#1

Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 07.06.2020 21:35
von Route66 | 727 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand ...


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#2

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 07.06.2020 21:42
von Michael Light | 151 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand gut und doch nagen die Schuldgefühle sehr an ihm




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#3

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 11.06.2020 19:26
von Colleen Isabella Blackthorn (gelöscht)
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Man konnte es Zufall nennen, dass es Colleen heute ausgerechnet an diesen Ort verschlafen hatte. Eigentlich wollte sie heute noch in Las Vegas ankommen. Eigentlich wollte sie heute noch vor der Türe ihres Bruders stehen und eigentlich wollte sie ihn heute nach all den Jahren wieder in die Arme schließen. Doch aufgrund eines Staus, hatte sie ihren Anschlussbus hier in Boulder City verpasst und musste sich deswegen hier ein Zimmer in einem kleinen Hotel nehmen, bis der nächste Bus morgen am Nachmittag sie schließlich endlich an ihr Ziel bringen würde.
Das Zimmer war annehmbar. Besser als das, wo sie die letzten Jahre hatte leben müssen. Es war sauber, aber es war eben klein. Obwohl sie die Fenster öffnete und somit den Hauch von einem Luftzug spüren konnte, hielt sie es schnell nicht mehr in diesem Raum aus, ohne einer erneuten Panikattacke nah zu sein. Rechtzeitig schnappte sie sich also ihre Jahre und ließ das Zimmer erstmal Zimmer sein. Vielleicht fand sie ja irgendwo einen Platz, wo sie sich auf die kommende Nacht vorbereiten konnte.
Auch Monate nach ihrer Befreiung, fühlte es sich für sie immer noch befremdlich an, einfach durch die Straßen laufen zu können. Den Wind und die Sonne auf der Haut zu spüren und keine Angst mehr vor dem nächsten Moment zu verspüren. Abgesehen davon, dass sie sich trotzdem immer und immer wieder umschauen musste und instinktiv immer wieder die Straßenseite wechselte. Wie lange würde es wohl dauern, bis sie wieder vollkommen befreit durchs Leben gehen würde?
Colleen war so damit beschäftigt, über ihre Schulter zu schauen und von Gehweg zu Gehweg zu hetzten, dass sie gar nicht merkte, wohin es sie in der Stadt verschlug, in welcher sie gestrandet war. Dabei hatte der Mann an der Rezeption ihr noch gesagt, was sie sich unbedingt in dieser anschauen sollte. Colleen hatte jedoch nur mit halbem Ohr zugehört. Wollte sie schließlich einfach nur schnell in ihr Zimmer und so wenig aufsehen wie möglich erregen, ehe sie morgen endlich in Las Vegas ankommen würde und sie den ganzen Scheiß hoffentlich hinter sich lassen würde. Würde es auch noch seine Zeit brauchen.
Irgendwann schaffte sie es allerdings doch, wieder ein wenig durchzuatmen und ihre Umgebung wieder ein wenig klarer wahrzunehmen. Hoffentlich würde sie später noch den Rückweg finden. Jetzt aber, erregte etwas anderes ihre Aufmerksamkeit. Eine Kirche, hinter der sich offensichtlich etwas wie Garten erstreckte.
Sacred Heart of Mary Catholic Church, konnte sie lesen. Es mag für jemanden wie Colleen, welche nie wirklich einen Glauben hatte seltsam sein, aber in diesem Fall, schien von diesem Ort eine seltsame Sicherheit auszugehen, welche sie in dieser Stadt und ohne irgendjemanden gerade brauchte.
Kurz zögerte sie noch, dann ging sie in Richtung des Gartens. Zwar dachte sie auch noch kurz darüber nach, in die Kirche zu gehen, entschied sich aber dagegen. Unsicher und auch mit Bedacht, kam sie schließlich in dem Garten an, welcher jetzt wo sie in diesem Stand, noch viel größer war, als er von der Straße aus schien. Mit verschränkten Armen und den Blick wie immer erstmal rundum schweifend, lief sie vorsichtig zwischen all dem Grün auf einem Steinweg entlang. War sie noch immer auf Sicherheit aus, so hatte dieser Ort etwas Beruhigendes für sie, wenn auch nur leicht. Einen solchen Ort, hatte sie so kurz vor Las Vegas, der Stadt der Sünde wie man so schön sagte, eigentlich nicht erwartet. War er vermutlich auch deswegen so anziehend für sie gewesen.
Colleen kam schließlich an einer kleinen Bank an, blickte sich noch einmal um und ließ sich dann auf dieser nieder. Sie hatte keine Ahnung, wie lange sie auf dieser sitzen würde und ob sie am Ende nicht vielleicht doch in die Kirche gehen würde, ein Licht anzünden für ihre Eltern. Was sie aber wusste, dass dieser Ort eine Sicherheit ausstrahlte, wie sie diese jetzt einfach brauchte.



@Michael Light

//Die berühmten Anfänge... Sollte irgendwas nicht passen, melde dich einfach


Michael Light hat es im Griff!
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#4

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 11.06.2020 21:29
von Michael Light | 151 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand gut und doch nagen die Schuldgefühle sehr an ihm

// alles gut ich kenn das^^

Eucharistie feiern, für die Gemeinde das Stundengebet beten, Predigten für Sonntag und besondere Anlässe vorbereiten, Taufen feiern und vorher Taufgespräche führen, Verstorbene zu Grabe geleiten und vorher die Angehörigen besuchen, bei der kirchlichen Trauung eines Paares assistieren und vorher mich mehrmals mit den Brautleuten treffen,Beichtgespräche und weitere seelsorgliche Gespräche führen, mit verschiedenen Kreisen Gottesdienste vorbereiten was hies also auch auch zu Ehe-, Schul-, Institutions- oder Berufsjubiläen, den Kranken die Hauskommunion bringen, Erstkommunionvorbereitung für Kinder, mit den Kommunionkatechet/inne/n reflektieren, mit jugendlichen Firmbewerbern über den Glauben und das Leben reden, mit Gruppen von Interessierten in der Bibel lesen und das Wort Gottes ins Leben hineinwirken lassen, kleine Gemeinschaften bei den Etappen ihres Glaubensvertiefungsweges begleiten, Impuls-Vorträge oder Katechesen halten, Hausbesuche allgemein, Gespräche anlässlich des Gesuches um Erstellung eines pfarramtlichen Zeugnisses für angehende Religionslehrer; nachts bei einer jungen Familie in der Küche sitzen wie sie sich von einem gestandenen Elternpaar erklären lässt, wie man die Erschöpfungsphase nach dem ersten Kind übersteht; sein Wohnzimmer öffnen, damit ein Paar mit Beziehungskrise sich auf sogenannten neutralem Boden mit seinen Begleitern treffen kann, und schweigend zuschauen, wie sie anfangen wieder miteinander zu reden, ... UND das waren nicht ALLE Dinge die Michael als er jetzt seine Augen öffnnete und die weisse Decke sah. Er musste sich noch immer daran gewöhnen das sie weiss war und nicht mit Holzgetäfelt so wie noch vor gut zwei Monaten ein paar Monate verbracht hatte. Er musste erst mal klar kommen wo er war. Sicher ja. Boulder City. Dadurch das er oft unterwegs war, konnte selbst der Ortsname mal verwechselt werden.

Boulder City, einen Katzensprung von der Stadt der Sünde gelegen war jetzt sein neues zuhause.
Mika überlegte cnoh mal was heute anstand. Auf jeden Fall war heute die Pflege des Medidationsgartens dran gewesen. Ein paar der Jungendlocher wollten vorbei kommen und mit helfen. Was war heute noch zu tun? Er hatte weitere Termine, die Beichte sollte abgenommen werden, er hatte ein paar Gespräche für Taufen gehabt, dann standen noch ein Hausbesuche an. Die Ministranten wollte im Garten auch mit helfen und sie konnten jede helfende Hand gebrauchen den dieser war gross gewesen. Danach wollten sie alle gemeinsam etwas grillen. Als Dank eben. Dazu musste auch noch eingekauft werden. Was zum Glück heute @Rose erledigte.

Michael kümmerte sich auch um die Gelder der Gemeinte. Er war Verwalter, Planer...er machte alles dazu gehörte, musste mit den staatlichen Gelder zu wirtschaften wissen. Hiess er musste immer mit rechnen.
Moment - War da nicht noch diese Erstkommunionsssache?
Oh Micheal musste definitiv erst mal richtig wach werden. Denn seine Nacht war sehr kurz gewesen. Ja er bestrafte sich wieder selber , denn er war die vorletzte Nacht weg gewesen. Hatte in Vegas gesündigt und in der folgenden Nacht gebüsst. Stundenlang auf dem Boden kniend gebetet, gebeichtet. Um Vergebung gebetet. Das gute an der katholischen Kirche war dass man die Sünden vergeben bekam wenn man es einfach zu gab. Es genügte es vor Jesus wie Gott zu tun. Es zu bereuen, sich einzugestehen. Ein paar Gebete weiter waren man wieder sündenfrei, nur sah Michael selber das nicht so einfach. Wenn man gesündigt hatte dann wusste man selber das es falsch war und musste damit zu recht kommen. Machten nicht alle und er selber war ein Wiederholungstäter gewesen wenn man so wollte. Er konnte der Versuchung nicht wieder stehen. War schwach und deshalb bestrafte er sich selber, härter als jemanden, dem er die Beichte abnahm.
Um so mehr musste er sich jetzt wieder zusammen reissen. Also erhob er sich. Es war kurz vor Sechs Uhr gewesen ins Bett gefallen oder eher gekrochen weil er seine Beine nicht mehr gespürt hatte war um vier Uhr morgens.

Michael ging duschen, danach gab es ein kleines Frühstück , ein Rundgang durch die Kirche. Und sein morgendlicher Alltag find an. Er besuchte zwei ältere Mitglieder, die sich auch noch daran gewöhnen musste das er neu hier war und ihn immer wieder fragten WER er war. Doch Michael blieb immer ruhig und freundlich. Hatte Geduld mit jeglicher Art von Menschen gehabt. Er machte die Gespräche mit den Taufeltern, vergass dadurch das Mittagessen und als er es merkte war es 3 Uhr nachmittags gewesen. Sein Magen hatte geknurrt doch er hatte noch etwas Zeit bis zum Grillen gehabt. So schnappte er sich zwei Scheiben Toast und schmierte sich Erdnussbutter samt Marmelade darauf , Bannanescheiben folgten und er beschloss mit seinem Snack draussen essend auf die Jugendlichen zu warten, wie gesagt es war Zeit bis dahin und so konnte er sich vielleicht ein wenig ausruhen, zu Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen.

Ins Sandwich beissend und kauend , jetzt nur in einem normalen grauen Shirt wie Jeans war er auf den Weg in den Garten. Er wollte zu seiner Lieblingsbank wo man einen schönen Überblick über den ganzen Garten hatte und er war überrascht gewesen, als er dort eine junge dunkelhaarige Frau sitzen. Natürlich kamen auch andere Leute hier her, einfach weil der Garten schön war und sie etwas Ruhe vom Alltag geniessen wollten. „Hallo. Ich hoffe es stört sie nicht, dass ich mich zu ihnen setze? „Fing er fragend mit einem freundlichen Lächeln an. „Ich würde ja eine andere Bank wählen aber ich muss schauen dass mich meine Ministranten nicht dabei erwischen ein Erdnuss- Marmeladen-Bananan-Ssandwich zu essen, sonst würden sie mich damit so lange ich hier bin, sicher damit aufziehen. „ er lächelte die junge Frau breit an, sie sah etwas traurig aus wie er fand und er wollte sie etwas aufmuntern und so setzte er sich jetzt auch einfach neben sie. Nein es war keine Lüge was er ihr jetzt erzählt hatte, es könnte passieren wenn das passieren würde: „Dann würden sie mich nicht mehr für voll nehmen.“ grinste er ihr zu, Erdnussbutter mochten Erwachsene nämlich nicht. Musste keiner verstehen er tat es auch nicht.Genau deshalb liebte er auch Asiatisches essen mit Erdnusssoße.
„Von hier hab ich den besten Überblick über alles sie verstehen mich doch sicher.“ er sah sie weiter freundlich an, auch hatte er sich jetzt ja sogar als der Priester vorgestellt, wenn man eins und eins zusammen zählen konnte. Mika biss noch mal ab , kaute ordentlich und sah nach vorne. Eh er den Brei herunter schluckte und die jungen Frau abermals leicht von der Seite ansah.
„Ich bin noch nicht lange hier aber ich glaube ich habe sie hier noch nie gesehen. Stimmen sie mir da zu?“ fragte er mit einem milden Lächeln. „Gibt es einen besonderen Grund warum sie hier eine Pause einlegen?“ hackte er vorsichtig und sanft nach. Ja ihm lag das Priestertum irgendwie im Blut, er sorgte sich seid je her immer um seine Mitmenschen, fragte ob jemand Hilfe brauchte, er ihm helfen oder einfach nur zu hören konnte. Wie eben auch jetzt nur mit einem Erdnuss-Bananan-Marmelade-Sandwich und in normaler Kleidung ohne seinen üblichen weissen Kragen.


@Colleen Isabella Blackthorn




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#5

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 19.07.2020 18:43
von Aaron Sullivan | 15 Beiträge
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Wie er dieses Piepen seines Weckers vermisst hat. Er schlug mit der Hand auf das Ding, damit der nervige Ton endlich verstummt. Nein, das war natürlich ironisch gemeint. 4 Wochen, hatte er den nervigen Ton jetzt nicht mehr gehört. Da er vor 4 Wochen seinen Collage Abschluss gemacht. Jetzt kommen einigen bestimmt der Gedanke, wieso macht der mit 25 Jahren erst seinen Collage Abschluss. Nun das kam so.
Aaron hatte mit 19 Jahren nicht den Richtigen Freundeskreis. Dazu kam noch das er sich in den falschen Typen verliebt hat.
Ja genau, Aaron ist schwul. Das hatte er schon in sehr jungen Jahren begriffen. Etwa in der Zeit als er zur Highschool ging und lieber nach Jungs Ausschau hielt als nach Mädchen. Er konnte sich keinem aus seiner Klasse anvertrauen. Eher dem Nachbarmädchen Darya. Sie ist zwar 6 Jahre älter als er, aber schon immer so was wie seine Vertraute und beste Freundin. Als nächstes hatte er es seiner Mutter erzählt. Sie hat es sehr gut aufgenommen und ihm gesagt, sie werden ihn auch weiterhin noch lieben, so konnte er es auch seinem Dad und seinen Geschwistern sagen.
Ja und dann traf er Dylan auf dem Collage. Er war ein Typ den alle mochten, die Mädchen in ihn verliebt sind, sowie auch Aaron sich in ihn verliebt. Sein Herz machte fast einen Aussetzer als Dylan beschloss mit ihm befreundet zu sein. So kam er auch in die Angesagte Collage Clique.
Wie fast jedes Wochenende wurde eine Party gefeiert, und durch zu viel Alkohol und auch Drogen die im Spiel waren, war irgendwann Aaron mit Dylan alleine. Dylan hatte schon lange eine Ahnung, das er mehr für Aaron ist als nur ein Freund. So viel Dylan über Aaron her und verführte ihn in dieser Nacht. Aaron war glückselig. Doch die Freude verflog schnell, denn Dylan machte ihm klar das keiner wissen soll das er Bi ist. Und er auch keinem erzählen soll was gerade passiert war. Doch sie trafen sich weiterhin heimlich und Aaron machte alles was Dylan sagte. Nur damit er in seiner nähe sein kann und mit ihm zusammen sein darf.
Ein paar Wochen später gab es wieder eine Party. Zu später Stunde, und als es keinen Alkohol mehr gab, kam Dylan auf die Idee die örtliche Tankstelle zu überfallen. Natürlich machten alle mit und fanden das für eine gute Idee.
Aaron sollte als erstes einsteigen. Das tat er auch. Und als er drin war, ging die Alarmanlage los und der Besitzer stand mit einer Waffe vor ihm. Da waren die anderen schon längs weggelaufen.
Aaron wurde verhaftet und saß ein paar Monate in Untersuchungshaft. Zum Glück hatte sein Vater die beste Anwältin der Stadt bekommen. Sie hatte sogar bei der Tankstelle um ein Überwachungsvideo gebeten. Dort war zu sehen, das er nicht allein am Tatort war. Dylan und die anderen Behaupteten nämlich das das alles Aarons alleinige Idee gewesen war.
Nicht nur sein Herz war gebrochen, sondern auch seine Zukunft zerstört.
Dank der Top Strafverteidigerin, hatte sie ein tolles Angebot für Aaron raus geschlagen. Er wurde für 5 Jahre auf Bewehrung verurteilt. Soll in den 5 Jahren in einer Kirchengemeinde Sozialstunden Ableisten. Wenn die 5 Jahre vorüber sind, ist auch sein Sündenregister gestrichen und er kann seinen Traum vom Jura Studium wieder aufnehmen.
Damit hatte er nämlich schon fast abgeschlossen.
Tja und da wären wir wieder, warum der Wecker heute geklingelt hat, und warum er vor 4 Wochen seinen Collage Abschluss gemacht hatte.
Nach dem Urteil, hatte Aaron sich ein Jahr Auszeit genommen. Nach dem Jahr hatte er das Collage gewechselt, neue Freunde gefunden und jetzt waren die 3 Jahre Collage vorbei.
Nach der Schule fuhr er fast jeden Abend und auch an den Wochenende nach Boulder City zur Sacred Heart of Mary Catholic Church dort verrichtete er seinen Sozialdienst. Anfangs fand er es öde und auch ätzend. Doch dann fing er es an zu lieben. Sich mit den älteren Leuten zu unterhalten. Einen Schwank aus ihrer Jugend und auch etwas von ihren Lebensweisheiten zu lernen.
Mit dem Pater kam er auch gut zurecht, doch er war schon sehr alt und hatte manchmal auch staubtrockene Ansichten. Ihm erzählte er nicht wo er sich manchmal nach dem Dienst in der Kirche herumtrieb. Das er sich öfters in Vegas in Gay Clubs ein und aus ging und dort seinen Spaß hatte.
Denn auf eine Beziehung war er nun nicht mehr aus. Er wollte lieber alles ungezwungen lassen und alleine wieder nach Hause gehen.
In den letzten 4 Wochen war er auch nicht in der Kirche gewesen. Er hatte Ferien und hatte sich auch von der Kirche mal Urlaub gegönnt. Heute war sein erster Tag an dem er sich bei der Uni vorstellen sollte. Er hat sich entschieden Strafrecht und Strafverteidigung zu Studieren. Sein eigener Fall war da nicht unschuldig. Denn er möchte auch Menschen helfen die zu unrecht bestraft werden sollen.
Anschließend stellt er sich bei der Kanzlei Montgomery vor. Dort macht er ein Praktikum. Gegen Nachmittag fährt er zur Kirche und soll den Nachmittagsdienst übernehmen. Man sagte ihm schon er solle sich bei Pater Michael melden.
Mika, wie er sich selber bei ihm vorgestellt hatte, ist der Nachfolger des alten Paters. Als sie sich das erste mal gegenüberstanden, dachte Aaron. Wie sexy kann denn ein Priester sein? Schnell verscheuchte er aber diesen Gedanken.

Nachdem Aaron alles erledigt hatte, kam er am späten Nachmittag in der Kirche an. Nachdem er sich überall durchgefragt hatte wo Mika sich gerade aufhielt wurde er in den Garten geschickt. Als er den Garten betrat, sah er ihm mit einer jungen brünetten Frau auf der Parkbank sitzen, die wohl seine Lieblingsbank geworden ist. Er hatte ihn schon ein paarmal zuvor dort sitzen sehen. Anscheinend hatten die beiden gerade ein Picknick zu sich genommen. Denn Mika steckte sich gerade den Rest einen Brotes in den Mund und war noch am kauen. Wer war sie?
Sollte sie auch bei der Gartenarbeit behilflich sein, bei der Aaron Mika zu Hand gehen soll.
Als er näher kam, grüßte er den Priester und die Junge Frau. „Hallo Pater. Hallo. Da bin ich, wo sollen wir anfangen?“ Er war schon voller Tatendrang und wartete ab, was Mika ihm für einen Job auftrug.
Denn er empfand die Arbeit in der Kirchengemeinde als Meditation, von seinem Alltag mal etwas herunter zu kommen und alle Sorgen auch mal vergessen.

@Michael Light @Colleen Isabella Blackthorn



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#6

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 20.07.2020 09:37
von Michael Light | 151 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand gut und doch nagen die Schuldgefühle sehr an ihm

Da sass er also , ass sein kindliches Erdnussbutter Marmeladen und Bananan Sandwich und unterhielt sich etwas mit der jungen Frau die auf seiner Lieblingsbank hockte. Oder er versuchte es zumindest. Aber sie schien doch sehr verschlossen zu sein.
Also diese Bank hier war schon alleine deshalb seine Lieblingsbank, weil man von hier den besten Ausblick auf alles haben konnte. Wer kam und wer ging. Und da er ja die Ministranten noch erwartete die im Garten helfen wollten war das gut so, er wollte sicher nicht, dass sie ihn mit diesem Sandwich aufzogen. Eber hatte das jetzt gebraucht, da er den ganzen Tag gearbeitet hatte und ja er liebte diese Sandwiches auch.

Er stopfte sich gerade den Rest in seinen Mund als er da schon jemanden auf sie zu kommen sah. Aaron. Der junge Mann hatte hier Sozialstunden abzusitzen gehabt und hatte gerade vier Wochen frei gehabt. Sie hatten sich nachdem Mika angekommen war schon öfters gesehen. Sich gut unterhalten. Michael wusste von ihm warum dieser hier war, dass mit dem Überfall wie diese abgelaufen war und wer ihn dazu angestiftet hatte. Dessen Freund. Etwas später kam bei ihrem Gespräch heraus dass des DER Freund war. Also der Boyfriend wenn man so wollte.
Aaro war also schwul und musste hier seine fünf Jahre Sozialdienst ableisten. Natürlich musste Michael ihn da fragen ob dieser auch gläubig war denn das eine hatte ja mit dem anderen nichts zu tun gehabt. Er wusste ihre Kirche hatte sich für diese Dienste angeboten und das war auch gut so. Für die Menschen wie seine Gemeinde: man lernte andere Leute kennen und man freundete sich auch an, ohne das jeder jetzt katholisch sein musste. Manche dachte immer noch sehr engstirnig hier. Lag an seinem Vorgänger.

Es kam also raus das Aaron an eine höhere Macht glaubte. Eben so wie das seine Eltern gläubig waren, und er wohl mehr nach der Mutter kam, die katholisch gewesen war. Und jetzt war Mika wieder in diesem Zwiespalt gewesen, auch hier wurde das nicht geduldet: Homosexualität. Dennoch wusste er genau von Gemeinden wie Glaubensrichtungen in denen das vollkommen in Ordnung gewesen war. Er selber wusste nicht wie er denken sollte wenn es darum ging. Einerseits hatte er dieses Umerziehungslager erlebt, er war dort gewesen. Er hatte viele verzweifelte Menschen auch danach erlebt wenn es darum ging. Doch er selber konnte nicht viel dazu sagen, weil das Camp bei ihm fehlschlug und er merkte auch dass es keine Krankheit war. Man wurde so geboren, das sagten sogar Wissenschaftler ...hatte sie dann Gott nicht so gemacht? Oder waren sie nur ein Evolutionsfehler? Es gab überall ..Missgeburten. Er wusste das klang falsch. Er war aber selber so erzogen gewesen und er war noch immer selber schwul und ging dem sogar ab und an nach wenn er...schwach wurde. Auch durfte ein Pater an sich keine sexuelle Beziehung mit irgendwem haben! Was in seinen Augen ebenso unlogisch gewesen war….warum er dann hier war? Warum er das machte? Weil er die Menschen an sich liebte. Er half sehr gerne, diese Arbeit machte ihm viel spass, er kannte so gesehen nichts anderes von seinem Vater als Diakon und er wollte helfen. Sicher, auch er hätte Diakon werden können, hinabsteigen wenn man so wollte, wenn er jemanden zum heiraten gefunden hätte. Aber Mika hatte nicht, egal wie viele hübsche Töchter ihm immer vorgestellt wurde. Ja da waren die Christen doch...seltsam, sie wollten den Pater verkuppeln wenn er in ihrer Gemeinde war. Aber er nahm es ihnen nie krumm. Er liebte seine Arbeit und hatte diese auch irgendwie als Ausrede wenn man so wollte.
Er hatte aber auch Aaron nichts dazu gesagt. Wenn man glaubte und schwul war und man selber damit keine Probleme hatte, dann war das doch sogar schön gewesen,wenn man anders aufgewachsen war….bei Mika war kompliziert gewesen.
Und es war eigenartig. Weil der Pater Aaron hier so oft sah und er sich um so mehr zusammen reissen musste um sich nicht zu verraten. Man merkte es doch oft wenn ein andere Schwul war nicht wahr? An Blicken oder so etwas? Sagte man doch und ja Mika war doch sehr darauf gebannt gewesen den anderen nicht all zu lange anzu...starren als nötig, denn es war schon ein hübscher Mann das konnte er nicht bestreiten egal was er sich einredete.

Michael erhob sich als dieser auf ihn zu kam, kaute etwas schneller und schluckte den Brei hinunter. „Hallo Pater. Hallo. Da bin ich, wo sollen wir anfangen?“ der Ältere stemmte locker eine Hand in die Hüfte. „Hallo Aaron, schön dich zu sehen, wie ich sehe brauchen die Ministranten wohl noch etwas.“ er schmunzelte ja der Garten war wirklich gross gewesen da hatte jeder etwas zu arbeiten. Er wandte sich kurz der Dunkelhaarigen zu. „Falls sie reden möchten sagen sie mir Bescheid ich hab für jeden ein Ohr frei, auch wenn man nicht zu der Gemeinde gehört.“ kam es mit freundlicher Stimme.
Dann wandte er sich schon zu dem anderen.„Schön das du wieder da bist.“ er lächelte ihn breiter an. und setzte sich langsam in Bewegung damit sie ihre Arbeitsgeräte aus dem Abstellraum holen konnten um den Garten zu bearbeiten.„Es war hier etwas leiser hier als du weg warst .“ gab er zu, was gestimmt hatte, der andere erzählte immer viel. „ Ich hoffe du hast deinen Urlaub geniessen können? Oder hast du vieles fürs Studien vorbereiten müssen?“ hackte er nach und ging weiter in das Gemeindehaus hinein. Mika wusste ja das Aaron weiter Studieren würde bald , Strafverteildiger werden wollten. Er hoffte für sich selber dass er nie diesen brauchen würde! Denn ja auch Mika hatte Blut an seinen Händen kleben und da war das Zölibat zu brechen noch harmlos gewesen so gesehen.

„Lass uns schon mal alles langsam heraus holen wenn die Kinder kommen dann ist schon alles da und man muss nicht dauernd hin und her laufen.“ erklärte er ruhig und suchte die Rächen, Schaufeln und Handschuhe zusammen. Eben so die Behälter für das Unkraut..na alles man so brauchte und sie trugen alles gemeinsam nach draussen. Er selber nahm dann einen kleinen Rächen an sich und ging zu dem Lavendel Beet rüber, ging dann vor diesem auf die Knie und sah zu dem anderen hoch. „Also? Erzähl mal wie dein Urlaub so war.“ forderte er und lächelte ihn auffordernd an eh er schon anfing das Unkraut unter sich heraus zu reissen und die Steine dort etwas besser anzuordnen.

@Aaron Sullivan




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#7

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 20.07.2020 20:34
von Aaron Sullivan | 15 Beiträge
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Jetzt stand er vor dem Pater und schaute ihn mit neugierigen Augen an. Mika war auf jedenfalls das krasse Gegenteil des vorherigen Priesters. Aaron hatte den alten kaum lachen gesehen. Er hatte kaum so tiefgründige Gespräche wie er sie schon mit Mika geführt hatte. Und erst recht nicht, hätte er sich mal die Zeit genommen sich im Garten auf eine Parkbank zu setzten und sich ein Brot zu gönnen. Das wäre nicht Richtig gewesen, oder aus seinem Mund hätte es geklungen: ´Das schickt sich nicht!´
Aber das wäre Aaron egal gewesen. Denn er dachte Priester sind ja auch nur Menschen. Genauso wenig störte es ihn, das er noch gesehen hatte, das Mika sich den Rest von einem Stück Brot in den Mund steckt. Er gönnt es ihm, und sicher hatte er noch keine Zeit gehabt sich heute ein Mittagessen zu gönnen.
So gut kannte er Mika schon, das er wusste, Mika denkt erst an andere Menschen als an sich selbst. Das mochte er so an ihm, da er immer Freundlich und Hilfsbereit ist. Nicht wie sein Vorgänger, der alte Knochen.
Ja genau dieser hieß es auch nicht gut, wenn er gewusst hätte das Aaron schwul ist.
Irgendwie konnte Aaron immer riechen wem er sagte wie es um seine Gesinnung steht, und wem nicht. Und auch hatte er einen guten Riecher und eine Ahnung wenn ein Homosexueller vor ihm stand.
Bei Mika hatte er sofort ein gutes Gefühl, als er ihm seine Lebensgeschichte erzählt hatte, das er ihm auch durch die Blume sagen kann, das er schwul ist. Als er von seinem Ex-Freund erzählt hatte.
Und durch Mikas aufgeschlossene und verständnisvolle Art und wahrscheinlich waren es auch manche tiefe Blicke die Mika ihm zuwarf, vermutete Aaron das Mika Bi ist oder nicht abgeneigt wäre ein Abenteuer mit einem Mann einzugehen. Doch das würde er ihn niemals fragen, oder auch niemals in die Richtung etwas unternehmen. Denn er respektierte das Gelübte was Priester und Pater ablegen. Dennoch riskierte er ab und zu einen Blick.
Bei dem alten Priester hatte er sofort bemerkt, das er eine Homophobie hatte und generell ein grimmiger Mensch war. Er bildete sich schnell sein eigenes Bild und hatte Vorverurteilend dann konnte man ihn von seiner Meinung nicht mehr abbringen.
Bevor Mika in die Gemeinde kam, wollte Aaron so schnell wie Möglich die 5 Jahre hinter sich bringen. Doch jetzt war es schon schade das er seine Strafe bald abgesessen hatte. Deswegen entschied er sich weiterhin der Gemeinde treu zu bleiben und immer wieder mal kleine Arbeiten erledigen, wenn man ihn braucht.
Aaron schaute jetzt in die strahlend blauen Augen von Mika, in die er manchmal zu lange schaute. Mit Gewalt musste er sich manchmal von ihnen los reißen.
Mikas Gesicht erhellte sich, als er ihn sah. Es sah fast so aus, als ob ihn die junge Frau gelangweilt hat, und er jetzt heilfroh war, das Aaron ihm zur Hilfe kam und er sich von der brünetten Frau verabschieden konnte.
Und es war dieses lächeln, was bei Aaron immer ein warmes Gefühl in der Herzgegend auslöste.
Jetzt war es sehr auffällig das Mika sich schnell von der jungen Frau verabschiedete und nicht schnell genug von ihr wegkam.
Als sie etwas von der Bank weggegangen sind. Flüsterte Aaron Mika zu.
„Wer war denn das?“ Nicht das ihm das etwas angehen würde. Aber sie hatte er in der Gemeinde auch noch nicht gesehen.
Er freute sich über die herzliche Begrüßung von Mika und das er ihn wohl etwas vermisst hatte.
„Ich freue mich auch wieder hier zu sein. Aber ich sage dir, 4 Wochen bei meiner Familie, da bin ich froh wieder mal etwas anderes zu sehen.“ Da Mika ihm das „Du“ angeboten hatte, nahm er das gerne an und fand die Unterhaltungen dadurch auch immer lockerer. Er musste grinsen.
„Nicht das sie mich genervt hätten. Ich liebe sie. Doch meine Mom glaubt ich bin noch 16 und sagt immer ich bin zu dünn.“ Muss herzlich lachen. „Deswegen kommt mir die Gartenarbeit gerade recht.“ Nickt Mikas nächste Frage zu. „Ja, ich konnte alles für die Uni erledigen, hatte mich heute Morgen da auch vorgestellt.“ Er unterbrach sich in dem Redewall und musste auch lächeln. Das hörte er gerne, das Mika mit seiner Aussage indirekt sagte, das er ihm gerne zuhört und ihn gerne reden hört. Aarons Geschwister sagen manchmal. `Mensch Aaro halt doch endlich mal die Klappe!´

Nachdem die beiden aus dem Geräteschuppen die ganzen Schaufeln und das Gartenwerkzeug herausgeholt hatten und sich an der erste Beet machten, schaute sich Aaron nochmal im Garten um.
„Ja ich hoffe wir bekommen bald Unterstützung.“ Er stützte sich auf dem Spaten ab und wischte sich schon etwas Schweiß von der Stirn. Als er sich zu Mika wieder umsah, sah er das er nicht weit von ihm auf die Knie gegangen war und zu ihm aufsah. `Was für ein Anblick` und sofort bekam er einen Kloß ihm Hals. `Vater hilf mir!` führte er gerade innerlich Selbstgespräche.
„Ähh...“ Fing er an zu stottern. „Ich hatte eigentlich die meiste Zeit zu Hause verbracht, also bei meiner Mom und meiner jüngsten Schwester. Die anderen sind ja auch schon ausgezogen. Ich hab ihr erklärt, jetzt wo ich Studiere ist es auch Zeit mal auszuziehen. Schnell hab ich mir eine Wohnung in der nähe der Uni und vom Stadtkern in Vegas auch nicht weit entfernt, wenn ich in die Kanzlei muss.“ Mit einem lächeln stoppte er seinen Redefluss, griff nach einer kleinen Harke und ging ebenfalls auf die Knie und fing an das Unkraut in seiner nähe herauszuzupfen.
„Was ist denn in den 4 Wochen hier passiert?“ Wollte er wissen. „Hast du dir schon ein Konzept überlegt, wie man etwas frischen Wind in die Gemeinde bekommt? Neu Christliche Lieder und so.“ Aaron vermisste einfach die Musik in den Gottesdiensten.

@Michael Light



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#8

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 21.07.2020 19:26
von Michael Light | 151 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand gut und doch nagen die Schuldgefühle sehr an ihm

Der Jüngere war Michael wirklich sehr sympathisch gewesen, er erzählte viel aber eben auch nicht Dinge über die dieser sich beschwerte oder die ihm Probleme bereiteten oder Sorgen, wie viele seiner Gemeindemitglieder. Sie beide konnten sich hier einfach gut unterhalten über alles und nichts um so froher war Mika das Aaron heute sogar schon wieder zurück aus seinem Urlaub kam, wenn er ehrlich war hatte er es sogar ganz vergessen. Der Tag war einfach voll wie immer gewesen, ein Termin folgte dem Nächsten und ja er hatte es wirklich vergessen so war er aber positiv überrascht dass dieser da war. Ja es freute ihn...und eben auch gab es da etwas was den Pater verwirrte: der andere war schwul. Oder zumindest bi und kam damit gut zu recht ohne jegliche Gewissensbisse. Es war ja schön, wenn man so leben konnte, nur konnte und durfte es Mika früher nicht wie jetzt ebenso nicht sein. Das was er eben war. Es sei den er nahm es sich das einfach mal heraus, wurde schwach und ging dem nach. Kein anderer Priester konnte ihm erzählen dass er wirklich ganz im Zölibat lebte, nicht wenn man noch jung war. Irgendwann liess das sicher nach aber jetzt...Und Michael wollte keine Pillchen schlucken die das alles, die Libido, unterdrückten denn dann war es auch irgendwie..naja gemoggelt . Man MUSSTE standhaft sein und war man es nicht musste man abbitte leisten. Es war sein Problem mit dem er leben und zu recht kommen musste, wie mit dem Blut dass an seinen Händen klebte und nein selbst wenn man alle Sünden bei der Beichte ablegen konnte, er wusste noch immer was er getan hatte und so etwas vergass er nicht auch wenn Gott es vielleicht doch abgetan hatte. Vielleicht hörte man von so vielen Priester in den vergangenen Epochen die Geliebte hatten weil man es einfach so beichten und abtun konnte. Aber diese Geschichten waren wieder etwas anders, es ging nicht um ihn aber es war auch etwas was er nicht gut hiess.
Es durfte nie jemand erfahren dass er schwach wurde und das mit und bei Männern.
Und so gut wie Michael sich in der Nähe des Jüngeren fühlte war es ihm auch irgendwie unangenehm. Mika passte mehr auf sich auf, dass er nicht zu viel starrte, denn leider war der andere auch noch hübsch anzusehen gewesen. Er tat also sein bestes.

Mika verabschiedete sich von der jungen Frau auf seiner Bank, wenn sie reden wollte konnte sie jeder Zeit zu ihm kommen. „Wer war denn das?“ fragte der andere flüsternd. „Naja das übliche: eine verlorene Seele würde ich sagen, etwas liegt ihr schwer auf dem Herzen, aber sie möchte wohl noch nicht darüber reden. „ er sah kurz noch zu ihr als sie sich in Bewegung setzten. „Es gibt immer einen Grund wenn sich die Menschen in der Nähe einer Kirche setzen. Viele wollen dann einfach nachdenken, nicht immer wollen sie reden oder sie reden mit Gott auch wenn sie die Kirche nicht betreten. Was vollkommen in Ordnung ist.“ er lächelte den Jüngeren sanft an und begrüßte ihn jetzt auch erst mal! Er hatte ihm gefehlt. Also es war still gewesen. Also... der verstand schon sicher was er meinte, bestimmt. „Ich freue mich auch wieder hier zu sein. Aber ich sage dir, 4 Wochen bei meiner Familie, da bin ich froh wieder mal etwas anderes zu sehen.“ oh Mika musste leise lachen. „Oh ja das glaube ich dir aufs Wort. „ auch wenn Mika seine Familie natürlich noch weiter liebte...er zog sich weiter von ihnen zurück seid sie ihn ins Umerziehungslager gesteckt haben. Meistens tat er damals auf heile Welt, damit nichts auffiel und man ihn sonst wo reinsteckte. Aber in ihm sah es anders als , da war nichts heile gewesen, sein Herz irgendwie gebrochen...Lange Zeit hatte es gedauert bis er mit sich selber irgendwie im Reinen war. Etwas zumindest. Sich nicht mehr ganz so verabscheute sondern damit leben versuchte, weil er einfach so war wie er war. Egal ob von Gott gewollt oder ein Missgeschick… er lebte und er tat , fast alles, für Gott. Alles für die Gemeinde. Versuchte somit seine Fehltritte wieder gut zu machen. Zeigen das er dennoch ein guter Mensch war.

„Nicht das sie mich genervt hätten. Ich liebe sie. Doch meine Mom glaubt ich bin noch 16 und sagt immer ich bin zu dünn.“ Mika...- er merkte es zu spät !: Dass er einen prüfenden Blick über den anderen Körper gleiten liess und er hätte sich am liebsten selber geohrfeigt dafür. „Deswegen kommt mir die Gartenarbeit gerade recht.“ „Also ich finde dich weder zu dünn noch nach diesen vier Wochen zu dick.“ schmunzelte er eh er schon wissen wollte ob er auch viel für das Studium vorzuarbeiten hatte müssen. Die eben gesagten Worten...er hoffte sie kamen nicht seltsam rüber! Bei jemanden der hetero war sicher nicht oder? Der dachte nicht so weit...Aber bei Aaron...Oh Michael müsste sich erst wieder daran gewöhnen ihn hier um sich zu haben, und dass er sich wieder mehr zusammenreißen musste.
„Ja, ich konnte alles für die Uni erledigen, hatte mich heute Morgen da auch vorgestellt.“ Mika er widerte das lächeln weiter hin. „Wann geht es jetzt noch mal richtig los?“ hackte er nach. Hiess ja sie würden sich dann leider hier nicht mehr sehen. Was er jetzt nicht sagte, aber ja bald waren die Sozialstunden vorbei gewesen und Aaro hatte ihm mit seiner freudigen und positiven Art schon die vier Wochen irgendwie..naja gefehlt...ja doch natürlich, wie gesagt er hörte ihm wirklich gerne zu , es ging um Alltag, das normale Leben einfach oder nur um irgendwelche Serien, Filme so etwas. Es war ANDERS als das mit dem die anderen Leute zu ihm kamen. Es tat ihm gut. Er wurde als MENSCH gesehen nicht nur als der Priester, Pastor, Pater….

Jetzt holten sie aber erst mal gleich das ganze Gartenzeug heraus damit sie später für die Ministranten noch zehn mal Laufen müssten. Danach gingen sie selber schon an die Arbeit. Der Pater nahm das erste Beet in Angriff und kniete sich nieder , fing an.
„Ja sie hätten eigentlich jetzt um den Dreh ein trudeln sollen, aber wer weiss schon wer sie aufgehalten hat..“ er schmunzelte. „Welche Eisdiele es genau war. „ er zwinkerte ihm leicht zu. Na bei dem Wetter war es ihnen nicht zu verdenken, es wirklich sehr heiß und bei der Kirche knallte auch auch den ganzen Tag die pralle Sonne herunter, wie . Michael sah zu dem Jüngeren hoch und wollten wissen was er in seinen Freien so gemacht hatte. Es interessierte ihn einfach..aber er merkte auch wie der anderen zu stottern anfing...sollte er...verdammt sollte er aufstehen? Wollte er wissen was den anderen jetzt zum stottern brauchte? Verdammt... ja er fluchte nicht sehr oft, laut schon gar nicht, in Gedanken öfter , wie jetzt. Mika wischte sich mit dem Oberarm den Schweiss von der Stirn. JETZT bekam er auch Gedanken, die er so sicher nicht laut denken wollte geschweige den laut aussprechen, denn sie waren unrein gewesen. Gott hilf mir, auch er dachte sich gerade das gleiche wie sein Gegenüber nur das keiner das von dem andren wusste.
Aaron erzählte dass er die meiste Zeit einfach bei seiner Mom und Schwester verbracht und auch hatte er sich eine Wohnungen jetzt in Vegas gesucht hatte, nahe der Uni wie dem Stadtkern da die Kanzlei auch in der Nähe war. Mika nickte lächelnd. „Verstehe, ja das ist sicher am besten so. Freut mich das du so schnell auch etwas gefunden hast. Ich hab gehört die Wohnungen hier sind begehrt und sehr teuer.“ er lächelte etwas schief. „Darum muss ich mir ja nie einen Kopf machen. „ sah ihn fast schon entschuldigend an. Aber es stimmte. Darum kümmerten sich die Leute die über ihm standen und meistens gehörte zu einer Kirche auch ein Pfarramt samt einer kleinen Wohnung oder Raum zum wohnen für die Priester dazu.

Irgendwie war Mika erleichter gewesen als der Jüngere sich jetzt neben ihn kniete und auch kleines Unkraut zu jäten begann. „Was ist denn in den 4 Wochen hier passiert?“ wurde nun er gefragt. . „Hast du dir schon ein Konzept überlegt, wie man etwas frischen Wind in die Gemeinde bekommt? Neu Christliche Lieder und so.“ Ja darüber hatten sie noch gesprochen bevor der andere in die Freien gegangen war. Michael zuckte leicht mit den Schultern. „Was ist passiert...die Ahsleys haben ihr Kind bekommen was wurde auch letzte Woche schon getauft...sie hatten es eilig gehabt. Dann sind zwei Leute aus der Gemeinde verstorben. Mister Barker und Mister Honey….Mrs Barker geht nicht so gut also Mental da schau ich zu dass ich einmal am Tag vorbei schaue. Wir beten , ich schau ob sie alleine zurecht kommt. „ erklärte er mit einem sachten lächeln und sah einen Moment zu lange wieder in diese Braunen Augen, zumindest kam es ihm zu lange vor und so sah er wieder zum Beet hinunter und machte weiter, als er weiter sprach. „Ich habe über einen Chor nachgedacht. Also das auch jeder mitmachen kann der möchte. Vielleicht könnte man das später etwas mehr zu einem Gospelchor ausbauen…“ er sah ihn wieder an. „Aber ich glaube das würde die Leute hier überfordern wenn ich das gleich so machen würde.“ er lachte leise. Ja die verbissenen Menschen hier würden einen Herzinfarkt bekommen wenn etwas zu viel los wäre und man eventuell auch spass in der Kirche haben würde. Wer hatte je gesagt das Jesus wie Gott selber keinen Spass erlaubten? In seinen Augen gehörte es doch auch bei zusammen sitzen wie beten dazu.
„Wie schaut es mit dir aus hm?“ er schmunzelte. „Wärest du dabei?“ er wusste der Jüngere konnte singen, hatte er mal erwähnt. „Vielleicht kommen noch Leute die Instrumente spielen können, nur mit der Gitarre hört es sich zwar schön an aber ...ich meine so könnte man mehr Leben hineinbringen und ich meine auch in die ganze Gemeinde, dass sie Leute mehr dabei sind als mich nur machen zu lassen. Vielleicht sogar Gebete sie ausgesucht werden können….aber das wäre vielleicht zu viel auf einmal“ er hoffte Aaron verstand was er meinte, nicht das er sich beschwerte, es war der Job eine Priesters sich um alles zu kümmern für alles und ALLE zu sorgen. Aber es wäre hilfreich wenn mehr Menschen ausser seinen Ministranten hier mithalfen.
Zwar wusste er nicht wie lange er noch hier war, aber er wollte das dennoch in Angriff nehmen und waren sie Leute hier erst mal dafür, dann würde man das auch sicher weiter machen auch wenn ein neuer Priester hier wäre.

Apropos Ministranten...er hörte es kichern und tuscheln. Die Kinder kamen, es waren die zwischen acht und 15 Jährigen wobei im letzten Alter war nur ein Mädchen noch da, die meisten hatten da anderes im Sinn gehabt. Mika drehte sich kniend um und schirmte mit einer Hand die Augen gegen die Sonne ab. „Ich hab es ja gewusst. Euch hat der Eisverkäufer bedrängt noch ein Eis zu kaufen nicht wahr? Deshalb seid ihr etwas später dran.“ lachte er und nahm es ihnen sicher nicht übel. „Schaut her wer wieder da ist.“ er nickte zu Aaron. Lächelte ihn breit an und auch die Kleinsten waren begeistert, kamen gleich näher und wollten wissen wie seine Ferien gewesen waren.
Michael liess sie ein paar Fragen stellen dann winkte er ab. „Lasst ihn jetzt in Ruhe, vorne stehen die Werkzeuge schnappt euch alle etwas und fand an bitte. „ lächelte er ihnen zu eh er dann Aaron anschmunzelte. „Du wirst fehlen wenn du weg bist.“ er liess es mal stehen als ob er jetzt die Kinder meinte. Aber das stimmte nur zur Hälfte.

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#9

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 23.07.2020 21:25
von Aaron Sullivan | 15 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand ...

Als sich Mika von der Frau verabschiedet hatte, war Aaron irgendwie froh. Er fand es viel schöner uns ungezwungener mit Mika alleine zu sein. Nicht das er egoistisch wäre. Aber die junge Frau versprühte eine schlechte Aura, bzw. eine trübe Stimmung. Und danach war Aaron jetzt gar nicht zu Mute. Dann wäre Mika auch abgelenkt gewesen und die beiden hätten nicht ihre anspruchsvollen Gespräche führen können.
Warum war das eigentlich so, das die beiden sich von Anhieb so gut verstanden, und nicht nur als Priester und Sozialdienstleitsender, sonder auch als Menschen und erst recht als Männer.
Ja, manchmal sah Aaron nur den Mann vor ihm. Er fand das Mika ein sehr attraktiver Mann ist, und wenn er ihn auf der Straße treffen würde oder in einem Club, würde er ihn sogar anbaggern und einfach mal sehen was passiert. Er war genau sein Typ. Eigentlich schade, das sich Mika für die Kirche aufspart und mit ihr quasi verheiratet ist. Wieder biss sich Aaron innerlich auf die Zunge, seine Gedanken schweiften wieder ab und waren nicht Züchtig. Wie es der alte Priester manchmal sagte.

Aaron hatte sehr in den 4 Wochen an Mika denken müssen. Als sich der Pater bei ihm vorstelle, war er sofort von ihm Beeindruckt, mit seiner offenen und Lustigen Art. Das gefiel Aaron, und das die Tage in der Kirche nicht mehr so langweilig und trostlos waren. Er hatte sogar Nachts von ihm geträumt. Und das war bestimmt nicht judenfrei.
Bei dem Gedanken an den Traum, traute er sich fast nicht Mika in die Augen zu sehen. Er bekam sofort wieder Kopfkino.
`Jetzt ist aber Schluss` schimpfte er mit sich selber innerlich.
Er musste sich ein anderes Thema überlegen woran er denken kann.

Ach ja der Garten. „Hier ist schon lange nichts mehr gemacht worden. So wievielt Unkraut hier gewachsen ist.“
Nachdem er auch auf die Knie gegangen war, er fand er musste einfach mit Mika auf Augenhöhe sein, sonst bekam er keinen Anständigen Gedanken mehr, schnappte er sich eine Harke und fing an das was nicht nach Blume aussah herauszurupfen.
Während der Arbeit redeten sie über seine neue Wohnung, und das fand er sehr angenehm. Er unterhielt sich gerne mit Mika um ungezwungen Sachen.
„Ja, ich bin jetzt viel unabhängiger. Meine Mom kondoliert gerne uns Kinder, was sie aber nicht zugeben würde. Als Kellan aus dem Haus war, wollte sie meine beiden älteren Schwestern weiterhin bemuttern, doch die waren auch schnell aus dem Haus, als sie selbständig wurden. Jetzt war nur noch ich und meine jüngere Schwester da. Mir tut sie jetzt fast leid, da ich sie nun allein zu Hause gelassen habe. Aber ich konnte mir ja nie einen Typ mit nach Hause nehmen. Also wenn du verstehst was ich meine… Egal, ich freue mich jetzt unabhängig zu sein.“

Verlegen strich er eine Haarsträhne aus seiner Stirn, die bei der Arbeit in seine Stirn gefallen war.
Sie wechselten wieder das Thema und redeten darüber was in der Gemeinde passiert waren und griffen auch das Thema Musik wieder auf, worüber sie gerne reden und auch zusammen Pläne schmieden.
„Hey Klasse, da muss ich Ahsley mal einen Besuch abstatten und mir das Baby ansehen… Oh Mister Baker und Mister Honey, ich hab sie beide sehr gemocht, das tut mir leid… das glaube ich, sie waren ein süßes Pärchen, die Barkers.“
Aaron hörte Mika weiter zu. „Also da wäre ich so was von dabei. Was hältst du von einem Singkreis, das man erst klein Anfängt. Ob so was hier in der Gemeinde überhaupt gut ankommt. Oder wir fangen mit den Kindern an und probieren ein Projekt Kinderchor an. Wenn die Kinder begeistert sind, stecken sie mit ihrer Begeisterung vielleicht auch die älteren an.“
Aaron verfiel wieder in einen Redeschwall und seine Ideen sprudelten nur aus seinen Mund.
Er schaute Mika an, was er denn von dem allen hielt. Mika erzählte jetzt was von einer Gitarre. „Kannst du Gitarre spielen?“ Er hörte gerne die Klänge.
Sie redeten noch eine Weile und verrichteten ihre Arbeit, als Aaron plötzlich vertraute Stimmchen im die Ecke gelaufen hörte.

„Hey!“ rief er begeistert. Als Mika sie begrüßte und ich er ihnen zurief wer hier wäre. Sprang der erste schon auf Aarons Rücken, der nächste zog an seinem Arm und ein kleines süßes Mädchen viel ihm um den Haus und umarmte ihn. „Hey Marie-Maus! Ja ich hab dich auch vermisst!“
Bei dem ganzen lachte er Mika zu und rief mit seinem Blick etwas um Hilfe. Er mochte die kleinen gerne, aber das war doch etwas zu viel auf einmal. Doch wer 3 Schwestern hatte und einen großen Bruder wusste sich durchzusetzen.
Er hörte was Mika gerade gesagt hatte, trotz des ganzen Kinder und Jubelgeschrei, ist ihm das nicht entgangen.
Aaron versuchte die Rasselbande etwas zur Ruhe zu bekommen. „Kann ich mal kurz eure Aufmerksamkeit bekommen?“ Er schaute Mika an, und wollte damit sagen. `Auch deine!´
Er Räusperte sich kurz. „Da du es gerade angesprochen hast, und ich wollte auch warten bis alle da sind. Was hält ihr davon, wenn ich nach meinem Sozialdienst, doch noch bleibe? Ich möchte meine Arbeit hier nicht aufgeben, ich möchte euch nicht aufgeben. Ich werde euch nämlich schrecklich vermissen.“ Dabei sah er nicht nur die Kids an, sondern auch Mika.
„Was hält ihr davon? Ok, ich werde auch die Arbeit hier vermissen, es ist mir doch ans Herz gewachsen.“ Er schaute jeden Einzeln in der Runde an, doch es sagte gerade niemand etwas. „Jetzt sagt doch was!“

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#10

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 24.07.2020 22:37
von Michael Light | 151 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand gut und doch nagen die Schuldgefühle sehr an ihm

Michael war wirklich positiv überrascht gewesen und hätte er richtig auf seinen Terminkalender geschaut oder hätte daran gedacht dass der Jüngere heute wieder käme, dann wäre ihm sicher etwas besseres an diesen Tag eingefallen als Unkraut zu jäten. Was genau das wusste er nicht aber auch die Kinder wären sicher gerne dazu gekommen. Aber diese kamen eh später von daher kam es ja fast auf das selbe hinaus nur das Mika auch überrascht war und er freute sich das diese vier Wochen doch schnell vorbei gegangen waren- weil er den jungen Mann mochte. Man konnte sich normal mit ihm unterhalten. Zwar verwirrte er ihn auch wegen seiner Vorliebe für Männer aber das positive an dem Anderen überwiegtr. Er fühlte sich einfach gut bei ihm. Man konnte lachen und herumspassen. Auch etwas wo er hier aufpassen musste, wenn er den älteren Gemeindemitglieder gegenüberstand weil er dann als zu locker empfunden wurde.

Jetzt machten sie sich an die Arbeit und Mika erzählte ihm was in den vier Wochen alles passiert war. Merkte dasd der andere irgendwie seltsam zu ihm hinunter schaute und irgendwie überschnitten sich da ihre Gedanken ohne das sie von diesen wussten. Es war umso besser als der andere sich zu ihn kniete. „Hier ist schon lange nichts mehr gemacht worden. So wievielt Unkraut hier gewachsen ist.“ Mika schmunzelte und nickte. Hörte den Jüngeren zu wie er von seinem bevorstehenden Umzug erzählte, ja das verstand er . Hier war alles in der Nähe und gut erreichbar. Aarons Mutter verstand es wohl eher etwas weniger was ihn zum schmunzeln brachte. Bis es etwas abebte als der andere davon erzählte dass er nie einen Mann nachhause mit nehmen konnte...und er freute sich unabhängig zu sein. Mika sah zu ihm rüber, sah wie dieser sich eine der etwas längeren Haarsträhnen aus der Stirn strich. Dieser war verlegen gewesen das Thema jetzt erwähnt zu haben aber das machte nicht. Es gehörte zum Leben mancher und er als Priester musste er ,so gesehen, allen zu hören, nur weil ihm jetzt zum Beispiel Sex nicht erlaubt war, durfte ihm man es ihm nicht sagen das man welchen hatte. Jeder lebte wo und wie man es richtig fand und wenn damit leben konnte,Religion hin oder her, war es in Ordnung „Warum konntest du keinen Mann mitbringen? Sieht es deine Mutter das anders?“ hackte er genauer nach und machte dann schon mit seiner Arbeit weiter.

Doch in einer Hinsicht konnte er ihn schon verstehen. Mika musste auch aufpassen, jetzt wie damals, wobei er damals noch etwas öfter...also..naja er war in Los Angeles aufgewachsen und die Stadt war so gross genug gewesen, so dass die Gefahr sonst wem über den Weg zu laufen der ihn kannte wenn in einen Club oder bestimmte Gegend als junger Mann hinging also nutzte er es auch. Als er dann Priester wurde hatte es nachgelassen. Er musste sich zusammen reissen.
„Meine Mutter hätte mich am liebsten schon mit achtzehn verheiratet…“ er hoch einen Kopf und sah kurz gerade aus, in die Ferne. „Ich hätte auch Diakon werden sollen….“er hatte keinem jemals von der Kornversionstherapie erzählt auch wenn er doch offiziell geheilt gewesen war, zumindest nach aussen hin, selbst wenn es wirklich funktioniert hätte, wäre er damit nie hausieren gegangen, wäre nicht stolz auf sowas gewesen. Er war eher stolz gewesen dass er es da heraus geschafft hatte. Manche junge Männern gingen dort zu Grunde. Man brach sie...die Hochzeit wäre DAS Ipünktchen auf allem gewesen. So als offizieller Beweiss allen gegenüber dass er geheilt war.
Aber diesen Gefallen oder Genugtuung...ihnen RECHT geben, wollte er weder seinen Eltern noch seiner Kirche.
Aber er ordnete sich dieser Gemeinde in der er aufgewachsen war unter. Hatte auch schon viele Meinungen gehört wenn er unterwegs gewesen war. Aber er kam damit nicht zurecht, so oft hatte man wörtlich auf ihn eingedroschen dass es falsch war egal was andere Gläubiger dachten. Mika wusste zeitweise gar nichts mehr! Wie er zu diesem Thema stehen sollte, was er denken sollte. Das war auch das Ding was ihn bei Aaron verwirrte wie...beeindruckte. Das er damit leben konnte, glauben konnte und glücklich gewesen war mit dem WIE er lebte. Er beneidete ihn, wäre Mika so zumindest etwas der Felsen die sein Herz beschwerten losgeworden. Dass er dennoch eine Sünde in Form von Zölibat brechen begann war dann eine andere Geschichte welche auf ihm lastete.

Er hatte ja erzählt was alles passiert war als der andere weg war und auch der Andere wollte Ashley und ihre Babies besuchen. „Sie wird sicher freuen.“ sie war noch eine sehr junge Frau gewesen, ohne Mann. Natürlich redete man da viel zu viel aber sie kam dennoch oft her um mit ihm zu reden. Etwas halt zu haben und dazu war ein Priester da gewesen. Er war nicht zum verurteilen ein Priester geworden, das war nie sein Sinn dahinter gewesen sondern um zu helfen. Einfach da zu sein. Zu zuhören.
Sie kamen zu dieser Idee mit der Musik und Mika hatte tatsächlich weiter darüber nachgedacht. Er liebte Musik und er überlegte einen Chor zu machen, Aaron war für einen Singkreis. Okay so konnte man es auch nennen, es kam vielleicht etwas..naja harmloser rüber bis man das mehr ausbaute und sie auch im Gottesdienst singen liess nicht wahr? Und mit Kindern anzufangen war sehr gute Idee. „Das klingt wirklich gut.“ ja Kindern konnte man das singen doch nicht abschlagen und vielleicht steckte diese Begeisterung an. Da war Mika wirklich dafür und lächelte. Ja er hatte angefangen mit der Giratte etwas mit zu spielen aber er wusste nicht ob das so gut ankam. Mehr Instrumente wäre sich er schöner, vielleicht schafften sie das, „Kannst du Gitarre spielen?“ hm? Er sah ihn lächelnd an. „Hab ich das nicht erwähnt? Aber ja ich hab die letzten Wochen immer wieder mal im Gottesdienst gespielt. „ er musste leise lachen als er zurück dachte:“Du hättest die Gesichter und das Getuschel sehen und hören sollen als ich die das erste Mal raus geholt hatte!“ er schüttelte amüsiert den Kopf. „Wenn Steine in der Nähe wären. hätte sie mich wohl gesteinigt. „ er schmunzelte, naja anders gesehen hätte er es sicher verdient aber sicher nicht für die Musik.
Er war sehr froh dass er mit Aaron auch so offen sprechen konnte, das tat ihm gut und er brauchte da auch , man konnte selbst als Priester nicht alles nur in sich hineinfressen oder nur mit Gott darüber reden denn Gott antwortete leider nicht. Nein ihm hatte er noch nie geantwortet, vielleicht lag es daran weil er ein Sünder war?

Die Stimmen der Kinder lenkten ihn von dem Gedanken wieder ab. Da waren sie also? Eisessend? Er scherzte herum dass sie deshalb zu spät dran waren weil sie der Eisverkäufer zum Essen gedrängt hatte. Auch er mochte die Kleinen sehr. Kinder waren...er hätte wohl REIN sagen sollen als Priester nicht wahr? Aber nein an so etwas dachte er nicht, sie waren einfach nur unbeschwerter! Sie sagten nur was sie dachten. Waren so anders als Erwachsene, die oft jedes Wort auf die Waagschale legten.
Die Kleinsten kam sofort angerannt als sie Aaron sahen. „Hey Marie-Maus! Ja ich hab dich auch vermisst!“ Er sah den hilfesuchenden Blick des Jüngeren und grinst er die Maus auf dem Rücken hängen hatte. Mika erhob sich lächend um die Kleine von dessen Rücken wegzuziehen. „Marie Süsse willst du das dein zukünftiger Ehemann später nicht gerade laufen kann weil du seinen Rücken kaputt gemacht hast?“ meinte er doch ernst zu ihr, denn sonst hätte sie es wahrscheinlich nicht so richtig verstanden. Ja die Kleine war sehr von Aaron begeistert und hatte irgendwann einfach laut beschlossen, als sie sich hinten für die Messe fertig gemacht hatten, dass sie Aaron heiraten würde. Und was wenn er das aber nicht möchte?- hatte Mika nach gefragt die Anwort war nur: er mag mich, der wird schon nicht nein sagen Paper Michael! Ja sie war sehr davon überzeugt. Mika hatte nur geschmunzelt und nichtd weiter dazu gesagt, die war noch ein Kind und er war keiner dieser Menschen. die einem die Träume platzen lassen liess. Das würde mit der Zeit und mit dem Alter schon von alleine passieren oder ihre Eltern würden es tun, oder die Lehrer….war leider so.

Er stemmte die Hände in die Hüfte und sah die Kindern an wollte gerade die Aufgaben verteilen da meldet sich der Jüngere zu Wort.. „Kann ich mal kurz eure Aufmerksamkeit bekommen?“ auch der Priester wurde angesehen und er hob leicht die Augenbrauen, legte den Kopf schief und war gespannt was jetzt kommen würde. Zuerst folgte ein Räuspern. „Da du es gerade angesprochen hast, und ich wollte auch warten bis alle da sind. Was hält ihr davon, wenn ich nach meinem Sozialdienst, doch noch bleibe? Ich möchte meine Arbeit hier nicht aufgeben, ich möchte euch nicht aufgeben. Ich werde euch nämlich schrecklich vermissen.“ Oh das war wirklich eine Überraschung die Michael sanft lächeln liess als der andere ihn ansah. Doch so wie Mika das gerade auffassen...wollte, meinte der Jüngere es sicher nicht. Er musste seine Gedanken selber etwas zügeln. Ihn vermissen? Nein so zu denken gehörte sich nicht, war nicht nur im Sinne des Egoismus eine Sünde sondern auch weil es ein Mann gewesen war. „Was hält ihr davon? Ok, ich werde auch die Arbeit hier vermissen, es ist mir doch ans Herz gewachsen.“ kam es weiter. Ja sicher die Arbeit und die Kindern waren doch etwas wunderbaren. Er verstand der andere diese auch gerne mochte.
. „Jetzt sagt doch was!“ Michael war gerade in Gedanken und als er die Kinder wieder kreischen hörte, wollte er auch etwas dazu sagen. Nachdem er erst eine Hand hob und eine besänftigende Geste machte damit sie sich beruhigen, die andere legte er dem anderen sanft in den Rücken des Anderen. „Das war jetzt aber eine tolle Überraschung. „ er lächele zu den Kindern und dann neben sich. Er liess den Blick in den anderen Augen liegen. „Ich denke...wir wollen doch nicht dass du das hier alles vermisst nicht wahr? Du kannst hier ein und aus gehen wann immer du möchtest. “er riss sich von diesen dunkeln Augen weg und sah wieder zu den Kindern eh er etwas zu Boden sah und sich vorne durch seine Haare strich. Dann zog er die Hand aus dessen Rücken weg, es war nur eine Geste gewesen, er machte es oft- bei dem Jüngeren allerdings zum ersten mal, denn er hatte sich irgendwie zurückhalten wollen, wollte keine..Zeichen senden? Naja so in der Art...doch es stimmte. Jetzt hatte er sich einfach vergessen weil diese Nachricht eine sehr schöne und positive gewesen war. Er würde in doch nach den fünf Monaten , und er kannte ihn ja so gesehen erst einen, dennoch öfter sehen.

Mike holte einmal tief Luft und klatschte dann in die Hände. „Ich sehe euer Eis hab ihr fast fertig also macht BITTE das ihr jetzt das Werkzeug holt und fangt an!“ forderte er mit einem lächeln auf den Lippen. Die Kinder murrten aber sie waren ja dazu da. Los los. Er wuschelte ein paar der Kinder durch das Haar und sah ihnen nach als sie ihre Gerätschaften holten. Dann wandte er sich wieder zu dem Jüngeren. „Das ist wirklich sehr lobenswert von dir, dass du dennoch bei uns weiter machen möchtest. Du bist immer willkommen und ich würde mich auch sehr freuen wenn wir uns wieder öfter sehen.“ gab er offen zu und ein Mundwinkel huschte sachte nach oben.


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#11

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 30.07.2020 22:07
von Aaron Sullivan | 15 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand ...

Es machte Aaron wirklich Spaß mit Michael im Blumenbeet zu knien und das Unkraut zu jäten. Nein, wirklich! Das hört sich jetzt irgendwie ironisch an, doch der junge Student hat den Prister wirklich vermisst. Er ist gerne in seiner nähe und unterhält sich gerne mit ihm. Viel zu oft wirft er aber auch einen Blick auf den attraktiven Mann neben ihm.
Solche Gedanken durfte Aaron aber nicht haben. Er brachte sich und auch Mika damit in Teufels Küche, im wahrsten sinne des Wortes.

Er versuchte sich wieder abzulenken und griff das Thema Wohnung wieder auf.
„Ja, eine eigene Wohnung war jetzt wirklich mal an der Zeit. Ich bin 25 Jahre alt. Ich möchte nicht mein Leben lang bei Mutti wohnen.“ zwinkert er den Priester zu.
„Und da ich ja immer schnell zur Uni muss, oder auch mal in die Kanzlei, bin ich gleich vor Ort. Die liegen ja fast vor meiner Haustür. Nur hier nach Boulder City muss ich etwas fahren, aber das macht mir nichts.“

Das macht ihm wirklich nichts. Aaron nahm wirklich gerne den weiten Weg von Las Vegas bis hier her auf sich. Die Arbeit hier machte ihm Spaß, was er vor 5 Jahren nicht gedacht hätte, und er freute sich immer wieder Mika zu sehen.
Ihm wurde auch immer warm ums Herz und er bekam ein kribbeln auf der Haut, weil der blonde Mann in seiner nähe war.

Zum Glück wurden seine Gedankengänge von ein paar schreienden und jubelnden Kindern übertönt.
Aaron freute sich riesig sie alle wieder zu sehen und die Begrüßung viel sehr herzlich aus. Er lachte bei ihrer Freude und musste noch mehr lachen, als er ihre verschmierten Münder sah.
„Na ihr seht aber lecker aus!“ Beinahe hätte er ein Taschentuch aus seiner Hosentasche genommen, und es mit Spucke befeuchtet und Marie damit den Mund abgewischt. Aber das hatte er auch schon immer bei seiner Grandma gehasst. Also ließ er es.

„So, ihr hab euch also ein Eis gekauft.“ griff er wieder das Gespräch mit den Kindern auf. „Das sieht man!“ scherzte er und ein kleiner Junge sprang ihm aus Protest wieder auf den Rücken. „Hey ok, ich glaube ihr fangt gleich auch an uns zu helfen. Jetzt habt ihr ja durch das Eis wieder etwas Energie bekommen...und wage dich deinen Mund an meinem Shirt abzuputzen.“ Hiefte er den Jungen von seinem Rücken und fing ihn an durch zu kitzen.

Als Michael sagte, er wäre traurig, das Aaron bald nicht mehr da wäre, fand Aaron es ist nun die beste Zeit zu erzählen wie seine Pläne für die Zukunft sind.
Als er verkündete das er nach seinem Sozialdienst doch noch weiter der Gemeinde treu bleiben möchte.
Kaum hatte er es ausgesprochen, hörte er auch schon das Jubelschrei der Kinder. Für Aaron kam es vor, als wären Stunden vergangen bis er den Jubelschrei vernahm. „Ok, das wollte ich hören, das ihr euch freut!“
Er schaute zu Mika, auch er hatte ein strahlen in den Augen.
„Ja, ich hab die Zeit hier sehr liebgewonnen und schätze es auch was du oder auch ich für Leute tun kann. Das würde ich auch vermissen.“
Vielleicht macht Aaron das auch nicht ganz uneigennützig, denn am meisten würde er Mika vermissen. Er konnte es nicht beschreiben warum, aber es war so.
Michael ergriff wieder das Wort und rief jetzt die Kinder zur ruhe und sie sollten sich auch alle was aus dem Schuppen holen, um das Unkraut aus dem Garten zu entfernen.
Aaron machte sich auch wieder an seine Arbeit. In seiner nähe bemerkte er Marie und sie fing an zu graben und warf in seinen Eimer etwas was aussah wie eine Distel. Er fing an zu grinsen und zupfte auch an etwas grünen, was nicht aussah wie eine Blume.
„Tommy, nicht das, das sind Stiefmütterchen, die musst du drin lassen. Nur das hier ausbuddeln.“ Er zeigte dem kleinen Jungen die Distel die Marie eben
ausgebuddelt hatte. Mit einem grinsen schaute er zu Mika. Er wollte ihr Gespräch von eben weiterführen.
„Also, wie ist das wenn man Messdiener werden will. Kann man das nur kurz nach dem man zur Kommunion gegangen ist? Oder kann man das auch im Erwachsenen Alter. Ich würde gerne etwas mehr im Gottesdienst helfen. Oder heißt das anders. Küster? Oder wie heißt der der die Hostien austeilt?“ Wieder kam Aaron in seinen Redefluss. Natürlich hatte Mika erwähnt das er Gitarre spielt, bzw. Aaron hat ihm ja schon selbst einmal zugehört. Doch der Priester bringt ihn immer wieder aus dem Konzept und lässt Aaron auch manchmal einige Dinge vergessen.
„Oder wie nennt man den Mann an der Orgel Organist? Ich würde sehr gerne mit dir so ein Musikprogramm erstellen. Du hast eben schon so tolle Ideen erzählt. Die Kids werden sich bestimmt auch freuen.“

@Michael Light



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#12

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 03.08.2020 07:54
von Michael Light | 151 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand gut und doch nagen die Schuldgefühle sehr an ihm

„Ja, eine eigene Wohnung war jetzt wirklich mal an der Zeit. Ich bin 25 Jahre alt. Ich möchte nicht mein Leben lang bei Mutti wohnen.“ wurde ihm zu gezwinkert, auch meinte Aaron das eben alles in der Nähe war. Mika merkte aber wie der junge Mann sich wiederholte und nicht auf die Frage warum er keinen Mann zu seiner Mutter nachhause bringen konnte antowrtete. Aber es war in Ordnung gewesen, wenn Aaron mit ihm nicht darüber reden wollte. Dennoch hätte es ihn interessiert. War es jetzt wegen ihren glauben vielleicht sogar? So nickte er nur dazu.
Aber sie machten einfach mal weiter, Michael unterhielt sich gerne mit dem jungen Mann ,vielleicht schon einen Deut zu gerne, dass ahnte er ...doch er wusste es.
Heute erzählte er ihm aber was in den vier Wochen alles passiert war als schon die Kinder ankamen. „Na ihr seht aber lecker aus!“ Mika schmunzelte. Ja den Kleinen sah man das Eisessen noch an , ein paar andere assen noch zu ende. Als Aaron dann seine Zukünftig auf den Rücken sprang musste er ihm doch zur Hilfe kommen und Marie doch von ihm wegziehen, sonst war der Ehemann später nicht zu gebrauchen nicht wahr? Er versuchte ernst zu blieben. Aber es gelang ihm nicht so richtig.

Mika hatte nicht diregt gesagt er wäre traurig gewesen wenn der Jüngere nach seiner Sozialarbeit wieder ginge denn der andere war ja bald fertig. Er würde ihn sicher nicht aufhalten sein Studium fortzuführen. Auch wenn es das ins geheime tat, also ja er wäre traurig gewesen, hier wäre es wieder etwas ruhiger und das einzige über das er sich wieder hätte unterhalten könnte wären die Sorgen der anderen, der Kummer und all das. Was natürlich seine Aufgabe gewesen war. Und auch eher zuhören dazugehörte. Naja er war Priester so gehörte es sich
Als der andere aber dann ihnen eröffnete dass er auch so weiter her kommen würde liess es auch den Rotblonden lächeln, er war überrascht aber ja sie hätten ihn vermisst, was er jetzt mehr auf die Kinder schob, als er es laut aussprach, welche zu Jubeln angefangen hatte. der Jüngere sah ihn mit diesen schönen strahlenden Augen an.„Ja, ich hab die Zeit hier sehr liebgewonnen und schätze es auch was du oder auch ich für Leute tun kann. Das würde ich auch vermissen.“
kam es zurück. Sein Blick...nein er verriet nichts. Michael bildete sich das nur ein! Ganz bestimmt….das Aaron auch ihn vermissen würde. Eben wie er, nur das er es dachte und nicht laut sagte. Er wusste nicht was Aaron dachte aber Michael wollte und er DURFTE nicht so weit gedenken. Es war nicht gut, nicht rein….so riss er schon von den Augen los.
forderte die Kinder an jetzt doch mal bitte mit zu helfen, was sie auch langsam alle machten.
So konnten auch sei beide hier mal weiter machen. Natürlich kam Marie zu ihnen oder eher zu Aaron. Es liess den Priester nur schmunzeln, er sah kurz was sie machte und war zufrieden, aber scheinbar wusste nicht jeder was Unkraut war, weil Aaron Tommy erklären musste das er eben Stiefmütterchen ausgraben wollte.

Nachdem das geklärt war machte auch Aaron weiter, sprach ihn jetzt auch wieder an. Erkundigte sich wie das war wenn man Messdiener werden konnte, dass er einfach mehr im Gottesdienst helfen wollte. Stellte weitere Fragen was den Älteren zu ihm aussehen liess er richtete sich wieder auf und scharrte etwas weiter in der Erde.„Also bei den Hostien austeilen zu helfen wäre der Kommunionshelfer.“ fing er erst mal an „Als Gottesdienstbeauftragte dürftest du das, wie auch die Danksagungen halten. Du dürftest sehr vieles nur nicht den eucharistischen Segen erhalten. Für einen Ministrant musst du getauft sein was du wohl bist so wie es sich anhörte. Es gibt auch Rentner die sind Ministranten.“ Er sah zu ihm rüber. „Ich würde Konversionsbeauftragter sagen, dass würde doch passen oder einfach ein ehrenamtlicher Helfer….“ sah und lächelte er ihn wieder an. „Oder wie nennt man den Mann an der Orgel Organist? Ich würde sehr gerne mit dir so ein Musikprogramm erstellen. Du hast eben schon so tolle Ideen erzählt. Die Kids werden sich bestimmt auch freuen.“ „ Oh du kannst Orgel spielen? Das verwunderte ihn doch sehr, es war etwas anders als Klavier spielen aber er selber kannte es nur vom Hören sagen und wenn er ehrlich war, ihm war eine Orgel auch etwas zu laut. Aufdringlich wieder. Manche Gemeinden zelebrierten das so richtig. Er mochte eher die ruhigen Instrumente.

„Also wir könnten wirklich mit den Kindern anfangen. Was ja deine Idee war ,genau genommen.“ er zwinkerte ihm sanft zu. „Erst als Chor….hm kennst du jemanden der Flöte spielen kann? „Mika überlegte. Er hob sich dann ganz, stand auf um den grossen Rächen zu holen.. Als er wieder da war zog er sich sein Hemd aus und klemmte es in den Gürtel weil es hier in der prallen Sonne einfach zu heiß war. Fing an die Erde etwas aufzulockern. „Also wir können ja nicht verlangen dass jedes Kind anfängt Gitarre zu spielen.“ er dachte laut nach.

„Hättest du später noch Zeit wie Lust bei einem Glas Wein oder einem Bier weiter darüber nachzudenken? Ich kenne nicht viele Leute hier. Vielleicht könnten wir erst mal einen Aushang für eine Flötenlehrerin machen die es ehrenamtlich macht.“ lächelte er ihn zu ihm herunter und wischte sich den Schweiss von der Stirn als er sich kurz an den Stock des Rächens lehnte. Musste kurz schlucken als Aaron zu ihm hoch sah. „Du bist ja schon länger hier vielleicht weisst du etwas mehr über die Leute hier…“ er musste sich räuspern und macht jetzt besser weiter mit der Arbeit als hier im unsittlichen Kopfkino zu versinken.

@Aaron Sullivan




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#13

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 05.08.2020 18:59
von Aaron Sullivan | 15 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand ...

Als die jubelnden eisschleckenden Kinder in den Garten kamen und ihre Aufmerksamkeit von Michael und Aaron auf sich zogen, ist die Frage von Mika bei Aaron total untergegangen. Bei dem ganzen Trubel hatte er auch eine harmlose Antwort gegeben. Eher gesagt eine jugendfreie Antwort. Er hätte jetzt gerne Mika ungestört gesprochen. Aaron liebte die Kinder um sich herum. Doch er konnte ihn ja nicht alles anvertrauen wie er es Michael tat. Sie wussten ja noch nicht mal das er schwul ist. Wissen sie überhaupt in ihrem Alter was schwul sein bedeutet? Das würde vor allem Marie nicht verstehen, und er möchte das kleine Mädchen ja nicht verstören. Zumal er es süß findet wie sie ihn anhimmelt und an dieser Vorstellung festhält, das sie beiden mal heiraten werden. Doch möchte er sie noch nicht enttäuschen, nur wenn sie älter wird, muss er ihr sagen, das er eigentlich Männer liebt und niemals eine Frau heiraten wird.

So ist Aaron gedanklich wieder bei der Frage von Mika angekommen, warum er keinen Mann mit nach Hause nehmen konnte und ob das seine Mutter nicht wollte.
Als die Kinder etwas abseits waren und ihrer Gartenarbeit nach gingen und Aaron und Michael jetzt schon fast wieder vergessen hatten, schaute Aaron sich nochmal um, ob auch wirklich keiner zuhört.
„Ich habe deine Frage vorhin nicht wirklich beantwortet. Meine Mutter hat nichts dagegen das ich einen Freund mit nach Hause nehme. Nach dem Vorfall mit Dylan hatte ich keinen festen mehr. Ich wollte aber auch keinen mit nach Hause bringen. Meine kleine Schwester lebt ja noch zu Hause und ich wollte sie nicht erschrecken wenn plötzlich ein fremder Mann in der Küche oder im Bad steht. Ich hatte meine Spaß, klar, aber das hatte ich dann lieber woanders. Jetzt in einer eigenen Wohnung brauch ich mir keine Gedanken machen ob ich jemanden erschrecke oder verstöre. Das wollte ich sagen.“

Aaron blickte Mika in den Augen, die ihn immer verständnisvoll ansahen. Er wollte zugern mal die Gedanken des Priesters wissen, ob er nur wegen seiner Berufung so viel Verständnis zeigt, oder in Wirklichkeit etwas anderes denkt. Ein Priester muss ja immer neutral sein, sonst hätte er seinen Beruf verfehlt, oder? Während Aaron seinen Gedanken nachhing, fing Mika wieder das Gespräch von vorhin an. Die Kirchenmusik und die Frage wegen dem Messdiener. Der Vorschlag von Mika kam sagte ihm sehr zu. „Ja, das könnte mir gut gefallen, die Hostien austeilen.“ Und der Priester hat sich noch mehr überlegt und schon Gedanken macht, das sie beide das Projekt Chor eher in Angriff nahmen. Obwohl es seine eigene Idee war einen Kinderchor zu gründen, war Aaron Mika sehr dankbar, das er die Idee auch sehr bald umsetzten möchte. Er musste etwas verlegen grinsen während er weiter in der Erde buddelte. „Eigentlich möchte ich mich nur um das Chorprojekt kümmern und dich dabei unterstützen.“ Der Brünette lächelte den Blonden an. „ Ich bin froh, das du die Idee mit dem Kinderchor auch toll findest und unterstützen möchtest. Ich hatte die anderen Vorschläge nur gesagt um etwas zu finden, das ich hier bleiben darf. Naja also Orgel spielen kann ich nicht, nur etwas auf einem Klavier herumklimpern. Mein Opa hatte im Wohnzimmer eins stehen und ich durfte ab und zu darauf spielen, und wir hatten öfters mal ein Duett gespielt. Aber spielen kann man das nicht nennen. Aber man kann es ja lernen, und ich dachte mir, Orgel spielen oder was ein Organist macht, kann man ja auch lernen.“ Er zuckte etwas mit den Schultern und das klang jetzt sicher komisch und aufdringlich, doch Aaron tat die Arbeit hier in der Gemeinde gut, und auch Mikas Gesellschaft tat ihm gut. Durch ihn fühlte er sich so normal und auch angenommen, was er bei manchen nicht immer das Gefühl hatte. Er konnte es auch nicht anders beschreiben.

Jetzt widmeten sie sich wieder ihrer Arbeit. Aaron wischte sich den Schweiß von der Stirn und lüftete sein T-Shirt, er fächelte sich etwas Luft zu, es war schon sehr heiss geworden, und die Nachmittagssonne brannte ganz schön. „Jetzt könnte ich auch ein Eis gebrauchten.“ lachte er und warf den Kindern einen Blick zu und war schon etwas neidisch. Er schaute wieder zu Mika der sich gerade sein T-Shirt auszog. Und was er da sah, gefiel ihm schon sehr. Warum brachte ihn der Priester immer wieder aus dem Konzept? Aaron durfte solche Gedanken nicht haben, und Mika hatte bisher noch nie Andeutungen gemacht, das er Gay, Bi oder was auch immer ist. Warum auch, er war mit Gott verheiratet und durfte solche Gedanken auch nicht haben.

Der Brünette widmete sich wieder seiner Gartenarbeit, hörte dann aber wieder die Stimme von Mika. „Was? Ja gerne. Wenn wir hier fertig sind, gehe ich gerne mit dir noch einen Wein trinken, und den Abend noch schön ausklingen lassen. Dann können wir weiter in Ruhe reden. Aber vorher müsste ich mich irgendwo duschen oder Ähnliches.“ er schaute an sich herunter. Die Erde hat sich nun auch auf seiner Hose und seinem Shirt verewigt und auch seine Hände sahen sehr dreckig aus.
„So viele Leute kennen ich hier auch nicht. Eher die älteren Leute die hier ein und aus gehen. Von den jüngeren kenne ich nur die, die regelmäßig in den Gottesdienst gehen. Ich freue mich, dann auch das wir nach der Arbeit noch etwas die Zeit zusammen verbringe. Außer dir kenne ich hier auch nicht so viele.“ Er lächelte Mika. „Genau ein Aushang für eine Flötenlehrerin wäre toll. Das können wir später planen.“

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#14

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 10.08.2020 08:31
von Michael Light | 151 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand gut und doch nagen die Schuldgefühle sehr an ihm

Er hatte es registriert, dass Aaron ihm auf diese eine Frage nicht antworten wollte. Und er hatte es akzeptiert und abgetan, man musste ihm nicht aller erzählen! Es war in Ordnung auch, wenn er durch aus jetzt neugierig wäre. Als die Kinder aber schon um die Ecke kamen dachte er nicht mehr darüber nach sondern kümmerte sich um diese. Aaron eröffnete ihnen allen, dass er nach diesen fünf Jahren die er hier Sozialarbeit leisen MUSSTE, weiter hier blieben wollte, helfen wollte. Das hatte ihn wirklich überrascht aber positiv. Er fand es doch schön, dass er den anderen weiter sehen würde, die Kinder natürlich auch!
Als die Aufgaben erst mal verteilt und diese darin vertieft waren , sie beide auch weiter am arbeiten waren schob der Jüngere jetzt die Antwort auf diese Frage nach. Seine Mutter hatte also nichts dagegen aber er wollte nicht das seine kleine Schwester einen Fremden in der Küche oder Bad über den Weg lief. „Ich verstehe..wie alt ist sie eigentlich?“ hackte er jetzt mal nach. Aber ja er verstand es.
Natürlich bildete er sich kein Urteil über dessen Mutter oder so etwas. Seine Sicht der Dinge...zumindest bei diesem Thema durfte er sie nicht laut aussprechen, musste neutral sein und vorallem verurteilte er sie nicht, was vielen auch nicht passte. Nur Gott hatte zu urteilen wie er fand.
Eine gute Ausrede nicht wahr? Er sagte immer man sollte so leben wie es einem gut ging damit. Wenn jemand nicht 40 Tage fasten wollte war es auch in Ordnung gewesen. So lange man glaubte...so sah er es zumindest. Vielleicht hätte er doch eine andere Religionsrichtung machen sollen? Aber hatte nur seid je her das gekannt, war damit aufgewachsen und so ein wechsel wäre noch weniger gerne gesehen worden bei seinen Eltern wie seiner Gemeinde.

Während sie weiter machten fragte der Dunkelhaarige, ob er etwas in der Kirche direkt machen konnte also ein Amt übernehmen. Mika dachte nach. Es gab da einiges was er machen konnte aber er stutze als er der andere wegen den Orgeln nachfragte. Konnte dieser spielen? Soweit Mika wusste hatte es nicht sehr viel mit Klavier zu tun gehabt, es gab mehr Pedale, zwei Reihen an Tasten und diese ganzen Hebel. Gut Hostien austeilen gefiel dem Jüngeren schon mal. „Eigentlich möchte ich mich nur um das Chorprojekt kümmern und dich dabei unterstützen.“ ahja? Es liess ihn sanft schmunzeln und er sah ihn wieder an. „Warum sagst du es dann nicht einfach so?“ fragte er zurück. Der Jüngere hatte ja noch andere Ideen kundgetan, mit eben dem Kinderchor und den Instrumente und er dachte darüber nach jemanden zu holen der sowas wie Flöte den Kleinen beibringen konnte, da meldete sich Araon wieder, dass er das nur so gesagt hatte damit er blieben konnte. Er erklärte sich weiter und Mika legte den Kopf schief. „Warum sollte ich dich wegschicken wenn du deine Hilfe anbietest Aaron? Es gibt immer etwas zu tun. Hilfe ist gerne gesehen und dann bin ich nicht ganz so alleine.“ er lächelte etwas breiter und zwinkerte ihm unbedacht zu. Ahja und Orgeln konnte er also nicht spielen? Nicht mal richtig Klavier? Was ihn erneut nur schmunzeln liess. War schon irgendwie..niedlich wenn der Jüngere es sogar lernen wollte nur damit er hier sein konnte nicht wahr? Lag es an den Kindern? An dem Gefühl gebraucht zu werden wie bei Michael? Also nein es klang nicht seltsam, zumindest nicht in seinen Ohren.

Sie machten weiter, die Sonne brannte auf der Haut, der Schweiss lief an beiden hinunter. Auch Aaron wischte den Schweiss von der Stirn. . „Jetzt könnte ich auch ein Eis gebrauchten.“ Mika lächelte. „Wie wäre es wir bauen einen Pool! Dann hatten wir auch richtig etwas davon!“ schlug er vor und musste mit leichten Kopfschüttelnd lachen. Dann erhob er sich und zog sich das Shirt aus. Es klebte eh schon an ihm. So machte er weiter. Meinte aber kurz zu merkten das der Jüngere zu ihm länger rüber sah. Naja er durfte ja schauen. Da gegen hatte der Priester sicher nicht. Er hielt sich ja auch in Form. Er schaute ja auch gerne und Aaron war jemand, der ihm auch gefiel aber er würde sicher nicht seine Stellung auf Spiel setzten und versuchen ihn anzumachen.
Aber nein nur Nonnen waren mit Gott verheiratet, wie es auch Rose gewesen war die jetzt ihre Stelle als Nonne aufgeben hatte. Priester waren Vermittler zwischen der Gemeinde und Gott. Sie durften so gesehen nicht heiraten und hätte sie Gott geheiratet, würde es so gar nicht in ihre Sichtweise der Religion passen, nicht wahr? Wäre das dann die Liebe zu einem Mann gewesen.

Wie auch immer, während er weiter machte und den Boden auflockerte fragte er den Jüngeren ob er nach der Arbeit mit ihm noch was trinken wollte, dann könnten wie weiter über ihre Choridee reden. „Was? Ja gerne. Wenn wir hier fertig sind, gehe ich gerne mit dir noch einen Wein trinken, und den Abend noch schön ausklingen lassen. Dann können wir weiter in Ruhe reden. Aber vorher müsste ich mich irgendwo duschen oder Ähnliches.“ er sah auch an ihm herunter. Sicher das verstand er. Dann sah er zu sich. „Ja ich sollte wohl auch duschen.“ lächelte er. „Ich kann dir was von mir zum anziehen leihen. „ schlug er einfach mal vor. „Müsste ja passen.“ sie waren beide Schlank gewesen.
Dann meinte er noch ob der Jüngere nicht jemanden kannte wegen dem Flötenunterricht, er war ja schließlich länger hier gewesen. Leider war es dem wohl nicht so gesehen, er kannte eher die älteren Leute, wie auch diese die hier in die Kirche kamen. „ Wie schaut es mit Freunden von dir aus?“ schob er hinterher, sonst müsste einfach ein Aushang helfen das sah ja sicher jeder dann und nicht nur Leute aus der Gemeinde würde man so erreichen. Da stimmte ihm der andere zu aber das konnten sie später planen. „Ja das machen wir so. Können uns später einen netten Text überlegen.“
Ja das würde sie machen.

So machte Michael jetzt weiter, schaut zwischen durch auch mal nach Kindern ob sie auch das richtige machten und nach zwei harten Stunden bei dieser Hitze war fast alles geschafft. Er würde morgen früh noch den Rest machen wenn es nicht so heiß war, wer wollte konnte auch vorbeikommen.
Nach dem Verabschieden wo Marie ihren Zukünftigen natürlich feste drücken musste war es Zeit alles wieder weg zu räumen. Auch sauber zu machen. Das Unkraut kam weg.
Michael wischte sich jetzt den Schweiss mit dem Shirt weg. „Du also du kannst zu erst duschen. Ich lege dir ein paar Sachen raus.“Schlug er vor. Okay ja auch er hatte ein kleines Kopfkino gehabt, gemeinsam duschen sparte doch zumindest….Wasser nicht wahr? Aber sowas würde er nie laut sagen! Schon alleine für diese Gedanken schämte und schalt er sich.



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#15

RE: Meditationsgarten

in SACRED HEART OF MARY CATHOLIC CHURCH 16.08.2020 19:09
von Aaron Sullivan | 15 Beiträge
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Gesundheitlicher Zustand ...

Es war Aaron wichtig, das er Michael trotzdem eine Antwort auf seine Frage gab. Der Mann ist ihm in den paar Wochen wo er ihn schon etwas kannte, sehr wichtig geworden. Warum das so war und in was für eine Richtung das gehen würde konnte er nicht sagen. Aber dieser Gedanke konnte ihm gefährlich werden.
Aaron hörte eine weitere Frage von Mika und war gerne bereit sie auch zu beantworten.
„Meine Schwester ist 17 Jahre. Ich war 9 als sie zur Welt kam. Also unser Nesthäkchen.“ Er grinste bei dem Gedanken an seine Schwester. Er fand sie war noch so unschuldig. Natürlich wusste auch sie, das er Schwul ist und hatte auch kein Problem damit. Doch fand Aaron, das sie noch nicht mit der Welt des Sex in Berührung kommen soll. Seitdem sein Vater gestorben war, fühlte er sich für sie verantwortlich und möchte auf sie aufpassen. Sein großer Bruder Kellan lebt nicht mehr zu Hause, somit war er der Mann im Haus. Doch jetzt wo er selber eine eigene Wohnung hat, bekommt er manchmal ein schlechtes gewissen, das er seine Mom und seine Schwester alleine ließ.

Es machte Aaron Spaß sich mit Michael über die Zukunft zu unterhalten. Zu planen was sie mit den Kindern machen. Ein Chorprojekt gründen und sich auf weiter Musikprojekte stürzen.
Ja die Idee mit dem Orgel spielen war albern. Aber er suchte nach Ideen, das er unbedingt hier eine Aufgabe fand um bleiben zu können.
Warum er auf die Idee kam, das Mika ihn hier nicht mehr haben möchte konnte er auch nicht sagen. Doch so wie Michael ihn jetzt anschaute, waren seine bedenken wohl unbegründet und es machte sich ein warmes Gefühl in ihm breit. Das freute ihn, das er gebraucht wird. Auch wenn es mal als Messdiener oder verteilen der Hostien ist.
„Du hast recht, ich hätte auch fragen können. Das muss ich noch lernen, manchmal schließe ich zu voreilig Schlüsse.“ Er grinste Mika verlegen an, sein grinsen wurde aber breiter. „Ich bin auch nicht gerne alleine und ich fühle mich in seiner Gegenwart wohl.“
Da war er froh das jetzt gesagt zu haben und das sie sich einig waren.

Sie widmeten sich wieder ihrer Gartenarbeit. Als Aaron erwähnte das er ein Eis gebrauchen könnte, konterte Mika, das sie auch einen Pool bauen können.
Das brachte Aaron dazu begeistert in die Hände zu klatschen. „Das ist eine großartige Idee. Und die Kids wollen dann gar nicht mehr nach Hause.“ lachte er und wischte sich wieder seinen Schweiß ab. Er schaute nochmal zu Michael, der gerade sein Shirt ausgezogen hatte. Selbst Aaron klebte der Stoff schon auf dem Rücken und überall waren Schweißränder zu sehen. Das war ihm etwas unangenehm, also packte er den Saum seines -shirts und zog es sich über seinen Kopf.
„So besser!“ Er wischte sich mit dem Stoff über seine Stirn und legte das Shirt über den Spaten.

Sie hatten sich gerade für später verabredet, kann man das so sagen? Also, sie wollen sich noch auf einen Wein treffen und ihre Choridee weiter ausbauen.
Michael bot ihm an, bei sich in der Wohnung duschen zu gehen und er würde ihm auch Kleidung von sich leihen. Das wollte Aaron zuerst nicht annehmen. Doch er fand es sehr großzügig von dem Priester.
„Ok, warum nicht.“
Mika fragte ihn ob er einige Leute in seinem alter kennt, die Flötenunterricht oder was in der Art machen.
„So viele Freunde hab ich nicht. Ich bin in der Sache vorsichtig geworden, wenn du verstehst. Ich hab lieber nur eine Handvoll Freunde und dann auch solche denen ich vertrauen kann. Aber ich höre mich mal auf der Uni um.“
Und er konnte sagen das Mika zu der Handvoll schon gehört.

Nachdem sie nun ihre Gartenarbeit beendet hatten, verabschiedete sich Aaron von den Kids besonders von Marie.
„Also du kommst Morgen wieder, oder? Und dann erzählst du mir was du tolles gemacht hast.“
Er winkte ihr zu, doch sie konnte es sich nicht nehmen lassen ihm noch einen Kuss auf seine Wange zu geben. Er musste grinsen. Doch irgendwann müsste er das Mädchen enttäuschen.

„Ok, ich folge dir einfach. Dann dusche ich zuerst.“ Hoffentlich beobachtet die beiden keiner. Was würde man denn denken, wenn er jetzt mit dem Priester gemeinsam in seine Wohnung geht? Oder käme man da nicht auf solche Gedanken. Auch in seinem Kopf spielten sich gerade Bilder ab, die er nicht unangenehm fand. Darin spielte eine Dusche und Mika und er die Hauptrolle.
Doch dazu wird es niemals kommen, oder?

tbc: Wohnbereich Michael

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