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#1

OTHER • I know i can; be what I wanna be

in UNISEX 07.01.2025 23:23
von Route66 | 1.058 Beiträge
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Alter
Beziehungsstatus Nicht angegeben
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität

Other relations

I love mankind, it's people I can't stand


zuletzt bearbeitet 29.05.2025 20:45 | nach oben springen

#2

RE: OTHER • I know i can; be what I wanna be

in UNISEX 09.08.2025 11:54
von Mikhail Lev Baranov | 70 Beiträge
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Alter 42 Jahre
Beziehungsstatus Geschieden
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Mikhail Lev Baranov
Alter: 42 Jahre
Berufliche Tätigkeit: Besitzer eines Dojos/ Bodyguard für bestimmtes Klientel

Avatar: Tom Hardy - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORYLINEMikhail Lev Baranov wurde am 14. Oktober 1983 in Omsk geboren, einer kalten, unerbittlichen Stadt im Herzen Sibiriens, wo der Wind selbst im Sommer schneidend war und das Leben selten Nachsicht zeigte. Er war der Älteste von vier Geschwistern – drei kleinere Seelen, für die er früh eine Rolle übernehmen musste, die mehr mit Schutzinstinkt als mit kindlicher Freiheit zu tun hatte. Ihr Vater war ein schweigsamer, grober Mann, der seine Gefühle nie zeigte – aber sich auf seine Art gut um die Kinder kümmerte. Die Mutter war das Gegenteil von Wärme – distanziert, kontrolliert, unnahbar. Sie sprach wenig, lachte nie, und betrachtete ihre Kinder eher wie Aufgaben als wie Menschen. Irgendwann, als Lev etwa zehn war, verschwand sie einfach. Keine Notiz. Kein Wort. Sie kam nie wieder.
Als Lev neun Jahre alt war, zog der Vater mit ihm und den Geschwistern nach England – zuerst nach Hull, später nach Bradford. Warum, das wurde nie erklärt – vielleicht eine Flucht, vielleicht der Versuch eines Neuanfangs. Die Sprache, das Klima, die Menschen – alles war fremd. Doch Lev passte sich an. Musste es. Der Vater blieb hart, aber präsent. Arbeitete viel, redete wenig, aber hielt die Familie zusammen, so gut er konnte. Lev übernahm trotzdem früh Verantwortung – nicht, weil er musste, sondern weil er es immer getan hatte.
Mit sechzehn geriet Lev in Schwierigkeiten – Gewalt, Schulabbruch, keine Perspektive. Statt ganz abzurutschen, fand er über ein lokales Selbstverteidigungszentrum in Bradford Anschluss an einen ehemaligen britischen Militärtrainer, der Jugendliche auffing, bevor sie fielen. Dort entdeckte Lev seine Begabung für Nahkampf, Disziplin und absolute Kontrolle. Er trainierte obsessiv – nicht für Wettkämpfe, sondern für sich. Fürs Überleben. Für den Schutz derer, die schwächer waren.
Mit 18 trat er in die britischen Streitkräfte ein. Erst in eine reguläre Einheit, später in eine spezialisierte Task Force für Personenschutz und Kriseneinsätze. Er diente im Ausland, war Teil von humanitären Missionen, Geleitschutz, Aufklärung. Seine Akte war sauber – sein Verhalten nicht immer. Nach mehreren Jahren Dienstzeit, in der er sich als loyal, fähig und effizient erwies, erhielt er die Möglichkeit, sich in den USA weiter ausbilden zu lassen. Dort durchlief er die anspruchsvolle Ausbildung der US Army Special Forces – und wurde schließlich Teil der Green Berets. Es war nicht einfach, ein Fremder zu sein unter Amerikanern. Aber Lev war nie jemand, der sprach, um dazuzugehören. Er überzeugte durch Können, durch Kontrolle, durch das, was andere im Feld "instinktives Überleben" nannten. Er war in Osteuropa, im Nahen Osten, in Afrika. Nicht als Held – sondern als Schatten im Hintergrund. Orte ohne Namen, ohne Gnade.
In Afghanistan verlor er einen Kameraden, der ihm näher war als jeder Bruder. Caleb Moore – ein stiller, kluger Mann mit schrägem Humor, der Levs Schweigen nicht als Mauer sah, sondern als Einladung, selbst still zu werden. Sie waren wochenlang gemeinsam im Einsatz, lebten im Dreck, lachten über Nonsens, teilten Wunden und Schlafplätze. Caleb starb bei einer Nachtoperation – eine Mine, falsch markiert, ein Fehler im Timing. Lev konnte nichts tun, außer ihn festzuhalten, bis der Atem aufhörte. Seitdem trägt er dessen Dog Tag – nicht um den Hals, sondern in einer verschlossenen Innentasche seines Trainingsrucksacks. Er spricht nie über Caleb. Aber wer ihn kennt, merkt, dass da jemand fehlt. 2008 kam er zurück nach England – offiziell versetzt, inoffiziell leer. Er heiratete eine britische Frau, die seine dunklen Stellen nicht sah oder sehen wollte. Eine Tochter wurde geboren. Die Ehe hielt drei Jahre. Als sie ging, nahm sie das Kind mit. Lev blieb zurück. Schrieb Karten. Rief an. Manchmal. Einige Jahre später verliebte er sich erneut. Eine Frau, die ihn kannte, wie er war – schweigsam, zuverlässig, beschädigt. Sie bekamen zwei Kinder. Einen Sohn. Eine Tochter. Es war das ruhigste Kapitel in seinem Leben. Bis er zu trinken begann. Nicht laut. Nicht dramatisch. Sondern allein. In der Küche. In der Nacht. Gegen die Dinge, die nie verschwanden. Die Ehe hielt sieben Jahre. Dann stellte sie ihm ein Glas hin und sagte: „Du musst dich entscheiden.“ Er entschied sich. Für das Richtige. Zu spät.
Seitdem ist Lev trocken. Seit über fünf Jahren. Keine Meetings. Keine Reden. Nur ein zerbeulter Flaschendeckel in der Tasche – als Warnung. Als Schwur. Mit 37 zog er nach Las Vegas. Weil dort keiner fragte, wer du warst. Sondern nur, was du tust, wenn es brennt. Ein alter Kontakt vermittelte ihm eine Stelle. Lev arbeitet heute als Bodyguard für eine exklusive Klientel – Menschen mit Macht, Geld oder sehr guten Gründen, sich zu schützen. Keine Dauerjobs, keine Clubs. Er wird gerufen, wenn es ernst wird. Wenn andere versagt haben. Er spricht nicht viel, fragt nicht unnötig – er sorgt einfach dafür, dass nichts passiert. Und wenn doch, endet es schnell. Später eröffnete er ein Kampfsport-Dojo am Stadtrand – klein, spartanisch, ehrlich. Er unterrichtet nicht nur auf Einladung – jeder, der mit Respekt kommt und bereit ist, zu lernen, bekommt eine Chance. Vor allem Kinder. Besonders die, die sonst keine bekommen. Lev sagt, Kinder seien ehrlicher. Sie spielen keine Spiele. Sie zeigen, wenn sie Angst haben. Und wenn sie kämpfen, dann meist um etwas, das größer ist als sie selbst.
Seine Kinder leben heute alle in Las Vegas. Die Älteste – 19 – ist klug, sarkastisch, hält ihn auf Abstand. Der Sohn – 16 – ist still wie er. Und die Jüngste – 13 – ist die Einzige, bei der seine Stimme wärmer wird, wenn sie ihn Papa nennt. Sie wohnten alle lange in England. Jetzt sind sie hier. Seine letzte Ex-Frau zog vor einigen Jahren – unabhängig von ihm – nach Boulder City. Es war keine Annäherung, sondern Zufall. Aber Lev respektierte es. Sie wohnen nicht weit voneinander entfernt. Manchmal begegnen sie sich – kurz, ruhig, ohne Drama. Die Kinder sehen ihn regelmäßig – nicht oft, aber verlässlich. Er trinkt schwarzen Kaffee. Hört Tschaikowski beim Training. Vermeidet Menschen, aber beschützt sie, wenn es sein muss. Wenn jemand in seiner Nähe übergriffig wird, sagt er nichts. Es reicht, wenn er hinsieht. Und manchmal, wenn die Nacht still ist, steht er draußen vor dem Haus seiner Kinder. Geht nicht rein. Klingelt nicht. Bleibt einfach stehen. Damit sie – auch wenn sie schlafen – wissen: Er ist da. Noch immer.

-tbc-




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [O] Dritte Person | [O] Beides - [] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: eure eigenen
Alter: zwischen 21 und 50
Berufliche Tätigkeit: Mitarbeiter im Dojo

Avatarvorschläge: suchts euch aus, ihr müsst euch im Spiegel anschauen - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORY TOGETHERIhr arbeitet bei mir im Dojo. Seis als Trainer,Empfangsdame,oder was auch immer. Vielleicht hat sich auch ne Freundschaft aufgebaut,wir werden sehen




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [O] Dritte Person | [O] Beides - [] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [O] Nein, nicht notwendig | [] Sonstiges:

Sonstiges:





Robyn Grey wünscht dir viel Glück
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#3

RE: OTHER • I know i can; be what I wanna be

in UNISEX 06.12.2025 21:39
von Sergio Montalvo | 297 Beiträge
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Alter 39
Beziehungsstatus Violence isn’t my only weakness
Beziehungsstatus an The one who keeps me in line
Sexualität Bisexuell

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Sergio Montalvo
Alter: 38
Berufliche Tätigkeit: Rechte Hand des Kartellboss (Drogen)

Avatar: Tobias Sorensen - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORYLINESergio Montalvo wurde am 3. März 1987 in Sonora, geboren – in jener staubigen Grenzstadt, in der man mehr über Schmuggelrouten wusste als über Feiertage. Seine Mutter, eine Krankenschwester, lebte einfach. Kein Vermögen, kein Einfluss, nur Stolz. Der Name Montalvo fiel selten im Haus, und wenn, dann wie ein Schatten, der über die Wände glitt. Doch der Mann, der diesen Namen trug, vergaß seinen Sohn nicht. Esteban Montalvo war vieles – Geschäftsmann, Stratege, Schmuggler –, aber er war nie gleichgültig gegenüber dem Blut, das seinen Namen trug.

Er besuchte den Jungen regelmäßig, diskret, nie offiziell. Für die Nachbarn war er ein wohlhabender „Freund der Familie“. Für Sergio war er ein Rätsel in Maßanzug, das nach Rauch und Autorität roch. Esteban sprach wenig, aber wenn er sprach, dann mit einer Art von Gewicht, die kein Kind je vergisst. „Du musst verstehen, nicht nur tun.“ Das war sein Satz. Er brachte ihm keine Spielsachen, sondern Bücher – über Chemie, über Logistik, über Krieg. Und als Sergio alt genug war, brachte er ihm einen Mann: El Cabo, einen ehemaligen Soldaten, den Esteban einst in seinen Diensten hatte.

El Cabo war keine Vaterfigur. Er war ein System. Unter seiner Aufsicht lernte Sergio Disziplin, Schmerz und den Wert von Kontrolle. Während andere Kinder Fußball spielten, lernte er, still zu stehen. Während andere prügelten, lernte er, zuzuschlagen, wenn es nötig war – und nur dann. Esteban beobachtete das aus der Ferne. Er formte den Jungen nicht mit Zuneigung, sondern mit Absicht. Für ihn war Sergio ein Versprechen: ein künftiger Mann fürs Grobe, jemand, der dorthin ging, wo Worte nicht mehr reichten.

Doch Sergio war nicht nur Muskel und Befehl. Er war klug. Neugierig. Er stellte Fragen, die man im Montalvo-Umfeld selten hörte – über Ursachen, Strukturen, chemische Reaktionen. Esteban erkannte darin etwas – analytische Klarheit. Also zahlte er das Studium. Vollständig, anonym, über Dritte. So kam Sergio an die Universität von Sonora, später an ein Institut in Guadalajara. Dort studierte er Chemie mit Schwerpunkt auf analytischer und pharmazeutischer Verfahrenstechnik – mit Auszeichnung. Er war ein Mann, der Reinheit verstand. Nicht moralisch, sondern technisch. Was im Labor begann, fand später seinen Weg in eine ganz andere Welt.

Dann, eines Tages, blieben die Besuche aus. Kein Anruf, kein Bote, kein Hinweis. Zuerst glaubte Sergio, es sei wieder eines von Estebans langen Schweigen – diese Zeiten, in denen der Vater verschwand, um später wieder aufzutauchen, mit derselben ruhigen Stimme, demselben Geruch nach Zigarren und Benzin. Doch diesmal kam er nicht zurück. Wochen wurden zu Monaten, Monate zu Jahren. Sergio schrieb nie, fragte nie nach. Er lernte früh, dass man im Grenzland nicht zu viel wissen sollte.

Es war Riccardo, der ihn fand. Nicht der Vater. Nicht ein Bote. Sondern der ältere Halbbruder, von dem Sergio nichts wusste. Nach Estebans Tod hatte Riccardo in alten Unterlagen eine Kontaktliste gefunden – Namen, Orte, Nummern, die nie in offiziellen Dokumenten auftauchten. Unter ihnen: Sergio Montalvo, Nogales.
Riccardo suchte ihn auf. Kein großes Wiedersehen, keine Umarmung, keine Familienworte. Nur zwei Männer, die sich musterten und wussten, dass sie dasselbe Blut trugen – und dass dieses Blut Verpflichtungen mit sich brachte. Sie trafen sich in Las Vegas, wo Riccardo inzwischen lebte und arbeitete. Für Sergio war die Stadt ein Schock aus Glas und grellem Licht. Für Riccardo war sie Routine. Und irgendwo zwischen Neon und Schweigen begann etwas, das Esteban vielleicht so geplant hatte: Verständnis, Freundschaft, Familie.

Riccardo sah in Sergio ein Werkzeug, das bereits geschliffen war. Diszipliniert, loyal, präzise. Sergio sah in Ricardo einen analytischen Mann, einen Kompass. Aus vorsichtiger Distanz wurde Kooperation, aus Kooperation Vertrauen. Unter Sergios Hand wurden die Firmen, Ricardos scheinbar legales Transportunternehmen, zum Rückgrat des Kartells. Seine chemische Ausbildung verlieh den Produkten eine Reinheit, die sie von der Konkurrenz abhob – ein Markenzeichen, das bald in ganz Nordamerika gefürchtet war. Gleichzeitig schuf Riccardo Ordnung, wo früher Chaos herrschte: Buchhaltung, Controlling, Kommunikation. Er ersetzte Aufseher durch Logistiker, Soldaten durch Strukturen. Für ihn war das Geschäft eine Formel – und jede Variable musste stimmen.
Riccardo sprach in Strategien, Sergio in Ergebnissen. Wenn einer von ihnen zögerte, wusste der andere, was zu tun war. Ihre Beziehung wuchs nicht durch Blut, sondern durch Effizienz, durch ein stilles gegenseitiges Verständnis, das Worte überflüssig machte. Ricardo baute. Sergio hielt sauber.

Doch manchmal, spät in der Nacht, wenn die Geräusche der Stadt unter seinem Fenster verklangen, dachte Sergio an seine Mutter. An die Abende, in denen sie ihm von Verantwortung erzählte, ohne das Wort zu benutzen. An Esteban, der einfach verschwand. Und an Riccardo, der ihn wieder in die Familie zog – nicht aus Pflicht, sondern, vielleicht, aus Einsamkeit?
Heute kennt man Sergio Montalvo in den inneren Kreisen als den Mann, der handelt, wenn andere noch überlegen. Ein Mann, der keine Befehle wiederholt. Der lieber schweigt, als zu drohen. Zwischen ihm und Ricardo liegt kein Misstrauen mehr, nur das Verständnis zweier Männer, die wissen, dass Macht allein nicht reicht – man braucht jemanden, der sie festhält, wenn sie zu entgleiten droht.

Er ist kein Mann vieler Worte, kein Gesicht in den Schlagzeilen. Aber wer ihn einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht. Sergio Montalvo – der Sohn, den Esteban geformt hat, der Bruder, den Ricardo brauchte, und die Hand, die das Montalvo-Erbe sauber hält.




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [x] Dritte Person | [] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [x] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: Eure Wahl
Alter: 20 - 55
Berufliche Tätigkeit: Sicario, Geldwäscher, Dealer, Chemikanten, Hacker, Geldeintreiber, korrupte Cops, Anwälte, Spitzel in der Regierung oder Ämter, eure Idee, die wir uns sehr gerne anhören

Avatarvorschläge: Sollte zum Alter und dem Berufsfeld passen - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORY TOGETHERDu bist ein/e Angestellte/r des Montalvo Kartell. Wir handeln mit Drogen. Primär Kokain. Hergestellt wird das weiße Gold in Sonora, Durango und Randregionen Nevadas. Der Rohstoff hierzu kommt über kontrollierte Partner aus Bolivien und Kolumbien; Verteilung und Abrechnung laufen vollständig digitalisiert und über verschlüsselte Systeme. Dafür brauchen wir Hacker/innen. Vertrieben wird die Ware über Handels- und Logistikunternehmen (Dealer), die steuerlich sauber sind und regelmäßig geprüft werden. Der Boss Riccardo, ließ externe Wirtschaftsprüfer beschäftigen, um einen Verdacht schon im Ansatz zu neutralisieren (Geldwäscher).
Kleinkriminelle, die den Endkunden (Straße, Schule, Party) beliefern, stehen unter den Dealern. Herren oder Damen fürs Grobe, werden benötigt, wenn die kleinen (oder auch größeren Dealer), den Gewinn nicht abführen und daran erinnert werden müssen, wo ihr Platz ist. Sicario, wenn es richtig schmutzig wird und Menschen beseitigt werden müssen. Chemikanten, die die Herstellung der Drogen überwachen. Spitzel in den obersten Regierungsebenen, damit Genehmigungen schneller erstellt werden. Korrupte Cops, die wegschauen, wenn Waren die Stadt verlassen oder eingeschleust werden oder unsere Kleinkriminellen laufen lassen. Anwälte, die geschnappte Dealer aus dem Knast holen. Gerne eure eigene Idee, sofern sie zum Montalvo Kartell passen.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[x] Erste Person | [x] Dritte Person | [x] Beides - [] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [x] Sonstiges: Entscheiden wir spontan nach der Charaktervorstellung.

Sonstiges:
Bitte bewerbe dich nur, wenn du wirklich Lust auf ein Mafia/Gangster RPG hast. Wir spielen die dunkle Seite von Vegas aus und das kann auch sehr blutig werden. Zum Beispiel sollte ein Sicario keine Fragen stellen, sondern den Befehl ausführen. Egal wer das Ziel ist. Zudem hättest du direkt Anschluss, denn einen Sicario haben wir bereits an Bord @James Mendoza sowie einen Cleaner @Sergej Boyka ebenso den Boss des Kartells @Riccardo Montalvo und natürlich mich.













Riccardo Montalvo bedankt sich
Riccardo Montalvo schnappt sich Popcorn!
Riccardo Montalvo und James Mendoza sind dafür!
Sergej Boyka, Riccardo Montalvo und James Mendoza stalken nicht, ermitteln!
Jax Grey wünscht dir viel Glück
Riccardo Montalvo und James Mendoza trinken darauf!
zuletzt bearbeitet 06.12.2025 21:40 | nach oben springen

#4

RE: OTHER • I know i can; be what I wanna be

in UNISEX 13.01.2026 09:34
von Nate Harrington | 160 Beiträge
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Alter 28
Beziehungsstatus Full Throttle Crush
Beziehungsstatus an Drafting Behind a V8
Sexualität NOS Injection

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Nate Harrington
Alter: 28
Berufliche Tätigkeit: Besitzer eines Gitarrengeschäft | Betreut die Kleinkriminellen des Montalvo Kartell

Avatar: Joe Keery - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORYLINEDer erste Eindruck von Nate Harrington ist fast enttäuschend. Er wirkt zu normal für Las Vegas. Zu freundlich. Zu leicht. Er lächelt schnell, lacht leise, hört zu, als hätte er nichts Dringenderes zu tun. Er macht dumme Sprüche, wenn es passt, entschärft Situationen, bevor sie kippen. Man verlässt ein Gespräch mit ihm mit dem Gefühl, jemanden getroffen zu haben, der okay ist. Unkompliziert. Harmlos. Das ist Absicht. Nate ist 28 Jahre alt und er hat viel Zeit damit verbracht, eine Version von sich zu bauen, die niemanden alarmiert. Humor ist ein Werkzeug. Freundlichkeit eine Tarnung. Wer ihn trifft, soll glauben, dass er mit allem klarkommt. Dass er sich selbst nicht so ernst nimmt.

Doch zurück zum Anfanga. Zuhause lernte Nate früh, dass Nähe gefährlich ist. Sein Vater war Mechaniker, bevor Alkohol und Scheitern aus Talent Wut machten. Die Garage war laut, der Ton kippte ohne Vorwarnung. Nate lernte, Werkzeuge zu reichen, ohne im Weg zu stehen. Fehler bedeuteten Schmerzen. Schweigen bedeutete Sicherheit. Er begriff schnell, dass man überlebt, indem man sich klein macht und lächelt, wenn es erwartet wird. Dennoch gab es auch Momente, in denen sie eine Einheit bildeten. Es wurde gelacht. Der Geruch von Öl lag in der Luft und manchmal ging es mit dem alten Muscle Car auf die Rennstrecke von Vegas. Der Ort, an dem er alles vergessen konnte und nur die Schnelligkeit zählte. So entdeckte Nate seine erste große Liebe. Autos.

Jedoch gab es Tage, die anders verliefen. An denen der kleine, zierliche Körper Schläge aushalten musste. An denen die Hand nicht mehr reichte und der Gürtel ausgepackt wurde. Das Brennen auf der Haut nicht nachlassen wollte und stumme Tränen über das Gesicht liefen. Mit etwas Glück gelang die Flucht. Doch wohin? Nicht weit entfernt, gab es diesen Gitarrenladen. Schon oft hatte Nate durch das Schaufenster in das innere gespäht und den Wunsch verspürt eine Gitarre in den Händen zu halten. An einem regnerischen Tag, als man Regen und Tränen nicht trennen konnte, holte ihn der Alte rein.

Der Gitarrenladen war der erste Ort, an dem er nicht aufpassen musste. Ein alter Laden, der eigentlich nicht mehr existieren dürfte. Staub, Holz, der Geruch von Metall und alten Saiten. Nate war kaum dreizehn, als er begann, dort zu verschwinden. Er spielte Gitarre, sang leise, fast beschämt. Schrieb Songs, die niemand hören sollte. Der Besitzer ließ ihn gewähren. Keine Fragen, keine Ratschläge. Nur Anwesenheit. Für Nate war das kein Zufluchtsort. Es war ein Beweis, dass er existieren durfte, ohne etwas leisten zu müssen. Und hier traf er seine zweite große Liebe. Die Musik.
Der Laden war nie sauber. Er war ein Knotenpunkt. Ein Ort, an dem Kleinkriminelle wussten, dass man reden konnte, ohne dass es nach außen drang. Nate sah das früh. Hörte Gespräche, merkte sich Gesichter, verstand Zusammenhänge. Er lernte, wann man wegsieht.

Der Laden überlebte, weil er Teil von etwas Größerem war. Nate wusste das. Und schwieg. Mit sechzehn hörte das Schweigen auf zu schützen. Eine Situation eskalierte. Stimmen wurden lauter. Jemand drohte, Dinge zu zerstören, die für Nate Sicherheit bedeuteten. Er griff ein, ohne Plan, ohne Vorwarnung. Seine Hände um einen Hals, der sich wehrte, dann nicht mehr. Er hörte nicht auf, als er sollte. Er hörte erst auf, als es still war.

Der erste Tote brannte sich ein. Nate sieht dieses Gesicht noch immer. In Träumen. In Spiegeln. In Momenten, in denen er glaubt, allein zu sein. Alles, was danach kam, wurde funktional.
Das Kartell behielt ihn. Nicht, weil es musste, sondern weil er passte. Nate war beflissen. Gründlich. Zuverlässig und der Alte brachte ihm alles weitere bei. Zu Beginn waren es nur kleiner Botengänge und je älter er wurde, kümmerte er sich um die Kleinen, die Straßenhändler, die glaubten, sie seien bedeutungslos. Er brachte Ware, holte Geld, erinnerte. Seine Freundlichkeit machte ihn effektiv. Sein Lächeln senkte Wachsamkeit. Und wenn Worte nicht reichten, folgte Gewalt. Baseballschläger. Schlagring. Zielgerichtet. Ohne Zögern. Ohne Wut.
Der Bruch mit seinem Vater erfolgte in dieser Zeit. Kurz bevor er seinem High School Abschluss machte, wurde wieder der Gürtel gezogen, aber diesmal wehrte Nate sich. Er schlug seinen Vater Krankenhausreif und spuckte ihm ins Gesicht. „Wir sind fertig.“ Eine kleine Tasche gepackt, wusste er nicht, wohin er sollte, und stand beim Alten vor der Tür. Eine kleine Abstellkammer ohne Fenster wurde sein neues zu Hause, aber es war für ihn ein sicherer Hafen. Es war auch der Alte, der unter den Zuschauern saß und applaudierte, als Nate sein Abschlusszeugnis erhielt.

Er hätte ein College besuchen können. Er hätte fortgehen können, aber er blieb. Er redet sich nicht ein, dass er keine Wahl hat. Er weiß, dass er sie irgendwann hatte und sie verpasst hat. Alles, was er tat, tat er für den Laden.
Auf dem Hinterhof schraubte er weiterhin an alten Muscle Cars. Päppelte sie liebevoll auf. Nate schraubt nachts. Allein. Alte Wagen, vernarbter Lack, Motoren, die man fühlen muss. Das Wissen kommt aus der Vergangenheit, aus der Garage seines Vaters, aus Wiederholung und Zwang. Illegale Straßenrennen findet man nicht. Man rutscht hinein. Ein Blick. Ein Nicken. Ein Treffpunkt, der sich von selbst ergibt. Bei hoher Geschwindigkeit verschwindet die Maske. Gedanken lösen sich auf. Schuld verliert ihre Stimme. Für ein paar Minuten existiert nur der Motor und die Straße. Nate fährt nicht, um zu gewinnen. Er fährt, um nicht denken zu müssen. Und irgendwo tief in ihm liegt die Hoffnung, dass der Tod ihn eines Tages erwischt. Dass ein Fehler reicht. Dass er nicht mehr entscheiden muss, wie es weitergeht. Aber der Tod kommt nicht.

Der Gitarrenladen ist Dreh- und Angelpunkt geblieben. Ein ruhiger Raum für ein lautes Leben. Schulden werden dort besprochen, Gefallen eingefordert, Dinge geregelt, die anderswo eskalieren würden. Nate hält den Laden offen, als hinge sein Herz daran. Nach dem Tod des Alten ist er der letzte Beweis, dass Nate mehr ist als ein Werkzeug. Wenn der Laden fällt, fällt auch die Geschichte, die er sich über sich selbst erzählt. Die Autos gehören zu dem Teil von ihm, der nichts mehr erklären will.




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [x] Dritte Person | [] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [x] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: Eure Wahl
Alter: 18 - whatever (wenn unter 18, dann brauche ich eine gute Erklärung)
Berufliche Tätigkeit: Die kleinen Dealer (wenn ihr andere Funktionen bekleiden möchtet, dann schaut euch das Gesuch von Sergio Montalvo an *deutet mal dezent auf das Gesuch*)

Avatarvorschläge: Eure Wahl - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORY TOGETHERIch suche die unterste Ebene in der Hierarchie des Montalvo Kartell. Dennoch sind wir nicht unwichtig. Immerhin bringen wir die Drogen auf die Straße, unter die Leute, in die Partys.
Die Gründe, warum ihr euch dazu entschlossen habt diesen Berufszweig zu wählen, überlasse ich euch. Vielleicht seid ihr selbst abhängig? Oder ihr seid in die Szene reingerutscht oder was euch sonst so einfällt...
Gerne können wir auch ein wenig Beef einbauen oder ihr seid vorbildliche Angestellte? Vielleicht habt ihr selbst die Drogen konsumiert und könnt am Zahltag das Geld nicht liefern? Oder jemand hat euch beklaut?
Ihr müsst auch nicht unbedingt verkrachte Existenzen sein, die aus der Gosse stammen. Vielleicht bist du ein beliebter Footballspieler, dessen Eltern in Geldnot stecken? Oder der Verkauf von Drogen ist deine Eintrittskarte zu den angesagtesten Partys? Oder du die liebst die Gefahr? Oder es ist deine Art der Rebellion?
Vielleicht seid ihr schon lange dabei oder ich rekrutiere euch gerade... Das können wir gerne alles besprechen. Natürlich werdet ihr für eure Dienste entlohnt und ihr erhaltet von dem Verkauf einen prozentualen Anteil, der natürlich steigt, je mehr ihr verkauft.
Seid euch bitte bewusst, dass ihr keinen direkten Kontakt zu den Montalvo Brüdern haben werdet. Selbst Nate hat das nicht, aber die PNs der beiden stehen uns offen, falls ihr oder wir gemeinsam Punkte mit ihnen klären wollen oder es doch mal gewünscht ist, dass einer der beiden bei einem Meeting auftauchen soll.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [x] egal - [] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt | [x] egal

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [x] Nein, nicht notwendig | [] Sonstiges: xxx

Sonstiges:
Im Moment seid ihr alles NPCs, aber es wäre schon nice, wenn es echte Charas mit echten Geschichten wären, die dem Ganzen Leben und Spannung einhauchen.
@Riccardo Montalvo (Boss) @Sergio Montalvo (Halbbruder von Ric und rechte Hand)



Riccardo Montalvo ist dafür!
Sergio Montalvo und Riccardo Montalvo stalken nicht, ermitteln!
Robyn Grey wünscht dir viel Glück
Sergio Montalvo und Riccardo Montalvo trinken darauf!
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#5

RE: OTHER • I know i can; be what I wanna be

in UNISEX 24.02.2026 15:28
von Hannah Rivers | 321 Beiträge
avatar
Alter 37
Beziehungsstatus Single
Beziehungsstatus an ... Lovehoney.com
Sexualität Hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Die Rivers: Hannah, Kilian und Emerson
Alter: 37 / 35 / 25
Berufliche Tätigkeit: Anwältin / Pferdetrainer & Bodyguard / Westernreiterin & Social-Media-Queen

Avatar: Brianne Howey / Henry Cavill / Sidney Sweeney
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STORYLINE
Las Vegas, 15. Februar 2026
In der Welt des Westernreitens gibt es Namen, die für außergewöhnliche Leistungen und unvergessliche Erfolge stehen. Einer dieser Namen ist Walter Rivers, ein Western-Champion, der nicht nur die Herzen von Reitsport-Fans erobert hat, sondern auch als Trainer und Mentor eine neue Generation von Reitern zu Siegen führt. Wie bereits sein Vater vor ihm.
Bekannt für ihre ruhige, aber entschlossene Art im Sattel, haben die Rivers das Westernreiten in den USA geprägt. Die Karrieren umfassen zahlreiche Meistertitel, darunter der prestigeträchtige National Western Championship und die World Rodeo Finals. Doch was sie von anderen Champions abheben, ist nicht nur eine beeindruckende Siegesserie, sondern auch das Engagement, den Sport zu fördern und weiterzugeben.
„Es geht nicht nur um den Sieg, sondern auch um die Verbindung zu den Tieren und die Werte, die dieser Sport verkörpert“, sagt Rivers in einem exklusiven Interview. „Das Westernreiten ist eine Philosophie – es geht um Respekt, Vertrauen und Harmonie zwischen Reiter und Pferd. Das sind Prinzipien, die mich seit meinem ersten Ritt auf einem Pferd begleiten.“
Die Ranch der Rivers-Familie, gelegen im Süden von Las Vegas, ist ein wahrer Zufluchtsort für angehende Reiter. Hier bildet Rivers nicht nur seine eigenen Pferde aus, sondern trainiert auch die besten Nachwuchsreiter des Landes. „Die Ranch hat sich zu einem Zentrum für junge Talente entwickelt, die sich auf Westernwettbewerbe vorbereiten“, erklärt er stolz. „Wir vermitteln nicht nur Reittechniken, sondern auch Disziplin, Geduld und den richtigen Umgang mit den Tieren.“
Aufgewachsen auf einer Ranch, in der Westernreiten eine Tradition war, kam Walter Rivers bereits als Kind mit Pferden in Kontakt. Mit 15 Jahren gewann er seine ersten regionalen Wettbewerbe und der Ruhm ließ nicht lange auf sich warten. Doch es war der Sieg beim National Western Championship, der ihn endgültig auf die große Bühne katapultierte. „Es war der Moment, der alles veränderte. Der Sieg öffnete mir Türen, die ich nie für möglich gehalten hätte“, erinnert sich Rivers.
Doch trotz seines Erfolges bleibt er bodenständig. „Ich habe nie vergessen, wo ich herkomme“, sagt er mit einem Lächeln. „Die Ranch, die einfachen Werte. Die sind immer noch der Kern dessen, was ich tue.“
Rivers ist bekannt für seine unorthodoxen Trainingsmethoden, die auf einer tiefen psychologischen Verbindung zwischen Pferd und Reiter basieren. „Ein Pferd ist kein Sportgerät. Es ist ein Partner“, sagt er. Und genau diese Philosophie hat ihm den Respekt der gesamten Westernreit-Gemeinschaft eingebracht.
Neben seinem Erfolg als Reiter und Trainer ist Walter Rivers auch ein engagierter Familienmensch. Er hat nicht nur fünf Kinder, sondern lebt mit seiner Frau Dorothy und seinem jüngsten Sohn George, der ebenfalls Preise eingeheimst hat und zusätzlich zum Wettkampfsport als Trainer fungiert, auf der Ranch, die nicht nur ein Zuhause, sondern auch ein Ausbildungszentrum für junge Reiter ist. „Meine Familie hat immer hinter mir gestanden“, erklärt er. „Die Unterstützung, die ich von ihnen bekomme, ist der wahre Schlüssel zu meinem Erfolg.“

Walter Rivers hat bereits jetzt Spuren im Westernreiten hinterlassen, doch er ist noch lange nicht am Ende seiner Reise. „Es gibt immer noch viel zu lernen, viel zu entdecken und viel zu erreichen. Der Weg geht weiter.“
Mit seinem unvergleichlichen Talent, seiner Leidenschaft für den Sport und seinem Engagement für die nächste Generation von Reitern bleibt Walter Rivers ein echter Pionier des Westernreitens und ein Name, den man noch lange mit großen Erfolgen verbinden wird.[/i]


38 Jahre zuvor:
Hannah Rivers kam als älteste Tochter von Dorothy und Walter Rivers am 24.05.1988 bei einer Hausgeburt auf der familieneigenen Ranch im Süden von Las Vegas, Richtung Henderson, schreiend zur Welt. Die Schwangerschaft war nicht geplant und mit Zweifeln und Sorgen in Bezug auf die Zukunft behaftet gewesen, aber als Hannah das erste Mal ihre Augen öffnete und ihre Eltern ansah, waren jegliche Befürchtungen wie weggewischt. Wie konnte so etwas Wunderbares, ein solches Geschenk einem Wunder gleich überhaupt Sorgen bringen? Nun ... spätestens nach den ersten schlaflosen Nächten wurde zumindest Walter klar, warum seine Eltern ihn mit offensichtlichen Zweifeln angesehen hatten, als ihnen von den jungen Eltern beschieden wurde, dass sie keine Hilfe bräuchten. Dorothy nahm es sportlich, denn die Entscheidung war FÜR Hannah ausgefallen; mit allen Risiken und Nebenwirkungen. Lustigerweise war es Walter, der herausfand wie man das unruhige Gemüt des Nachwuchses etwas beruhigen konnte: Seit Tagen warteten insbesondere die Rancher auf den nächsten Regenguss, der die Ernte bewässern und für etwas Abkühlung sorgen konnte, aber erst in den späten Abendstunden, in denen Walter versuchte kreisdrehend auf der Veranda die quengelnde Hannah zum Schlafen zu überreden, fing es an zu plätschern. Augenblicklich hörte das Baby auf zu schreien, sah seinen Vater mit großen Augen an und ließ sich widerstandslos in den Schlaf schaukeln - aus Bequemlichkeitsgründen hatte Walter seiner Frau eine Hollywoodschaukel auf die Veranda gebaut, die er ab sofort immer dann zusammen mit Hannah selbst aufsuchte, wenn es regnete. Das waren die Momente, übrigens auch Jahre später, die das Vater-Tochter-Band deutlich werden ließen; hier fanden sie in Ruhe und Trost zueinander - egal ob nach einem anstrengenden Tag, nach einem Streit, nach einem erfüllenden Tag oder einfach so, weil sie beide wussten, dass es "ihr" Ort war. Dorothy’s Blick richtete sich in diesen Augenblicken immer liebevoll durchs Fenster - diese Momente waren erfüllt von Liebe und Zuneigung.

2 Jahre nach Hannah's Geburt sorgte ihr Bruder Kilian für neuen Wind im Hause Rivers. Sie war unglaublich stolz, trug ihren kleinen Bruder ständig Huckepack oder schob ihn in einem Kinderwagen durchs holprige Ranchgelände um beim Reittraining zusehen zu können. Die ersten Erfahrungen mit Pferden machte Hannah mit Kilian zusammen, den sie im Sattel sitzend vor sich festhielt, während Walter die Stute am Strick führte. Es war eine turbulente Zeit, denn während Dorothy versuchte den Haushalt und die Kindererziehung zu meistern, übernahm Walter das Western-Ausbildungszentrum der Familie und hatte alle Hände voll zutun mit dem großen Andrang an Reitern, die seinem Vater und ihm nacheifern wollten. Manchmal fühlte sich das Leben zu voll, zu laut an, aber kleine Momente waren es, die die Rivers‘ weitermachen ließen. Hannah wuchs nicht nur in einer liebevollen Familie aus Eltern und Geschwistern auf, sondern genoss das ‚kleine-blonde-Mädchen-Image‘ inmitten der Reiter, die für sie auch wie Familie waren.
Wer glaubt, dass Dorothy und Walter mit 2 Kindern die Kinderplanung abgeschlossen hätten, fehlte, denn im Abstand von jeweils 5 Jahren zogen George und Emerson nach, die die sechsköpfige Familie komplettierten. Da der Altersabstand relativ groß war und gerade in Hannah's Kindheit/Jugend von ihr erwartet wurde, dass sie ein Auge auf ihre jüngsten Geschwister hatte, war ihre Verbindung besonderer Natur. Mit Kilian verband sie eine gewisse Ernsthaftigkeit in der sie sich darauf verlassen konnte, dass er mit Vernunft reagierte. Gerade in ihrem späteren Leben, während ihres Studiums und danach, verbrachten sie viel Zeit miteinander, weil ihre Gespräche sie fesselten und zu neuen Ideen, Inspirationen und Gedanken führten. Er brachte sie zum Nachdenken, teilte aber gleichzeitig einen gewissen Lebensfrohsinn. Sie fühlte sich bei ihm gesehen. Er war eine Konstante, symbolisierte für sie am Besten was ein Zuhause war und wie es sich anfühlte. Bei ihrem ersten Liebeskummer war sie zu ihm ins Bett gekrabbelt, hatte sich in seine Umarmung geflohen und gewusst, dass er es nicht aus Pflicht tat, sondern weil er es wollte. Er wollte für sie da sein und dieses Gefühl beruhte auf Gegenseitigkeit. Vielleicht war dieses Gefühl und die besondere Verbindung der ausschlaggebende Punkt dafür, dass es ihr ganz besonders leicht fiel ihm den Kopf zu waschen in Situationen, wo er ihren Rat suchte - oder auch nicht suchte und ihn trotzdem bekam.
George, der oft zu verzweifelt versuchte seinem älteren Bruder nachzueifern und dabei selbst auf der Strecke blieb, fand in Hannah einen Ruhepol der ihm gut zusprach und versuchte aus ihm das Individuum herauszukitzeln. Sein Talent fürs Reiten zeigte sich früh und so war es keine Überraschung, dass Walter ihn unter seine Fittiche nahm und ausbildete. Alle Kinder konnten reiten, aber George wurde zum Nachwuchs-Champion. Und zum Trainer; eine Aufgabe, der er mit Leidenschaft nachging und oft vor Herausforderungen stellte, weil Walter nicht in jeder Veränderung oder Neuerung etwas Gutes fand.
Und dann gab es noch Emerson. Die jüngste Rivers war ein wahrgewordener Alptraum jedes Erziehungsberechtigten, weil kein Zaun zu hoch, kein Pferd zu groß und kein Bach zu weit war – sie kam fast immer mit kleineren und größeren Blessuren nach Hause, wenn sie unterwegs war, strahlte aber, als hätte sie einen Topf voll Gold gefunden. Dank ihrer älteren Geschwister wuchs sie in einer friedvollen und sicheren Umgebung auf, ständig behütet und geschützt. Mit einem Faible für Social Media eckte sie mit zunehmendem Alter häufig genug an und die vielen Ideen auf dem Weg zum Ruhm kosteten nicht nur ihre Eltern Nerven, aber Hannah bewunderte stets ihr Durchhaltevermögen und fand, als große Schwester, einen eigenen Draht zu ihr. Da sie sich gegen 2 Brüder durchsetzen mussten, war es irgendwie logisch, dass sie eine besondere Verbindung zueinander pflegten und während die Jungs ihren Beschützerinstinkt auslebten, war es Hannah die Verständnis in Situationen zeigte, die nur eine Frau verstehen konnte.

Die älteste Rivers-Tochter war kein Ass in der Schule, aber sie war beliebt, was eine Menge wettmachte. Sie war Captain der Cheerleader, leitete den Debattierclub, machte sich für diverse Schulprojekte stark und wurde während der High-School mehrmals zur Schulsprecherin gewählt. All das machte sich gut in ihren Zeugnissen und sorgte dafür, dass sie an ihrem Wunsch-College angenommen wurde. Während ihrer frühen Schulzeit lernte sie übrigens auch Robyn kennen - ihre aller-aller-allerbeste Freundin auf der Welt! Die beiden Mädchen waren gleichaltrig, lebten gar nicht weit voneinander entfernt, teilten das Ranchleben, wenn sie auch vom Wesen her unterschiedlich waren. Robyn bestach mit ihrem Wissensdurst und Drang nach guten Noten, während Hannah oftmals den "schlechten" Einfluss gab, indem sie sie mit zu Hausparty's nahm oder zu verrückten Ideen überredete. Dabei war ihr Roadtrip ganz allein Robyn's Idee: Nachdem sie ihren Abschluss in der Tasche hatten, packten sie ihre Taschen, verfrachteten alles in den alten Dodge von Robyn's Vater und fuhren planlos los. Die vor ihnen liegende Zeit konnte ihnen niemand nehmen und im Rückblick konnte Hannah nur bestätigen, dass es eine ihrer besten Zeiten war. Sie lebten! Und das war mehr als andere jemals von sich behaupten konnten. Mit dem Geld aus Gelegenheitsjobs finanzierten sie ihren Trip, lernten Leute kennen, sahen interessante Teile des Landes und erfuhren so viel mehr über sich und einander, dass sie im Nachgang gar nicht verstehen konnten, warum andere das nicht auch einmal machten. Eine 'Once-in-a-lifetime'-Zeit. Aber jeder Trip hatte irgendwann ein Ende und während es Robyn in die naheliegende Universität verschlug, zog Hannah an die Westküste und besuchte die University of Southern California. Und auch, wenn sie während ihrer Studienzeit von ihrer Familie und ihren Freunden räumlich getrennt war, verlor sie nie den Anschluss. Häufiger als anfänglich gedacht nächtigte irgendeiner ihrer Geschwister auf ihrer Couch im Verbindungshaus und die wöchentliche Berichterstattung via Videochat fiel mit Robyn auch nie kurz aus; außerdem war sie gerade in den Semesterferien lange zuhause und genoss das Leben in zwei Welten.

Mit dem Abschluss und der Anwaltslizenz in der Tasche bot sich ihr die Möglichkeit an der Westküste zu bleiben, also blieb sie und arbeitete für eine größere Anwaltskanzlei in Santa Barbara. Betrugsfälle waren ihr Steckenpferd, was Las Vegas als Arbeitsort natürlich auch sehr interessant gestaltete, aber Hannah sah ihre nahe Zukunft nicht in Nevada. Erst als sie mit 28 Jahren eine Fehlgeburt erlitt - eine ungeplante Schwangerschaft die mit dem frühzeitigen Ende einer Beziehung einherging - kehrte sie in die Wüste zurück und zog zurück zu ihren Eltern bis sie sich soweit von den emotionalen und körperlichen Strapazen erholt hatte, dass sie glaubte weitermachen zu können. Sie kaufte mit ihren Ersparnissen ein Haus, bestand ein hartes Auswahlverfahren bei einer der Top-Anwaltskanzleien in der Sündenstadt und legte sich einen Kater namens 'Mr. Snuggles' zu; angelehnt an die Kindersendung die sie heute noch gerne im Pyjama und mit einer Schüssel Cornflakes auf dem Sofa schaut.

Als Robyn verkündete zurück in die Heimat ziehen - natürlich verfluchte Hannah den fremdgehenden Ex-Freund solidarisch mit jeglichen Verwünschungen - und eine eigene Kanzlei eröffnen zu wollen, schlug ihre beste Freundin gleich zu. Gerade die Anfänge waren hart, aber mit Fleiß, Durchhaltevermögen, Können und ein paar guten Kontakten die beide sich in den letzten Jahren angeeignet hatten, wurde die Kanzlei irgendwann zum Selbstläufer und sie wahrscheinlich niemals arbeitslos an der Masse an Anfragen die Tag für Tag eingingen. Aber niemand wird nur von der Arbeit glücklich, richtig?

Wenn man heute den Namen Rivers googelt, findet man Artikel.
Man liest von meinem Vater. Von Turnieren, von Titeln, von Westernreiten als Philosophie. Von Harmonie zwischen Reiter und Pferd, von Vertrauen und Respekt. Von Trainingsmethoden, die mehr mit Psychologie zu tun haben als mit Druck. Von der Ranch im Süden von Las Vegas, die längst kein einfacher Familienbetrieb mehr ist, sondern ein Ausbildungszentrum für angehende Westernreiter aus dem ganzen Land.
Man liest von Walter Rivers. Western-Champion. Trainer. Mentor. Der Mann, der Siege mit nach Hause brachte wie andere den Wocheneinkauf.
Was man nicht liest, ist, wie es sich anfühlt, in diesem Schatten aufzuwachsen. Oder vielmehr: in diesem Erbe.
Meine Schwester Hannah kam 1988 auf der Ranch zur Welt. Hausgeburt. Mein Vater erzählt bis heute gern, dass es in der Nacht geregnet hat – als würde das zur Geschichte dazugehören. Sie war nicht geplant gewesen. Ich glaube, keiner von uns war es wirklich.
Aber irgendwann saß sie in eine Decke gewickelt auf der Veranda, während der Regen auf das Dach prasselte und mein Vater herausfand, dass das gleichmäßige Schaukeln der Hollywoodschaukel das Einzige war, das sie beruhigte. Dieser Platz wurde ihrer. Noch Jahre später saßen sie dort gemeinsam, wenn es regnete. Nach Turnieren. Nach Streit. Nach Tagen, die zu laut gewesen waren.
Zwei Jahre später kam ich dazu.
Hannah behandelte mich von Anfang an weniger wie einen Bruder und mehr wie ein Projekt. Sie schob mich im Kinderwagen über den Hof, parkte mich am Roundpen und erklärte mir mit der Ernsthaftigkeit eines Generals, warum dieses Pferd heute nicht gewonnen hatte.
Meine ersten Erinnerungen an Pferde sind nicht mein Vater im Sattel, sondern Hannahs kleine Hände, die mich vor sich festhielten, während er eine unserer Stuten am Strick führte.
Fünf Jahre nach mir wurde George geboren.
Während ich lernte zu beobachten, lernte er zu wollen. Er wollte gewinnen, wollte reiten, wollte in die Fußstapfen treten, die für ihn aussahen, als wären sie gemacht worden, um gefüllt zu werden. Sein Talent zeigte sich früh. So früh, dass mein Vater ihn unter seine Fittiche nahm, lange bevor einer von uns verstand, was das bedeutete.
Und dann kam Emerson.
Der Albtraum eines jeden Erziehungsberechtigten. Kein Zaun war hoch genug, kein Pferd zu groß, kein Bach zu breit. Sie kam selten ohne Schrammen nach Hause, aber immer mit diesem Grinsen, als hätte sie gerade etwas gewonnen, das nur sie sehen konnte.
Während George lernte, im Sattel zu siegen, und Hannah lernte, uns rechtlich den Rücken freizuhalten, lernte Emerson etwas völlig anderes: wie man gesehen wird.
Heute sorgt sie dafür, dass Menschen überhaupt wissen, dass es uns gibt.
Damals sorgte sie nur dafür, dass ich ständig irgendwohin gerufen wurde, weil „Ems wieder auf irgendwas geklettert ist“.
Der Altersunterschied machte aus uns keine typische Geschwisterreihe, sondern eher Verantwortlichkeiten.
Hannah war diejenige, die den Überblick behielt. Die mir später den Kopf wusch, wenn ich ihn zu hoch trug. Die sich nachts zu mir ins Bett legte, wenn ihr Herz gebrochen worden war, und erwartete, dass ich einfach da war.
George war der, der versuchte, unserem Vater zu gleichen, bis er irgendwann verstand, dass er nur sich selbst gerecht werden musste.
Und Emerson war … meine Verantwortlichkeit.
Nicht im Besitz, aber im Instinkt. Der Teil von mir, der sich bewegte, noch bevor ich darüber nachdenken konnte, wenn sie schrie. Der wusste, dass sie sich behaupten konnte – und es trotzdem nicht zulassen wollte, dass sie es musste.
Wir waren keine Familie, die Vieh züchtete.
Wir waren eine Familie, die Champions ausbildete.
Unsere Ranch beherbergte Trainingsplätze, Roundpens, Stallungen und ein Gästehaus für jene, die kamen, um zu lernen. Fünf Reiter gleichzeitig, maximal. Mehr ließ mein Vater nie zu.
Ein Pferd ist kein Sportgerät, sagte er immer. Es ist ein Partner.

Das ist meine Familie. Aber wer bin ich?
Ich bin Kilian („Lian“) Rivers.
Und bevor irgendjemand fragt, nein – ich bin nicht der Typ, der aus Las Vegas kommt und in Casinos groß geworden ist. Ich komme aus dem Süden der Stadt, dort, wo der Asphalt irgendwann aufhört, die Straßen breiter werden und die Lichter nachts nur noch wie ein fernes Flackern am Horizont liegen. Dort, wo die Rivers-Ranch steht und das schon seit Generationen.
Meine Familie war da, bevor Las Vegas lernte zu glitzern. Bevor Neon wichtiger wurde als Wasser und bevor man glaubte, dass alles käuflich ist. Wir blieben, während die Stadt lauter wurde. Wir blieben, weil man hier bleibt, wenn man weiß, wer man ist.
Die Rivers-Ranch war nie eine Viehranch.
Sie war immer etwas anderes.
Während andere Familien Rinder zählten, zählten wir Titel. Während anderswo Zäune repariert wurden, wurden bei uns Bewegungsabläufe zerlegt, analysiert und wieder zusammengesetzt, bis Pferd und Reiter wie aus einem Guss funktionierten. Mein Großvater war einer der ersten in Nevada, der sich im Westernreiten einen Namen machte. Nicht mit Glück, sondern mit harter Arbeit, mit verdammt viel Geduld und mit einem Blick für Pferde, den man nicht lernen kann.
Mein Vater Walter führte das fort. Erst im Sattel, später vom Boden aus. Er wurde Trainer und Ausbilder. Der Mann, zu dem Leute ihre Pferde brachten, wenn sie mehr wollten als ein nettes Wochenende im Sattel. Wenn sie gewinnen wollten.
Und George… mein Bruder, trat in seine Fußstapfen, bevor ich überhaupt verstand, dass man dort hineinwachsen konnte. Er reitet noch heute aktiv Turniere, bringt Siege nach Hause, während er gemeinsam mit meinem Vater den Trainingsbetrieb leitet.
Die Ranch ist kein Ort für romantisierte Sonnenuntergänge und staubige Cowboyträume.
Sie ist ein Arbeitsplatz.
Pferde werden hier ausgebildet. Reiter vorbereitet. Muskeln aufgebaut, Vertrauen gebrochen und wieder hergestellt. Kunden bringen ihre Tiere für Wochen oder Monate zu uns, wohnen währenddessen im Gästehaus auf dem Gelände – maximal fünf gleichzeitig – und trainieren unter Anleitung. Jeder Tag folgt einem Plan. Jede Einheit einem Ziel.
Disziplin ist hier kein Konzept. Sie ist eine Voraussetzung, die unter der strengen Leitung von meinem Vater und Bruder geführt wird.
Unsere Kindheit roch trotzdem nach Heu, Leder und Staub. Nach Pferdeschweiß am Morgen und nach kaltem Metall am Abend. Andere Kinder hatten Spielkonsolen. Wir hatten Trainingspläne, die eingehalten werden mussten. Pferde, die nicht warteten, bis man Zeit hatte.
Mein Vater brachte uns bei, dass ein Tier kein Werkzeug ist, aber wie eines behandelt werden kann, wenn man nicht aufpasst. Meine Mutter Dorothy brachte uns bei, dass Verantwortung nicht verhandelbar ist. Fehler waren erlaubt. Gleichgültigkeit nicht.

In der Schule fiel ich auf. Nicht, weil ich klug war, eher weil ich, wie könnte man das sagen … solide war. Und weil mein Körper anscheinend früh verstand, was meiner Umwelt gefiel. Football kam wie selbstverständlich. Und mit Football kam etwas Neues: Aufmerksamkeit.
Ich war gut. Wirklich gut. Linebacker. Stark, diszipliniert, berechenbar. Die Coaches liebten mich. Und irgendwann liebten mich auch die Mädchen.
Ich lernte schnell, wie einfach es war. Zu einfach.
Ich wurde der Typ, der nie allein auf einer Party stand. Der immer jemanden hatte. Mein Beuteschema war so klischeehaft, dass ich es selbst irgendwann durchschaute: Cheerleader, perfekt gestylt, laut, oberflächlich. Es ging nicht um Nähe. Es ging um Ablenkung. Um Bestätigung.
Und dann war da Clara.
Meine beste Freundin. Schon immer. Sie war so anders. Scharf im Kopf, unbequem im Mundwerk, ehrlich, bis es weh tat. Die Einzige, die mich nie wie den Footballhelden behandelte. Und genau deshalb mochte ich sie. Und ja, deswegen nahm ich sie mit zum Abschlussball. Gerne würde ich sagen, weil ich da so unfassbar mutig gewesen wäre, aber das Gegenteil war der Fall: es war aus Feigheit. Sie war meine Ausrede gegen all die Tussis, die plötzlich glaubten, ich schulde ihnen etwas.
Was wir nicht geplant hatten, waren die Hormone. Was schon mit 16 bei einem Glühweingelage einmal kurz aufgeflackert war und wieder verschwand hinter Freundschaft, drang sich erneut vor.
Der Abend kippte. Nicht unbedingt langsam, denn schon sie in diesem schicken Kleid zu sehen, hergerichtet wie nie zuvor, verschob etwas. Es war unaufhaltsam. Irgendwo zwischen Musik, aufgepimpten Punsch und diesem einen Blick wurde mir klar, dass ich mich zum ersten Mal nicht verstecken wollte. Nicht vor ihr.
Wir küssten uns. Und aus der besten Freundin wurde mehr. Ab diesem Abend waren Clara und ich ein Paar.

College folgte. Football-Stipendium. Große Bühne. Aber auch Druck und Erwartungen.
Und Clara blieb. Während ich spielte, trainierte, funktionierte, war sie mein Gegenpol. Mein Zuhause in einer Welt, die immer lauter wurde. Ich liebte sie, natürlich. Alle anderen hatte ich gemocht, aber sie ging tiefer. Das Problem war wohl eines: ich war ungeübt. Mit Liebe hatte ich nie was am Hut.
Für die Familie kam ich immer wieder auf die Ranch zurück. Sie waren eine Konstante, über die ich niemals verhandelte. Meine große Schwester Hannah war mir eine Stütze, wie ich es für sie gewesen war. Sie war es, die mir immerzu den Kopf wusch, wenn ich es mit Clara mal wieder verbockte.
Sonst der vernünftige Kerl, verlor ich in dieser Zeit jedoch jeglichen Boden. Alles, weil die ersten Jahre College zu gut liefen. Scouts kamen und die Sport-Zukunft fühlte sich greifbar an. Nur mit Clara lief es immer schlechter. Wir stritten uns, vor allem wegen vielen Cheerleaderinnen, mit denen ich mich ablichten ließ. Ich beschwor, es hätte nur mit dem Image zu tun. So ganz war dies wohl nicht die Wahrheit und verletzte sie stets. Wir stritten uns. Viel zu oft.
Die Vernunft, von der andere dachten, ich hätte sie mit dem Löffel gefressen, wurde erstickt von solch einem Höhenflug, dass ich das College hinwarf, um offiziell Profi zu sein. Dies riss eine noch größere Kluft zwischen Clara und mich. Sie riet mir ab, versuchte mich zu überzeugen, dass eine Ausbildung wichtiger war. Auch meine Familie tat das. Jeder begeht mal Fehler, oder? Ich hörte also nicht auf sie und setzte alles auf den Sport.

Der Moment, in dem alles zerbrach, hatte nichts mit einem Footballfeld zu tun. Es ist fast schon bitter, dass alles mit etwas so Alltäglichem begann: einem Streit.
Clara und ich hatten uns am Tag davor in die Haare bekommen. Nichts Dramatisches, nichts Weltbewegendes – zumindest redete ich mir das ein. Zu viel Stolz, zu wenig Zuhören, alte Muster. Wir konnten das gut. Streiten und so tun, als wäre es harmlos. Aber ich wusste, dass ich es verbockt hatte. Und ich wusste auch, dass sie nicht der Typ war, der einfach darüber hinweggeht. Also tat ich das, was ich immer tat, wenn Worte mir nicht mehr reichten: Ich handelte.
Ich richtete die Scheune her. Nicht groß, nicht kitschig. Aufräumen. Kehren. Lichter aufhängen. Zwei Stühle. Musik aus einem alten Radio. Ein Ort, der sagte: Ich hab mir Gedanken gemacht, ohne dass ich es aussprechen musste. Ich lud sie ein, ganz selbstverständlich, als wäre das hier kein Versöhnungsversuch, sondern etwas, das wir ständig taten.
Sie kam. Und für einen Moment fühlte sich alles wieder richtig an. Diese vertraute Spannung, dieses vorsichtige Näherkommen, das Lachen, das sich langsam zurückschob zwischen uns. Wir redeten. Nicht perfekt und sicher nicht über alles. Aber genug, um zu glauben, dass wir auf dem richtigen Weg waren.
Dann zog das Gewitter auf.
Erst fernes Grollen. Blitze am Horizont. Dieses elektrische Knistern in der Luft, das man auf dem Land sofort spürt. Ich hätte abbrechen sollen. Wir hätten reingehen sollen. Vernünftig sein. Aber ich dachte, wir hätten noch Zeit. Ich dachte, ich hätte die Situation im Griff.
Ein Blitz schlug ein. Nicht direkt in die Scheune, wie man es aus Filmen kennt. Sondern irgendwo nah genug. In alte Leitungen. In etwas, das längst hätte ersetzt werden müssen. Es ging schneller, als ich begreifen konnte. Ein Knall, dann Rauch, dann Feuer. Panik.
Dieser beißende Geruch von verbranntem Holz und alter Elektrik, der sich schneller ausbreitete, als mein Kopf reagieren konnte. Flammen leckten an einem Balken hoch, fraßen sich weiter, als hätten sie nur darauf gewartet.
Der Weg nach unten war versperrt. Zu viel Rauch. Zu viel Hitze. Die Tür unerreichbar. Also nach oben. Ich zog sie mit mir, die Treppe hoch, zwei Stufen auf einmal, mein Herz schlug mir bis in den Hals. Über uns die Dachluke – alt, schwer, seit Jahren nicht benutzt.
Ich bekam sie zum Glück auf. Frische Nachtluft und Regen der peitschte. Der Kontrast war brutal.
Ich half Clara zuerst. Keine Diskussion und sicher keine Heldennummer. Ich legte ihr das Seil um, prüfte es flüchtig – mehr Zeit hatten wir nicht – und ließ sie nach oben, damit sie sich dort abseilen konnte. Sie zögerte, wollte protestieren, aber ich sah ihr in die Augen und sagte nur ihren Namen. Das reichte.
Sie kam raus. Ich hörte ihre Stimme von oben, panisch, meinen Namen rufend, während ich mich daran machte, selbst nachzusteigen. Der Rauch brannte in meiner Lunge, meine Hände zitterten, als ich das Seil griff. Ich vertraute darauf, wie ich schon so oft auf Dinge vertraut hatte, die ich für sicher hielt.
Ich ließ mich ab.
Und dann gab das Seil nach. Kein langsames Reißen, es riss einfach. Ein trockener, hässlicher Laut und dann nichts mehr unter meinen Füßen.
Der Fall war kurz. Aber er reichte.
Ich schlug hart auf. Ein Schmerz schoss durch mein Bein, so plötzlich und intensiv, dass mir schwarz vor Augen wurde. Ich konnte nicht einmal schreien. Ich lag da, zwischen Rauch und Feuer, unfähig, mich zu bewegen, während mein Körper mir sehr deutlich sagte, dass etwas endgültig kaputt war.
Ich hörte Clara. Ihre Stimme überschlug sich. Jemand anderes war da. Dann mehrere. Wasser. Lärm. Chaos.
Aber ich wusste in diesem Moment nur eines: Sie war draußen.

Später sagten sie mir, ich hätte Glück gehabt. „Nur“ ein komplizierter Beinbruch. Keine Wirbelsäule. Kein Kopf. Kein Tod in Sicht.
Ich lag im Krankenhaus und starrte an die Decke, während mir langsam klar wurde, was dieses gebrochene Bein bedeutete. Nicht nur Schmerzen. Nicht nur Reha. Sondern das Ende von allem, was ich mir aufgebaut hatte.
Football. Karriere. Zukunftspläne.
Und irgendwo dazwischen auch etwas mit Clara, das nie wieder so unbeschwert sein würde wie davor.
Ich hatte sie gerettet, aber sie hatte Brandnarben auf dem Rücken, die mich immer wieder erinnerten, wie dumm ich gewesen war. Wessen Schuld alles war. Irgendwie war ich mit ihr zusammen gefallen – nur anders, als wir es uns je vorgestellt hatten
Ich kämpfte. Natürlich. Reha. Training. Wieder Reha. Mein Wille war stark. Mein Körper nicht mehr.
Ich verlor Football endgültig. Und langsam verlor ich mich.
Ich zog mich zurück. Wurde härter. Still. Verschlossener. Meine Familie kam kaum mehr an mich heran. Vermutlich könnte man sagen, ich trat wie ein verwundetes Pferd um mich, buckelte und biss. Ich ließ auch Clara nicht mehr an mich heran, weil ich selbst nicht wusste, wer ich ohne Football war. Und irgendwann traf ich eine Entscheidung, die ich mir bis heute nicht ganz verzeihe: Ich trennte mich von ihr. Aber nicht einfach so. Ich suchte Frauen und Dates, mit denen man mich fotografieren würde. Ja, ich verletzte sie.
Ich sagte mir, es sei besser für sie. Dass ich kaputt sei. Vielleicht war das teilweise wahr. Vielleicht war es auch Feigheit.

Danach kamen Jobs, die nichts mit Träumen zu tun hatten. Security. Personenschutz. Nächte, geprägt von Kontrolle und Abstand. Sex funktionierte. Beziehungen nicht.
Jahrelang arbeitete ich für eine Sicherheitsfirma. Ich reiste, bewachte, schützte – immer mit Distanz. Meine Regel war einfach: Nie zu nah. Nie zu persönlich. Bis ich auf eine Klientin traf, die diese Mauer durchbrach. Sie sah nicht den Leibwächter, sondern den Menschen dahinter. Zum ersten Mal seit Jahren kam mir jemand näher – und genau das machte mir Angst.
Dann kam der Anruf. Die Ranch brauchte Hilfe.
Nicht, weil wir Tiere verloren hätten oder Zäune brachen, sondern weil mein Vater nicht ewig auf jedem Pferd sitzen konnte. Weil George nicht jeden Schüler allein trainieren konnte. Weil ein Ausbildungsbetrieb nicht nur aus Talent bestand, sondern aus Organisation, Struktur, Präsenz.
Also kam ich zurück. Erst aus Pflicht. Dann aus Notwendigkeit. Und irgendwann, fast unbemerkt, aus Überzeugung.
Die Ranch brauchte mich. Und ich brauchte einen Ort, an dem ich nicht erklären musste, wer ich war. Nun war ich kein Spieler und kein Bodyguard mehr. Ich war Lian Rivers, der Mann, der endlich angekommen war, indem er zurück zu seinen Wurzeln ging.
Zurück in den Hügeln von Nevada, zwischen staubigen Wegen und alten Holzzäunen, begann ich die Ställe zu modernisieren und unterstütze George bei den Abläufen. So lange, bis alles wieder stabil war und ich eine neue Aufgabe fand.
Übernahm Problemfälle – Pferde wie Reiter.
Ich stolperte eher zufällig in diese Welt hinein. Auf einer Pferdeshow, irgendwo am Rand, wo man mehr Staub als Glanz sah. Dort stand Diesel. Ein Junghengst, viel zu jung, um eingeritten zu werden, viel zu roh für das, was man von ihm verlangte. Sie zogen an ihm, trieben ihn vor sich her, wollten Gehorsam aus einem Tier pressen, das noch nicht einmal wusste, wer es war. Ich sah die Anspannung in seinen Muskeln, dieses wilde, panische Weiß in den Augen – und erkannte etwas, das mir schmerzhaft vertraut war.
Sie forderten etwas von ihm, wofür er nicht bereit war. Genau wie man es bei mir getan hatte.
Ich kaufte ihn an diesem Tag, ohne groß zu verhandeln. Nicht aus Mitleid, sondern aus einer tiefen, stillen Überzeugung heraus. Diesel brauchte Ruhe. Zeit. Einen Ort, an dem er kein Projekt war, sondern einfach sein durfte. Ein Zuhause.
Heute arbeite ich mit ihm. Nicht gegen ihn. Wir lernen miteinander, Schritt für Schritt. Ich verlange nichts, was er nicht geben kann, und er schenkt mir im Gegenzug Vertrauen – langsam, vorsichtig, ehrlich. Vielleicht habe ich angefangen, mich um Problem-Pferde zu kümmern, weil ich in ihnen etwas von mir selbst wiedererkenne. Oder weil wir beide gelernt haben, dass Heilung nicht im Drängen liegt, sondern im Ankommen.
Während mein Vater und George weiterhin Champions ausbilden, arbeite ich mit den Pferden, die durch jedes Raster fallen. Die zu viel erlebt haben. Zu schnell gebrochen wurden. Zu wenig Vertrauen kennen.
Vielleicht, weil ich in ihnen etwas von mir selbst wiedererkenne.
Hannah hält uns juristisch den Rücken frei. Emerson sorgt dafür, dass Menschen überhaupt wissen, dass es uns gibt. Sie reitet wie George professionell und bedient nebenbei Social-Media.
Wichtige Entscheidungen versuchen wir natürlich alle zusammen zu treffen. Wir sind schließlich eine Familie und kein normales Unternehmen. Wir wollen die Ranch noch lange erhalten, unser Erbe weiterführen. Der Welt diesen Ort, der uns so viel gegeben hat, auch für die nächsten Generationen bewahren. Wir sind eine Familie. Kein Unternehmen. Und wir bilden weiterhin aus.
Diesel, meine Aufgabe, Kage, mein eigener Hengst und Sinclair, mein amerikanischer Akita Hund, sind meine tierischen Führer und gleichzeitig Schützlinge.
Was ist mit Clara oder der Klientin? Die Klientin habe ich nicht wieder gesehen. Und Clara war Jahre im Ausland, habe ich bei meiner Rückkehr erfahren. Seit unserer Trennung hatten wir uns nicht mehr gesehen. Vor einiger Zeit sind ihre Eltern verstorben und das Familiengasthaus wird von ihrem Bruder geleitet. Ich hätte also damit rechnen müssen, dass sie zurückkommt, um zu helfen. So war sie schon immer.
Also ist sie wieder da. Und irgendwie wird klar: sie war immer Teil meines Lebens, der nie ganz verschwunden war. Meine beste Freundin. Die Einzige, die all meine Versionen kannte.
Ich weiß heute, dass ich vieles falsch gemacht habe. Aber ich weiß auch, dass ich zurückgekommen bin, als es zählte. Vielleicht kann ich auch hier wieder etwas geradebiegen, was ich einst mit so viel Wut zerbrochen habe.
Ich bin Kilian Rivers. Der Fels. Und ein Mann, der gelernt hat, dass Stärke nichts mit Weglaufen zu tun hat – sondern mit Bleiben.

„Ein Ort von Tradition und eine Schmiede für den Nachwuchs: Die Rivers-Ranch.
Gelegen im Süden von Las Vegas, wird die Ranch als echtes Familienerbe geführt. Nach dem Vorbild seines Vaters leitet der Champion Walter Rivers den Betrieb heute gemeinsam mit seiner Frau Dorothy und seinem Sohn George, der selbst bereits erfolgreicher Preisträger und Trainer ist. Im Gegensatz zu reinem Leistungssport wird hier eine besondere Trainingsmethode praktiziert. Das Pferd wird nicht als Sportgerät, sondern als Partner betrachtet. Der Fokus liegt auf einer tiefen psychologischen Verbindung, Harmonie und gegenseitigem Respekt zwischen Tier und Reiter. Die Ranch hat sich zu einem der bedeutendsten Ausbildungszentren der USA entwickelt. Hier werden junge Talente nicht nur technisch auf Titel wie die National Western Championship vorbereitet, sondern erhalten auch eine Schule in Disziplin und Charakterfestigkeit.“

Nach drei Kindern hätte man meinen können, Dorothy und Walter Rivers hätten alles gesehen, doch die kleine Emerson Malou belehrte sie schnell eines Besseren.
Geboren wurde das kleine Mädchen mit dichtem, blondem Haar am Morgen des 12. September 2000. Ihre Erscheinung strahlte mit dem schönen Sonnenaufgang in Las Vegas um die Wette. Schon bevor sie richtig laufen konnte, war Emerson eher fliegend unterwegs. Auf der Ranch gab es keinen Zaun, der hoch genug, und kein Pferd, das zu groß für ihre Neugier war. Wo andere Kinder vorsichtig waren, sprang Emerson mit einem Lachen voran. Ihre Kindheit war geprägt von Mut, ansteckender guten Laune und behüteter Freiheit. Dank ihrer großen Geschwister wuchs sie mit Sicherheit und Liebe auf. Die Großen passten auf sie auf, während sie ihr die Welt erklärten – oft genug musste einer von ihnen sie aus einer brenzligen Situation befreien, während sie voller Bewunderung zu ihrer großen Schwester aufblickte.

Die kleine Emerson liebte jeden Zentimeter an diesem Ort, der sich ihr Zuhause nannte. Umgeben von Natur und Tieren war es sicher wenig verwunderlich, dass sie sich schnell in die schönen, eleganten Pferde verliebte, die sie morgens mit einem Wiehern begrüßten, wenn sie den Stall betrat. So wie es in ihrer Familie üblich war, lernte jedes der Kinder reiten – vor allem Western. Das kleine Mädchen fühlte sich seit Sekunde Eins wohl im Westernsattel und es zeigte sich schnell, dass sie das Talent ihres Vaters geerbt hatte. Genau wie er und George nahm sie schon früh an Wettbewerben teil.
Als sie schließlich zur Schule ging, eilte ihr der Ruf ihrer Familie voraus. Da die Ranch seit Generationen in Familienbesitz war, kannte jeder den Namen. Aber nicht nur deswegen war sie schnell beliebt bei ihren Mitschülern, sondern auch wegen ihrer fröhlichen, quirligen, offenen Art. In den Kunst- und Theaterräumen blühte sie förmlich auf. Wenn es darum ging, Bühnenbilder zu entwerfen oder sich in Farben zu verlieren, war Emerson in ihrem Element. Durch ihre kreative Art fiel sie positiv auf. Nur mit Mathematik und Sprache konnte sie nicht viel anfangen, weswegen sie sich oft zwingen musste, zu lernen. Glücklicherweise war Emerson nie allein und einer von ihren großen Geschwistern war stets für sie da, um sie zu unterstützen.

In der High School erlebte Emerson den ersten Riss in ihrer heilen Welt. Bis dahin war ihr Leben ein Abenteuer gewesen, doch Elliot Cooper lehrte sie eine Lektion, auf die kein älterer Bruder sie hätte vorbereiten können. Elliot war der Star des Football-Teams. Als er ausgerechnet Emerson ansprach und sie nach einem Date fragte, fühlte sich das für die sonst so bodenständige Rancher-Tochter wie ein kleiner Triumph an. Zum ersten Mal tauschte sie die Reitstiefel gegen schicke Schuhe und die Jeans gegen ein Kleid. Sie fühlte sich geehrt, vielleicht sogar ein bisschen geschmeichelt, dass der begehrteste Junge der Stufe sie gewählt hatte. Doch der Abend verlief nicht wie im Film. Elliot tauchte nicht allein auf. Er ließ sie spüren, dass die Einladung nur Teil einer Wette mit seinen Teamkollegen gewesen war. Es ging ihm nie um Emerson, das Mädchen mit dem ansteckenden Lachen; es ging ihm nur darum, sie vorzuführen. Der Schmerz war neu. Er raubte ihr zum ersten Mal in ihrem Leben das strahlende Lächeln. Im Stall bei ihren Pferden – ihr sicherer Hafen – fand sie den nötigen Halt, um darüber hinwegzukommen. Dort sammelte sie neuen Mut und kam stärker zurück als zuvor.

Doch kurz darauf sollte ihre Welt erneut ins Wanken geraten. „Die Rivers-Ranch ist ein Relikt“, hieß es in den Fluren ihrer Schule. „In zwei Jahren steht dort wahrscheinlich ein neues Casino, wenn sie nichts unternehmen.“ Diese Worte trafen Emerson härter als jede persönliche Beleidigung. Die Vorstellung, dass der Ort, an dem sie reiten gelernt hatte und der mehr als nur ihr Zuhause war, einfach verschwinden könnte, war für sie ein Weltuntergang. Am selben Abend platzte Emerson in die Küche, wo die Familie beim Abendessen saß. Mit der für sie typischen Leidenschaft sprudelte es aus ihr heraus. Sie sprach von Brand Identity, Instagram-Reels und einer interaktiven Website. Für Walter und Dorothy, die ihr Geschäft noch immer mit Handschlag und einem alten Notizbuch führten, klang das wie eine Fremdsprache. Ihr ältester Bruder Kilian lachte erst, doch Emerson ließ nicht locker. Ihre unbändige Kreativität war plötzlich nicht mehr nur ein Hobby, sondern ein Traum. Sie sah vor ihrem inneren Auge bereits das Logo, die Farben und die Art, wie sie die Geschichte der Rivers-Ranch erzählen wollte. Ihre Augen glänzten und sie wusste, dass sie dieses Ziel unbedingt erreichen wollte.
Nach ihrem erfolgreichen, guten High School Abschluss, ging sie auf die Uni, um Mediendesign zu studieren. Die Welt war stetig im Wandel und sie fühlte sich berufen die Ranch – ihr Zuhause – auf den neusten Stand zu bringen. Alles, was sie dort in der Theorie lernte, wollte sie sofort in die Praxis umsetzen. Um sich selbst etwas Geld zu verdienen, begann sie neben dem Studium etwas zu jobben. Am liebsten ging sie babysitten, weil sie dort ihren kreativen Kopf vollständig entfalten konnte. Mit dem angesparten Geld kaufte sie sich ausschließlich Equipment, das sie für ihr Studium und für die Umsetzung Zuhause brauchen konnte. Laptop, Tablet, Geschäftshandy…
Mit 22 Jahren machte sie ihren Bachelor und begann direkt im Anschluss mit dem Master-Studium, das Ziel immer im Blick. Während dem Studium lief ihr Elliot wieder über den Weg. Der Idiot, der ihr vor einigen Jahren den ersten Liebeskummer beschert hatte. Er Studierte Jura und war wohl nicht mehr der arrogante, kleine, Football-Junge, der er mal gewesen ist. Emerson gab ihm eine Chance und sie verabredeten sich und so kamen sie nach einigen Dates fest zusammen. Sie unterstützten sich gegenseitig, so gut es ging und wurden mit den nächsten Wochen ein richtiges Powerpärchen. Ihr Einjähriges feierten sie mit Emersons Master, den sie mit Bravour bestand. Auf der Ranch konnte sie visuell schon einiges erreichen. Hatte eine interaktive Website eingerichtet, die alle Zielgruppen anspricht und hatte einen extra Instagram-Account angelegt, den sie sorgfältig pflegte. Im Leben der jungen Blondine konnte es gerade nicht besser laufen: Sie hatte den besten Job der Welt, wohnte auf dem schönsten Fleck, den man sich vorstellen konnte und hatte nicht nur ihre Familie an der Seite, sondern auch einen Mann, der sie offenbar wirklich liebte.
Während des Studiums hatte sie ihre Karriere als erfolgreiche Westernreitern etwas auf Eis gelegt, doch es fehlte ihr unglaublich und so nahm sie das harte Training wieder auf und wollte neben ihrem Leben als Medienguru der Familie auch weiterhin an Reitwettbewerben teilnehmen.




OTHER DETAILS
So schreiben wir:
[x] Erste Person | [x] Dritte Person | [x] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [x] Sternchenstil bevorzugt





Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: XY
Alter: > 21
Berufliche Tätigkeit:

Avatarvorschläge: womit du dich wohlfühlst!
FACE [/style]





STORY TOGETHER
Im Süden von Las Vegas, unweit von Henderson, steht die Ranch der Familie Rivers seit Jahrzehnten für Disziplin, Leidenschaft und eine tiefe Verbundenheit zwischen Reiter und Pferd. Unter der Leitung von Walter und George Rivers – mehrfache Titelträger der National Western Championship und Finalisten der World Rodeo Finals – werden hier Nachwuchstalente ausgebildet, gefördert und auf ihrem Weg in den Turniersport begleitet.

Zur kommenden Saison erweitert das Rivers Western Performance Program sein Ausbildungsangebot und sucht engagierte Trainingsteilnehmerinnen und -teilnehmer.

Was wir bieten:
- Professionelles Training im Bereich Westernreiten (Reining, Cutting, Working Cowhorse, Allround)
- Individuell abgestimmte Trainingspläne für Einsteiger bis Turnierreiter
- Mentoring durch erfahrene Trainer, darunter auch Nachwuchs-Champion George Rivers
- Turniervorbereitung inklusive mentalem Coaching
- Ein familiäres, leistungsorientiertes Umfeld auf einer traditionsreichen Ranch

Wen wir suchen:
- Motivierte Reiterinnen und Reiter ab 21 Jahren
- Ambitionierte Turniereinsteiger sowie erfahrene Wettbewerbsteilnehmer
- Pferdebesitzer ebenso wie Reiter mit Interesse an Trainingspferden der Ranch
- Persönlichkeiten mit Respekt gegenüber Tier, Team und Tradition

Neben reiterlichem Können legen wir besonderen Wert auf Charakter, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, sich sowohl sportlich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Das Training folgt der Philosophie des Hauses: Ein Pferd ist kein Sportgerät, sondern ein Partner.

Trainingsort: Private Ranch im Süden von Las Vegas (NV), Trainings- und Ausbildungszentrum der Familie Rivers.

Bewerbungsverfahren:
Interessierte senden bitte eine kurze Vorstellung mit:
- Reiterlichem Werdegang
- Trainings- und Turniererfahrung
- Persönlichen Zielen im Westernreiten
- Optional: Videoausschnitt aktueller Trainingsarbeit

Nach Sichtung der Unterlagen erfolgt eine Einladung zu einem Kennenlern- und Probetraining.
Wer nicht nur reiten, sondern wachsen möchte – sportlich wie menschlich – findet auf der Rivers Ranch mehr als nur ein Trainingsprogramm. Hier beginnt eine Reise.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [] Beides - [] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [x] Sonstiges: Entscheiden wir spontan

Sonstiges:
Fangen wir mal mit uns an: Wir sind liebe, entspannte und absolut dramafreie PBs, die großen Spaß am Plotten und gemeinsamen Entwickeln von Storylines haben. Kommunikation ist uns wichtig! Einfach, damit alle wissen, dass alles gut ist und sich jede*r mit dem Gesuch und dem Charakter wohlfühlt. Eine Vernetzung über Discord ist möglich, aber kein Muss. Uns reicht es völlig, wenn man offen miteinander spricht und Bescheid gibt, falls mal etwas dazwischenkommt. Real Life geht immer vor – nur bitte nicht wortlos verschwinden 😊

Wir suchen definitiv keine Eintagsfliege. Das Trainingscenter soll aktiv bespielt werden und langfristig Teil des Forenlebens sein. Dafür brauchen wir jemanden, der wirklich Lust auf die Rolle hat und Freude daran, sie mit Leben zu füllen. Fachwissen im Westernreiten ist kein Muss – Interesse, Motivation und Spaß am Geschehen sind uns wichtiger. Alles andere ergibt sich im Spiel oder kann gemeinsam entwickelt werden. Natürlich soll dein Charakter nicht nur an uns „kleben“. Eigenständige Kontakte und Storys sind ausdrücklich erwünscht! Ein großer Pluspunkt: Wir bringen ein umfangreiches Familien- und Freundesnetzwerk mit, sodass du definitiv Anschluss finden wirst. Vielleicht entstehen zusätzliche Verbindungen oder ganz neue Ideen. Wir sind da sehr offen.

Wenn du Fragen, Ideen oder eigene Vorstellungen hast: Immer her damit! Wir freuen uns auf dich und darauf, gemeinsam etwas aufzubauen.



Kilian Rivers liebt es
Kilian Rivers stalkt nicht, ermittelt!
Robyn Grey wünscht dir viel Glück
Kilian Rivers will Du und Ich für immer!
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#6

RE: OTHER • I know i can; be what I wanna be

in UNISEX 31.05.2026 17:03
von Rory Murphy | 79 Beiträge
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Alter 34 Jahre
Beziehungsstatus Singel
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität Hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Rory Murphy
Alter: 34 Jahre
Berufliche Tätigkeit: Kellnerin - Hacker

Avatar: Rose Leslie (bitte vollen Namen ausschreiben)
FACE





STORYLINEDie mittlerweile 34 Jahre alte Rory ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie CPS immer wieder versagt. Wenn man Rory damals wie auch heute fragen würde, würde sie sagen, dass das System nicht zu ihrem Wohl gehandelt hat, ganz im Gegenteil. Aber eine alleinerziehende junge Mutter mit vier Kindern, die drei Jobs zur gleichen Zeit arbeiten musste und daher oft erst spät in der Nacht heimkam und früh wieder ging, war offenbar keine gute Mutter.

So wurde sie mit 6 Jahren von ihrer liebenden Mutter fort geholt. Die Geschwister blieben leider nicht zusammen, eine tragische Verkettung von Ungereimtheiten im System, hieß es irgendwann mal. Rory kam in verschiedene Pflegefamilien und wurde nach einiger Zeit immer wieder weitergereicht. Die Gründe waren immer verschieden. Sie war zu kompliziert, sie war zu laut, zu wütend, zu traurig, sie verstand sich nicht mit der Pflegefamilie, sie hatte ohne zu fragen den PC der Familie genommen, sie stritt sich mit den Kindern ...
Aber was erwartete man schon groß von einem Mädchen, das ohne wirklichen Grund von ihrer Mutter geholt und von ihren Geschwistern getrennt wurde, nur weil eine Helikoptermutter in der Schule es nicht tragbar fand, dass Kinder dieselbe Kleidung zweimal hintereinander trugen?
Man muss erwähnen, dass nicht jede Pflege schlecht war und das sie nicht wegen allen verschiedene Trauma hat, doch als die Guten kamen, war es für Rory schon zu spät.
Rory hatte sich abgeschottet, glaubte nicht mehr daran, dass Menschen es wirklich gut mit ihr meinten und machte sich so, das Leben selbst schwer. Aber lieber so, als am Ende wieder enttäuscht und verletzt zu werden.

Als Rory dann für das System zu alt war, drückte man ihr eine Tasche in die Hand mit der Aussage: Viel Glück.
Eine Zeit lang schlief sie auf der Rückbank ihres klapprigen Autos, oder die Familie einer Freundin lud sie ein, auf dem Sofa zu schlafen.
Sie lernte in der Bibliothek für ihren Abschluss, ihre Noten waren nicht schlecht, sie war fleißig, hatte etwas im Kopf und wollte zum MIT.
Allerdings erhielt sie eine Absage, im Nachhinein hätte sie sich die Studiengebühren auch nicht leisten können. Sie begann mit Gelegenheitsjobs, kellnerte immer wieder und sparte sich so viel zusammen, dass sie sich ein Einzimmerapartment mieten konnte. Über das Internet begann sie sich selbst weiterzubilden, und es dauerte nicht lange, bis sie auf fremde Systeme zugreifen konnte und die dortigen Firewalls umging. Ihr Ziel: ihre Familie zu finden, jeden falls fing es damit an …


Rorys Enttäuschung war groß, als sie nicht sonderlich viel fand. Der Name Murphy war kein seltener, und die Aufzeichnungen der verschiedenen Pflegeeinrichtungen waren nicht immer lückenlos.
Eine Zeit lang ließ Rory all das ruhen, sie hackte sich auf verschiedenen Plattformen ein, um Musik oder Filme zu laden. Nichts wirklich Schlimmes, doch irgendwann juckte es sie in den Fingern – was konnte sie noch alles tun? Wie gut war sie wirklich? Sie hackte sich in Banken ein und begann bei den Konten, die am schwersten zu knacken waren, etwas zu überweisen. Centbeträge, aber dennoch Diebstahl. Über die Jahre hinweg besserte sie so immer wieder ihr Konto auf.

Sie machte sich einen Namen in den Weiten des Webs, nahm hier und dort für verschiedene Firmen und Gruppierungen Legale und nicht so legale Jobs an.
Bis ein Job böse für sie nach hinten lief, sie fand etwas, das sie nicht finden sollte. Sie weigerte sich, ihrem Arbeitgeber diese Informationen, für die sie bereits teils im Vorfeld bezahlt wurde, zukommen zu lassen.
Nun hatte sie zwei Probleme, die ihr das Leben nicht nur schwer machten, sondern auch dieses kosten konnte. In ihrer Angst wandte sie sich über Umwege an Jack Thorne, ein Mitglied des LVMPD und wie sich ihre Nachforschungen ergeben hatten, einer der wenigen dort, die nicht käuflich waren.




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [x] Dritte Person | [] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: xxx
Alter: xx
Berufliche Tätigkeit: Politiker, Inhaber eines Konzern. Jedenfalls hast du Dreck am stecken und wortwörtlich Leichen im Keller und davon viele. Etwas das man von Außen nie erwarten würde.

Avatarvorschläge: xxx - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORY TOGETHERIch habe einen Illegalen Job angenommen und mich in dein System gehackt. Dort habe Ich Wort Wörtliche Leichen im Keller und andere Dinge gefunden, die meine allnächtlichen Albträume noch einmal verschlimmern und mich alle paar Sekunden über die Schulter blicken lassen, aus angst, du hast meine digitalen Fußabdrücke entdeckt und mich gefunden, oder jemanden geschickt, der mich finden sollte.

Was genau ich da Gefunden habe, überlasse ich gänzlich dir, aber es sollte schon etwas schreckliches sein.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [] Dritte Person | [x] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [x] Sonstiges: Mach ich von der Bewerbung abhängig

Sonstiges:
Das alt bekannte, hab spaß, bring eigene Ideen mit.
ich bin kein Power Player, also werde ich nicht 24/7 am posten sein.
deinen Konterpart, also jener der mir den Auftrag gegeben hat, mich in dein System zu hacken, suche ich ebenfalls.



Jax Grey wünscht dir viel Glück
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#7

RE: OTHER • I know i can; be what I wanna be

in UNISEX 31.05.2026 17:13
von Rory Murphy | 79 Beiträge
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Alter 34 Jahre
Beziehungsstatus Singel
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität Hetero

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Name des Charakters: Rory Murphy
Alter: 34 Jahre
Berufliche Tätigkeit: Kellnerin - Hacker

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STORYLINEDie mittlerweile 34 Jahre alte Rory ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie CPS immer wieder versagt. Wenn man Rory damals wie auch heute fragen würde, würde sie sagen, dass das System nicht zu ihrem Wohl gehandelt hat, ganz im Gegenteil. Aber eine alleinerziehende junge Mutter mit vier Kindern, die drei Jobs zur gleichen Zeit arbeiten musste und daher oft erst spät in der Nacht heimkam und früh wieder ging, war offenbar keine gute Mutter.

So wurde sie mit 6 Jahren von ihrer liebenden Mutter fort geholt. Die Geschwister blieben leider nicht zusammen, eine tragische Verkettung von Ungereimtheiten im System, hieß es irgendwann mal. Rory kam in verschiedene Pflegefamilien und wurde nach einiger Zeit immer wieder weitergereicht. Die Gründe waren immer verschieden. Sie war zu kompliziert, sie war zu laut, zu wütend, zu traurig, sie verstand sich nicht mit der Pflegefamilie, sie hatte ohne zu fragen den PC der Familie genommen, sie stritt sich mit den Kindern ...
Aber was erwartete man schon groß von einem Mädchen, das ohne wirklichen Grund von ihrer Mutter geholt und von ihren Geschwistern getrennt wurde, nur weil eine Helikoptermutter in der Schule es nicht tragbar fand, dass Kinder dieselbe Kleidung zweimal hintereinander trugen?
Man muss erwähnen, dass nicht jede Pflege schlecht war und das sie nicht wegen allen verschiedene Trauma hat, doch als die Guten kamen, war es für Rory schon zu spät.
Rory hatte sich abgeschottet, glaubte nicht mehr daran, dass Menschen es wirklich gut mit ihr meinten und machte sich so, das Leben selbst schwer. Aber lieber so, als am Ende wieder enttäuscht und verletzt zu werden.

Als Rory dann für das System zu alt war, drückte man ihr eine Tasche in die Hand mit der Aussage: Viel Glück.
Eine Zeit lang schlief sie auf der Rückbank ihres klapprigen Autos, oder die Familie einer Freundin lud sie ein, auf dem Sofa zu schlafen.
Sie lernte in der Bibliothek für ihren Abschluss, ihre Noten waren nicht schlecht, sie war fleißig, hatte etwas im Kopf und wollte zum MIT.
Allerdings erhielt sie eine Absage, im Nachhinein hätte sie sich die Studiengebühren auch nicht leisten können. Sie begann mit Gelegenheitsjobs, kellnerte immer wieder und sparte sich so viel zusammen, dass sie sich ein Einzimmerapartment mieten konnte. Über das Internet begann sie sich selbst weiterzubilden, und es dauerte nicht lange, bis sie auf fremde Systeme zugreifen konnte und die dortigen Firewalls umging. Ihr Ziel: ihre Familie zu finden, jeden falls fing es damit an …


Rorys Enttäuschung war groß, als sie nicht sonderlich viel fand. Der Name Murphy war kein seltener, und die Aufzeichnungen der verschiedenen Pflegeeinrichtungen waren nicht immer lückenlos.
Eine Zeit lang ließ Rory all das ruhen, sie hackte sich auf verschiedenen Plattformen ein, um Musik oder Filme zu laden. Nichts wirklich Schlimmes, doch irgendwann juckte es sie in den Fingern – was konnte sie noch alles tun? Wie gut war sie wirklich? Sie hackte sich in Banken ein und begann bei den Konten, die am schwersten zu knacken waren, etwas zu überweisen. Centbeträge, aber dennoch Diebstahl. Über die Jahre hinweg besserte sie so immer wieder ihr Konto auf.

Sie machte sich einen Namen in den Weiten des Webs, nahm hier und dort für verschiedene Firmen und Gruppierungen Legale und nicht so legale Jobs an.
Bis ein Job böse für sie nach hinten lief, sie fand etwas, das sie nicht finden sollte. Sie weigerte sich, ihrem Arbeitgeber diese Informationen, für die sie bereits teils im Vorfeld bezahlt wurde, zukommen zu lassen.
Nun hatte sie zwei Probleme, die ihr das Leben nicht nur schwer machten, sondern auch dieses kosten konnte. In ihrer Angst wandte sie sich über Umwege an Jack Thorne, ein Mitglied des LVMPD und wie sich ihre Nachforschungen ergeben hatten, einer der wenigen dort, die nicht käuflich waren.




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [x] Dritte Person | [] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: xxx
Alter: xx
Berufliche Tätigkeit:Was immer du möchtest, aber du hast Geld und sicherlich auch Macht

Avatarvorschläge: xxx - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORY TOGETHERDu hast mir einen Auftrag geben, mich in ein ganz bestimmtes System zu hacken, du wolltest alles haben was ich da finde, doch die Wortwörtlichen Leichen die ich dort gefunden haben, ließen mich zu der Erkenntnis kommen, dass es besser wäre, wenn du die Infos nicht bekommst.
Nun fürchte ich mich nicht nur davor, dass man meinen Hack bemerkt hat, sondern dass du deine Leute schickst mich zu finden ... und nachdem was im Moment so falsch in meinem Leben läuft, glaube ich, dass du es schon getan hast.




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[] Erste Person | [] Dritte Person | [x] Beides - [x] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [x] Sonstiges: Mach ich von der Bewerbung abhängig

Sonstiges:
Das alt bekannte, hab spaß, bring eigene Ideen mit.
ich bin kein Power Player, also werde ich nicht 24/7 am posten sein.
deinen Konterpart, also jener in dessen System ich mich hacken sollte, suche ich ebenfalls.



Jax Grey wünscht dir viel Glück
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