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#1

FAMILY • blood is thicker than water

in MALE 07.01.2025 23:03
von Route66 | 1.058 Beiträge
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Alter
Beziehungsstatus Nicht angegeben
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität

Bloodbound

Where life begins and love never ends


zuletzt bearbeitet 29.05.2025 20:44 | nach oben springen

#2

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in MALE 04.08.2025 12:53
von Ophelia Jimenez | 197 Beiträge
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Alter ツ 25
Beziehungsstatus ツ (zwangs)verlobt + unglücklich...
Beziehungsstatus an ツ Alex (npc)
Sexualität ツ hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Ophelia Jiménez
Alter: 25
Berufliche Tätigkeit: Lehrerin an einer Grundschule

Avatar: Madelyn Cline -
FACE


 


STORYLINEAls Mädchen geboren zu werden ist Fluch und Segen zugleich. Oft müssen wir von Beginn an perfekt sein. Stets darauf achten, dass wir uns bloß nicht schmutzig machen. Immer gute Laune haben und diese an den Tag legen, sowie eine Person haben, welche andere doch stets um sich haben wollen. Bei Jungs ist es einfacher, denn diese dürfen sich sehr wohl auch mal mit anderen Artgenossen prügeln. Sie dürfen Fluchen, laut sein und Quatsch machen. Etwas, was man bei uns Damen nicht so sieht. Vielleicht gab es da deshalb schon immer eine kleine Stimme in mir, welche für mich, sowie für andere Mädchen auf dieser Welt einstehen wollte? Aber kommen wir nun zu meiner Geschichte...

Die Kindheit ist die Zeit, in der wir lernen, wie man die Welt erfindet.

Alles fing an diesem 04.07.2000 an. An diesem Tag war ich der Auslöser dafür, wieso meine Mutter solch große Schmerzen hatte, denn sie war schon lange über den ursprünglichen Entbindungstermin mit mir hinaus, sodass die Geburt eingeleitet werden musste. Meine Mutter war eine klassische Hausfrau. Sie war den ganzen Tag Zuhause. Kümmerte sich um den Haushalt oder meinen großen Bruder, wohingegen mein Vater ein typischer Geschäftsmann mit eigenem Unternehmen in Sachen Pools und deren Einbau war. Grade in Las Vegas boomt dieses Geschäft wohl schon eine Ewigkeit. Wer hält es bei dieser Hitze auch ohne einen Pool und dergleichen  aus? Es war nicht so, dass meine Eltern schon immer keine Geldsorgen hatten, denn als mein Vater sich mit seiner Firma selbstständig gemacht hatte, da war meine Mutter grade mit mir schwanger gewesen. Ich glaube, es war um meinen siebten Geburtstag herum als sich plötzlich alles änderte. Mein Vater, auf welchen ich mich doch stets immer sehr gefreut hatte, zog einen riesen Deal an Land. Kurz darauf zogen wir aus unserem bisherigen Haus aus und in ein noch Größeres hinein. Ich selbst habe nie verstanden wieso? Ich hatte mich dort immer sehr wohlgefühlt. Sei es mein altes Zimmer oder die Kinder unserer Nachbarn. In Tray dem Nachbarsjungen hatte ich meinen besten Freund und engsten Vertrauten gefunden, aber das war besonders meinem Vater egal. Durch den Umzug musste ich nun auf eine andere Schule gehen und hier war ich doch stets die Neue. Zuvor hatte ich viele Freundinnen und kam mit allen Menschen gut aus. Nun musste ich plötzlich erleben wie man ausgegrenzt wurde. Doofe Blicke erhalten hatte. Keine schöne Zeit. In dieser Zeit half es mir sehr, dass ich per Brief den Kontakt zu Tray hielt. Damals gab es schließlich noch keine Handys oder so. An zwei Tagen die Wochen bekam ich Post von ihm und diese beiden Tage waren meine Highlights der Woche, bis sie plötzlich eines Tages nicht mehr kamen. Das Verhältnis zu meinem Vater wurde stets schlechter - seine Laune ebenso. Besonders schlimm war es an einem Abend als wir einen wichtigen Besuch bei uns Zuhause hatten. Ein zukünftiger Geschäftspartner meines Vaters und ich mich nicht so benehmen wollte, wie er es von mir verlangt hatte. Was folgte war die erste Ohrfeige von vielen. Noch nie zuvor habe ich mich so einsam gefühlt, wie ich es in diesem Moment tat.

Die Jugend ist die Hoffnung der Zukunft.

Je älter ich wurde, desto mehr fing ich nun an gegen meinen Vater zu rebellieren. Ich wollte nicht länger eine Marionette sein, welche ihm große Komplimente bei anderen einbrachte. Ich fing an bewusst zu spät nach Hause zu kommen oder bei wichtigen Events nicht zu erscheinen, was meinen Vater rasend machte. Hin und wieder ließ ich was in einem Geschäft mitgehen, was zum Glück keinem auffiel. Wie wirkte das auch auf ihn und seine Geschäftspartner? In dieser Zeit befand ich mich selbst lieber in der Bibliothek und steckte meinen Kopf noch mehr in die Bücher hinein, denn ich wusste, dass ich eines Tages mal aufs College gehen wollte und würde. Hier wäre meine Chance eine möglichst große Distanz zu meinem Vater zu gewinnen. Das Verhältnis zu meinem großen Bruder wurde deshalb ebenso kühler, denn dieser sah unseren Vater als Vorbild an. Klar, er war der Liebling und sein zukünftiger Nachfolger. Wenn man sich in dieser Position befindet, dann hat man es sowieso leichter als eben der andere - in diesem Fall ich. Immer wieder fragte ich mich, was wohl aus Tray passiert war? Wieso hatte er mir auf meinen letzten Brief nicht geantwortet? Würden wir uns vielleicht eines Tages wiedersehen?

Sei die Heldin deines Lebens, nicht das Opfer."

Mitlerweile bin ich 25Jahre alt. Wie es bereits von meinem Bruder zu erwarten war, ist dieser ins Unternehmen unseres Vaters eingestiegen. Ich selbst bin nach der High School aufs College gegangen, habe ein Studium in Sachen Pädagogik  und Lehramt begonnen und habe so den Weg eingeschlagen, Lehrerin an der Grundschule zu werden. Ich werde in Kürze nun also nach den Ferien meine erste Klasse überhaupt unterrichten und deshalb bin ich schon ziemlich aufgeregt. Noch weiß ich nicht, dass dann genau ein Junge in meiner Klasse sein wird, welcher der Sohn von Tray ist. Mein Leben wird komplett auf dem Kopf stehen. Als wäre das schon nicht schlimm genug befinde ich mich in einer Beziehung, in der ich mich eigentlich so gar nicht mehr wohlfühle. Obwohl ich sowas niemals wollte ist Alex der Sohn eines wichtigen Geschäftspartners meines Vaters. Wir sollen uns in der Zukunft miteinander verloben, sodass aus unseren Familien, sowie dem Business unserer Eltern ein gemeinsames Business wird. Ich würde deshalb sagen "Willkommen in meinem Chaos.." ....




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[●] Erste Person | [] Dritte Person | [] Beides - [●] Romanstil bevorzugt | [●] Sternchenstil bevorzugt
 






Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: (dein Wunschvorname) Jiménez
Alter: 55 - 60
Berufliche Tätigkeit: betreibst ein eigenes Unternehmen (in Sachen Pools etc.)

Avatarvorschläge: du musst dich wohlfühlen,  allerdings behalte ich mir ein kurzes Vetorecht (sollte optisch zu Lia passen)
FACE


 


STORY TOGETHER
Du bist mein Vater und anders als zu meinem großen Bruder war unser Verhältnis noch nie das Beste, immerhin bin ich leider nicht dein Lieblingskind. Grade als Mädchen bzw Frau hat man es an deiner Seite nicht grade leicht, denn du siehst in uns lediglich, dass wir eben da sind, um hübsch auszusehen und zusätzlich dafür zu sorgen, dass dein Unternehmen gut läuft (gemeinsame Geschäftsessen mit wichtigen Geschäftspartnern bei denen wir zum Beispiel anwesend sein müssen). In meiner Jugend habe ich angefangen gegen dich zu rebellieren, denn ich wollte mehr sein als bloß das hübsche Püppchen, welches alle entzückt und dafür sorgt, dass deine Kasse voller wird. Genau das hat dir irgendwann nicht mehr gepasst, denn was dann folgte war die erste Ohrfeige von vielen. Du warst es auch gewesen, welcher die Briefe zu Tray (Gesuch offen) sabotiert hat und dafür gesorgt hat, dass der Junge aus der damaligen Nachbarschaft keinen Kontakt mehr zu mir hatte. Egal wie sehr ich mich auch gegen dich und deine Art gewährt habe, mitlerweile befinde ich mich in einer Beziehung mit einem Sohn eines wichtigen Geschäftspartners von dir. Wir sind verlobt und sollen nächstes Jahr heiraten, sodass eure Firmen am Ende eine große Firma werden sollen. Du zählst auf mich, auch dein Geschäftspartner zählt auf mich. Wie wird es in der Zukunft nun sein, sollte diese Hochzeit nicht stattfinden, da Tray wieder in mein Leben treten wird? Wird dieser Vorfall uns noch mehr entzweien oder werden wir irgendwann doch ein gesundes Vater-Tochter-Verhältnis zueinander aufbauen? Komm schnell auf die andere Seitezu mir und lass es uns gemeinsam herausfinden.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [●] Beides - [●] Romanstil bevorzugt | [●] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [●] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [] Sonstiges: xxx

Sonstiges:
Als erstes: ich freue mich sehr über dein Interesse an meinem Gesuch! Ich bin eine sehr zuverlässige PB, mit der man sich langfristig etwas Tolles aufbauen kann. Genau deshalb ist mir die Kommunikation absolut wichtig, ebenso natürlich, dass man immer ehrlich zueinander ist. Bitte sei dir mit diesem Gesuch ziemlich sicher, denn mir ist diese Rolle für Lia sehr wichtig. Posts folgen bei mir regelmäßig, wobei es auch mal gut sein kann, dass es ein paar wenige Tage dauert. Gbs/Chats werden eigentlich täglich von mir bearbeitet. Wichtig wäre mir auch noch, dass du dir mit deinem Charakter eigene Kontakte suchst & auch die Initiative ergreifst, auf andere zuzugehen und mit diesen eben zu agieren, denn nur ein Anhängsel zu haben, welcher sonst kein eigenes Leben hat, dass finde ich doof. So, dass war es nun aber von meiner Seite aus ich freue mich auf dich & hoffe, dass wir uns sehr bald sehen





Jax Grey wünscht dir viel Glück
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#3

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in MALE 04.09.2025 21:59
von Julieta Montoya | 118 Beiträge
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Alter 35 Jahre
Beziehungsstatus Single
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Julieta Montoya
Alter: 35 Jahre
Berufliche Tätigkeit: Notfallärztin im Trauma Center

Avatar: Gal Gadot - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORYLINEJulieta Montoya war 35 Jahre alt, als der erste Brief kam. Kein Absender. Kein Datum. Nur ihr Name, getippt mit einer alten Schreibmaschine, auf vergilbtem Umschlag. Sie fand ihn morgens zwischen den Rechnungen und einem Werbeflyer für Hausalarme. Ihr Blick blieb längst nicht mehr an so etwas hängen. Sie war Ärztin. Mutter. Veteranin. Post war Alltag. Aber irgendetwas an diesem Umschlag zwang sie, stehen zu bleiben. Mateo beobachtete sie vom Küchentisch aus. Der Junge war 12, aber seine Augen waren älter. Er sprach nicht viel am Morgen. Manchmal fragte sie sich, ob das von ihr kam oder von dem, was er vor ihr erlebt hatte. Julieta zog den Umschlag auf. Darin: Ein einziges Foto.
Mateo, vielleicht vier Jahre alt, in zerrissener Kleidung. Und im Hintergrund ein Mann. Unscharf. Groß. Dunkles Haar. Der Ausdruck in seinen Augen: auf sie gerichtet. Julieta schloss den Umschlag wieder, als hätte er gebissen.

Geboren in Medellín, Kolumbien – am Rande eines Krieges. Gelebt mit Feuer, Verlust, und einer Stille, die lauter war als jede Explosion. Und doch wurde sie Ärztin. Mutter. Retterin. Ohne selbst je gerettet worden zu sein.
Man sagt, man könne die Welt an dem Tag spüren, an dem man geboren wird. Den Lärm. Die Umstände. Den Rhythmus, in den man hineinwächst. Wenn das stimmt, dann hat Julieta „Julz“ Montoya mit einem Donner begonnen. Es war ein schwüler Oktobermorgen in Medellín, als sie zur Welt kam – ein Morgen, an dem über der Stadt noch der Rauch der Nacht hing. Während im Krankenhaus ein Generator aussetzte und ihre Mutter Valeria Montoya unter Wehen lag, marschierten draußen Soldaten an Fensterfronten vorbei. Julz war die Zweite – geboren zwischen Angst und Anspannung. Ihr älterer Bruder Esteban, gerade vier Jahre alt, wartete mit ihren Großeltern draußen auf dem Flur. Ihre Mutter biss sich auf die Zunge, ihr Vater – ein hochrangiger Offizier namens Eduardo – stand mit verschränkten Armen daneben, stumm, aber hellwach. Er war nie der Mann großer Worte. Doch als man ihm seine Tochter in den Arm legte, schloss er kurz die Augen. Und atmete hörbar ein.
So kam sie zur Welt. Julieta. Benannt nach einer Urgroßmutter, die Kräuter heilte, Wunden versorgte und dem kolumbianischen Regenwald die Worte für Krankheiten entlocken konnte. Ihre Mutter sagte später oft: „Sie ist mit Blicken gekommen. Nicht mit Schreien.“ Die ersten Jahre waren ruhig – so ruhig, wie es eben ging in einem Haus, das neben einem Kasernengelände lag. Julz wuchs zwischen Uniformen und Gebeten auf. Ihre Mutter arbeitete als Krankenschwester in einer öffentlichen Klinik, ihr Vater war selten zu Hause, und wenn, dann ein Mann aus Schatten, Disziplin und Pflicht. Esteban, der Große, war ihr Held – mutig, wild, manchmal übermütig. Und dann kam noch einer: Nico, der Kleine. Immer zu laut, zu schnell, zu neugierig.
Julieta war das Gleichgewicht. Die Mitte. Das Auge im Sturm. Sie war acht, als sie zum ersten Mal sah, wie ein Mensch starb. Ein Überfall – direkt vor dem Supermarkt, in dem sie mit ihrer Mutter gerade Brot kaufen wollte. Ein Schuss. Ein junger Mann sackte zusammen. Und während alle schrien, lief Valeria hin. Julz folgte ihr. Und sah, wie ihre Mutter kniete, Druck ausübte, beruhigte, als wäre das nichts. „Du darfst keine Angst zeigen“, sagte sie später. „Nicht, wenn jemand dich braucht.“ Dieser Satz blieb.
Mit 15 wurde sie auf eine andere Weise gebraucht. Es war ein Sonntag. Warm. Ihr Vater war ausnahmsweise zu Hause. Ihre Mutter hatte Arepas gemacht. Nico schlief noch. Julz saß über ihren Schulsachen, als es an der Tür klopfte. Esteban stand da. In Zivil. Blass. Und verletzt. Er war desertiert. Er hatte einem Befehl widersprochen. Es war ein Kind gewesen. Ein Junge, kaum zehn. Die Mission galt als erfolgreich. Er sah das anders.
Sie versteckten ihn. Drei Tage lang. Niemand schlief. Julz versorgte die Wunde. Sie stellte keine Fragen. Und dann kamen sie – Männer ohne Uniform, ohne Namen. Mit Gewehren und kalten Augen. Julz stellte sich schützend vor Nico, doch einer der Männer stieß sie weg. Ihr Kopf schlug gegen die Wand. Als sie wieder zu sich kam, war Esteban weg. Für immer. Ihr Vater sprach nie darüber. Ihre Mutter sagte nur: „Er musste gehen.“ Und Julieta begann zu trainieren. Zu rennen. Zu lernen. Härter zu werden.
Mit 18 meldete sie sich zum Militärdienst. Nicht, um zu kämpfen. Sondern um zu retten. Sie bestand die Aufnahmeprüfung mit Auszeichnung. Ihre Ausbilder nannten sie La Brújula – der Kompass. Weil sie nie zögerte, nie aufgab, nie den Kopf verlor. Und auch nicht das Herz. Mit 23 war sie Combat Medic in einer Spezialeinheit. Nah an der Grenze zu Venezuela. Ihr Leben bestand aus Sand, Blut und Funkverkehr. Und dann kam dieser eine Einsatz.
Ein Lager. Ein angebliches Guerillaziel. Doch es war leer. Bis auf ein paar Kinder. Eines davon: abgemagert, mit leerem Blick, barfuß. Kein Name. Keine Familie. Nur Augen, die sie anblickten, als hätte er sie gekannt. Mateo. Sie brachte ihn raus. Ließ ihn nicht los. Kämpfte um das Sorgerecht, trotz aller Widerstände. Irgendwann unterschrieb ein Beamter. Und sie schrieb darunter: „Ich übernehme die Verantwortung.“ Kolumbien wurde zu eng. Zu laut. Zu gefährlich. Sie bewarb sich auf ein internationales medizinisches Austauschprogramm und kam in die USA. Nach Las Vegas. Dort arbeitete sie zunächst in der Luftrettung, dann im Notfallzentrum eines großen Krankenhauses. Sie sprach noch mit Akzent, aber schnitt Wunden so präzise, dass niemand je daran zweifelte, dass sie richtig war, wo sie war.
Und dann trat er in ihr Leben. Michael. Navy. Pilot. Charmant, aufmerksam, mit einem Lächeln, das wie eine Pause zwischen zwei Einsätzen war. Für einen Moment dachte sie, das hier könnte halten. Vielleicht sogar retten. Sie irrte sich.
Isabella wurde geboren. Ihre Tochter. Ihr zweites Licht. Michael war bei der Geburt – aber nicht lange danach. Er ging. Und dieses Mal schrie niemand. Julz auch nicht. Sie stand nur an der Spüle, mit einer kalten Tasse in der Hand, während die Tür sich hinter ihm schloss. Mateo sah es. Sagte nichts. Aber in der Nacht legte er sich in ihr Bett. Und blieb. Sie lebte weiter. Arbeitete nachts. Kochte mittags. Schlief selten.
Und dann kamen die Briefe. Alte Umschläge. Schreibmaschine. Keine Absender. In einem: ein Bild von Mateo. Aus der Ferne aufgenommen. In einem anderen: Julz selbst. In Uniform. Dschungel. Eine Aufnahme, die es nicht geben dürfte. Auf einem: ein Mann. Unscharf. Schatten im Hintergrund. Doch etwas an ihm war vertraut. Zu vertraut.
Julz sagte nichts. Zeigte es niemandem. Aber sie begann, ihren Revolver zu laden, wenn sie schlafen ging.
Gemeinsam mit Travis lernte sie Mack kennen, einen Marine, bei einem Einsatz in Kolumbien, bei dem sie ihm das Leben rettete. Seitdem kommen sie nicht wirklich umeinander herum. Man könnte es Gefühle nennen, tun sie aber nicht. Trotzdem agieren sie ganz anders, wenn sie zusammen sind. Sie halten immer mal wieder Kontakt, auch mal engeren. Jetzt wird Mack nach Boulder City versetzt, was eine neue Dynamik in ihr Leben bringt.
Heute lebt sie mit Mateo und Isabella in Boulder City. Sie arbeitet im Trauma Center in Las Vegas. Sie ist 35. Sie liebt still. Schützt lautlos. Ihr Blick ist ruhig. Aber ihr Körper ist bereit. Niemand weiß, wie oft sie in den letzten Jahren fast zerbrochen ist. Wie viele Nächte sie auf dem Boden neben Isabellas Bett geschlafen hat, nur um die Stille auszuhalten. Wie oft sie Mateos Zimmer kontrolliert. Wie oft sie in der Klinik das Licht an lässt, damit niemand denkt, sie sei nicht da.
Julieta Montoya trägt keine Uniform mehr. Aber sie trägt immer noch Verantwortung. Für ihre Kinder. Für das, was war. Und für das, was noch kommt. Denn manchmal ist Mut nicht der Schuss ins Dunkel. Sondern das Weitergehen, wenn niemand mehr hinter dir steht.




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [X] Dritte Person | [X] Beides - [] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Kann bei Bedarf ergänzt werden






Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: (laut Story) Nico Montaya
Alter: 28 Jahre
Berufliche Tätigkeit: überlasse ich dir

Avatarvorschläge:deine entscheidung, sollte aber vielleicht etwas zu Julz passen - (bitte vollen Namen ausschreiben)
FACE





STORY TOGETHERDu bist der jüngste Bruder von uns. Du bist zwar der kleine Nervzwerg, aber nachdem unser Ältester Bruder verschwunden ist (wovon ich bis heute überzeugt bin) hat sich mein Denken darüber etwas verändert. Vielleicht auch ein wenig zu deinem Leidwesen. Aber ich würde mir wünschen, dass wir allgemein ein gutes Verhältnis zueinander haben. Gerne darfst du das wandelnde Chaos sein, in der Hinsicht lasse ich dir freie Hand.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [X] Dritte Person | [X] Beides - [] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [X] Sonstiges: möchte ich entscheiden, sobald ich die Story gelesen hab

Sonstiges:
In meiner Story findest du ein paar wichtige Punkte, aber ansonsten lasse ich dir freie Hand über den Charakter. Ich freue mich jedenfalls auf dich




Robyn Grey wünscht dir viel Glück
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#4

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in MALE 25.10.2025 18:49
von Ophelia Jimenez | 197 Beiträge
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Alter ツ 25
Beziehungsstatus ツ (zwangs)verlobt + unglücklich...
Beziehungsstatus an ツ Alex (npc)
Sexualität ツ hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Ophelia Jiménez
Alter: 25
Berufliche Tätigkeit: Lehrerin an einer Grundschule

Avatar: Madelyn Cline -
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STORYLINEAls Mädchen geboren zu werden ist Fluch und Segen zugleich. Oft müssen wir von Beginn an perfekt sein. Stets darauf achten, dass wir uns bloß nicht schmutzig machen. Immer gute Laune haben und diese an den Tag legen, sowie eine Person haben, welche andere doch stets um sich haben wollen. Bei Jungs ist es einfacher, denn diese dürfen sich sehr wohl auch mal mit anderen Artgenossen prügeln. Sie dürfen Fluchen, laut sein und Quatsch machen. Etwas, was man bei uns Damen nicht so sieht. Vielleicht gab es da deshalb schon immer eine kleine Stimme in mir, welche für mich, sowie für andere Mädchen auf dieser Welt einstehen wollte? Aber kommen wir nun zu meiner Geschichte...

Die Kindheit ist die Zeit, in der wir lernen, wie man die Welt erfindet.

Alles fing an diesem 04.07.2000 an. An diesem Tag war ich der Auslöser dafür, wieso meine Mutter solch große Schmerzen hatte, denn sie war schon lange über den ursprünglichen Entbindungstermin mit mir hinaus, sodass die Geburt eingeleitet werden musste. Meine Mutter war eine klassische Hausfrau. Sie war den ganzen Tag Zuhause. Kümmerte sich um den Haushalt oder meinen großen Bruder, wohingegen mein Vater ein typischer Geschäftsmann mit eigenem Unternehmen in Sachen Pools und deren Einbau war. Grade in Las Vegas boomt dieses Geschäft wohl schon eine Ewigkeit. Wer hält es bei dieser Hitze auch ohne einen Pool und dergleichen  aus? Es war nicht so, dass meine Eltern schon immer keine Geldsorgen hatten, denn als mein Vater sich mit seiner Firma selbstständig gemacht hatte, da war meine Mutter grade mit mir schwanger gewesen. Ich glaube, es war um meinen siebten Geburtstag herum als sich plötzlich alles änderte. Mein Vater, auf welchen ich mich doch stets immer sehr gefreut hatte, zog einen riesen Deal an Land. Kurz darauf zogen wir aus unserem bisherigen Haus aus und in ein noch Größeres hinein. Ich selbst habe nie verstanden wieso? Ich hatte mich dort immer sehr wohlgefühlt. Sei es mein altes Zimmer oder die Kinder unserer Nachbarn. In Tray dem Nachbarsjungen hatte ich meinen besten Freund und engsten Vertrauten gefunden, aber das war besonders meinem Vater egal. Durch den Umzug musste ich nun auf eine andere Schule gehen und hier war ich doch stets die Neue. Zuvor hatte ich viele Freundinnen und kam mit allen Menschen gut aus. Nun musste ich plötzlich erleben wie man ausgegrenzt wurde. Doofe Blicke erhalten hatte. Keine schöne Zeit. In dieser Zeit half es mir sehr, dass ich per Brief den Kontakt zu Tray hielt. Damals gab es schließlich noch keine Handys oder so. An zwei Tagen die Wochen bekam ich Post von ihm und diese beiden Tage waren meine Highlights der Woche, bis sie plötzlich eines Tages nicht mehr kamen. Das Verhältnis zu meinem Vater wurde stets schlechter - seine Laune ebenso. Besonders schlimm war es an einem Abend als wir einen wichtigen Besuch bei uns Zuhause hatten. Ein zukünftiger Geschäftspartner meines Vaters und ich mich nicht so benehmen wollte, wie er es von mir verlangt hatte. Was folgte war die erste Ohrfeige von vielen. Noch nie zuvor habe ich mich so einsam gefühlt, wie ich es in diesem Moment tat.

Die Jugend ist die Hoffnung der Zukunft.

Je älter ich wurde, desto mehr fing ich nun an gegen meinen Vater zu rebellieren. Ich wollte nicht länger eine Marionette sein, welche ihm große Komplimente bei anderen einbrachte. Ich fing an bewusst zu spät nach Hause zu kommen oder bei wichtigen Events nicht zu erscheinen, was meinen Vater rasend machte. Hin und wieder ließ ich was in einem Geschäft mitgehen, was zum Glück keinem auffiel. Wie wirkte das auch auf ihn und seine Geschäftspartner? In dieser Zeit befand ich mich selbst lieber in der Bibliothek und steckte meinen Kopf noch mehr in die Bücher hinein, denn ich wusste, dass ich eines Tages mal aufs College gehen wollte und würde. Hier wäre meine Chance eine möglichst große Distanz zu meinem Vater zu gewinnen. Das Verhältnis zu meinem großen Bruder wurde deshalb ebenso kühler, denn dieser sah unseren Vater als Vorbild an. Klar, er war der Liebling und sein zukünftiger Nachfolger. Wenn man sich in dieser Position befindet, dann hat man es sowieso leichter als eben der andere - in diesem Fall ich. Immer wieder fragte ich mich, was wohl aus Tray passiert war? Wieso hatte er mir auf meinen letzten Brief nicht geantwortet? Würden wir uns vielleicht eines Tages wiedersehen?

Sei die Heldin deines Lebens, nicht das Opfer."

Mitlerweile bin ich 25Jahre alt. Wie es bereits von meinem Bruder zu erwarten war, ist dieser ins Unternehmen unseres Vaters eingestiegen. Ich selbst bin nach der High School aufs College gegangen, habe ein Studium in Sachen Pädagogik  und Lehramt begonnen und habe so den Weg eingeschlagen, Lehrerin an der Grundschule zu werden. Ich werde in Kürze nun also nach den Ferien meine erste Klasse überhaupt unterrichten und deshalb bin ich schon ziemlich aufgeregt. Noch weiß ich nicht, dass dann genau ein Junge in meiner Klasse sein wird, welcher der Sohn von Tray ist. Mein Leben wird komplett auf dem Kopf stehen. Als wäre das schon nicht schlimm genug befinde ich mich in einer Beziehung, in der ich mich eigentlich so gar nicht mehr wohlfühle. Obwohl ich sowas niemals wollte ist Alex der Sohn eines wichtigen Geschäftspartners meines Vaters. Wir sollen uns in der Zukunft miteinander verloben, sodass aus unseren Familien, sowie dem Business unserer Eltern ein gemeinsames Business wird. Ich würde deshalb sagen "Willkommen in meinem Chaos.." ....




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[●] Erste Person | [] Dritte Person | [] Beides - [●] Romanstil bevorzugt | [●] Sternchenstil bevorzugt
 






Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: (dein Wunschvorname) Jiménez
Alter: 28 - 30
Berufliche Tätigkeit: du bist im Unternehmen unseres Vaters eingestiegen

Avatarvorschläge: du musst dich wohlfühlen,  allerdings behalte ich mir ein kurzes Vetorecht (sollte optisch zu Lia passen)
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STORY TOGETHER
Du bist mein großer Bruder. In unserer Kindheit hatten wir ein gutes Verhältnis zueinander, allerdings wurde dies je älter wir wurden schwieriger zueinander. Dein Vorbild ist nämlich unser Vater und dein Wunsch war es immer in sein Business einzusteigen. Jetzt, wo wir beide erwachsen sind ist dies dir nach dem Studium gelungen. Anders als ich es wurde, wurdest du von unserem Vater nie geschlagen. Du warst und bist eben sein Liebling. Der Erstgeborene und sein ganzer Stolz. Vielleicht bist du schon verheiratet und hast eigene Kids? Oder du genießt dein Leben als Junggeselle in vollen Zügen? All das bleibt vollkommen dir überlassen.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [●] Beides - [●] Romanstil bevorzugt | [●] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [●] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [] Sonstiges: xxx

Sonstiges:
Als erstes: ich freue mich sehr über dein Interesse an meinem Gesuch! Ich bin eine sehr zuverlässige PB, mit der man sich langfristig etwas Tolles aufbauen kann. Genau deshalb ist mir die Kommunikation absolut wichtig, ebenso natürlich, dass man immer ehrlich zueinander ist. Bitte sei dir mit diesem Gesuch ziemlich sicher, denn mir ist diese Rolle für Lia sehr wichtig. Posts folgen bei mir regelmäßig, wobei es auch mal gut sein kann, dass es ein paar wenige Tage dauert. Gbs/Chats werden eigentlich täglich von mir bearbeitet. Wichtig wäre mir auch noch, dass du dir mit deinem Charakter eigene Kontakte suchst & auch die Initiative ergreifst, auf andere zuzugehen und mit diesen eben zu agieren, denn nur ein Anhängsel zu haben, welcher sonst kein eigenes Leben hat, dass finde ich doof. So, dass war es nun aber von meiner Seite aus ich freue mich auf dich & hoffe, dass wir uns sehr bald sehen





Robyn Grey wünscht dir viel Glück
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#5

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in MALE 20.11.2025 23:37
von Ivy Russ | 83 Beiträge
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Alter 32 Jahre
Beziehungsstatus Nicht angegeben
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität Hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Ivy Russ
Alter: 32 Jahre
Berufliche Tätigkeit: Fortune teller


Avatar: Elizabeth Olsen- (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORYLINEIvy Russ, geborene Persson, kam als mittleres Kind und einzige Tochter der Arztfamilie Persson in Las Vegas zur Welt.
Ihre Eltern zwei liebende, aber rationale Menschen, die es nicht um den heißen Brei redeten, wenn es um die Zukunft ihrer Kinder ging. Gerne hätten sie es gehabt, wenn diese sich ebenfalls für den medizinischen Weg entschieden hätten. Als Freigeist, hatte Ivy da doch andere Pläne gehabt, sie wusste noch nicht welche, doch waren es definitiv andere.

Zum Leidwesen ihrer Eltern, füllte ihre Tante in New Orleans ihren Kopf mit Ideen. So lernte sie bei jedem Besuch, die Karten zu legen, aus der Hand zu lesen, wie man die Loa um Hilfe bat und wie man sich mithilfe des Voodoo schützte oder diesen verwendete, um sich zu wehren. So brachte Ihre Tante ihr auch bei, dass die Toten einen nie wirklich verlassen, man muss nur wissen, wo man hinhören muss. Sie lernte von Flüchen, Segen und Heilung. Wie man Karten legte, aus der Hand und auch Menschen las,

In der Schule, hatte sie schon recht früh den Ruf eines Sonderlings, wie sie so die Karten legte oder anderen aus der Hand las.
Mit 16 Jahren wurde sie schwanger. Sie lernte Logan kennen. Die zwei verstanden sich recht gut und konnten offen miteinander reden. Dabei tranken sie verbotenerweise das ein oder andere Glas zu viel. So wirklich konnte sie sich an den Sex gar nicht mehr erinnern. Dass Ihre Eltern nicht sonderlich erfreut davon waren, stand außer Frage, aber für niemanden in der Familie wäre Abtreibung ein Gedanke gewesen, besonders nicht für Ivy, die meinte, dass das Kind nichts für ihre Nachlässigkeit in Sachen Verhütung konnte.

Neun Monate später hatte sie ihre Tochter auf den Armen und wusste eins: Sie würde es niemals bereuen, zu dieser Party gegangen zu sein.
Gemeinsam mit ihrer Familie kümmerte sie sich um alles, und auch der Vater ihrer Tochter war anwesend. Auch wenn aus ihm und Ivy nie etwas wurde, entwickelte sich doch eine Freundschaft zwischen den beiden.

Mit 21 Jahren heiratete Ivy, aber nicht den Vater ihres Kindes und auch nicht aus romantischen Gründen. Nein, sie begann eine Lavendel-Ehe mit ihrem besten Freund. Dieser stammte aus einer sehr strengen, christlichen Familie. Seine Eltern hatten es nie verstanden, wie er sich für Männer interessieren konnte. Sie waren sich sicher, dass er vom Teufel besessen wäre. Wirklich leiden konnte seine Familie Ivy nie, was die beiden aber nie groß gestört hatte.
Sie waren Seelenverwandte und ihre jeweilige Verrücktheit und Eigenheit tat dem anderen jeweils gut. Ivy liebte sein Chaos und seine Farbenpracht, so war es schon in der Schule gewesen. Sie liebten sich, aber eben nicht auf romantische Weise.
Sie beide profitierten von dieser Lavendel-Ehe, und trotz Ehe und Hochzeit gingen sie auf Dates und erzählten sich später davon.
Und so bekam ihre Tochter einen bunten, verrückten Onkel, der ihr besser mit Mode und Schminken helfen konnte als ihre Mutter.
So wurde ihre Tochter sehr offen erzogen und sprang zwischen der rationalen Welt ihres Onkels und biologischen Vaters und der mystischen ihrer Mutter und der bunten chaotischen ihres Stiefvaters beziehungsweise bunten Onkels herum.

Währenddessen hatte sogar ihr älterer Bruder, der sich ebenfalls gegen den Weg des Mediziners entschieden hatte und zur Air Force gegangen war, geheiratet.
Ivy verstand sich recht gut mit ihrer Schwägerin, und ihr Bruder scherzte hin und wieder, er habe seiner Schwester quasi eine Freundin geheiratet.
Leider änderte sich vor zwei Jahren alles: Während eines Routineeinsatzes verschwand der Jet ihres großen Bruders.
Man teilte seiner Familie mit, dass er offiziell für tot erklärt wurde.
Etwas, das Ivy nicht glauben, geschweige denn wahrhaben wollte. Sie verdrängte die Tatsache, dass ihr älterer Bruder für die Welt tot war, und wenn man sie fragte, beharrte sie darauf, dass Patrick noch am Leben sei.

Dass ihre Schwägerin ebenfalls nicht daran glaubte, dass Patrick wirklich verstorben sei, schweißte die beiden Frauen nur noch mehr zusammen, besonders nun, da ihr Neffe bald zwei Jahre alt werden würde.
Und dann, passierte ein Wunder: Ihr Bruder war wieder da ... doch konnte er sich an nichts mehr erinnern.




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [x] Dritte Person | [] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [x] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: xxx Russ (Bis jetzt hab ich dich Ted/Teddy genannt)
Alter: 31-36 Jahre
Berufliche Tätigkeit: xxx


Avatarvorschläge: Ncuti Gatwa ansonsten Tob dich aus - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORY TOGETHERWir beide führen eine glückliche und sehr Chaotische Lavendel-Ehe, eine Scheinehe.
Du stammst aus einer sehr strengen christlichen Familie, die deine Homosexualität nicht akzeptieren wollten und konnten. Kaum ein Tag verging, an dem sie dich nicht ... bekehren wollten. Dass sie mich aus verschiedenen Gründen nicht leiden können, wäre noch freundlich ausgedrückt.

Wir beide gehen auf Dates und erzählen uns später, wie die Männer so waren. Wir kuscheln auf dem Sofa mit meiner Tochter, können zur gleichen Zeit duschen gehen und können auch in einem Bett schlafen. Andere schütteln vielleicht den Kopf über uns, aber für uns ist das einfach das Richtige.
Wir haben nur eine Regel mit der wir den jeweils anderen und meine Tochter schützen, wir bringen nicht einfach so jemanden nach Hause, nicht wenn der andere nichts davon weiß.

Du hast eine sehr liebende Beziehung zu meiner Tochter, deiner Stieftochter, du kannst ihr auch besser in Sachen Mode und Schminke helfen.
Mit Logan, dem Biologischen Vater meiner Tochter, verstehst du dich recht gut, hin und wieder hilfst du ihn auch, wenn er einen größeren Auftritt als Elvis-Imitator hat.
Du bist äußerst aufgeregt dabei den den Gang meiner Beziehung mit @James Mendoza zu verfolgen, nach jedem Treffen muss ich dir rede und Antwort stehen.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [x] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [x] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [x] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [] Sonstiges: xxx

Sonstiges:
Hab spaß an dem Charakter, bring eigene Ideen mit.
Ich habe nichts gegen Drama, so lange es nicht die überhand erlangt. Ich lasse mich von niemanden hetzen und würde dich daher auch nicht hetzen.
Wenn dir der Charakter doch nicht so zu sagen würde, kannst du mir das gerne sagen, verschwinde nur bitte nicht ohne ein Wort zu sagen.

Ich stelle mit den Charakter, als jemand sehr buntes Chaotisches vor, der seinen Mund nicht halten kann und auch mal Sachen raus haut wo man sich denkt, nein das hat er jetzt nicht gesagt.
Jemand mit sehr viel Selbstbewusstsein. Jemand mit einem verdummt großen Herz und mit dem Ivy einfach jeglichen Mist zusammen bauen kann und es auch mal messy wird. Die Unterstützen sich in allem und stehen als eine Einheit, was sie lockere und offene Erziehung der Tochter/Steiftochter angeht.
Natürlich kann man sich auch mal streiten

Wenn es passt, kann dieses Gesuch sehr gerne auch mit einem anderen Verknüpft werden.

Neben James, Logan und Mir, hättest du auch noch Anschluss an @Patrick Persson (dein Schwager), @Rose Persson (Schwägerin) und @Jesse McAllister (Freund der Familie).
Die Tochter wird noch gesucht.

Ich freu mich sehr auf dich.


Rose Persson liebt es
Jesse McAllister und Rose Persson schnappen sich Popcorn!
Rose Persson ist dafür!
Jesse McAllister, Rose Persson und James Mendoza stalken nicht, ermitteln!
Jesse McAllister, Jax Grey, Rose Persson und James Mendoza wünschen dir viel Glück
Jesse McAllister trinkt darauf!
James Mendoza umarmt dich
zuletzt bearbeitet 21.11.2025 07:46 | nach oben springen

#6

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in MALE 06.02.2026 06:43
von Jake Walker | 23 Beiträge
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Alter 32 years
Beziehungsstatus Single
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität Searching for a Lady

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Jake Walker
Alter: 34 years
Berufliche Tätigkeit: Former Army Ranger | Rancher

Avatar: Jesse Lee Soffer - (bitte vollen Namen ausschreiben)
FACE





STORYLINEKURZFASSUNG: Jake Walker ist nach mehreren Auslandseinsätzen als Army Ranger schwer verletzt auf die Pferderanch seiner Familie außerhalb von Las Vegas zurückgekehrt. Dort ist er mit seinem älteren Bruder und seiner jüngeren Schwester in einer engen Familie groß geworden, in der man füreinander einsteht, auch ohne viele Worte. Früher war Jake der Lebhafte von ihnen, gesprächig, immer unterwegs, umgeben von Freunden und mit einem Lachen, das ansteckend war.

Heute ist davon nur noch wenig übrig. Der Einsatz hat sichtbare und unsichtbare Spuren hinterlassen. Seine Verletzungen an Rücken, Schulter und Bein sind noch nicht vollständig verheilt, trotzdem arbeitet er auf der Ranch mit und geht dabei oft über seine eigenen Grenzen. Vor allem seinem Bruder gegenüber will er stark wirken, obwohl er nachts kaum schläft und Erinnerungen ihn nicht loslassen. Über das, was passiert ist, spricht er nicht. Seine Familie spürt die Veränderung und sorgt sich, weiß aber nicht, wie sie zu ihm durchdringen soll. Jake ist wieder zuhause, doch innerlich ist er noch lange nicht angekommen.




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [] Beides - [] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: ??? Walker
Alter: ???-30
Berufliche Tätigkeit: ??? |. Rancherin

Avatarvorschläge: ??? - (bitte vollen Namen ausschreiben)
FACE





STORY TOGETHER


Er ist auf einer Pferderanch nahe Las Vegas groß geworden, zwischen Weiden, Stallgeruch und dem Gefühl, dass Familie immer dazugehört. Verantwortung kannte er schon früh, genau wie harte Arbeit und Zusammenhalt. Die Ranch war lange ein wichtiger Teil seines Lebens, aber nicht der einzige Weg, den er sich vorstellen konnte.
Irgendwann entschied er sich, in die Stadt zu ziehen. Ob er bei der Feuerwehr ist, als Handwerker arbeitet oder Sportprofi ist, ist offen. Er sollte aber nichts kriminelles sein, ich könnte mir einen körperlichen Beruf gut vorstellen.
Wichtig ist: Er hat sich ein eigenes Leben aufgebaut, steht auf eigenen Beinen und ist seinen Weg gegangen.
Die Verbindung zur Familie ist dabei nie abgebrochen. Er telefoniert, kommt zu Besuch, kennt die Ranch noch immer in- und auswendig. Sie ist Teil von ihm, auch wenn er heute woanders lebt.
Er ist loyal bis ins Mark. Familie steht für ihn an erster Stelle, auch wenn er das selten in großen Worten ausdrückt. Er war immer derjenige, der für seine jüngeren Geschwister da war. Der Fels, wenn etwas schiefging. Der, der blieb, als andere gingen. Er ist bodenständig, stark, verantwortungsbewusst. Aber auch er darf Ecken, Zweifel, eigene Träume oder verpasste Chancen haben.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [x] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [x] Sonstiges: eventuell

Sonstiges:
Du bist warmherzig, empathisch und stark auf deine eigene Art. Keine Dramaqueen, sondern jemand, der fühlt, bevor er spricht. Du liebst deine Familie, aber hast auch dein eigenes Leben, eigene Beziehungen, eigene Konflikte
—- ich habe bewusst nicht zu viele Vorgaben gemacht, dass wir zusammen noch etwas entwickeln können - —
Ich bin regelmäßig online und freue mich neue spannende Plays mit dir zu entwickeln. Mir wäre es wichtig, dass wir Inplay auch zusammen posten und du dich nicht nur aufs Gästebuch und Spiele konzentrierst. Anschluss dürfest du als Rancher hier genug finden. Ich bin auch noch aus der Suche nach dem Bruder.


Robyn Grey wünscht dir viel Glück
zuletzt bearbeitet 08.02.2026 10:15 | nach oben springen

#7

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in MALE 11.02.2026 21:46
von Cole Vance | 247 Beiträge
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Alter 37
Beziehungsstatus Single ; Unbrauchbar; Come on Baby, strip that down for me;
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität Hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Cole Vance
Alter: 37
Berufliche Tätigkeit: Rechtsanwalt - Spezialisierung: Wirtschafts- & Strafrecht, Korruption, Betrugsfälle

Avatar: Christian Bale (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORYLINECole Vance, geboren 12.10.1988, wuchs in San Bernardino, Kalifornien, auf, als ältestes von drei Kindern in einem Haus, das wenig Luxus kannte und dennoch lange Zeit ein Gefühl von Wärme und Verlässlichkeit trug. Sein Vater arbeitete als Bauingenieur, seine Mutter als Krankenschwester, beide überzeugt davon, dass Beständigkeit und Mühe irgendwann in Sicherheit münden würden. Die frühen Jahre seines Lebens waren erfüllt von staubigen Basketballplätzen, gemeinsamen Abendessen und dem leisen Selbstverständnis, gebraucht zu werden, weil er der Große war, der Voranging, der aufpasste, wenn die Jüngeren sich stritten oder weinten. Verantwortung kam zu ihm wie ein zweiter Schatten, früh und dauerhaft.
Mit zwölf Jahren begann diese Welt langsam zu kippen, bis die Risse nicht mehr zu übersehen waren. Die Firma seines Vaters wurde von Investoren übernommen, Verträge verschwanden in neuen Strukturen, Projekte wurden gestrichen, erfahrene Männer galten plötzlich als verzichtbar. Der Verlust der Arbeit fraß sich durch den Stolz seines Vaters, durch seine Haltung, durch seine Stimme, bis am Ende auch das Haus in San Bernardino verkauft werden musste. Die Familie zog nach Riverside, später nach Palmdale, und mit jedem Ortswechsel blieben vertraute Dinge zurück, als würden sie sich Stück für Stück häuten. Der Vater fand Halt im Alkohol, die Mutter arbeitete über ihre Kräfte hinaus, und Cole lernte, wie man still funktioniert, während um einen herum alles lauter wird.
Mit sechzehn brach er während des Schulsports zusammen, ohne Vorwarnung, mitten in der Turnhalle, während um ihn herum der Lärm weiterlief. Schwindel, ein Herzschlag, der sich überschlug, Im Krankenhaus entdeckten die Ärzte eine angeborene Herzrhythmusstörung, eine Unregelmäßigkeit, die mit Stress, Überlastung und starken Emotionen gefährlich werden konnte. Medikamente, regelmäßige Kontrollen und die klare Anweisung, Belastungsspitzen zu vermeiden, wurden zu einem festen Bestandteil seines Alltags. Für einen Jungen, dessen Welt gerade auseinanderfiel, fühlte sich diese Diagnose an wie ein weiteres Leck in einem ohnehin sinkenden Schiff. Während der Körper zur Vorsicht mahnte, wuchs in ihm das Bedürfnis nach Kontrolle, nach Beherrschung jeder Regung, jeder Entscheidung, jedes Tempos, das er anschlug.
Mit siebzehn starb sein Vater an den Folgen seiner Sucht, leise und erschöpft, als wäre das Leben langsam aus ihm herausgesickert. Zurück blieb eine Mutter, die kaum noch Kraft hatte, und drei jüngere Geschwister, die Orientierung suchten, während Cole lernte, dass Systeme Menschen verschlucken konnten, ohne ein Geräusch zu machen. Der Wunsch, zu verstehen, wie Macht funktionierte, nahm in ihm Form an, wurde zu einer Richtung, die ihn aus Palmdale hinausführte.

Nach dem Highschool-Abschluss ging er nach Los Angeles (2006) und begann ein Jurastudium an der California State University, Los Angeles. Die Stadt bot Anonymität, Bewegung, Möglichkeiten, die sich wie schmale Türen anfühlten, durch die man sich hindurchzwängen musste. Cole lernte mit einer Intensität, die an Trotz grenzte, getragen von dem Glauben, dass Wissen Schutz bedeutete. Als die Krankheit seiner Mutter sie arbeitsunfähig machte, geriet dieses Gleichgewicht ins Wanken, und Geld wurde zu einem täglichen Druck, der jede Entscheidung beschwerte.
In dieser Zeit betrat er eine Welt, über die er später kaum sprach. Eine Begegnung führte zu einem Angebot, höflich formuliert, diskret, finanziell verlockend. Cole begann als Begleiter für eine wohlhabende Klientel zu arbeiten, traf Menschen in Hotels in Beverly Hills, Apartments in West Hollywood, Räumen voller gedämpften Lichts und sorgfältig gepflegter Fassaden. Er lernte, wie man zuhört, wie man Bedürfnisse erkennt, wie man Nähe erzeugt, ohne sich selbst offenzulegen. Diese Fähigkeit legte sich wie eine zweite Haut um ihn, hilfreich, effizient, und begleitet von einer Scham, die tief saß und sich festsetzte wie ein unausgesprochenes Geständnis. Als er Mara kennenlernte, Studentin der Sozialarbeit an der UCLA, warmherzig, idealistisch, überzeugt davon, dass Nähe heilen konnte, begann er, sich aus diesem Leben zurückzuziehen. Er beendete diese Arbeit, während ihre Beziehung wuchs, doch das Verschweigen blieb zwischen ihnen bestehen, eine leise Distanz, die sich nie ganz auflöste.
Studium-Zeit: 2006-2013 & Callboy-Tätigkeit: 2009 - 2012

Der Berufseinstieg brachte eine neue Form der Ernüchterung. Die Fälle, die er übernahm, trugen selten klare Linien, und als er einen Unternehmer erfolgreich verteidigte, dessen Entscheidungen Existenzen zerstört hatten, sah Mara ihn mit einem Blick an, in dem Enttäuschung schwerer wog als Wut. Ihre Beziehung verlor an Boden, Gespräche wurden vorsichtiger, bis sie schließlich in einer Stille endeten, die sich endgültig anfühlte.
Der eigentliche Bruch in seinem Glauben kam mit Daniel, einem Freund aus Jugendtagen, dessen Fall Cole mit Überzeugung übernahm. Beweise, Argumente, Einsatz, all das reichte nicht, als politische Interessen und persönlicher Ehrgeiz den Raum bestimmten. Daniel wurde verurteilt, und Cole stand im Gerichtssaal mit dem Gefühl, dass etwas in ihm endgültig verrutscht war. Kurz darauf verlor er auch den Fall von Elena, einer Mandantin, die ihm nahegekommen war, während sein eigenes Herz unter der Last von Stress und Schlafmangel immer häufiger stolperte. Ein Arzt sprach von Verschleiß, von Grenzen, die sich nicht verhandeln ließen, und Cole begann, disziplinierter mit sich umzugehen, Medikamente regelmäßig zu nehmen, Alkohol zu meiden, die Warnzeichen seines Körpers zu lesen.
Arbeit in kleineren Kanzleien im Raum L.A. 2013 – 2017

Umzug nach Vegas: 2019. Heute lebt er in Las Vegas und arbeitet in einer Kanzlei, die sich in den Grauzonen der Stadt bewegt. Er wirkt charmant, aufmerksam, zugänglich, bewegt sich sicher durch Gespräche und Situationen, weil er gelernt hat, Menschen Raum zu geben und sich selbst im Hintergrund zu halten.
In dem Apartment neben seinem lebt eine Frau (verheiratet/Single?), mit der er Abende teilt, die nach Wein, leisen Gesprächen und einer Nähe schmecken, die sich leicht anfühlt, solange niemand fragt, wohin sie führt, und Cole achtet sorgfältig darauf, dass diese Frage nie lange im Raum bleibt.
In der Kanzlei begegnet er seinen Kollegen mit ruhiger Höflichkeit und einer Form von Charme, die aufmerksam wirkt, ohne aufdringlich zu sein, wodurch Gespräche mit ihm oft länger dauern als geplant, während persönliche Fragen meist unbemerkt an ihm abgleiten. Sophia Carter gegenüber zeigt er einen Respekt, der weniger aus Hierarchie entsteht als aus Anerkennung für ihren Verstand. Zwischen ihnen liegt ein stilles Verständnis dafür, dass Kompetenz Vertrauen schafft, während alles andere unausgesprochen bleibt.
Hinter dieser ruhigen Oberfläche trägt er ein Ziel, das selten ausgesprochen wird: die Seite zu wechseln, eines Tages als Staatsanwalt Einfluss auf die Richtung von Verfahren zu nehmen, damit Entscheidungen weniger vom Zufall abhängen als von bewusst gesetzten Schritten.
Manchmal jedoch sucht er einen Ausweg aus der ständigen Beherrschung, einen Ort, an dem Denken verstummt und der Körper das Kommando übernimmt. In einem kleinen, unscheinbaren Boxstudio abseits der hellen Straßen trainiert er spät abends, wenn kaum jemand dort ist. Der Geruch von Leder und Schweiß, das dumpfe Geräusch der Treffer, der Rhythmus seines Atems schaffen einen Raum, in dem Schmerz greifbar ist und Gedanken leiser werden. Sein Trainer kennt seine Herzproblematik, warnt ihn regelmäßig, beobachtet ihn aufmerksam, während Cole sich an Sandsäcken abarbeitet oder im kontrollierten Sparring steht. Diese Stunden tragen ein Risiko, das er kennt und dennoch in Kauf nimmt, weil sie ihm das Gefühl geben, in seinem Körper anwesend zu sein, jenseits von Paragrafen und Strategien.
In den stillen Momenten danach, wenn sein Puls sich beruhigt und das Neonlicht der Stadt in der Ferne flimmert, bleibt die Frage, wie viel von einem Menschen übrig bleibt, wenn er sich lange genug zwischen Kontrolle und Kontrollverlust bewegt. Cole trägt sie mit sich, leise, während er weiterarbeitet, weiterplant und Schritt für Schritt auf eine Zukunft zugeht, in der er hofft, die Richtung mitbestimmen zu können, in die das System seine Kraft lenkt.




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [X] Beides - [X] Romanstil bevorzugt | [X] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: Vorname XXX - Nachname Vance
Alter: vermutlich zwischen 25-35
Berufliche Tätigkeit: Vielleicht ein Job mit „echter“ Arbeit (Mechaniker, Sanitäter, Feuerwehr, Handwerk, Security etc.)

Avatarvorschläge: deine Wahl - evtl. Dacre Montgomery, Fionn Whitehead, Jeremy Irvine, Jack O'Connell (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORY TOGETHERDu bist sein jüngerer Bruder, das "Nesthäkchen". Ihr seid zusammen in einer Welt groß geworden, in der Cole versucht hat, Sicherheit zu geben, dies jedoch in jungen Jahren meist nur Glück gewesen ist. Eine kleine Wohnung, zu wenig Geld, zu viele Spannungen. Euer Vater zerbrach nach dem Verlust seiner Arbeit und verschwand erst innerlich, später endgültig aus eurem Leben. Eure Mutter kämpfte, bis sie es nicht mehr konnte. Von da an wart ihr Kinder mit zu viel Verantwortung. Und vielleicht wolltest du sie nicht und wurdest statt stiller, lauter und lauter. Rebelliertest, auch wenn du es nicht wolltest.
Cole wurde früh der Beschützer. Du hast immer gewusst, dass er es nie sein wollte und trotzdem tat. Er war der, der Rechnungen sortierte, Lehrer anrief, nachts wach blieb, wenn etwas nicht stimmte. Für dich war er mehr als ein Bruder - er war Sicherheit.
Als er die Stadt verließ, um zu studieren, war das richtig. Und trotzdem fühlte es sich an wie Zurückbleiben. Ihr seid euch nie fremd geworden, aber das Leben hat euch in unterschiedliche Richtungen gedrückt. Cole baute sich etwas auf, während du vielleicht länger gebraucht hast, deinen Platz zu finden. Das erzeugt keine Feindschaft - eher diese Spannung aus Stolz, Neid, Schutzinstinkt und unausgesprochenem „Du musst nicht immer der Starke sein“. Dass Cole dem System immer ähnlicher wird, stößt dir sauer auf, weil du ihn liebst.
Egal wie weit ihr euch entfernt habt — wenn es ernst wird, steht ihr füreinander ein. Immer.

Mögliche Richtungen für dich
Du bist bodenständiger geblieben als Cole
Du hast Cole oft vorgeworfen, sich emotional abzuschotten
Du bist einer der wenigen, die seine weiche Seite kennen
Vielleicht weißt du von seiner Herzkrankheit mehr als andere
Ihr habt eine Mischung aus Loyalität, Reibung und ehrlicher Nähe

Beziehung zu Cole heute
Ihr schreibt euch nicht täglich, aber wenn, dann ehrlich
Du kannst ihn auf den Boden holen wie kaum jemand
Er fühlt sich dir gegenüber verantwortlich, auch wenn du längst selbstständig bist
Du merkst, dass sein Job ihn verändert — und das gefällt dir nicht immer




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [X] Beides - [X] Romanstil bevorzugt | [X] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[X] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [] Sonstiges: xxx

Sonstiges:
Danke, dass du Interesse am Gesuch hast. Diese Verbindung ist wichtig, da Cole nicht der offenste Mensch ist, was seine Gefühle angeht. Daher braucht er einen Gegenpol, die ihn ab und zu dran erinnert, dass er ein Mensch ist. Neben dir gibt es auch noch eine Schwester, die gesucht wird.
Ki-Texte sind zum Storyschreiben vollkommen in Ordnung, wenn die Ideen zum Charakter auch von dir stammen und nur von ihr umgesetzt wurden. Story schreiben liegt nicht jedem, das ist okay. Aber Posts sind aus eigener Hand zu verfassen. Deswegen sind wir doch alle hier: es ist ein Schreibhobby, kein Copy/Paste-Hobby.



Hannah Rivers wünscht dir viel Glück
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#8

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in MALE 19.02.2026 16:01
von Kilian Rivers | 152 Beiträge
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Alter 35
Beziehungsstatus Single
Beziehungsstatus an My heart will forever belong to "the one"
Sexualität Hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Die Rivers: Hannah, Kilian und Emerson
Alter: 37 / 35 / 25
Berufliche Tätigkeit: Anwältin / Pferdetrainer & Bodyguard / Westernreiterin & Social-Media-Queen

Avatar: Brianne Howey / Henry Cavill / Sidney Sweeney (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORYLINE

Las Vegas, 15. Februar 2026
In der Welt des Westernreitens gibt es Namen, die für außergewöhnliche Leistungen und unvergessliche Erfolge stehen. Einer dieser Namen ist Walter Rivers, ein Western-Champion, der nicht nur die Herzen von Reitsport-Fans erobert hat, sondern auch als Trainer und Mentor eine neue Generation von Reitern zu Siegen führt. Wie bereits sein Vater vor ihm.

Bekannt für ihre ruhige, aber entschlossene Art im Sattel, haben die Rivers das Westernreiten in den USA geprägt. Die Karrieren umfassen zahlreiche Meistertitel, darunter der prestigeträchtige National Western Championship und die World Rodeo Finals. Doch was sie von anderen Champions abheben, ist nicht nur eine beeindruckende Siegesserie, sondern auch das Engagement, den Sport zu fördern und weiterzugeben.

„Es geht nicht nur um den Sieg, sondern auch um die Verbindung zu den Tieren und die Werte, die dieser Sport verkörpert“, sagt Rivers in einem exklusiven Interview. „Das Westernreiten ist eine Philosophie – es geht um Respekt, Vertrauen und Harmonie zwischen Reiter und Pferd. Das sind Prinzipien, die mich seit meinem ersten Ritt auf einem Pferd begleiten.“

Die Ranch der Rivers-Familie, gelegen im Süden von Las Vegas, ist ein wahrer Zufluchtsort für angehende Reiter. Hier bildet Rivers nicht nur seine eigenen Pferde aus, sondern trainiert auch die besten Nachwuchsreiter des Landes. „Die Ranch hat sich zu einem Zentrum für junge Talente entwickelt, die sich auf Westernwettbewerbe vorbereiten“, erklärt er stolz. „Wir vermitteln nicht nur Reittechniken, sondern auch Disziplin, Geduld und den richtigen Umgang mit den Tieren.“

Aufgewachsen auf einer Ranch, in der Westernreiten eine Tradition war, kam Walter Rivers bereits als Kind mit Pferden in Kontakt. Mit 15 Jahren gewann er seine ersten regionalen Wettbewerbe und der Ruhm ließ nicht lange auf sich warten. Doch es war der Sieg beim National Western Championship, der ihn endgültig auf die große Bühne katapultierte. „Es war der Moment, der alles veränderte. Der Sieg öffnete mir Türen, die ich nie für möglich gehalten hätte“, erinnert sich Rivers.

Doch trotz seines Erfolges bleibt er bodenständig. „Ich habe nie vergessen, wo ich herkomme“, sagt er mit einem Lächeln. „Die Ranch, die einfachen Werte. Die sind immer noch der Kern dessen, was ich tue.“

Rivers ist bekannt für seine unorthodoxen Trainingsmethoden, die auf einer tiefen psychologischen Verbindung zwischen Pferd und Reiter basieren. „Ein Pferd ist kein Sportgerät. Es ist ein Partner“, sagt er. Und genau diese Philosophie hat ihm den Respekt der gesamten Westernreit-Gemeinschaft eingebracht.

Neben seinem Erfolg als Reiter und Trainer ist Walter Rivers auch ein engagierter Familienmensch. Er hat nicht nur fünf Kinder, sondern lebt mit seiner Frau Dorothy und seinem jüngsten Sohn George, der ebenfalls Preise eingeheimst hat und zusätzlich zum Wettkampfsport als Trainer fungiert, auf der Ranch, die nicht nur ein Zuhause, sondern auch ein Ausbildungszentrum für junge Reiter ist. „Meine Familie hat immer hinter mir gestanden“, erklärt er. „Die Unterstützung, die ich von ihnen bekomme, ist der wahre Schlüssel zu meinem Erfolg.“

Walter Rivers hat bereits jetzt Spuren im Westernreiten hinterlassen, doch er ist noch lange nicht am Ende seiner Reise. „Es gibt immer noch viel zu lernen, viel zu entdecken und viel zu erreichen. Der Weg geht weiter.“

Mit seinem unvergleichlichen Talent, seiner Leidenschaft für den Sport und seinem Engagement für die nächste Generation von Reitern bleibt Walter Rivers ein echter Pionier des Westernreitens und ein Name, den man noch lange mit großen Erfolgen verbinden wird.[/i]

38 Jahre zuvor:
Hannah Rivers kam als älteste Tochter von Dorothy und Walter Rivers am 24.05.1988 bei einer Hausgeburt auf der familieneigenen Ranch im Süden von Las Vegas, Richtung Henderson, schreiend zur Welt. Die Schwangerschaft war nicht geplant und mit Zweifeln und Sorgen in Bezug auf die Zukunft behaftet gewesen, aber als Hannah das erste Mal ihre Augen öffnete und ihre Eltern ansah, waren jegliche Befürchtungen wie weggewischt. Wie konnte so etwas Wunderbares, ein solches Geschenk einem Wunder gleich überhaupt Sorgen bringen? Nun ... spätestens nach den ersten schlaflosen Nächten wurde zumindest Walter klar, warum seine Eltern ihn mit offensichtlichen Zweifeln angesehen hatten, als ihnen von den jungen Eltern beschieden wurde, dass sie keine Hilfe bräuchten. Dorothy nahm es sportlich, denn die Entscheidung war FÜR Hannah ausgefallen; mit allen Risiken und Nebenwirkungen. Lustigerweise war es Walter, der herausfand wie man das unruhige Gemüt des Nachwuchses etwas beruhigen konnte: Seit Tagen warteten insbesondere die Rancher auf den nächsten Regenguss, der die Ernte bewässern und für etwas Abkühlung sorgen konnte, aber erst in den späten Abendstunden, in denen Walter versuchte kreisdrehend auf der Veranda die quengelnde Hannah zum Schlafen zu überreden, fing es an zu plätschern. Augenblicklich hörte das Baby auf zu schreien, sah seinen Vater mit großen Augen an und ließ sich widerstandslos in den Schlaf schaukeln - aus Bequemlichkeitsgründen hatte Walter seiner Frau eine Hollywoodschaukel auf die Veranda gebaut, die er ab sofort immer dann zusammen mit Hannah selbst aufsuchte, wenn es regnete. Das waren die Momente, übrigens auch Jahre später, die das Vater-Tochter-Band deutlich werden ließen; hier fanden sie in Ruhe und Trost zueinander - egal ob nach einem anstrengenden Tag, nach einem Streit, nach einem erfüllenden Tag oder einfach so, weil sie beide wussten, dass es "ihr" Ort war. Dorothy’s Blick richtete sich in diesen Augenblicken immer liebevoll durchs Fenster - diese Momente waren erfüllt von Liebe und Zuneigung.

2 Jahre nach Hannah's Geburt sorgte ihr Bruder Kilian für neuen Wind im Hause Rivers. Sie war unglaublich stolz, trug ihren kleinen Bruder ständig Huckepack oder schob ihn in einem Kinderwagen durchs holprige Ranchgelände um beim Reittraining zusehen zu können. Die ersten Erfahrungen mit Pferden machte Hannah mit Kilian zusammen, den sie im Sattel sitzend vor sich festhielt, während Walter die Stute am Strick führte. Es war eine turbulente Zeit, denn während Dorothy versuchte den Haushalt und die Kindererziehung zu meistern, übernahm Walter das Western-Ausbildungszentrum der Familie und hatte alle Hände voll zutun mit dem großen Andrang an Reitern, die seinem Vater und ihm nacheifern wollten. Manchmal fühlte sich das Leben zu voll, zu laut an, aber kleine Momente waren es, die die Rivers‘ weitermachen ließen. Hannah wuchs nicht nur in einer liebevollen Familie aus Eltern und Geschwistern auf, sondern genoss das ‚kleine-blonde-Mädchen-Image‘ inmitten der Reiter, die für sie auch wie Familie waren.
Wer glaubt, dass Dorothy und Walter mit 2 Kindern die Kinderplanung abgeschlossen hätten, fehlte, denn im Abstand von jeweils 5 Jahren zogen George und Emerson nach, die die sechsköpfige Familie komplettierten. Da der Altersabstand relativ groß war und gerade in Hannah's Kindheit/Jugend von ihr erwartet wurde, dass sie ein Auge auf ihre jüngsten Geschwister hatte, war ihre Verbindung besonderer Natur. Mit Kilian verband sie eine gewisse Ernsthaftigkeit in der sie sich darauf verlassen konnte, dass er mit Vernunft reagierte. Gerade in ihrem späteren Leben, während ihres Studiums und danach, verbrachten sie viel Zeit miteinander, weil ihre Gespräche sie fesselten und zu neuen Ideen, Inspirationen und Gedanken führten. Er brachte sie zum Nachdenken, teilte aber gleichzeitig einen gewissen Lebensfrohsinn. Sie fühlte sich bei ihm gesehen. Er war eine Konstante, symbolisierte für sie am Besten was ein Zuhause war und wie es sich anfühlte. Bei ihrem ersten Liebeskummer war sie zu ihm ins Bett gekrabbelt, hatte sich in seine Umarmung geflohen und gewusst, dass er es nicht aus Pflicht tat, sondern weil er es wollte. Er wollte für sie da sein und dieses Gefühl beruhte auf Gegenseitigkeit. Vielleicht war dieses Gefühl und die besondere Verbindung der ausschlaggebende Punkt dafür, dass es ihr ganz besonders leicht fiel ihm den Kopf zu waschen in Situationen, wo er ihren Rat suchte - oder auch nicht suchte und ihn trotzdem bekam.
George, der oft zu verzweifelt versuchte seinem älteren Bruder nachzueifern und dabei selbst auf der Strecke blieb, fand in Hannah einen Ruhepol der ihm gut zusprach und versuchte aus ihm das Individuum herauszukitzeln. Sein Talent fürs Reiten zeigte sich früh und so war es keine Überraschung, dass Walter ihn unter seine Fittiche nahm und ausbildete. Alle Kinder konnten reiten, aber George wurde zum Nachwuchs-Champion. Und zum Trainer; eine Aufgabe, der er mit Leidenschaft nachging und oft vor Herausforderungen stellte, weil Walter nicht in jeder Veränderung oder Neuerung etwas Gutes fand.
Und dann gab es noch Emerson. Die jüngste Rivers war ein wahrgewordener Alptraum jedes Erziehungsberechtigten, weil kein Zaun zu hoch, kein Pferd zu groß und kein Bach zu weit war – sie kam fast immer mit kleineren und größeren Blessuren nach Hause, wenn sie unterwegs war, strahlte aber, als hätte sie einen Topf voll Gold gefunden. Dank ihrer älteren Geschwister wuchs sie in einer friedvollen und sicheren Umgebung auf, ständig behütet und geschützt. Mit einem Faible für Social Media eckte sie mit zunehmendem Alter häufig genug an und die vielen Ideen auf dem Weg zum Ruhm kosteten nicht nur ihre Eltern Nerven, aber Hannah bewunderte stets ihr Durchhaltevermögen und fand, als große Schwester, einen eigenen Draht zu ihr. Da sie sich gegen 2 Brüder durchsetzen mussten, war es irgendwie logisch, dass sie eine besondere Verbindung zueinander pflegten und während die Jungs ihren Beschützerinstinkt auslebten, war es Hannah die Verständnis in Situationen zeigte, die nur eine Frau verstehen konnte.

Die älteste Rivers-Tochter war kein Ass in der Schule, aber sie war beliebt, was eine Menge wettmachte. Sie war Captain der Cheerleader, leitete den Debattierclub, machte sich für diverse Schulprojekte stark und wurde während der High-School mehrmals zur Schulsprecherin gewählt. All das machte sich gut in ihren Zeugnissen und sorgte dafür, dass sie an ihrem Wunsch-College angenommen wurde. Während ihrer frühen Schulzeit lernte sie übrigens auch Robyn kennen - ihre aller-aller-allerbeste Freundin auf der Welt! Die beiden Mädchen waren gleichaltrig, lebten gar nicht weit voneinander entfernt, teilten das Ranchleben, wenn sie auch vom Wesen her unterschiedlich waren. Robyn bestach mit ihrem Wissensdurst und Drang nach guten Noten, während Hannah oftmals den "schlechten" Einfluss gab, indem sie sie mit zu Hausparty's nahm oder zu verrückten Ideen überredete. Dabei war ihr Roadtrip ganz allein Robyn's Idee: Nachdem sie ihren Abschluss in der Tasche hatten, packten sie ihre Taschen, verfrachteten alles in den alten Dodge von Robyn's Vater und fuhren planlos los. Die vor ihnen liegende Zeit konnte ihnen niemand nehmen und im Rückblick konnte Hannah nur bestätigen, dass es eine ihrer besten Zeiten war. Sie lebten! Und das war mehr als andere jemals von sich behaupten konnten. Mit dem Geld aus Gelegenheitsjobs finanzierten sie ihren Trip, lernten Leute kennen, sahen interessante Teile des Landes und erfuhren so viel mehr über sich und einander, dass sie im Nachgang gar nicht verstehen konnten, warum andere das nicht auch einmal machten. Eine 'Once-in-a-lifetime'-Zeit. Aber jeder Trip hatte irgendwann ein Ende und während es Robyn in die naheliegende Universität verschlug, zog Hannah an die Westküste und besuchte die University of Southern California. Und auch, wenn sie während ihrer Studienzeit von ihrer Familie und ihren Freunden räumlich getrennt war, verlor sie nie den Anschluss. Häufiger als anfänglich gedacht nächtigte irgendeiner ihrer Geschwister auf ihrer Couch im Verbindungshaus und die wöchentliche Berichterstattung via Videochat fiel mit Robyn auch nie kurz aus; außerdem war sie gerade in den Semesterferien lange zuhause und genoss das Leben in zwei Welten.

Mit dem Abschluss und der Anwaltslizenz in der Tasche bot sich ihr die Möglichkeit an der Westküste zu bleiben, also blieb sie und arbeitete für eine größere Anwaltskanzlei in Santa Barbara. Betrugsfälle waren ihr Steckenpferd, was Las Vegas als Arbeitsort natürlich auch sehr interessant gestaltete, aber Hannah sah ihre nahe Zukunft nicht in Nevada. Erst als sie mit 28 Jahren eine Fehlgeburt erlitt - eine ungeplante Schwangerschaft die mit dem frühzeitigen Ende einer Beziehung einherging - kehrte sie in die Wüste zurück und zog zurück zu ihren Eltern bis sie sich soweit von den emotionalen und körperlichen Strapazen erholt hatte, dass sie glaubte weitermachen zu können. Sie kaufte mit ihren Ersparnissen ein Haus, bestand ein hartes Auswahlverfahren bei einer der Top-Anwaltskanzleien in der Sündenstadt und legte sich einen Kater namens 'Mr. Snuggles' zu; angelehnt an die Kindersendung die sie heute noch gerne im Pyjama und mit einer Schüssel Cornflakes auf dem Sofa schaut.

Als Robyn verkündete zurück in die Heimat ziehen - natürlich verfluchte Hannah den fremdgehenden Ex-Freund solidarisch mit jeglichen Verwünschungen - und eine eigene Kanzlei eröffnen zu wollen, schlug ihre beste Freundin gleich zu. Gerade die Anfänge waren hart, aber mit Fleiß, Durchhaltevermögen, Können und ein paar guten Kontakten die beide sich in den letzten Jahren angeeignet hatten, wurde die Kanzlei irgendwann zum Selbstläufer und sie wahrscheinlich niemals arbeitslos an der Masse an Anfragen die Tag für Tag eingingen. Aber niemand wird nur von der Arbeit glücklich, richtig?


Wenn man heute den Namen Rivers googelt, findet man Artikel.
Man liest von meinem Vater. Von Turnieren, von Titeln, von Westernreiten als Philosophie. Von Harmonie zwischen Reiter und Pferd, von Vertrauen und Respekt. Von Trainingsmethoden, die mehr mit Psychologie zu tun haben als mit Druck. Von der Ranch im Süden von Las Vegas, die längst kein einfacher Familienbetrieb mehr ist, sondern ein Ausbildungszentrum für angehende Westernreiter aus dem ganzen Land.
Man liest von Walter Rivers. Western-Champion. Trainer. Mentor. Der Mann, der Siege mit nach Hause brachte wie andere den Wocheneinkauf.
Was man nicht liest, ist, wie es sich anfühlt, in diesem Schatten aufzuwachsen. Oder vielmehr: in diesem Erbe.
Meine Schwester Hannah kam 1988 auf der Ranch zur Welt. Hausgeburt. Mein Vater erzählt bis heute gern, dass es in der Nacht geregnet hat – als würde das zur Geschichte dazugehören. Sie war nicht geplant gewesen. Ich glaube, keiner von uns war es wirklich.
Aber irgendwann saß sie in eine Decke gewickelt auf der Veranda, während der Regen auf das Dach prasselte und mein Vater herausfand, dass das gleichmäßige Schaukeln der Hollywoodschaukel das Einzige war, das sie beruhigte. Dieser Platz wurde ihrer. Noch Jahre später saßen sie dort gemeinsam, wenn es regnete. Nach Turnieren. Nach Streit. Nach Tagen, die zu laut gewesen waren.
Zwei Jahre später kam ich dazu.
Hannah behandelte mich von Anfang an weniger wie einen Bruder und mehr wie ein Projekt. Sie schob mich im Kinderwagen über den Hof, parkte mich am Roundpen und erklärte mir mit der Ernsthaftigkeit eines Generals, warum dieses Pferd heute nicht gewonnen hatte.
Meine ersten Erinnerungen an Pferde sind nicht mein Vater im Sattel, sondern Hannahs kleine Hände, die mich vor sich festhielten, während er eine unserer Stuten am Strick führte.
Fünf Jahre nach mir wurde George geboren.
Während ich lernte zu beobachten, lernte er zu wollen. Er wollte gewinnen, wollte reiten, wollte in die Fußstapfen treten, die für ihn aussahen, als wären sie gemacht worden, um gefüllt zu werden. Sein Talent zeigte sich früh. So früh, dass mein Vater ihn unter seine Fittiche nahm, lange bevor einer von uns verstand, was das bedeutete.
Und dann kam Emerson.
Der Albtraum eines jeden Erziehungsberechtigten. Kein Zaun war hoch genug, kein Pferd zu groß, kein Bach zu breit. Sie kam selten ohne Schrammen nach Hause, aber immer mit diesem Grinsen, als hätte sie gerade etwas gewonnen, das nur sie sehen konnte.
Während George lernte, im Sattel zu siegen, und Hannah lernte, uns rechtlich den Rücken freizuhalten, lernte Emerson etwas völlig anderes: wie man gesehen wird.
Heute sorgt sie dafür, dass Menschen überhaupt wissen, dass es uns gibt.
Damals sorgte sie nur dafür, dass ich ständig irgendwohin gerufen wurde, weil „Ems wieder auf irgendwas geklettert ist“.
Der Altersunterschied machte aus uns keine typische Geschwisterreihe, sondern eher Verantwortlichkeiten.
Hannah war diejenige, die den Überblick behielt. Die mir später den Kopf wusch, wenn ich ihn zu hoch trug. Die sich nachts zu mir ins Bett legte, wenn ihr Herz gebrochen worden war, und erwartete, dass ich einfach da war.
George war der, der versuchte, unserem Vater zu gleichen, bis er irgendwann verstand, dass er nur sich selbst gerecht werden musste.
Und Emerson war … meine Verantwortlichkeit.
Nicht im Besitz, aber im Instinkt. Der Teil von mir, der sich bewegte, noch bevor ich darüber nachdenken konnte, wenn sie schrie. Der wusste, dass sie sich behaupten konnte – und es trotzdem nicht zulassen wollte, dass sie es musste.
Wir waren keine Familie, die Vieh züchtete.
Wir waren eine Familie, die Champions ausbildete.
Unsere Ranch beherbergte Trainingsplätze, Roundpens, Stallungen und ein Gästehaus für jene, die kamen, um zu lernen. Fünf Reiter gleichzeitig, maximal. Mehr ließ mein Vater nie zu.
Ein Pferd ist kein Sportgerät, sagte er immer. Es ist ein Partner.

Das ist meine Familie. Aber wer bin ich?
Ich bin Kilian („Lian“) Rivers.
Und bevor irgendjemand fragt, nein – ich bin nicht der Typ, der aus Las Vegas kommt und in Casinos groß geworden ist. Ich komme aus dem Süden der Stadt, dort, wo der Asphalt irgendwann aufhört, die Straßen breiter werden und die Lichter nachts nur noch wie ein fernes Flackern am Horizont liegen. Dort, wo die Rivers-Ranch steht und das schon seit Generationen.
Meine Familie war da, bevor Las Vegas lernte zu glitzern. Bevor Neon wichtiger wurde als Wasser und bevor man glaubte, dass alles käuflich ist. Wir blieben, während die Stadt lauter wurde. Wir blieben, weil man hier bleibt, wenn man weiß, wer man ist.
Die Rivers-Ranch war nie eine Viehranch.
Sie war immer etwas anderes.
Während andere Familien Rinder zählten, zählten wir Titel. Während anderswo Zäune repariert wurden, wurden bei uns Bewegungsabläufe zerlegt, analysiert und wieder zusammengesetzt, bis Pferd und Reiter wie aus einem Guss funktionierten. Mein Großvater war einer der ersten in Nevada, der sich im Westernreiten einen Namen machte. Nicht mit Glück, sondern mit harter Arbeit, mit verdammt viel Geduld und mit einem Blick für Pferde, den man nicht lernen kann.
Mein Vater Walter führte das fort. Erst im Sattel, später vom Boden aus. Er wurde Trainer und Ausbilder. Der Mann, zu dem Leute ihre Pferde brachten, wenn sie mehr wollten als ein nettes Wochenende im Sattel. Wenn sie gewinnen wollten.
Und George… mein Bruder, trat in seine Fußstapfen, bevor ich überhaupt verstand, dass man dort hineinwachsen konnte. Er reitet noch heute aktiv Turniere, bringt Siege nach Hause, während er gemeinsam mit meinem Vater den Trainingsbetrieb leitet.
Die Ranch ist kein Ort für romantisierte Sonnenuntergänge und staubige Cowboyträume.
Sie ist ein Arbeitsplatz.
Pferde werden hier ausgebildet. Reiter vorbereitet. Muskeln aufgebaut, Vertrauen gebrochen und wieder hergestellt. Kunden bringen ihre Tiere für Wochen oder Monate zu uns, wohnen währenddessen im Gästehaus auf dem Gelände – maximal fünf gleichzeitig – und trainieren unter Anleitung. Jeder Tag folgt einem Plan. Jede Einheit einem Ziel.
Disziplin ist hier kein Konzept. Sie ist eine Voraussetzung, die unter der strengen Leitung von meinem Vater und Bruder geführt wird.
Unsere Kindheit roch trotzdem nach Heu, Leder und Staub. Nach Pferdeschweiß am Morgen und nach kaltem Metall am Abend. Andere Kinder hatten Spielkonsolen. Wir hatten Trainingspläne, die eingehalten werden mussten. Pferde, die nicht warteten, bis man Zeit hatte.
Mein Vater brachte uns bei, dass ein Tier kein Werkzeug ist, aber wie eines behandelt werden kann, wenn man nicht aufpasst. Meine Mutter Dorothy brachte uns bei, dass Verantwortung nicht verhandelbar ist. Fehler waren erlaubt. Gleichgültigkeit nicht.

In der Schule fiel ich auf. Nicht, weil ich klug war, eher weil ich, wie könnte man das sagen … solide war. Und weil mein Körper anscheinend früh verstand, was meiner Umwelt gefiel. Football kam wie selbstverständlich. Und mit Football kam etwas Neues: Aufmerksamkeit.
Ich war gut. Wirklich gut. Linebacker. Stark, diszipliniert, berechenbar. Die Coaches liebten mich. Und irgendwann liebten mich auch die Mädchen.
Ich lernte schnell, wie einfach es war. Zu einfach.
Ich wurde der Typ, der nie allein auf einer Party stand. Der immer jemanden hatte. Mein Beuteschema war so klischeehaft, dass ich es selbst irgendwann durchschaute: Cheerleader, perfekt gestylt, laut, oberflächlich. Es ging nicht um Nähe. Es ging um Ablenkung. Um Bestätigung.
Und dann war da Clara.
Meine beste Freundin. Schon immer. Sie war so anders. Scharf im Kopf, unbequem im Mundwerk, ehrlich, bis es weh tat. Die Einzige, die mich nie wie den Footballhelden behandelte. Und genau deshalb mochte ich sie. Und ja, deswegen nahm ich sie mit zum Abschlussball. Gerne würde ich sagen, weil ich da so unfassbar mutig gewesen wäre, aber das Gegenteil war der Fall: es war aus Feigheit. Sie war meine Ausrede gegen all die Tussis, die plötzlich glaubten, ich schulde ihnen etwas.
Was wir nicht geplant hatten, waren die Hormone. Was schon mit 16 bei einem Glühweingelage einmal kurz aufgeflackert war und wieder verschwand hinter Freundschaft, drang sich erneut vor.
Der Abend kippte. Nicht unbedingt langsam, denn schon sie in diesem schicken Kleid zu sehen, hergerichtet wie nie zuvor, verschob etwas. Es war unaufhaltsam. Irgendwo zwischen Musik, aufgepimpten Punsch und diesem einen Blick wurde mir klar, dass ich mich zum ersten Mal nicht verstecken wollte. Nicht vor ihr.
Wir küssten uns. Und aus der besten Freundin wurde mehr. Ab diesem Abend waren Clara und ich ein Paar.

College folgte. Football-Stipendium. Große Bühne. Aber auch Druck und Erwartungen.
Und Clara blieb. Während ich spielte, trainierte, funktionierte, war sie mein Gegenpol. Mein Zuhause in einer Welt, die immer lauter wurde. Ich liebte sie, natürlich. Alle anderen hatte ich gemocht, aber sie ging tiefer. Das Problem war wohl eines: ich war ungeübt. Mit Liebe hatte ich nie was am Hut.
Für die Familie kam ich immer wieder auf die Ranch zurück. Sie waren eine Konstante, über die ich niemals verhandelte. Meine große Schwester Hannah war mir eine Stütze, wie ich es für sie gewesen war. Sie war es, die mir immerzu den Kopf wusch, wenn ich es mit Clara mal wieder verbockte.
Sonst der vernünftige Kerl, verlor ich in dieser Zeit jedoch jeglichen Boden. Alles, weil die ersten Jahre College zu gut liefen. Scouts kamen und die Sport-Zukunft fühlte sich greifbar an. Nur mit Clara lief es immer schlechter. Wir stritten uns, vor allem wegen vielen Cheerleaderinnen, mit denen ich mich ablichten ließ. Ich beschwor, es hätte nur mit dem Image zu tun. So ganz war dies wohl nicht die Wahrheit und verletzte sie stets. Wir stritten uns. Viel zu oft.
Die Vernunft, von der andere dachten, ich hätte sie mit dem Löffel gefressen, wurde erstickt von solch einem Höhenflug, dass ich das College hinwarf, um offiziell Profi zu sein. Dies riss eine noch größere Kluft zwischen Clara und mich. Sie riet mir ab, versuchte mich zu überzeugen, dass eine Ausbildung wichtiger war. Auch meine Familie tat das. Jeder begeht mal Fehler, oder? Ich hörte also nicht auf sie und setzte alles auf den Sport.

Der Moment, in dem alles zerbrach, hatte nichts mit einem Footballfeld zu tun. Es ist fast schon bitter, dass alles mit etwas so Alltäglichem begann: einem Streit.
Clara und ich hatten uns am Tag davor in die Haare bekommen. Nichts Dramatisches, nichts Weltbewegendes – zumindest redete ich mir das ein. Zu viel Stolz, zu wenig Zuhören, alte Muster. Wir konnten das gut. Streiten und so tun, als wäre es harmlos. Aber ich wusste, dass ich es verbockt hatte. Und ich wusste auch, dass sie nicht der Typ war, der einfach darüber hinweggeht. Also tat ich das, was ich immer tat, wenn Worte mir nicht mehr reichten: Ich handelte.
Ich richtete die Scheune her. Nicht groß, nicht kitschig. Aufräumen. Kehren. Lichter aufhängen. Zwei Stühle. Musik aus einem alten Radio. Ein Ort, der sagte: Ich hab mir Gedanken gemacht, ohne dass ich es aussprechen musste. Ich lud sie ein, ganz selbstverständlich, als wäre das hier kein Versöhnungsversuch, sondern etwas, das wir ständig taten.
Sie kam. Und für einen Moment fühlte sich alles wieder richtig an. Diese vertraute Spannung, dieses vorsichtige Näherkommen, das Lachen, das sich langsam zurückschob zwischen uns. Wir redeten. Nicht perfekt und sicher nicht über alles. Aber genug, um zu glauben, dass wir auf dem richtigen Weg waren.
Dann zog das Gewitter auf.
Erst fernes Grollen. Blitze am Horizont. Dieses elektrische Knistern in der Luft, das man auf dem Land sofort spürt. Ich hätte abbrechen sollen. Wir hätten reingehen sollen. Vernünftig sein. Aber ich dachte, wir hätten noch Zeit. Ich dachte, ich hätte die Situation im Griff.
Ein Blitz schlug ein. Nicht direkt in die Scheune, wie man es aus Filmen kennt. Sondern irgendwo nah genug. In alte Leitungen. In etwas, das längst hätte ersetzt werden müssen. Es ging schneller, als ich begreifen konnte. Ein Knall, dann Rauch, dann Feuer. Panik.
Dieser beißende Geruch von verbranntem Holz und alter Elektrik, der sich schneller ausbreitete, als mein Kopf reagieren konnte. Flammen leckten an einem Balken hoch, fraßen sich weiter, als hätten sie nur darauf gewartet.
Der Weg nach unten war versperrt. Zu viel Rauch. Zu viel Hitze. Die Tür unerreichbar. Also nach oben. Ich zog sie mit mir, die Treppe hoch, zwei Stufen auf einmal, mein Herz schlug mir bis in den Hals. Über uns die Dachluke – alt, schwer, seit Jahren nicht benutzt.
Ich bekam sie zum Glück auf. Frische Nachtluft und Regen der peitschte. Der Kontrast war brutal.
Ich half Clara zuerst. Keine Diskussion und sicher keine Heldennummer. Ich legte ihr das Seil um, prüfte es flüchtig – mehr Zeit hatten wir nicht – und ließ sie nach oben, damit sie sich dort abseilen konnte. Sie zögerte, wollte protestieren, aber ich sah ihr in die Augen und sagte nur ihren Namen. Das reichte.
Sie kam raus. Ich hörte ihre Stimme von oben, panisch, meinen Namen rufend, während ich mich daran machte, selbst nachzusteigen. Der Rauch brannte in meiner Lunge, meine Hände zitterten, als ich das Seil griff. Ich vertraute darauf, wie ich schon so oft auf Dinge vertraut hatte, die ich für sicher hielt.
Ich ließ mich ab.
Und dann gab das Seil nach. Kein langsames Reißen, es riss einfach. Ein trockener, hässlicher Laut und dann nichts mehr unter meinen Füßen.
Der Fall war kurz. Aber er reichte.
Ich schlug hart auf. Ein Schmerz schoss durch mein Bein, so plötzlich und intensiv, dass mir schwarz vor Augen wurde. Ich konnte nicht einmal schreien. Ich lag da, zwischen Rauch und Feuer, unfähig, mich zu bewegen, während mein Körper mir sehr deutlich sagte, dass etwas endgültig kaputt war.
Ich hörte Clara. Ihre Stimme überschlug sich. Jemand anderes war da. Dann mehrere. Wasser. Lärm. Chaos.
Aber ich wusste in diesem Moment nur eines: Sie war draußen.

Später sagten sie mir, ich hätte Glück gehabt. „Nur“ ein komplizierter Beinbruch. Keine Wirbelsäule. Kein Kopf. Kein Tod in Sicht.
Ich lag im Krankenhaus und starrte an die Decke, während mir langsam klar wurde, was dieses gebrochene Bein bedeutete. Nicht nur Schmerzen. Nicht nur Reha. Sondern das Ende von allem, was ich mir aufgebaut hatte.
Football. Karriere. Zukunftspläne.
Und irgendwo dazwischen auch etwas mit Clara, das nie wieder so unbeschwert sein würde wie davor.
Ich hatte sie gerettet, aber sie hatte Brandnarben auf dem Rücken, die mich immer wieder erinnerten, wie dumm ich gewesen war. Wessen Schuld alles war. Irgendwie war ich mit ihr zusammen gefallen – nur anders, als wir es uns je vorgestellt hatten
Ich kämpfte. Natürlich. Reha. Training. Wieder Reha. Mein Wille war stark. Mein Körper nicht mehr.
Ich verlor Football endgültig. Und langsam verlor ich mich.
Ich zog mich zurück. Wurde härter. Still. Verschlossener. Meine Familie kam kaum mehr an mich heran. Vermutlich könnte man sagen, ich trat wie ein verwundetes Pferd um mich, buckelte und biss. Ich ließ auch Clara nicht mehr an mich heran, weil ich selbst nicht wusste, wer ich ohne Football war. Und irgendwann traf ich eine Entscheidung, die ich mir bis heute nicht ganz verzeihe: Ich trennte mich von ihr. Aber nicht einfach so. Ich suchte Frauen und Dates, mit denen man mich fotografieren würde. Ja, ich verletzte sie.
Ich sagte mir, es sei besser für sie. Dass ich kaputt sei. Vielleicht war das teilweise wahr. Vielleicht war es auch Feigheit.

Danach kamen Jobs, die nichts mit Träumen zu tun hatten. Security. Personenschutz. Nächte, geprägt von Kontrolle und Abstand. Sex funktionierte. Beziehungen nicht.
Jahrelang arbeitete ich für eine Sicherheitsfirma. Ich reiste, bewachte, schützte – immer mit Distanz. Meine Regel war einfach: Nie zu nah. Nie zu persönlich. Bis ich auf eine Klientin traf, die diese Mauer durchbrach. Sie sah nicht den Leibwächter, sondern den Menschen dahinter. Zum ersten Mal seit Jahren kam mir jemand näher – und genau das machte mir Angst.
Dann kam der Anruf. Die Ranch brauchte Hilfe.
Nicht, weil wir Tiere verloren hätten oder Zäune brachen, sondern weil mein Vater nicht ewig auf jedem Pferd sitzen konnte. Weil George nicht jeden Schüler allein trainieren konnte. Weil ein Ausbildungsbetrieb nicht nur aus Talent bestand, sondern aus Organisation, Struktur, Präsenz.
Also kam ich zurück. Erst aus Pflicht. Dann aus Notwendigkeit. Und irgendwann, fast unbemerkt, aus Überzeugung.
Die Ranch brauchte mich. Und ich brauchte einen Ort, an dem ich nicht erklären musste, wer ich war. Nun war ich kein Spieler und kein Bodyguard mehr. Ich war Lian Rivers, der Mann, der endlich angekommen war, indem er zurück zu seinen Wurzeln ging.
Zurück in den Hügeln von Nevada, zwischen staubigen Wegen und alten Holzzäunen, begann ich die Ställe zu modernisieren und unterstütze George bei den Abläufen. So lange, bis alles wieder stabil war und ich eine neue Aufgabe fand.
Übernahm Problemfälle – Pferde wie Reiter.
Ich stolperte eher zufällig in diese Welt hinein. Auf einer Pferdeshow, irgendwo am Rand, wo man mehr Staub als Glanz sah. Dort stand Diesel. Ein Junghengst, viel zu jung, um eingeritten zu werden, viel zu roh für das, was man von ihm verlangte. Sie zogen an ihm, trieben ihn vor sich her, wollten Gehorsam aus einem Tier pressen, das noch nicht einmal wusste, wer es war. Ich sah die Anspannung in seinen Muskeln, dieses wilde, panische Weiß in den Augen – und erkannte etwas, das mir schmerzhaft vertraut war.
Sie forderten etwas von ihm, wofür er nicht bereit war. Genau wie man es bei mir getan hatte.
Ich kaufte ihn an diesem Tag, ohne groß zu verhandeln. Nicht aus Mitleid, sondern aus einer tiefen, stillen Überzeugung heraus. Diesel brauchte Ruhe. Zeit. Einen Ort, an dem er kein Projekt war, sondern einfach sein durfte. Ein Zuhause.
Heute arbeite ich mit ihm. Nicht gegen ihn. Wir lernen miteinander, Schritt für Schritt. Ich verlange nichts, was er nicht geben kann, und er schenkt mir im Gegenzug Vertrauen – langsam, vorsichtig, ehrlich. Vielleicht habe ich angefangen, mich um Problem-Pferde zu kümmern, weil ich in ihnen etwas von mir selbst wiedererkenne. Oder weil wir beide gelernt haben, dass Heilung nicht im Drängen liegt, sondern im Ankommen.
Während mein Vater und George weiterhin Champions ausbilden, arbeite ich mit den Pferden, die durch jedes Raster fallen. Die zu viel erlebt haben. Zu schnell gebrochen wurden. Zu wenig Vertrauen kennen.
Vielleicht, weil ich in ihnen etwas von mir selbst wiedererkenne.
Hannah hält uns juristisch den Rücken frei. Emerson sorgt dafür, dass Menschen überhaupt wissen, dass es uns gibt. Sie reitet wie George professionell und bedient nebenbei Social-Media.
Wichtige Entscheidungen versuchen wir natürlich alle zusammen zu treffen. Wir sind schließlich eine Familie und kein normales Unternehmen. Wir wollen die Ranch noch lange erhalten, unser Erbe weiterführen. Der Welt diesen Ort, der uns so viel gegeben hat, auch für die nächsten Generationen bewahren. Wir sind eine Familie. Kein Unternehmen. Und wir bilden weiterhin aus.
Diesel, meine Aufgabe, Kage, mein eigener Hengst und Sinclair, mein amerikanischer Akita Hund, sind meine tierischen Führer und gleichzeitig Schützlinge.
Was ist mit Clara oder der Klientin? Die Klientin habe ich nicht wieder gesehen. Und Clara war Jahre im Ausland, habe ich bei meiner Rückkehr erfahren. Seit unserer Trennung hatten wir uns nicht mehr gesehen. Vor einiger Zeit sind ihre Eltern verstorben und das Familiengasthaus wird von ihrem Bruder geleitet. Ich hätte also damit rechnen müssen, dass sie zurückkommt, um zu helfen. So war sie schon immer.
Also ist sie wieder da. Und irgendwie wird klar: sie war immer Teil meines Lebens, der nie ganz verschwunden war. Meine beste Freundin. Die Einzige, die all meine Versionen kannte.
Ich weiß heute, dass ich vieles falsch gemacht habe. Aber ich weiß auch, dass ich zurückgekommen bin, als es zählte. Vielleicht kann ich auch hier wieder etwas geradebiegen, was ich einst mit so viel Wut zerbrochen habe.
Ich bin Kilian Rivers. Der Fels. Und ein Mann, der gelernt hat, dass Stärke nichts mit Weglaufen zu tun hat – sondern mit Bleiben.



Nach drei Kindern hätte man meinen können, Dorothy und Walter Rivers hätten alles gesehen, doch die kleine Emerson Malou belehrte sie schnell eines Besseren.
Geboren wurde das kleine Mädchen mit dichtem, blondem Haar am Morgen des 12. September 2000. Ihre Erscheinung strahlte mit dem schönen Sonnenaufgang in Las Vegas um die Wette. Schon bevor sie richtig laufen konnte, war Emerson eher fliegend unterwegs. Auf der Ranch gab es keinen Zaun, der hoch genug, und kein Pferd, das zu groß für ihre Neugier war. Wo andere Kinder vorsichtig waren, sprang Emerson mit einem Lachen voran. Ihre Kindheit war geprägt von Mut, ansteckender guten Laune und behüteter Freiheit. Dank ihrer großen Geschwister wuchs sie mit Sicherheit und Liebe auf. Die Großen passten auf sie auf, während sie ihr die Welt erklärten – oft genug musste einer von ihnen sie aus einer brenzligen Situation befreien, während sie voller Bewunderung zu ihrer großen Schwester aufblickte.

Die kleine Emerson liebte jeden Zentimeter an diesem Ort, der sich ihr Zuhause nannte. Umgeben von Natur und Tieren war es sicher wenig verwunderlich, dass sie sich schnell in die schönen, eleganten Pferde verliebte, die sie morgens mit einem Wiehern begrüßten, wenn sie den Stall betrat. So wie es in ihrer Familie üblich war, lernte jedes der Kinder reiten – vor allem Western. Das kleine Mädchen fühlte sich seit Sekunde Eins wohl im Westernsattel und es zeigte sich schnell, dass sie das Talent ihres Vaters geerbt hatte. Genau wie er und George nahm sie schon früh an Wettbewerben teil.
Als sie schließlich zur Schule ging, eilte ihr der Ruf ihrer Familie voraus. Da die Ranch seit Generationen in Familienbesitz war, kannte jeder den Namen. Aber nicht nur deswegen war sie schnell beliebt bei ihren Mitschülern, sondern auch wegen ihrer fröhlichen, quirligen, offenen Art. In den Kunst- und Theaterräumen blühte sie förmlich auf. Wenn es darum ging, Bühnenbilder zu entwerfen oder sich in Farben zu verlieren, war Emerson in ihrem Element. Durch ihre kreative Art fiel sie positiv auf. Nur mit Mathematik und Sprache konnte sie nicht viel anfangen, weswegen sie sich oft zwingen musste, zu lernen. Glücklicherweise war Emerson nie allein und einer von ihren großen Geschwistern war stets für sie da, um sie zu unterstützen.

In der High School erlebte Emerson den ersten Riss in ihrer heilen Welt. Bis dahin war ihr Leben ein Abenteuer gewesen, doch Elliot Cooper lehrte sie eine Lektion, auf die kein älterer Bruder sie hätte vorbereiten können. Elliot war der Star des Football-Teams. Als er ausgerechnet Emerson ansprach und sie nach einem Date fragte, fühlte sich das für die sonst so bodenständige Rancher-Tochter wie ein kleiner Triumph an. Zum ersten Mal tauschte sie die Reitstiefel gegen schicke Schuhe und die Jeans gegen ein Kleid. Sie fühlte sich geehrt, vielleicht sogar ein bisschen geschmeichelt, dass der begehrteste Junge der Stufe sie gewählt hatte. Doch der Abend verlief nicht wie im Film. Elliot tauchte nicht allein auf. Er ließ sie spüren, dass die Einladung nur Teil einer Wette mit seinen Teamkollegen gewesen war. Es ging ihm nie um Emerson, das Mädchen mit dem ansteckenden Lachen; es ging ihm nur darum, sie vorzuführen. Der Schmerz war neu. Er raubte ihr zum ersten Mal in ihrem Leben das strahlende Lächeln. Im Stall bei ihren Pferden – ihr sicherer Hafen – fand sie den nötigen Halt, um darüber hinwegzukommen. Dort sammelte sie neuen Mut und kam stärker zurück als zuvor.

Doch kurz darauf sollte ihre Welt erneut ins Wanken geraten. „Die Rivers-Ranch ist ein Relikt“, hieß es in den Fluren ihrer Schule. „In zwei Jahren steht dort wahrscheinlich ein neues Casino, wenn sie nichts unternehmen.“ Diese Worte trafen Emerson härter als jede persönliche Beleidigung. Die Vorstellung, dass der Ort, an dem sie reiten gelernt hatte und der mehr als nur ihr Zuhause war, einfach verschwinden könnte, war für sie ein Weltuntergang. Am selben Abend platzte Emerson in die Küche, wo die Familie beim Abendessen saß. Mit der für sie typischen Leidenschaft sprudelte es aus ihr heraus. Sie sprach von Brand Identity, Instagram-Reels und einer interaktiven Website. Für Walter und Dorothy, die ihr Geschäft noch immer mit Handschlag und einem alten Notizbuch führten, klang das wie eine Fremdsprache. Ihr ältester Bruder Kilian lachte erst, doch Emerson ließ nicht locker. Ihre unbändige Kreativität war plötzlich nicht mehr nur ein Hobby, sondern ein Traum. Sie sah vor ihrem inneren Auge bereits das Logo, die Farben und die Art, wie sie die Geschichte der Rivers-Ranch erzählen wollte. Ihre Augen glänzten und sie wusste, dass sie dieses Ziel unbedingt erreichen wollte.
Nach ihrem erfolgreichen, guten High School Abschluss, ging sie auf die Uni, um Mediendesign zu studieren. Die Welt war stetig im Wandel und sie fühlte sich berufen die Ranch – ihr Zuhause – auf den neusten Stand zu bringen. Alles, was sie dort in der Theorie lernte, wollte sie sofort in die Praxis umsetzen. Um sich selbst etwas Geld zu verdienen, begann sie neben dem Studium etwas zu jobben. Am liebsten ging sie babysitten, weil sie dort ihren kreativen Kopf vollständig entfalten konnte. Mit dem angesparten Geld kaufte sie sich ausschließlich Equipment, das sie für ihr Studium und für die Umsetzung Zuhause brauchen konnte. Laptop, Tablet, Geschäftshandy…
Mit 22 Jahren machte sie ihren Bachelor und begann direkt im Anschluss mit dem Master-Studium, das Ziel immer im Blick. Während dem Studium lief ihr Elliot wieder über den Weg. Der Idiot, der ihr vor einigen Jahren den ersten Liebeskummer beschert hatte. Er Studierte Jura und war wohl nicht mehr der arrogante, kleine, Football-Junge, der er mal gewesen ist. Emerson gab ihm eine Chance und sie verabredeten sich und so kamen sie nach einigen Dates fest zusammen. Sie unterstützten sich gegenseitig, so gut es ging und wurden mit den nächsten Wochen ein richtiges Powerpärchen. Ihr Einjähriges feierten sie mit Emersons Master, den sie mit Bravour bestand. Auf der Ranch konnte sie visuell schon einiges erreichen. Hatte eine interaktive Website eingerichtet, die alle Zielgruppen anspricht und hatte einen extra Instagram-Account angelegt, den sie sorgfältig pflegte. Im Leben der jungen Blondine konnte es gerade nicht besser laufen: Sie hatte den besten Job der Welt, wohnte auf dem schönsten Fleck, den man sich vorstellen konnte und hatte nicht nur ihre Familie an der Seite, sondern auch einen Mann, der sie offenbar wirklich liebte.
Während des Studiums hatte sie ihre Karriere als erfolgreiche Westernreitern etwas auf Eis gelegt, doch es fehlte ihr unglaublich und so nahm sie das harte Training wieder auf und wollte neben ihrem Leben als Medienguru der Familie auch weiterhin an Reitwettbewerben teilnehmen.





OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [X] Beides - [X] Romanstil bevorzugt | [X] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: "George" Rivers (Platzhalter - deine Wahl)
Alter: 28-33
Berufliche Tätigkeit: Westernreiter & Trainer auf der Rivers Training Ranch
Aktiver Turnierreiter (Reining / Cutting / Working Cowhorse – frei wählbar)

Avatarvorschläge: deine Wahl - (bitte vollen Namen ausschreiben)
FACE





STORY TOGETHER
Du bist auf einem Pferd groß geworden. Nicht metaphorisch, buchstäblich. Du hattest von Natur aus schon eine Verbindung zu Pferden. Doch das allein war nicht der Grund.
Während andere Kinder laufen lernten, hielten sich deine kleinen Hände am Sattelknauf fest, während dein Vater das Pferd am Strick führte. Du bist der Sohn von Walter Rivers, einem Namen, der in der Westernreit-Szene Gewicht hat. Dein Großvater war es vor ihm. Und irgendwann war klar: Du würdest der nächste sein.
Während Hannah Paragraphen lernte, um die Ranch zu schützen, während Kilian Football spielte und später ganz andere Wege ging, während Emerson erst mit gebrochenen Knien und dann mit Kamera durch die Stallgassen lief – standest du im Roundpen.
Du wolltest nie weg und nie etwas anderes. (Wenn es so gewesen sein sollte, hast du dies niemals nach außen gezeigt.)
Du wolltest reiten. Gewinnen. Beweisen, dass du nicht nur der Sohn eines Champions bist – sondern selbst einer.
Und du hast geliefert, oh ja. Frühe Siege ließen dich jubeln, Platzierungen strahlen und Titel grinsen.
Heute wie damals bringst du welche mit nach Hause.
Neben deinem Vater trainierst du Nachwuchsreiter auf der Ranch, bereitest Pferde auf Wettbewerbe vor und arbeitest mit Kunden, die oft mehr Geld als Gefühl für ein Tier mitbringen.
Du bist Trainer, Reiter und Aushängeschild. Und der Sohn, der geblieben immer geblieben ist, während Kilian gegangen ist. Emerson lebt mit dir und den Eltern auf der Ranch. Kilian hat auf dem weitläufigen Land mittlerweile sein eigenes Haus, Hannah lebt in der Stadt.
Auch wenn nicht alle direkt im Haupthaus oder auf der Ranch leben, so sind wir eine Familie.

Dein Verhältnis zur Familie:
Walter Rivers - Vater (NPCs):
Dein Trainer. Dein Vorbild. Dein größter Kritiker.
Zwischen euch liegt Respekt – aber auch Erwartungen, die schwerer wiegen als jeder Sattel.

Hannah Rivers (ältere Schwester):
Sie sitzt nicht im Sattel – aber sie sorgt dafür, dass die Ranch überhaupt existieren darf. Verträge, Turnierzulassungen, rechtliche Sicherheit.
Ohne sie gäbe es keine Bühne, auf der du gewinnen könntest.
Sie ist die, die uns alle am Boden hält.

Kilian Rivers (älterer Bruder):
Der, der nie der Reiter war. Der gegangen ist und jetzt zurück ist – mit einem Blick auf Pferde, der nichts mit Wettkampf zu tun hat.
Er arbeitet mit den schwierigen Fällen. Mit denen, die keiner will. Und bekommt dafür Aufmerksamkeit, die du dir im Turnier verdient hast.

Emerson Rivers (jüngere Schwester):
Die inzwischen selbst reitet.
Und gleichzeitig dafür sorgt, dass eure Siege gesehen werden.
Sie bringt Reichweite. Du bringst Pokale.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [X] Beides - [X] Romanstil bevorzugt | [X] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[X] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [] Sonstiges: xxx

Sonstiges:
Hey, wir freuen uns, dass du bis hierher gelesen hast. Die berühmten letzten Worte wollen wir hier doch nicht oder? Eher die ersten Worte einer wunderbaren Playzeit!
Wir sind drei entspannte und liebe PBs, denen Qualität wichtig ist. Wir machen keinen Druck, aber Regelmäßigkeit ist uns schon wichtig. Einen Post alle 3 Monate wäre nichts für uns.
Was du bei uns findest, sind logische, tiefgründige Plays und Familienzusammenhalt. Drama sehr gerne im Play, aber außerhalb Frieden. Ehrliche und offene Kommunikation fordern wie genauso wie wir sie geben.
Wir haben Lust auf ganz viel Western, Dreck und Staub und Schweiß. Du auch? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung.



Hannah Rivers und Emerson Rivers lieben es
Emerson Rivers schnappt sich Popcorn!
Hannah Rivers und Emerson Rivers bestäuben es mit Glitzer!
Robyn Grey wünscht dir viel Glück
Hannah Rivers und Emerson Rivers trinken darauf!
Hannah Rivers will Du und Ich für immer!
Emerson Rivers umarmt dich
zuletzt bearbeitet 23.02.2026 16:57 | nach oben springen

#9

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in MALE 23.02.2026 11:07
von Clara Forsythe | 185 Beiträge
avatar
Alter 36
Beziehungsstatus Vergeben
Beziehungsstatus an NPC
Sexualität hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Clara Forsythe
Alter: 35
Berufliche Tätigkeit: Hotelmanagerin / Besitzerin des Forsythe Manor

Avatar: Natalie Viscuso (bitte vollen Namen ausschreiben)
FACE





STORYLINE Clara Forsythe wurde am…..STOP! Nein, um Euch Clara richtig vorstellen zu können, müssen wir etwas weiter zurück gehen. Ein ganzes Stück sogar. Wir schreiben das Jahr 1867. Desmond Forsythe, ein junger, dynamischer Ire, der durch ein verdammt glückliches Händchen beim Poker zu unverschämt viel Geld kam, packte die Gelegenheit beim Schopf und bestieg das nächste Schiff, was nach Amerika fuhr. Auf dem Schiff lernte er seine zukünftige Frau – ebenfalls Irin mit rotblonden Haaren und rehbraunen Augen – kennen. Sie fragte ihn, was ihn in die neue Welt trieb und Desmond wusste keine Antwort. Abenteuerlust war alles, was er ihr antworten konnte. Die Zwei verliebten sich während der mehrwöchigen Überfahrt und da Kate, seine Zukünftige, weder verlobt, noch verheiratet war, stand den beiden im Prinzip nichts im Weg. In Amerika angekommen, durchquerten sie gemeinsam das Land. Sie wussten nicht wonach sie suchten, doch jeder Ort, den sie sahen, war ihnen nicht genug. Schließlich landeten sie vor den Toren eines Ortes mitten in der Wüste Nevadas, der 1905 offiziell als Las Vegas bekannt wurde. Die malerische Weite des Landes und die Ruhe begeisterten beide sofort. Desmond hatte während ihrer ganzen Reise eine Idee entwickelt, die von Tag zu Tag mehr Farbe, mehr Leben bekam. Kate war hellauf begeistert und so suchte sich Desmond die notwendigen Handwerker. Eine Grundsteinlegung wie wir sie heute kennen gab es so nicht, dennoch bestückte Desmond eine kleine Kiste mit einer Tageszeitung, seiner alten goldenen Taschenuhr, die er von seinem Vater erbte und einer Photographie von sich und Kate und vergrub diese Kiste unter dem Fundament seines Traumes. Brett für Brett wurde verschraubt, vernagelt, verklebt. Forsythe Manor entstand.

25. Februar 1990. Im Summerlin Hospital Las Vegas erblickte Clara Forsythe das Licht der Welt. Ihre Eltern, Cora und Axl Forsythe waren überglücklich ihr zweites Kind gesund in den Armen zu halten. Claras älterer Bruder war gar nicht so begeistert von dem Geschwisterchen. Er brauchte keins, wie er immer sagte und dann war das ja auch noch ein Mädchen. Was sollte man mit denen anfangen? Doch so oft sich die Geschwister später auch stritten, wenn es hart auf hart kam, waren sie füreinander da und tief in ihrem Herzen liebten sie sich. Die Geschwister wuchsen in Forsythe Manor auf. Ihre Eltern betrieben das Gasthaus in der 5. Generation. Es war ein kleines Hotel, welches in Las Vegas ziemlich bekannt war, zumindest unter den Einheimischen. Clara atmete die Gastroluft förmlich ein. Sie verstand, welche Bedeutung dieses Haus trug und eines Tages würde sie es mit ihrem Bruder leiten. Denn dass ihr Bruder das Familienerbe antreten würde, stand bereits fest. Clara war ein fröhliches Mädchen, offen, freundlich und sehr hilfsbereit. Sie hatte ein sanftes Wesen, doch wenn man unfair wurde, dann konnte sie auch anders. Allerdings war sie nie laut, was viele wunderte. Sie blieb stets gefasst und überlegte genau, wem sie was sagte. Doch sie vergaß nie. Das Gasthaus stand in direkter Nachbarschaft zur Rivers Ranch. Die Rivers waren eine große Familie, doch das Augenmerk der Nachbarschaft lag stets auf den Drillingen. Das war eine absolute Besonderheit. Es war schwer, die drei Jungs äußerlich zu unterscheiden. Clara freundete sich mit dem Ältesten, Kilian, an. Natürlich kannte sie auch die anderen Geschwister, aber bei Lian und ihr stimmte einfach die Chemie. Vom Tag eins an, verbrachten sie ihre Freizeit zusammen. Sie waren in den Bergen unterwegs und bauten Hütten und Verstecke. Manchmal blieben sie auch einfach auf der Ranch, denn die Rivers hatten eine Rinderzucht und oft kleine Kälbchen, die Clara immer wieder sehen wollte. Außer den Rindern lebten dort auch Pferde, natürlich um die Herden von A nach B zu treiben. Und Pferde hatten eine magische Anziehung auf Clara. Lian und sie versteckten sich auf dem alten Heuboden und gaben sich lautlos Handzeichen, wenn sie mal gerufen wurden. Sie kletterten über Heuballen und erforschten die weitläufigen Koppeln. Auf der Ranch lernte sie auch reiten und stellte sich ziemlich gut an. Doch sie waren nicht nur draußen unterwegs, wenn das Wetter nicht so gut war, dann wurde Forsythe Manor erforscht. Das alte Haus verbarg so manche Geheimnisse und am spannendsten war es auf dem alten Dachboden. Allerdings verbrachten sie nicht nur die Freizeit miteinander. Da sie im selben Alter waren, besuchten sie auch die selbe Klasse. Sie wurden unzertrennlich. So einen guten Freund hatte das Mädchen mit den großen blauen Augen noch nie. Später, als sie auf die Middle School wechselten, gab es keinen typischen Klassenverband mehr, sondern Kurse. Somit hatten die Beiden nicht mehr ganztägig gemeinsam Unterricht, das war aber nicht schlimm, da sie noch immer die Freizeit miteinander verbrachten. Sie halfen sich gegenseitig beim Lernen und nahmen so doch indirekt am Unterricht des Anderen teil. Wenn Clara mal nicht mit Lian unterwegs war, dann half sie natürlich im elterlichen Gasthaus mit. Sie mochte es, die Gäste kennenzulernen, einige von ihnen hatten wirklich spannende Geschichten zu erzählen. Ihr Bruder und sie halfen oft, den Garten auf Vordermann zu bringen, der glich fast schon einem kleinen Park und war neben dem Gasthaus der Stolz der Familie Forsythe. In der Middle School hatte sie dann eine beste Freundin, Anna. Die Mädchen saßen oft stundenlang in Claras Zimmer und hörten Musik oder sahen Filme. Anna war eine der wenigen, die den Menschen und nicht den Status sahen. Die Schulzeit war schon grausam, was das anging. Auf der Senior High, veränderte sich jedoch etwas in Clara. Sie konnte es nicht umschreiben oder fassen. Es war einfach ein Gefühl in ihrer Brust, was vorher noch nie da war. Und dieses Gefühl verstärkte sich immer, wenn sie Lian sah. Clara sah ihn auf einmal mit anderen Augen. Nicht mit den Augen der besten Freundin, sondern mit den Augen einer jungen Frau. Doch sie blieben Freunde und Clara konzentrierte sich auf die Schule, denn sie hatte ein Ziel, was sie unbedingt erreichen wollte. Auf dem Abschlussball funkte es jedoch zwischen Lian und ihr und sie wurden ein Paar. Beide gingen anschließend auf ein College und Clara begann ihr Studium im Hotelmanagement. Lange blieb ihre Beziehung nicht unbeschwert, nach knapp zwei Jahren brach Lian das College ab, um sich dem Profifootball zu widmen. Clara hatte Bedenken, er sollte zumindest eine Ausbildung in der Tasche haben. Wie schnell konnte so eine Sportkarriere wieder beendet sein? Zuerst sprachen sie nur darüber, dann diskutierten sie, anschliessend stritten sie nur noch. Lian war stur und setzte sich durch. Clara studierte weiter. Je länger er weg war, desto mehr entzweiten sie sich. Dieses Gefühl lastete schwer auf Clara. Und sie wollte das klären, da sie ihren Freund nicht verlieren wollte. Er war doch ihre große Liebe. Eine Aussprache musste her und als Lian mal wieder zu Hause war, sollte es soweit sein. Doch ein Gewitter zog auf und so verschanzten sich die beiden in einer Scheune. Danach ging alles ganz schnell. Ein Blitz, der in eine der alten Leitungen einschlug und alles in Brand setzte, Lian, der sie irgendwie aus der Scheune schaffte. Viel mehr wusste sie nicht. Später erwachte sie im Krankenhaus, sie hatte eine große Brandwunde am Rücken. Nach 1 Monat Krankenhausaufenthalt wurde sie entlassen. Sie versuchte mit Lian Kontakt aufzunehmen, doch er reagierte nicht. Funkstille. Sie musste es so hinnehmen und versuchte, nach vorn zu blicken. Zum Glück konnte sie ihr Studium fortsetzen und beendete es erfolgreich. Ihr älterer Bruder hatte bereits dasselbe Studium hinter sich gebracht. Doch nach der Ausbildung brauchte Clara einen Tapetenwechsel. Hier wurde ihr alles zu eng, gerade auch mit der Ranch nebenan. Sie wollte reisen. Neue Länder entdecken, alles das, was ihre Eltern den Kindern nicht geben konnten, da sie sich ständig um das Gasthaus kümmern mussten. So reiste sie nach England und arbeitete dort im Work & Travel Programm in verschiedenen Hotels. Sie sammelte wertvolle Erfahrungen. Über Schottland ging es weiter nach Norwegen und Frankreich. Italien, die Schweiz und Spanien standen ebenfalls auf dem Programm. Überall sammelte sie neue Eindrücke und lernte viel über die jeweiligen Länder und ihre Menschen. Mit ihrem Bruder und den Eltern hielt sie regelmäßig Kontakt. Bis sich ihre Eltern nicht mehr meldeten. Sie wollte von ihrem Bruder wissen, ob alles in Ordnung war. Der rückte dann mit der Sprache raus. Er wollte ihr schonend beibringen, dass ihre Eltern bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben kamen. Die Untersuchungen hielten an, Fremdverschulden konnte nicht ausgeschlossen werden. Das änderte alles. Clara brach ihre Reise ab, kehrte nach Las Vegas zurück. Sie konnte ihren Bruder nicht allein lassen. Und der Verlust musste auch noch verarbeitet werden.




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[X] Erste Person | [] Dritte Person | [] Beides - [X] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Die letzte Nachricht an Hannah abgeschickt, lege ich mein Smartphone zur Seite und widme mich wieder dem Ballsaal. Schön sieht der Baum aus. Genauso wie früher. Der Schmuck funkelt und glitzert, das Lametta tanzt ganz leicht. Ein Lächeln liegt auf meinen Lippen, es fühlt sich wie früher an. Als wäre nie etwas passiert. Als würden meine Eltern noch leben, als hätte es den Brand nie gegeben, als mein Leben leicht und unbeschwert. Aber so ist es nicht. Seit gut sechs Monaten bin ich nun wieder in Las Vegas und konnte es sehr erfolgreich vermeiden Kilian über den Weg zu laufen. Aber das war nur eine Frage der Zeit und schließlich sahen wir uns bei Mrs. Callahan. Sie war echt die einzige, die sich darüber freute. Kilian weiß nun also, dass ich wieder da bin und so kann ich auch endlich wieder mit Hannah Kontakt aufnehmen. Denn wir haben uns immer gut verstanden, ich konnte mich sogar bei ihr ausheulen, als alles in die Brüche ging. Hannah lästerte mit mir über die Cheerleader, die Kilian reihenweise abschleppte. Sie ist wie die Schwester die ich nie hatte. Nein.
Meine Eltern sorgten dafür, dass ich mit einem älteren Bruder bestraft wurde. Wenn du den Baum noch länger so penetrant anschaust, zeigt er dich wegen Belästigung an. Da ist er. Mein glorreicher Bruder. "Der lässt sich lieber von mir als von dir anstarren, jeder weiß, dass du nur auf dürre Hühner stehst." Chris lässt es sich natürlich nicht nehmen, mich zu ärgern.
Aber das kann ich auch ganz gut und so vergeht eigentlich kein Tag, an dem wir uns nicht aufziehen. Ich liebe meinen Bruder natürlich, er ist alles an Familie was ich noch habe. Aber er kann auch echt nerven. Dennoch bin ich ihm dankbar, dass er das Manor allein gemanagt hat und ich meine Erfahrungen im Ausland sammeln durfte.

Chris kommt in den Ballsaal geschlendert, Hände in den Hosentaschen und sah mich neugierig an. Erwartest du jemanden? Ich drehe mich zu ihm um. "Warum?" Weil du so aussiehst. "Wie kann man denn danach aussehen?" Na so wie du. Ich verdrehe die Augen. Das sind die qualifizierten Aussagen, die mich manchmal an seiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln lassen. Aber ich grinse, denn ich weiß, dass er Hannah ziemlich gut findet. "Ja, ich erwarte wirklich jemanden. Hannah will gleich vorbei kommen. Wir haben uns Jahre nicht gesehen und ich denke, es ist langsam mal Zeit dafür." Chris Augen werden größer. Hannah? Rivers? Ich nicke knapp. "Ja, genau die. Und nein, du darfst nicht bleiben, das ist ein Mädelstreffen. Hau ab." Sein Gesicht verzieht sich von freudig überrascht zu genervt. Schon gut, ich muss eh weg. Ich finde Euch aber nicht betrunken in einem der Gästezimmer oder? Schnell greife ich nach einer Deko-Kugel und werfe sie nach ihm. Er ist der einzige, der bis heute von Kilians und meinem kleinen Glühweinexperiment in der Highschool weiss. Meine Eltern hatten sich zwar gewundert wohin der Glühwein verschwand, aber Chris hielt wirklich dicht.
Das rechne ich ihm hoch an. Und nur deshalb wurde es die Deko-Kugel, die er abbekam und nicht der gusseiserne Kerzenhalter. Ich lasse meinen Bruder stehen und verschwinde in die Küche. Hannah würde bald hier sein und ich will noch den guten Wein und ein paar Knabbersachen heraus suchen.






Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: ....Forsythe / bisher nannte ich dich Chris
Alter: so um die 40
Berufliche Tätigkeit: Hotelmanager / Besitzer des Forsythe Manor

Avatarvorschläge:Rurik Gislason – nur ein Vorschlag, ich bin da offen, es sollte optisch aber schon passen (bitte vollen Namen ausschreiben)
FACE





STORY TOGETHERDu bist mein großer Bruder - Bisher habe ich Chris als Witzbold und typischen großen Bruder beschrieben. Die Geschwister haben ein sehr enges und gutes Verhältnis zueinander, immerhin haben sie nur noch sich. Auch wenn sie sich gegenseitig sehr gern aufziehen und ärgern, so halten sie doch immer zusammen. Das Wichtigste kannst du meiner Story entnehmen, beim Rest hast du freie Hand, da möchte ich nicht zu viel vorgeben.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [] Beides - [] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt // Das ist dir überlassen, ich komme mit allem klar.

Wird ein Probepost verlangt?
[X] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [] Sonstiges:

Sonstiges:
Ich würde mich sehr freuen, wenn der Chara wirklich zum Leben erweckt wird. Er hat hier viel Anschlussmöglichkeiten z.B. Hannah Rivers (für die er früher mal geschwärmt hat) und Kilian dessen Ranch in direkter Nachbarschaft liegt. Das Forum bietet viele Kontaktmöglichkeiten und es wäre schön, wenn du dir außer Clara auch Anschluss suchst. Kommunikation ist mir sehr wichtig, mit mir kann man über alles reden. Ich freue mich auf den großen Bruder


Kilian Rivers stalkt nicht, ermittelt!
Hannah Rivers bestäubt es mit Glitzer!
Kilian Rivers, Jax Grey, Robyn Grey und Hannah Rivers wünschen dir viel Glück
Hannah Rivers trinkt darauf!
Hannah Rivers gibt dir Sideeye
zuletzt bearbeitet 29.03.2026 16:48 | nach oben springen

#10

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in MALE 15.03.2026 19:19
von Sophia Carter | 407 Beiträge
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Alter 51
Beziehungsstatus auf der Suche
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Sophia Carter
Alter: 51
Berufliche Tätigkeit: Anwältin und Mitinhaberin einer Kanzlei

Avatar: Jennifer Lopez
FACE





STORYLINE Kurzfassung: Sophia Carter ist eine erfolgreiche Anwältin mit eigener Kanzlei in Las Vegas. Mit ihrem scharfen Verstand, eiserner Disziplin und jahrelanger Erfahrung hat sie sich einen Namen gemacht – besonders wenn es um Fälle geht, in denen Frauen und Kinder Schutz und eine Stimme brauchen. Neben ihrer Arbeit engagiert sie sich leidenschaftlich für soziale Projekte. Vor 15 Jahren gründete sie unter anderem ein Frauenhaus, dass Frauen und Kindern in Not vorübergehend Zuflucht bietet. Um die Finanzierung dieses Herzensprojekts langfristig zu sichern, eröffnete sie im Hintergrund einen Stripclub – ein kleines Geheimnis, von dem ihre Kinder bislang nichts wissen. Sollte ihr jedoch etwas zustoßen, plant sie, ihren ältesten Sohn einzuweihen, damit er entscheidet, ob er das Geschäft weiterführt, verkauft oder die Einnahmen weiterhin dem Frauenhaus zugutekommen lässt. Sophia gilt als warmherziger Mensch mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Viele würden sagen, sie habe beinahe ein Helfersyndrom, so sehr setzt sie sich für andere ein. Gleichzeitig ist sie humorvoll, charmant und ihren Liebsten gegenüber absolut loyal. Doch hinter dieser Wärme steckt auch eine andere Seite: Sie kann streng, kompromisslos und hartnäckig sein – besonders wenn es darum geht, für das einzustehen, woran sie glaubt.



OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [x] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [x] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: Jimmy (Platzhalter)
Alter: 50-55
Berufliche Tätigkeit: Anwalt und Mitinhaber einer Kanzlei

Avatarvorschläge: Jimmy Fallon oder jm. anderer (deine Entscheidung)
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STORY TOGETHER
bester Freund # Kanzleipartner # Patenonkel meiner Kinder gesucht
Jimmy lernte Sophia während ihres Studiums an der Law School kennen. Schon bald war klar, dass aus der Bekanntschaft mehr werden würde als nur eine typische Uni-Freundschaft. Jimmy war charismatisch, humorvoll und herrlich unkompliziert – einer von diesen Menschen, mit denen man sofort gerne Zeit verbringt. Als offen schwuler Mann ging er mit einer Selbstverständlichkeit durchs Leben, die ansteckend wirkte und Sophia oft daran erinnerte, Dinge nicht zu ernst zu nehmen.

Zwischen Vorlesungen, Lerngruppen und langen Stunden in der Bibliothek wurden die beiden schnell ein eingespieltes Team. Wenn der Prüfungsstress zu groß wurde, klappten sie auch mal die Bücher zu und verschwanden vom Campus. Manchmal teilten sie sich dabei einen Joint, saßen lachend nebeneinander auf dem Boden und schmiedeten halb ernst, halb im Spaß ihre Zukunftspläne. Aus diesen Gesprächen entstand schließlich eine Idee, die sie tatsächlich umsetzten.

Mit Anfang dreißig eröffneten sie gemeinsam ihre eigene Kanzlei in Downtown Las Vegas. Die ersten Jahre bedeuteten lange Tage und viel Kaffee – doch wie schon im Studium funktionierten sie auch im Berufsleben hervorragend als Team. Sophia brachte Fokus und Durchsetzungsvermögen mit, Jimmy Charme, Menschenkenntnis und die Fähigkeit, selbst angespannte Situationen aufzulockern.

Mit der Zeit wurde die Kanzlei erfolgreich – und Jimmy längst mehr als nur Sophias Geschäftspartner. Als Patenonkel ihrer Kinder ist er ein fester Teil ihrer Familie und bei wichtigen Momenten genauso selbstverständlich dabei wie bei Familienfeiern.

Auch an der High School der Kinder engagieren sich Sophia und Jimmy regelmäßig. Bei Schulveranstaltungen oder Theaterabenden stehen sie hin und wieder gemeinsam auf der Bühne und machen sich ungeniert zum Clown.


dance competition an der high school ihrer kinder

Eine Tradition aus Studientagen haben sie sich bis heute bewahrt: Einmal im Jahr nehmen sie sich einen Abend nur für sich. Ohne Arbeit oder Termine erinnern sie sich an alte Geschichten und gönnen sich – ganz wie früher – einen gemeinsamen Joint.

Heute, mit Anfang fünfzig, ist Jimmy immer noch ein unverzichtbarer Partner an Sophias Seite – in der Kanzlei genauso wie im Leben. Für die Menschen, die ihm nahestehen, bleibt er jemand, auf den man sich verlassen kann und der selbst an stressigen Tagen etwas Leichtigkeit mitbringt.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [x] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [x] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[x] Sonstiges: mache ich von der Bewerbung abhängig

Sonstiges:
Hallo du,
ich freue mich sehr, dass du hierher gefunden hast!
Wie du sicher schon gesehen hast, suche ich meinen ältesten und besten Freund, der auch der Patenonkel meiner Kinder ist.
Hier hast du also schon mal eine gute Verbindung — du gehörst praktisch zur Familie.

Zu mir: Ich bin nicht täglich online und poste auch nicht jeden Tag.
Meist bin ich aber an den Wochenenden aktiv.
Mein Posting-Rhythmus hängt ganz von der Muse ab und die Wortanzahl schwankt meist zwischen 200 und 350 Wörtern — mal mehr, mal weniger.
Aber keine Sorge, dass sollte dich nicht stören, hier wirst du definitiv Anschluss finden und mit anderen, die genauso gerne schreiben, auch mal ganze Bücher verfassen können.

Ich freue mich schon darauf, mit dir ein paar nette Plays zu verfassen!


TWINS SOHN BESTER FREUND BESTE FREUNDIN KANZLEI-MITARBEITER STRIP CLUB MITARBEITER FRAUENHAUS MITARBEITER

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#11

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in MALE 29.03.2026 14:57
von Sophia Carter | 407 Beiträge
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Alter 51
Beziehungsstatus auf der Suche
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Sophia Carter
Alter: 51
Berufliche Tätigkeit: u. A. Anwältin

Avatar: Jennifer Lopez
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STORYLINEKurzfassung: Sophia Carter ist eine erfolgreiche Anwältin mit eigener Kanzlei in Las Vegas. Mit ihrem scharfen Verstand, eiserner Disziplin und jahrelanger Erfahrung hat sie sich einen Namen gemacht – besonders wenn es um Fälle geht, in denen Frauen und Kinder Schutz und eine Stimme brauchen. Neben ihrer Arbeit engagiert sie sich leidenschaftlich für soziale Projekte. Vor 15 Jahren gründete sie unter anderem ein Frauenhaus, das Frauen und Kindern in Not vorübergehend Zuflucht bietet. Um die Finanzierung dieses Herzensprojekts langfristig zu sichern, eröffnete sie im Hintergrund einen Stripclub – ein kleines Geheimnis, von dem ihre Kinder bislang nichts wissen. Sollte ihr jedoch etwas zustoßen, plant sie, ihren ältesten Sohn einzuweihen, damit er entscheidet, ob er das Geschäft weiterführt, verkauft oder die Einnahmen weiterhin dem Frauenhaus zugutekommen lässt. Sophia gilt als warmherziger Mensch mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Viele würden sagen, sie habe beinahe ein Helfersyndrom, so sehr setzt sie sich für andere ein. Gleichzeitig ist sie humorvoll, charmant und ihren Liebsten gegenüber absolut loyal. Doch hinter dieser Wärme steckt auch eine andere Seite: Sie kann streng, kompromisslos und hartnäckig sein – besonders wenn es darum geht, für das einzustehen, woran sie glaubt.




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [x] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [x] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: xxx Carter
Alter: 21-25 Jahre
Berufliche Tätigkeit: nichts kriminelles

Avatarvorschläge: Vorschlag: Tyler Posey (veto-recht)
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STORYLINE
Sophia hat dich als erstes adoptiert, als du noch ein kleines Kind (3-5 Jahre) warst. Jahre später folgten die Zwillinge. Du, der anfangs mit deinen eigenen Herausforderungen zu kämpfen hattest, lebst heute ein ausgeglichenes und glückliches Leben. Deine Vergangenheit hat dich nicht belastet und du hast dich zu einem starken, positiven Menschen entwickelt, der im Hier und Jetzt lebt.

Ein Vorschlag, wie ich mir das Gesuche charakterlich vorstelle:

Du bist ein wahrer Familienmensch und immer für deine jüngeren Geschwister da. Sophia ist eine wichtige Bezugsperson für dich und du vertraust dich ihr gerne an. Seit einiger Zeit führst du eine feste Beziehung zu einem Mann und es scheint, als wärst du insgesamt wirklich glücklich mit deinem Leben. Auf Partys bist du der Spaßvogel, der für die beste Stimmung sorgt und alle zum Lachen bringt. Das freundliches Lächeln scheint dir ins Gesicht gemeißelt zu sein. Eine Eigenschaft, die du eindeutig von Sophia hast. Ebenso ihre Gutherzigkeit ist auf dich übergegangen. Doch manchmal, da bist du auch ein kleines bisschen naiv. Streit magst du überhaupt nicht und sehnst dich nach Harmonie.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [x] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [x] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[x] Sonstiges: das mache ich von der Bewerbung abhängig

Sonstiges:
Hallo du, schön, dass du es bis hierher geschafft hast. Ich suche den ältesten Adoptivsohn meines Charakters Sophia. Die Gute ist bereits gut ins Rollenspiel eingebunden, was bedeutet, dass du direkt Anschluss bekommst und nicht wie ein unbeholfener NPC in der Ecke stehen musst, während alle anderen schon miteinander interagieren.

Die Beschreibung des Charas habe ich bewusst locker gehalten. Nichts ist fix oder in Stein gemeißelt. Das Einzige, was mir wichtig ist, ist, dass ich mir wünsche, dass die Familie ein inniges Verhältnis verbindet. Ich würde mir außerdem wünschen, dass der Charakter kein Trauma oder sonstige Diagnosen hat. Natürlich hat man es im Fall eines Adoptivkindes nicht ganz leicht, allerdings muss sich das nicht unbedingt in Form eines ausführlich ausgetragenen Traumas äußern. Mir ist außerdem wichtig, dass dein Charakter ein eigenes Leben hat. Entwickle ihn gerne weiter, knüpfe Kontakte, wirf dich in Stories und Plots. Und solltest du Hilfe bei deiner Storyline brauchen, können wir uns auch gerne einmal zusammensetzen und gemeinsam Ideen ausarbeiten oder ein bisschen brainstormen. Sag einfach Bescheid. Das war's auch schon. Melde dich sobald du bock drauf hast.

Ich freue mich auf dich. ♥


TWINS SOHN BESTER FREUND BESTE FREUNDIN KANZLEI-MITARBEITER STRIP CLUB MITARBEITER FRAUENHAUS MITARBEITER

Jax Grey wünscht dir viel Glück
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Gerade in der Stadt unterwegs, sind:
3 Bewohner und 4 Fremde :
Cassian Kingsley, Kieran Hayes, Rhett Sorensen



Wie viele Menschen haben heute vorbei geschaut?
Heute waren 116 Fremde und 32 Bewohner, gestern 161 Fremde und 43 Bewohner online.


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