut.
Die nächsten Wochen liefen zumindest zuhause ziemlich entspannt ab. Sie fanden tatsächlich relativ schnell ihren eigenen Rhythmus und ganz wie Garrett eben war, mischte er sich auch überhaupt nicht in Perrins Angelegenheiten ein. Das gehörte sich für ihn nicht und doch war es zum Ritual geworden, dass sie gemeinsam aßen - wenn Perrin nicht gerade Dienst hatte oder Überstunden machte, was ja durchaus öfter auch mal vor kam.

Der Nachmittag in der Stadt oder eher bei Letti veränderte dann aber alles. Zumindest fühlte es sich für ihn so an. Aus dem Krankenhaus hatte er seinem vorübergehenden Mitbewohner zwar noch geschrieben, dass er sich nicht wundern brauchte, doch er hielt sich mit Details zurück. Noch immer hatte er diesem nämlich nicht verraten, welche Alkohol- und Drogenvergangenheit er hatte. Da rieb er ihm natürlich auch nicht gerade unter die Nase, dass er beinahe an einer Überdosis gestorben wäre, weil irgendein Idiot ihm Heroin untergejubelt hatte. Nach einer Woche der Überwachung war er wieder entlassen worden, doch seitdem herrschte irgendwie eine angespannte Stimmung zuhause. Garrett versuchte alles, um Perrin nicht herausfinden zu lassen, was passiert war oder eher warum ihm das solche Schwierigkeiten machte auch noch Wochen später und dabei wusste er nicht einmal, ob sein Cousin @Alessandro Delgado Perrin vielleicht sogar eingeweiht hatte? Als er sich zumindest körperlich von der Überdosis einigermaßen erholt hatte, fingen aber die Stimmen von damals wieder an mit ihm zu sprechen. Sie flüsterten nur und doch dachte er immer wieder darüber nach, dass er sich besser fühlen würde, wenn er nur eine einzige Tablette, einen einzigen Schluck trinken oder auch Beides tun würde. Bisher war er erfolgreich dagegen angekommen, doch irgendwann hatte er nicht mehr verbergen können, dass er nicht gut schlief und kaum noch Hunger hatte. Das war auch Perrin natürlich irgendwann aufgefallen. Garrett selbst aber versuchte das alles immer irgendwie noch zu verdrängen. Heute hatte er zumindest ein paar Bissen von den gestern gekochten Nudeln gegessen oder besser gesagt es versucht. Der zu drei Vierteln noch gefüllte Teller stand achtlos zur Seite geschoben auf der Küchentheke und Garrett saß im Flur auf dem Boden. Beide Hände drückte er sich an die Schläfen, denn heute schienen die Stimmen förmlich zu schreien und egal, was er tat - er konnte sie nicht ausblenden. Vollkommen unpassend erschien zu dieser SItuation die laute Musik, die aus dem Wohnzimmer schallte mit der er dieses Schreien übertönen wollte. Dass Perrin gleich nach Hause kommen würde, hatte er nicht auf dem Schirm. Er hatte das Zeitgefühl gerade irgendwie verloren.

@Perrin Kling






Perrin Kling hat es im Griff!
Alessandro Delgado liebt es
Alessandro Delgado heult leise
Perrin Kling stalkt nicht, ermittelt!
Alessandro Delgado will Du und Ich für immer!
Perrin Kling gibt Nackenklatscher!
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#5

RE: Eingangsbereich

in GARRET MCMILLAN 02.01.2022 20:56
von Perrin Kling | 182 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand remember who the fuck you are

@Garrett McMillan
what's comin' will come
and we'll meet it whet it does


"Ich habe dir dieses Angebot nicht mit zeitlicher Begrenzung gemacht Perrin. Du kannst so lange bleiben wie du willst, so lange wie es nötig ist. Obwohl er es nicht zugegeben hätte, erleichterte ihn dieses Zugeständnis des Dolmetschers sehr. Für einen Moment wollte er sich keine Sorgen oder Gedanken mehr um eine Bleibe machen müssen. Auch wenn Perrin es nicht mit Worten ausdrücken konnte: es war eine riesige Erleichterung für ihn, bei Garrett wohnen zu können. Sein Leben schien vollkommen aus der Bahn geraten zu sein und auch wenn er einige Tage nach seinem Auftauchen seine Papiere wieder ausgestellt bekam – was ihn einige Nerven kostete – so schaffte er es in all dem Trubel überhaupt nicht auf Wohnungssuche zu gehen. Aus den angedachten 2 Tagen der Wohngemeinschaft waren ruck zuck einige Wochen geworden. Die beiden Männern sahen sich die meiste Zeit nur beim Abendessen, was für Perrin einen wichtigen Halt darstellte. Er brachte gerne die unterschiedlichsten Gerichte mit, um sich dann am Tisch mit Garrett über alltägliche Dinge zu unterhalten oder auch einmal gar nichts zu sagen, damit beide ihren Gedanken nachhängen konnten.

Normalerweise hatte Perrin gute Antennen dafür, wenn er einem Mitmenschen auf die Nerven ging, aber durch den Stalker, der Lous Leben vollkommen auf den Kopf stellte, den üblichen Stress auf der Arbeit – wo ihn immer noch viele Kollegen schnitten – und dann auch noch Dillon, welcher er plötzlich gegenüberstand, war er so mit sich selbst beschäftigt, das Garretts Bedürfnisse ziemlich an ihm vorbei gingen. Er meinte zwar eine gewisse Distanz zu spüren, welche von dem Mann ausgingen, aber er schob es auf die ungewohnte Wohnungssituation und nahm sich immer wieder vor, endlich eine eigene Wohnung zu finden. Das sein Mitbewohner außerdem stark an gewicht verlor und des Nachts öfters mal herumschlicht, registrierte er, konnte sich aber keinen Reim darauf machen. Als Garrett dann noch für mehrere Tage verschwand, fürchtete Perrin die zarten Bunde der Freundschaft zwischen ihnen würden zerbrechen. Er versuchte einen Ausweg aus diesem Dilemma zu finden, aber tatsächlich fiel ihm nur eine einzige Lösung ein: er würde mit Garrett ein offenes Gespräch führen müssen. Oh wie sehr er allein die Vorstellung daran verabscheute! Es war wirklich nicht seine Stärke sich hinzusetzen und dem jeweils anderen das eigene Gefühlsleben zu offenbaren. Aber es nutzte nichts! Er wollte auf keinen Fall im Streit mit dem jungen Mann auseinander gehen, daher hatte er den heutigen Tag auserkoren und schaffte es überpünktlich auf der Arbeit Feierabend zu machen. Sogar fast eine halbe Stunde Früher als üblich, aber er hatte jetzt schon Überstunden ohne Ende, von daher fiel das nicht ins Gewicht. Unterwegs besorgte er HotDogs und schickte ein Stoßgebet zum Himmel, als er die Tür öffnete. Zuerst hörte er die laute Musik und wunderte sich, dann aber erblickte er Garrett auf dem Boden hockend, die Hände an den Kopf gepresst, den Blick nach unten gerichtet. Perrin schloss schnell die Tür, stellte die Tüte achtlos auf die Kommode im Flur und eilte an Garretts Seite. “Hey Mann? Alles in Ordung?“ seine Stimme war voller Sorge, während er seine große Hand auf die Schulter des Mannes legte um ihn dazu zu bewegen, aufzusehen. Er fürchtete Garrett könnte einen Schlaganfall oder einen Kreislaufkollapps erlitten haben und war drauf und dran 999 zu wählen. Gleichzeitig huschten seine Augen über die Umgebung, ob irgendwo die Fernbedienung dieser verdammten Stereoanlage herumlag. Das Dröhnen der Boxen war kaum auszuhalten, man verstand ja sein eigenes Wort nicht!



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#6

RE: Eingangsbereich

in GARRET MCMILLAN 12.01.2022 14:12
von Garrett Chandola | 1.293 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand Schreckhaft, schläft weniger als sonst

Warum auch hätte Garrett Perrin dieses Angebot auch nur mit Ablauffrist geben sollten? Darin steckte seiner Meinung nach keinerlei Sinn und für einen Freund setzte man kein Verfallsdatum an. So störte er sich bis zu diesem Nachmittag auch nicht daran, dass aus den angepeilten Tagen irgendwann Wochen geworden waren. Irgendwie war es schön für den schlaksigen jungen Mann, dass er abends nicht alleine essen musste. Sein Alltag bestand eben in der Regel aus Abenden allein, denn natürlich hatte sein Freund Viktor als Bürgermeister auch nicht immer Zeit und viele Freunde sonst gab es in seinem Leben gar nicht. Außerdem war Garrett noch nie jemand gewesen, der sich anderen aufdrängte. Da stellte er sich eher hinten an. Mit einem Mitbewohner aber gab es öfter gemeinsame Momente.
Umso härter war es für ihn, dass er sich nach dem Zwischenfall und dem Krankenhausaufenthalt wieder so abkapseln musste. Der Dolmetscher wollte Perrin mit seinen Problemen einfach nicht belasten und ein nicht unerheblich großer Teil des Problems war auch, dass er sich schämte. Er schämte sich dafür, dass er nach 15 Jahren wieder am Anfang stand, weil er einmal nicht aufgepasst hatte. Zumindest fühlte er sich so als würde er wieder dort stehen. Wie weit davon entfernt er eigentlich war, war dem Dolmetscher nicht bewusst. Vor ein paar Tagen war seine Freundin Letti hier gewesen und hatte ihm gesagt, wie schlimmer mittlerweile aussah, aber das verdrängte er bisher erfolgreich.
Heute aber waren die Stimmen einfach viel zu laut und viel zu allgegenwärtig. Warum war für ihn das reinste Rätsel, doch selbst die dröhende Musik vermochte ihm nicht zu helfen. Fast schon erschrocken zuckte sein Kopf nach oben als er Perrins Stimme wie durch Watte vernahm. Seine durcheinander geratenen Haare fielen ihm ins Gesicht.
"Perrin!"
Warum war der Polizist schon hier? Leicht zusammengekniffene Augen blickten diesem entgegen als er tief versuchte durchzuatmen.
"Sie sind so laut! Warum sind sie so laut? Ich will, dass sie aufhören"
Er sagte es so als müsste Perrin wissen, wovon er sprach. Dass dieser wahrscheinlich keine Ahnung hatte, begriff er gerade nicht.
"Mach, dass das aufhört. Bitte!", bat er den Anderen und ließ sich dann einfach gegen ihn sinken. Dass die Fernbedienung der Stereoanlage direkt neben im lag, bemerkte er nicht, doch für ihn waren die Stimme schlimmer als die Musik..

@Perrin Kling






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#7

RE: Eingangsbereich

in GARRET MCMILLAN 14.01.2022 08:19
von Perrin Kling | 182 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand remember who the fuck you are

@Garrett McMillan
irgendwo gefangen zwischen raum und zeit.
das eine auge lacht, das andere auge weint.


Sie waren beide ein wenig Eigen aber liebenswert, wahrscheinlich half dies, dass ihre Zweckgemeinschaft bisher recht harmonisch miteinander ausgekommen war. Auch Perrin war froh sein Abendessen nicht alleine in irgendeinem billigen Motel verzehren zu müssen. Oder am Esstisch seiner Eltern, wo allzu oft betretenes Schweigen herrschte, da niemand es wagte die im Raum schwebenden Vorwürfe laut auszusprechen. Sein Leben wieder zu Ordnen und die zerbrochenen Beziehungen zu kitten würde noch einiges an Arbeit für den Detectiv bedeuten, aktuell konzentrierte er sich allerdings hauptsächlich auf seine Schwester.
Unter seinen Fingern konnte er Garretts Schlüsselbein und Schulterblatt spüren, fühlen, wie die Haut sich über die Knochen spannte und kein Gramm Fett die scharfen Konturen abmilderte. Einen schrecklichen Moment lang dachte er an Lou und daran, wie abgemagert sie war, er fragte sich tatsächlich – und dies konnte nur auf den Stress der Situation zurückzuführen sein – ob auch Garrett von einem verrückten Stalker verfolgt wurde, der ihm die Lebenslust raubte und auch jedweden Appetit. Dieser Moment verging allerdings so schnell wie er gekommen war und Perrin sperrte alle Gedanken an Lou und ihre Probleme in seinen Hinterkopf, um sich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Kollaps und Herzinfarkt meinte er ausschließen zu können, als Garrett den Blick anhob und unstet in seine Augen sah, aber seine Pupillen wirkten riesig, glasig, sein Blick gebrochen, als würde er durch Perrin hindurch in ein unendliches Grauen blicken. Wirre Haarsträhnen fielen dem Dolmetscher ins Gesicht, aber er bemerkte es kaum. Seine Lippen bewegten sich, wirkten blass und blutleer und Perrin musste ein wenig sein Ohr vor strecken, um durch den Lärm hindurch zu verstehen, was sein Freund und Mitbewohner sagte. Die letzten Worte diese durch dringliche Bitte ging Perrin durch Mark und Bein. Der Druck seiner Hand auf Garretts Schulter wurde etwas fester, als wollte er ihm stumm mitteilen, dass er helfen würde.
Er hatte Garrett noch nie in einem solchen Zustand erlebt, aber die jahrelange Polizeiarbeit und seine charakteristische Gelassenheit führte dazu, dass er ruhig weiteratmete und dabei Gelassenheit ausstrahlte. Sein erster Gedanke war, Garrett wäre auf einem Drogentrip. Er wusste nur wenig über Garretts Probleme mit Alkohol, aber dass in einem früheren Leben des Mannes auch härtere Drogen eine Rolle spielten, war naheliegend. “Scht, ganz ruhig.“ brummte er, versuchte Garrett eine Stütze zur Realität zu sein, damit dieser nicht gänzlich den Halt verlor. Dabei scannte er den Flur nach Spritzen oder anderen Hinweisen auf Rauschmittel, ehe sein Blick auf die Fernbedienung fiel. Er schwankte leicht, als er den freien Arm ausstreckte, neben Garrett griff und schließlich den Ton der Musik leiser stellen konnte. Nun würde er nicht mehr schreien müssen. Mit ruhigem Bass sprach er wieder zu Garrett. “Ich bin hier Mann, ganz ruhig. Erzähl mir von den Stimmen. Dann finden wir sicher einen Weg wie sie aufhören.“ Ach wirklich? Er hatte keine Ahnung ob eine solche Psychose so einfach in den Griff zu bekommen war. Vielleicht sollte er ihn lieber ins Krankenhaus fahren. Er legte die Fernbedienung wieder auf den Boden und ergriff mit seiner freien Hand die Garretts, spürte dessen fragiles Handgelenk, trotzdem packte er zu, über Druck aus, nicht um Garrett weh zu tun, sondern um ihn körperlich in der Realität zu verankern und ihm das Gefühl zu geben, nicht alleine zu sein. “Soll ich jemanden anrufen? Einen Arzt?“ Vielleicht war Garrett bei einem Therapeuten? Was war Perrin eigentlich für ein mieser Freund, dass er nicht einmal das wusste...



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#8

RE: Eingangsbereich

in GARRET MCMILLAN 12.02.2022 16:21
von Garrett Chandola | 1.293 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand Schreckhaft, schläft weniger als sonst

Tatsächlich hätte Garrett nicht gedacht, dass es wirklich so gut funktionieren würde, doch er war froh darüber. Es tat ihm auch gut, nicht immer alleine zu sein. Der Dometscher hatte ja sowieso seine Schwierigkeiten mit anderen Menschen und das hier - diese Wohnsituation - half ihm. Und dazu kam weiter, dass ihm klar war, dass Perrin sonst nirgendwo hin konnte. Niemals würde er einen Freund abweisen, der Hilfe brauchte und genau das war Perrin für den schlaksigen Riesen.
Als Perrin ihn an der Schulter anfasste, spürte er selbst deutlich wie dieser Griff sich fpr seinen Mitbewohner anfühlen musste. Garrett war sich der Tatsache durchaus bewusst, dass er erschreckend abgemagert war, doch er schaffte es einfach nicht. In diesem Augenblick wurde mehr als deutlich, dass er das nicht alleine schaffen würde. Dass sein Freund @Viktor Delauney einige Zeit später einfach beschließen würde, dass er ihn mitnehmen, ahnte natürlich noch niemand.
Der Druck an seiner Schulter wurde ein wenig stärker. Perrin wollte ihm helfen, so klar bei Verstand war er doch noch und seine Körperhaltung veränderte sich ein wenig. Mit einer Hand fuhr er sich hektisch und gleichzeitig auch ziemlich fahrig über das Gesicht. Als sein Mitbewohner die Musik leiser stellte, sah er diesen an und jetzt sah er ihn auch wirklich an.
"Sie rufen immer wieder, dass es mir besser gehen würde, wenn...", fing er an, doch sofort schüttelte er den Kopf.
"Ich will nichts nehmen, ich will das nicht. Aber es tut alles weh Perrin... alles... "
Der Griff ans Handgelenk brachte ihn ins Stocken. Der Druck war unangenehm und doch erdete er ihn gerade auch ein wenig. Doch die scheinbar einkehrende Ruhe war schnell dahin als Perrin nach einem Arzt fragte. Fast schon panisch schüttelte er den Kopf und wollte zurückweichen, aber er saß ja schon an der Wand. Er sackte in sich zusammen und fing an zu zittern.
"Es ist so kalt...", murmelte er und versuchte sich ganz klein zu machen, aber Perrin hielt noch immer sein Handgelenk. Garrett legte den Kopf schief 6nd sah auf dessen Hand.
"Ich brauche deine Hilfe Perrin... es tut mir so leid... Ich war so dumm..."

@Perrin Kling






Viktor Delauney stalkt nicht, ermittelt!
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#9

RE: Eingangsbereich

in GARRET MCMILLAN 04.03.2022 11:30
von Perrin Kling | 182 Beiträge
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Ich will nichts nehmen, ich will das nicht… Stille breitete sich in Perrin aus. In ihm und um ihn, alles schien leiser zu werden, bis es gänzlich verstummte und er nur ein dumpfes Summen in den Ohren hatte, das Geräusch von Leere, weil er nicht fassen konnte, was er gerade im Begriff war zu verstehen: Garrett hatte ein Suchtproblem. Und er hatte keine Ahnung davon gehabt. Nicht den leisesten Schimmer, kein konkreter Gedanke, der jemals in diese Richtung ging und doch war Perrin in diesem Moment vollkommen überzeugt richtig zu liegen. Wieso nur war ihm das nicht früher aufgefallen? War er so eingenommen von seinen eigenen Problemen, dass ihm andere Menschen und ihre Schwierigkeiten egal waren? Das wollte er nicht wahrhaben und setzte nun alles daran Garrett in diesem Augenblick beizustehen. Vielleicht war er gerade auf einem miesen Trip oder hatte schrecklichen Entzug, egal was, der Detektiv würde mit ihm da durchgehen. Wenige Tage später schon würden die beiden Männer leider einsehen müssen, dass Perrin keine adäquate Versorgung des Dolmetschers leisten konnte, aber es gab noch andere Menschen, die sich um ihn sorgten, zum Beispiel der Bürgermeister der Stadt.

Jetzt hielt er Garrett einfach nur fest und erkundigte sich nach einem Arzt oder sonst etwas. Aber sobald er die Panik in den Augen seines Gegenübers bemerkte, schlichtete er schon. “Shht, schon gut, schon gut, kein Arzt, alles klar.“ Garretts Schultern begannen unkontrolliert zu beben, seine Haut fühlte sich eisig an unter Perrins Fingern. Er überlegte kurz, dann tat er, was er am besten konnte: Einen Schritt nach dem anderen gehen. “Ich helfe dir jetzt aufzustehen und wir setzen uns gemeinsam auf die Couch. Das schaffen wir okay.“ Garrett sah zweifelnd aus, aber immerhin bat er den hünenhaften Mann im nächsten Moment um Hilfe und Perrin war nur zu willig, ihm diese zu gewähren. Er fasste Garrett am Ellbogen und half ihm auf die wackeligen Beine zu kommen. Ihn an einer Seite stützend, den schlanken Arm des Dolmetschers über seine Schultern gelegt, wankten sie zur Couch. Dort setzten sie sich und Perrin sorgte dafür, dass Garrett sich eine Decke um die Schultern legen konnte. “Willst du mir sagen was passiert ist?“ forschte er ruhig nach, er würde ihn nicht drängen zu reden, aber es schien ihm, als wollte Garrett gerne endlich mal loswerden, was ihn belastete – und Perrin war ein geduldiger Zuhörer. “Soll ich uns einen Kaffee holen?“ Manchmal war es eben gut, wenn man sich an etwas festhalten konnte. Auch wenn es nur der Henkel einer angeschlagenen Tasse war.



@Garrett McMillan



Garrett Chandola bedankt sich
zuletzt bearbeitet 04.03.2022 11:35 | nach oben springen

#10

RE: Eingangsbereich

in GARRET MCMILLAN 10.03.2022 10:16
von Garrett Chandola | 1.293 Beiträge
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Welche Reakrion er mit seinen Worten bei Perrin auslöste, ahnte er nicht und er wäre im Moment auch gar nicht fähig dies zu registrieren, selbst wenn er es versucht hätte. Viel zu fest hatten ihn die Ängste und die Schmerzen - auch wenn sie nicht alle real, sondern eben auch vom eigenen Körper vorgegaukelt waren - ihn im Griff. Doch er spürte, dass Perrins Anwesenheit ihm helfen würde und dass der Detective ihn auch nicht alleine lassen würde.
Auch deshalb verflog die Panik auch ein wenig als Perrin zurückruderte und keinen Arzt holen würde. Ja davor hatte Garrett wirklich Angst, denn er wollte nicht einfach einfach der Junkie abgestempelt werden, denn da war er nicht. Er konnte nichts dafür, dass es ihm gerade so schlecht ging. Außerdem kannte er schon wie Ärzte ihn ansahen in solchen Momenten. Zitternd nickte er. Dann ließ er sich aufhelfen. Alleine hätte er sich mit Sicherheit nicht lange auf den Beinen halten können und so stolperte er eher neben Perrin her. Als die Decke seinen Körper berührte, zuckte er zusammen, avdr dann schlang er sie eng um den eigenen Körper.
"Danke...", nuschelte er leise als er seinen Mitbewohner ansah. Nachlassen wollte das Zittern avdr erst einmal nicht.
"Bevor ich... bevor ich ein paar Tage weg war... Ich lag im Krankenhaus, weil..."
Der Dolmetscher konnte nicht verhindern, dass sich Tränen in seinen Augen sammelten. Dagegen konnte er nichts tun und einige liefen dann auch über seine Wangen.
"Ich wäre fast gestorben, weil Heroin in meinen Kaffee gemischt wurde.. Nach 15 Jahren ist alles kaputt Perrin..."
Verzweiflung schwang in seiner Stimme mit ehe er nickte. Heißer Kaffee klang gut!
"Es... Es tut mir... mir leid...", sagte er dann noch, denn er hätte sich ihm früher anvertrauen sollen und ihm nicht so einen Schrecken einjagen...

@Perrin Kling






Perrin Kling heult leise
Perrin Kling beschützt!
Perrin Kling braucht Baldrian!
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#11

RE: Eingangsbereich

in GARRET MCMILLAN 15.03.2022 10:51
von Perrin Kling | 182 Beiträge
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Quote his bite is way bigger then his bark
Gesundheitlicher Zustand remember who the fuck you are

Der Dolmetscher schien wie paralysiert, tat alles in seiner Macht stehende, den Anschluss zur Realität nicht zu verlieren aber sie schien ihm mehr und mehr zu entgleiten. Wie lange er wohl schon einsam und hilflos kämpfend auf dem kalten Boden im Flur gesessen haben mochte? Perrin versuchte nicht zu lange darüber nachzudenken oder sich auszumalen, was passiert wäre, wenn er heute nicht pünktlich Feierabend gemacht hätte. Das würde Garrett alles jetzt auch nicht helfen. Stattdessen sorgte er lieber dafür, dass sie gemeinsam langsam aufstanden und ins Wohnzimmer gingen. Auf der Couch angekommen sorgte er mit einer Decke für ein wenig Wärme, aber Garretts Zittern wollte nicht aufhören, als wären seien Knochen von Eis überzogen. Seine Hände, mit denen er die Kante der Decke umklammerten, wirkten vollkommen farblos uns blass, sein Blick huschte unsicher hin und her, ehe er schließlich mit stammelnden Worten ein wenig mehr von dem erzählte, was vorgefallen war. "Scheiße." kommentierte der Detectiv düster. Wie schwer Garrett diese Tatsache traf, unbewusst Drogen eingenommen zu haben, war ihm im Gesicht abzulesen. Es musste ein riesen Schock gewesen sein, kein Wunder also, wenn dem Dolmetscher nun die Nerven durchgingen! Perrin fragte nach dem Kaffee, aber ehe er aufstand, tat er etwas, was sonst nicht ganz so seine Art war, er legte den Arm um die schmalen Schultern des zitternden Mannes und zog in sanft an seine Brust. Dabei hatte er Sorge sich total dämlich dran zu stellen oder Garrett zu nahe zu treten, er wollte ihm einfach nur, im wahrsten Sinne des Wortes, ein bisschen Anlehnung verschaffen. Trost spenden. Zeigen, dass er nicht alleine war. "Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Das wird wieder." murmelte er aufmunternde Worte. Zunächst galt es die krassen Auswirkungen des Trips ein wenig abzufedern, alles weitere würde sich zeigen müssen. Um Garrett nicht doch unangenehm zu werden, ließ er ihn langsam los, drückte die Hände auf die Knie, stand auf und verschwand mit einem "Ich bin in einer Minute wieder da." in der angrenzenden Küche. Tatsächlich dauerte es nicht lange, ehe Perrin mit zwei dampfenden Tassen zurück kam, eine davon Garrett reichte und sich anschließend wieder neben ihn setzte. In ihm brannten Fragen, aber er wollte Garrett nicht sofort verhören, egal wie sehr es ihn danach verlangte, diesen Mistkerl, welcher ihm die Drogen unter gemischt hatte, dingfest zu machen.



@Garrett McMillan



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