#1

Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 07.06.2020 21:35
von Route66 | 621 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand ...


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#2

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 07.06.2020 21:42
von Michael Light | 68 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand hervorragend, wie etwas aufgeregt wg dem Burning Man




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#3

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 11.06.2020 19:26
von Colleen Isabella Blackthorn | 24 Beiträge
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Quote I survived because the fire inside me burned brighter than the fire around me.
Gesundheitlicher Zustand ...

Man konnte es Zufall nennen, dass es Colleen heute ausgerechnet an diesen Ort verschlafen hatte. Eigentlich wollte sie heute noch in Las Vegas ankommen. Eigentlich wollte sie heute noch vor der Türe ihres Bruders stehen und eigentlich wollte sie ihn heute nach all den Jahren wieder in die Arme schließen. Doch aufgrund eines Staus, hatte sie ihren Anschlussbus hier in Boulder City verpasst und musste sich deswegen hier ein Zimmer in einem kleinen Hotel nehmen, bis der nächste Bus morgen am Nachmittag sie schließlich endlich an ihr Ziel bringen würde.
Das Zimmer war annehmbar. Besser als das, wo sie die letzten Jahre hatte leben müssen. Es war sauber, aber es war eben klein. Obwohl sie die Fenster öffnete und somit den Hauch von einem Luftzug spüren konnte, hielt sie es schnell nicht mehr in diesem Raum aus, ohne einer erneuten Panikattacke nah zu sein. Rechtzeitig schnappte sie sich also ihre Jahre und ließ das Zimmer erstmal Zimmer sein. Vielleicht fand sie ja irgendwo einen Platz, wo sie sich auf die kommende Nacht vorbereiten konnte.
Auch Monate nach ihrer Befreiung, fühlte es sich für sie immer noch befremdlich an, einfach durch die Straßen laufen zu können. Den Wind und die Sonne auf der Haut zu spüren und keine Angst mehr vor dem nächsten Moment zu verspüren. Abgesehen davon, dass sie sich trotzdem immer und immer wieder umschauen musste und instinktiv immer wieder die Straßenseite wechselte. Wie lange würde es wohl dauern, bis sie wieder vollkommen befreit durchs Leben gehen würde?
Colleen war so damit beschäftigt, über ihre Schulter zu schauen und von Gehweg zu Gehweg zu hetzten, dass sie gar nicht merkte, wohin es sie in der Stadt verschlug, in welcher sie gestrandet war. Dabei hatte der Mann an der Rezeption ihr noch gesagt, was sie sich unbedingt in dieser anschauen sollte. Colleen hatte jedoch nur mit halbem Ohr zugehört. Wollte sie schließlich einfach nur schnell in ihr Zimmer und so wenig aufsehen wie möglich erregen, ehe sie morgen endlich in Las Vegas ankommen würde und sie den ganzen Scheiß hoffentlich hinter sich lassen würde. Würde es auch noch seine Zeit brauchen.
Irgendwann schaffte sie es allerdings doch, wieder ein wenig durchzuatmen und ihre Umgebung wieder ein wenig klarer wahrzunehmen. Hoffentlich würde sie später noch den Rückweg finden. Jetzt aber, erregte etwas anderes ihre Aufmerksamkeit. Eine Kirche, hinter der sich offensichtlich etwas wie Garten erstreckte.
Sacred Heart of Mary Catholic Church, konnte sie lesen. Es mag für jemanden wie Colleen, welche nie wirklich einen Glauben hatte seltsam sein, aber in diesem Fall, schien von diesem Ort eine seltsame Sicherheit auszugehen, welche sie in dieser Stadt und ohne irgendjemanden gerade brauchte.
Kurz zögerte sie noch, dann ging sie in Richtung des Gartens. Zwar dachte sie auch noch kurz darüber nach, in die Kirche zu gehen, entschied sich aber dagegen. Unsicher und auch mit Bedacht, kam sie schließlich in dem Garten an, welcher jetzt wo sie in diesem Stand, noch viel größer war, als er von der Straße aus schien. Mit verschränkten Armen und den Blick wie immer erstmal rundum schweifend, lief sie vorsichtig zwischen all dem Grün auf einem Steinweg entlang. War sie noch immer auf Sicherheit aus, so hatte dieser Ort etwas Beruhigendes für sie, wenn auch nur leicht. Einen solchen Ort, hatte sie so kurz vor Las Vegas, der Stadt der Sünde wie man so schön sagte, eigentlich nicht erwartet. War er vermutlich auch deswegen so anziehend für sie gewesen.
Colleen kam schließlich an einer kleinen Bank an, blickte sich noch einmal um und ließ sich dann auf dieser nieder. Sie hatte keine Ahnung, wie lange sie auf dieser sitzen würde und ob sie am Ende nicht vielleicht doch in die Kirche gehen würde, ein Licht anzünden für ihre Eltern. Was sie aber wusste, dass dieser Ort eine Sicherheit ausstrahlte, wie sie diese jetzt einfach brauchte.



@Michael Light

//Die berühmten Anfänge... Sollte irgendwas nicht passen, melde dich einfach



Michael Light hat es im Griff!
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#4

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 11.06.2020 21:29
von Michael Light | 68 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand hervorragend, wie etwas aufgeregt wg dem Burning Man

// alles gut ich kenn das^^

Eucharistie feiern, für die Gemeinde das Stundengebet beten, Predigten für Sonntag und besondere Anlässe vorbereiten, Taufen feiern und vorher Taufgespräche führen, Verstorbene zu Grabe geleiten und vorher die Angehörigen besuchen, bei der kirchlichen Trauung eines Paares assistieren und vorher mich mehrmals mit den Brautleuten treffen,Beichtgespräche und weitere seelsorgliche Gespräche führen, mit verschiedenen Kreisen Gottesdienste vorbereiten was hies also auch auch zu Ehe-, Schul-, Institutions- oder Berufsjubiläen, den Kranken die Hauskommunion bringen, Erstkommunionvorbereitung für Kinder, mit den Kommunionkatechet/inne/n reflektieren, mit jugendlichen Firmbewerbern über den Glauben und das Leben reden, mit Gruppen von Interessierten in der Bibel lesen und das Wort Gottes ins Leben hineinwirken lassen, kleine Gemeinschaften bei den Etappen ihres Glaubensvertiefungsweges begleiten, Impuls-Vorträge oder Katechesen halten, Hausbesuche allgemein, Gespräche anlässlich des Gesuches um Erstellung eines pfarramtlichen Zeugnisses für angehende Religionslehrer; nachts bei einer jungen Familie in der Küche sitzen wie sie sich von einem gestandenen Elternpaar erklären lässt, wie man die Erschöpfungsphase nach dem ersten Kind übersteht; sein Wohnzimmer öffnen, damit ein Paar mit Beziehungskrise sich auf sogenannten neutralem Boden mit seinen Begleitern treffen kann, und schweigend zuschauen, wie sie anfangen wieder miteinander zu reden, ... UND das waren nicht ALLE Dinge die Michael als er jetzt seine Augen öffnnete und die weisse Decke sah. Er musste sich noch immer daran gewöhnen das sie weiss war und nicht mit Holzgetäfelt so wie noch vor gut zwei Monaten ein paar Monate verbracht hatte. Er musste erst mal klar kommen wo er war. Sicher ja. Boulder City. Dadurch das er oft unterwegs war, konnte selbst der Ortsname mal verwechselt werden.

Boulder City, einen Katzensprung von der Stadt der Sünde gelegen war jetzt sein neues zuhause.
Mika überlegte cnoh mal was heute anstand. Auf jeden Fall war heute die Pflege des Medidationsgartens dran gewesen. Ein paar der Jungendlocher wollten vorbei kommen und mit helfen. Was war heute noch zu tun? Er hatte weitere Termine, die Beichte sollte abgenommen werden, er hatte ein paar Gespräche für Taufen gehabt, dann standen noch ein Hausbesuche an. Die Ministranten wollte im Garten auch mit helfen und sie konnten jede helfende Hand gebrauchen den dieser war gross gewesen. Danach wollten sie alle gemeinsam etwas grillen. Als Dank eben. Dazu musste auch noch eingekauft werden. Was zum Glück heute @Rose erledigte.

Michael kümmerte sich auch um die Gelder der Gemeinte. Er war Verwalter, Planer...er machte alles dazu gehörte, musste mit den staatlichen Gelder zu wirtschaften wissen. Hiess er musste immer mit rechnen.
Moment - War da nicht noch diese Erstkommunionsssache?
Oh Micheal musste definitiv erst mal richtig wach werden. Denn seine Nacht war sehr kurz gewesen. Ja er bestrafte sich wieder selber , denn er war die vorletzte Nacht weg gewesen. Hatte in Vegas gesündigt und in der folgenden Nacht gebüsst. Stundenlang auf dem Boden kniend gebetet, gebeichtet. Um Vergebung gebetet. Das gute an der katholischen Kirche war dass man die Sünden vergeben bekam wenn man es einfach zu gab. Es genügte es vor Jesus wie Gott zu tun. Es zu bereuen, sich einzugestehen. Ein paar Gebete weiter waren man wieder sündenfrei, nur sah Michael selber das nicht so einfach. Wenn man gesündigt hatte dann wusste man selber das es falsch war und musste damit zu recht kommen. Machten nicht alle und er selber war ein Wiederholungstäter gewesen wenn man so wollte. Er konnte der Versuchung nicht wieder stehen. War schwach und deshalb bestrafte er sich selber, härter als jemanden, dem er die Beichte abnahm.
Um so mehr musste er sich jetzt wieder zusammen reissen. Also erhob er sich. Es war kurz vor Sechs Uhr gewesen ins Bett gefallen oder eher gekrochen weil er seine Beine nicht mehr gespürt hatte war um vier Uhr morgens.

Michael ging duschen, danach gab es ein kleines Frühstück , ein Rundgang durch die Kirche. Und sein morgendlicher Alltag find an. Er besuchte zwei ältere Mitglieder, die sich auch noch daran gewöhnen musste das er neu hier war und ihn immer wieder fragten WER er war. Doch Michael blieb immer ruhig und freundlich. Hatte Geduld mit jeglicher Art von Menschen gehabt. Er machte die Gespräche mit den Taufeltern, vergass dadurch das Mittagessen und als er es merkte war es 3 Uhr nachmittags gewesen. Sein Magen hatte geknurrt doch er hatte noch etwas Zeit bis zum Grillen gehabt. So schnappte er sich zwei Scheiben Toast und schmierte sich Erdnussbutter samt Marmelade darauf , Bannanescheiben folgten und er beschloss mit seinem Snack draussen essend auf die Jugendlichen zu warten, wie gesagt es war Zeit bis dahin und so konnte er sich vielleicht ein wenig ausruhen, zu Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen.

Ins Sandwich beissend und kauend , jetzt nur in einem normalen grauen Shirt wie Jeans war er auf den Weg in den Garten. Er wollte zu seiner Lieblingsbank wo man einen schönen Überblick über den ganzen Garten hatte und er war überrascht gewesen, als er dort eine junge dunkelhaarige Frau sitzen. Natürlich kamen auch andere Leute hier her, einfach weil der Garten schön war und sie etwas Ruhe vom Alltag geniessen wollten. „Hallo. Ich hoffe es stört sie nicht, dass ich mich zu ihnen setze? „Fing er fragend mit einem freundlichen Lächeln an. „Ich würde ja eine andere Bank wählen aber ich muss schauen dass mich meine Ministranten nicht dabei erwischen ein Erdnuss- Marmeladen-Bananan-Ssandwich zu essen, sonst würden sie mich damit so lange ich hier bin, sicher damit aufziehen. „ er lächelte die junge Frau breit an, sie sah etwas traurig aus wie er fand und er wollte sie etwas aufmuntern und so setzte er sich jetzt auch einfach neben sie. Nein es war keine Lüge was er ihr jetzt erzählt hatte, es könnte passieren wenn das passieren würde: „Dann würden sie mich nicht mehr für voll nehmen.“ grinste er ihr zu, Erdnussbutter mochten Erwachsene nämlich nicht. Musste keiner verstehen er tat es auch nicht.Genau deshalb liebte er auch Asiatisches essen mit Erdnusssoße.
„Von hier hab ich den besten Überblick über alles sie verstehen mich doch sicher.“ er sah sie weiter freundlich an, auch hatte er sich jetzt ja sogar als der Priester vorgestellt, wenn man eins und eins zusammen zählen konnte. Mika biss noch mal ab , kaute ordentlich und sah nach vorne. Eh er den Brei herunter schluckte und die jungen Frau abermals leicht von der Seite ansah.
„Ich bin noch nicht lange hier aber ich glaube ich habe sie hier noch nie gesehen. Stimmen sie mir da zu?“ fragte er mit einem milden Lächeln. „Gibt es einen besonderen Grund warum sie hier eine Pause einlegen?“ hackte er vorsichtig und sanft nach. Ja ihm lag das Priestertum irgendwie im Blut, er sorgte sich seid je her immer um seine Mitmenschen, fragte ob jemand Hilfe brauchte, er ihm helfen oder einfach nur zu hören konnte. Wie eben auch jetzt nur mit einem Erdnuss-Bananan-Marmelade-Sandwich und in normaler Kleidung ohne seinen üblichen weissen Kragen.


@Colleen Isabella Blackthorn




Colleen Isabella Blackthorn ist dafür
Colleen Isabella Blackthorn hat's die Sprache verschlagen
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