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#1

FAMILY • blood is thicker than water

in GROUP 07.01.2025 23:06
von Route66 | 1.055 Beiträge
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Alter
Beziehungsstatus Nicht angegeben
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität

Bloodbound

Where life begins and love never ends


zuletzt bearbeitet 29.05.2025 20:44 | nach oben springen

#2

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in GROUP 27.04.2025 19:46
von Viviane Collier | 109 Beiträge
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Alter 37 Jahre
Beziehungsstatus Single
Beziehungsstatus an Mit mir ist es kompliziert
Sexualität Hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Viviane Collier
Alter: 36 Jahre
Berufliche Tätigkeit: Betriebsökonomin und Erbin der Familienunternehmen


Avatar: Katie Cassidy - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORYLINEManch einer würde behaupten, ich wäre die besagte verwöhnte Göre, die mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde.
Was auch stimmt.
Ich war diejenige, die alles bekam, was sie wollte. Ein Pony zum 5.Geburtstag. Ein ganzen Pferdestall zum 10. Geburtstag. Mit den teuersten Pferden und den Leuten, die sich um die Pferde kümmerte. Dabei hatte ich längst die Lust am Reiten verloren und fand andere Sachen viel interessanter.
Wollte ich etwas haben, bin ich einfach zu meiner Mutter oder zu meinem Vater gegangen und habe es verlangt. Richtig. Ich habe es verlangt. Und viele Sachen habe ich auch bekommen.
Du kannst dir sicher vorstellen, dass die Dinge, die ich haben wollte, mit den Jahren immer teurer wurden und ich aber auch schnell die Lust daran verlor.
Warum sollte mich auch irgendwas lange genug interessieren?
Mein Dad konnte sich alles leisten und meine Mutter war in vielerlei Hinsicht genauso wie ich.
Wir beide liebten den Luxus und das Geld.
Während meine Mutter auch dafür arbeitete, hatte ich nur den Kopf dafür, gut auszusehen und das Geld auszugeben. Sei es für neue Schuhe oder die neuste teuerste Handtasche oder für Kleidung.
Ich war ständig unterwegs und kaufte ein.
Niemand störte sich daran, da es alle gewohnt waren.
Ich ließ auch schon mal eine Boutique schließen, damit ich in Ruhe einkaufen konnte und mich niemand dabei störte. Wieso auch nicht? Immerhin bekamen die Angestellten später genug Trinkgeld von mir und die Boutique war um einige tausend Dollar reicher. Oder ich flog nach Paris, Mailand oder New York, um dort einkaufen zu gehen.
Wo ich allerdings Abstriche machen musste, waren die gesellschaftlichen Anlässe zu denen meine Eltern mich mitschleppen. Ich hasste den Small Talk der dort betrieben wurde und die Scheinheiligkeiten der Gesellschaft.
Auf einem solchen Anlass hatte ich meine Mutter mit ihrer Affäre erwischt. Ich wusste, dass meine Eltern beide nicht immer glücklich waren in ihrer Ehe, da beide oft in verschiedenen Städten des Landes unterwegs waren und ich immer bei einem mit von der Partie war, weil es sich eben so gehörte, dass die Tochter zwei Multimilliardäre sich eben auch zeigte. Aber dann herauszufinden, dass die Eltern eine offene Ehe führten...das war etwas, dass ich nun doch nicht wissen wollte.
Mir war auch nicht bewusst, dass mein Vater von der Affäre, die meine Mutter hatte, wusste. Geschweige denn das auch er eine hatte.
Ich schwieg in Bezug auf die Affäre, verlangte von meiner Mutter allerdings, dass sie mir nie wieder irgendwelche Vorhalte machen sollte, wenn ich mal mal wieder einen anderen Jungen mit nach Hause brachte. Wobei ich damit aufhörte, danach aufhörte, jemanden mitzubringen.
Zumindest keinen Jungen.
Mein Vertrauen in die glückliche Ehe meiner Eltern war erschüttert worden und ich entwickelte eine Abneigung gegen alles was damit zu tun hatte. Meine Beziehungen hielten nie lange und wenn es ernster wurde, zog ich die Reißleine und trennte mich von meinem jeweiligen Freund.
Bis ich mich am College dafür entschied, mich auf gar keine Beziehung einzulassen. Es machte die Partys sowieso interessanter, wenn ich als Single dort war. Und ich flirtete sehr gerne und leider konnte ich mich auch nicht zurückhalten, mit den Jungs zu flirten, die vergeben waren.
Es war immerhin kein Verbrechen, oder? Flirten war erlaubt. Ich konnte nichts dafür, wenn der Typ schwach wurde und seine Freundin betrog.
Es gehörten schließlich zwei dazu.
Sowohl mein Vater als auch meine Mutter wollten, dass ich in das jeweilige Geschäft einstieg. Ich hingegen wollte gar nicht arbeiten. Es gab genug, die das für mich machen konnten.
Aber ich blieb auf dem College und machte meinen Abschluss in Betriebsökonomie. Meinen Eltern zu liebe. Ich schloss das Studium zwar mit summa cum laude ab, aber dennoch war ich nicht wirklich daran interessiert.
Doch auch wenn mein Vater Luxusimmobilien und Luxusyachten kauften und weiterverkaufte, hatte ich damit nicht so viel am Hut.
Und bei meiner Mutter und ihrem Schmuck auch nicht. Sie machte zwar echt tollen Schmuck, der auch extrem teuer war, aber er war zu extrem und nicht mein Geschmack.
Ich liebte es in der Hinsicht eher schlicht und einfach.
Während sich also meine Eltern also eher um ihre Firmen kümmerten, schaute ich denen hier und mal da über die Schultern, aber so wirklich arbeiten tat ich nie.
Stattdessen war ich nur ein Schmuckstück. Und zwar ein lebendes. Ich musste gut aussehen, wenn wir auf irgendwelchen Galas waren oder irgendeine Betriebsfeier anstand.
Es war langweilig.
Mir ging es aber nicht alleine so. Viele Töchter und Söhne wurden zu diesen Veranstaltungen mitgeschleppt. Ob sie wollten oder nicht.
Wir taten uns zusammen und machten unsere eigenen Partys. Meist fuhren wir dann in einer kleinen Gruppe noch irgendwo anders hin und ließen es krachen.
Vermutlich war auch eine dieser Partys der Auslöser, dass ich nicht nur gerne auch Alkohol trank, sondern auch zusätzlich noch die ein oder andere Pille nahm um die Nacht durchzumachen.
Jeder in unser kleinen Gruppe machte das schließlich und warum sollte ich nicht dazu gehören?
Wir trafen uns von da an regelmäßig und ließen kaum eine Party aus.
Sehr zum Missfallen unserer Familien. Die ein oder andere Party lief natürlich auch aus dem Ruder und einer von uns wurde vielleicht auch mal einer nicht so vorteilhaften Situation von Fotografen abgelichtet und landete in der Zeitung. Aber mit Geld konnten wir vieles regeln.
Es gab genug Leute die einfach käuflich waren und ich hatte da auch keine Bedenken, den Fotografen zu bestechen, damit eben mein Bild nicht in der Zeitung landete. Zumindest nicht das, wo ich mir ein paar Pillen einwarf. Wie ich den Club verließ oder einen anderen besuchte, das konnte ruhig in der Zeitung stehen.
Wenn ich es nicht regeln konnte, gab es noch meine Mutter oder mein Vater die das für mich regelten. Oder unsere Anwälte..




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [] Dritte Person | X Beides - X Romanstil bevorzugt | X Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: (Vater) xxx Collier und (Mutter) xxx Collier, geb. xxx
Alter: Ende 50
Berufliche Tätigkeit: Luxusimmobilien&Luxusyachten Handel und Luxusschmuckdesignerin


Avatarvorschläge: xxx - (bitte vollen Namen ausschreiben)
FACE





STORY TOGETHEREure verwöhnte, drogen- und alkoholabhängige Tochter. So könnte man mich wohl beschreiben, wenn man mich nicht kennt. Was vielleicht auch auf euch zutrifft. Ihr wollt immer, dass ich sowohl die eine als auch die andere Firma übernehme. Entsprechend benehme ich mich auch. Nur euch zu liebe habe ich das Studium gemacht, damit etwas vorzuweisen habe und nicht einfach nur die verwöhnte Tochter bin.
Die gesellschaftlichen Pflichten öden mich an und ich gehe nur dahin, um gesehen zu werden. Die anderen Party - oder viele davon - laufen im Verborgenen.
Genauso wie ich verheimliche das ich ein Suchtproblem habe.
Seit etwa einem Jahr bin ich inoffiziell Besitzer von Dads seiner Firma, auch wenn ich nach wie vor keine Lust darauf habe. Du, Daddy, schleppst mich aber immer wieder irgendwo hin, weil du hoffst, dass ich doch noch die Liebe zu den Luxusimmobilien und den -yachten finde. Mum hat es (fast) aufgegeben mich in ihr Schmuckimperium einbringen zu wollen. Auch wenn ich auf dem ein oder anderen Anlass ihren Schmuck präsentieren muss.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [] Dritte Person | X Beides - X Romanstil bevorzugt | X Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | X Sonstiges: entscheide ich spontan

Sonstiges:
Ich denke, sowohl die beiden als auch Viviane sind keine einfachen Charaktere. Gerade weil es auch so viel Spannungen zwischen ihnen gibt. Doch es ist auch denkbar, dass die drei einen Weg finden damit zurecht zukommen.



Jax Grey wünscht dir viel Glück
zuletzt bearbeitet 01.06.2025 16:45 | nach oben springen

#3

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in GROUP 28.07.2025 15:36
von Valentino Bianchi | 71 Beiträge
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Alter 29
Beziehungsstatus Single
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Valentino Bianchi
Alter: 29 Jahre
Berufliche Tätigkeit: Barkeeper im Coyote Ugly

Avatar: Angelo Carlucci - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORYLINEValentino Bianchi war siebzehn Jahre alt, als er zum letzten Mal das Meer von Neapel sah. Die salzige Luft, das Geschrei der Möwen, das warme Pflaster unter seinen Füßen – all das ließ er zurück, als seine Mutter ihn und seine beiden jüngeren Geschwister auf einen Nachtflug nach Las Vegas mitnahm. Sie hatten nur zwei Koffer dabei. Kein Gepäck konnte die Angst tragen, die sie in sich trugen.
Sein Vater war ein Mann, über den in Neapel nur in Flüstern gesprochen wurde. Cosa Nostra. Die Familie. Nicht irgendeine. Sondern eine der alten, der gefährlichen. Valentino wusste nicht alles, aber genug. Genug, um zu verstehen, dass seine Mutter den Mut einer ganzen Armee aufgebracht hatte, als sie sich trennte und mit den Kindern floh. Sie hatte es schon Jahre vorher geplant, in kleinen Schritten, mit vorsichtigen Bewegungen. Und als ihr ältester Sohn in den Blick der Mafia geriet, war für sie klar: Jetzt oder nie. In Vegas war alles anders. Die Sonne war schärfer, die Menschen schneller, die Straßen breiter. Seine Mutter, einst eine elegante Frau in Italien, die sich mit Stolz durch den Tag bewegte, putzte nun Toiletten und trug Tabletts. Valentino konnte das nicht mitansehen. Also nahm er jeden Job an, den er kriegen konnte: an der Tür eines zwielichtigen Clubs, auf staubigen Baustellen, in stickigen Werkhallen. Alles, was Geld brachte.
Er zog mit achtzehn aus, weil er das Gefühl hatte, seinen Geschwistern und seiner Mutter sonst nur zur Last zu fallen. Seine Wohnung war winzig, der Boden quietschte, und die Küche roch nach dem Essen des Vormieters, aber sie war sein eigenes kleines Reich. Er zahlte pünktlich, arbeitete hart, überwies monatlich einen Teil seines Einkommens an seine Mutter, ohne dass sie jemals darum gebeten hätte.
Valentino, oder wie ihn alle nannten, Tino, lernte mit vierundzwanzig Nella kennen. In einem Diner, bei dem er gerade als Aushilfskellner arbeitete. Sie bestellte jeden Dienstagabend das Gleiche: Veggie-Burger mit extra Avocado. Ihre Augen waren grüner als alles, was Tino je gesehen hatte, und als sie ihn das erste Mal anlächelte, traf es ihn wie ein Schlag.
Nella war anders. Aufgewachsen in einer Villa in Summerlin, mit Privatschule, Golfclub und Stipendium für Yale, hatte sie sich entschieden, ihre Karriere in Vegas zu beginnen. Sie hatte genug vom Goldstaub ihrer Eltern. Dass sie sich ausgerechnet in Tino verliebte, verstand niemand. Aber sie tat es mit ganzer Seele. Sie zog zu ihm, in eine etwas bessere Wohnung, mit Balkon und Kaffeemaschine. Nella brachte Licht in Tinos Leben, wo vorher nur Pflicht und Schuld gewesen waren. Sie lachten, kochten, diskutierten über Filme, Musik, Bücher. Und als sie ihm einen kleinen Ring überreichte, einfach so, an einem Montagabend, und sagte: „Ich will, dass du bleibst. Für immer“, da wusste er: Das war sein Zuhause.
Aber das Leben hatte andere Pläne.
An Tinos 26. Geburtstag wollten sie zu einem Konzert. Es war ihre gemeinsame Lieblingsband. Sie fuhren über die Interstate, Musik laut, Fenster offen, ihre Hände ineinander verschränkt auf der Mittelkonsole. Dann kam das Licht. Dann kam der Aufprall. Dann war alles schwarz.
Er wachte nicht am selben Tag auf. Auch nicht am nächsten. Eine Woche lag er im Koma. Und als er die Augen aufschlug, war das Erste, was er sah, nicht Nella. Sondern ein Arzt. Fremde Stimme. Fremde Hände. Die Worte trafen ihn nicht sofort. Erst als seine Mutter ins Zimmer kam und weinte, begriff er.
Nella war tot.
Zwei Tage hatte sie noch gekämpft, sagten sie ihm. Zwei Tage, in denen sie seinen Namen geflüstert hatte, in denen sie gehofft hatte, er würde aufwachen. Zwei Tage, in denen ihre Eltern Wut gesammelt hatten wie Waffen. „Du hast sie umgebracht“, sagte Nellas Vater, als er ihn nach der Beerdigung zur Seite nahm. „Du bist gefahren.“ Tino schwieg. Er hatte kein Argument. Keine Entschuldigung. Nur Leere. Er zog sich zurück. Kündigte seinen Job. Sprach kaum. Aß wenig. Trank manchmal zu viel. Aber nie zu lange. Etwas in ihm wusste: Wenn er ganz fällt, gibt es niemanden mehr, der seine Familie stützen kann. Also stand er irgendwann wieder auf. Und dann kam der Brief. Ein Anwalt, korrekt gekleidet, mit einem Umschlag und einem Scheck.
Nella hatte Geld angespart. Viel Geld. Er wusste nichts davon. Sie hatte alles in einem Fonds angelegt, für den Fall, dass sie einmal früher gehen würde. „Für ihn“, stand auf dem Begleitschreiben. Tino weinte zum ersten Mal seit Wochen. Er legte das Geld zur Seite. Ein Konto, das er kaum anrührte. Nur wenn es wirklich nicht anders ging. Manchmal spendete er. An Frauenhäuser. An eine Organisation für Unfallopfer. An ein kleines Tierheim in der Nähe.
Mit achtundzwanzig fing er in der Coyote Ugly Bar an – Barkeeper, manchmal Rausschmeißer, gelegentlich Beichtvater. Die Musik war laut, die Leute wild, die Nächte lang – aber Tino funktionierte dort. Niemand fragte zu viel. Die Gäste erzählten ihre Geschichten, lachten, weinten, fluchten. Und Tino hörte zu. Mixte Drinks. Beobachtete. Stand einfach da, ruhig, präsent. Ein Barkeeper mit einer Geschichte, die niemand kannte. Manche Kolleginnen mochten ihn sofort. Andere fanden ihn zu still, zu verschlossen. Aber niemand konnte leugnen, dass er seinen Job gut machte. Und dass er eine Art hatte, mit Menschen umzugehen, die mehr sagte als Worte. Er war nun neunundzwanzig. Trug eine kleine Narbe an der Stirn, eine Erinnerung an den Unfall.
Sein Blick war wacher geworden, seine Haltung aufrechter. Er redete mehr als früher, lachte auch mal wieder. Aber er trug Nella immer bei sich. In Gedanken, im Geldbeutel, wo ihr kleiner Ring noch immer lag. Und manchmal, wenn es regnete und das Neonlicht durch die Tropfen auf dem Fenster tanzte, stellte er sich vor, wie sie jetzt aussehen würde. Ob sie noch dieselben Burger essen würde. Ob sie ihn noch lieben würde. Und dann lächelte er. Traurig. Dankbar. Und machte weiter. Valentino Bianchi hatte viele Leben verloren. Und trotzdem weitergemacht. Nicht, weil er musste. Sondern weil er es ihr versprochen hatte.




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [XX] Dritte Person | [XX] Beides - [] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Bei Bedarf






Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: ... Bianchi, ... Bianchi (es sei denn ihr habt geheiratet)
Alter: zwischen 26 und 24, und zwischen 24 und 21 Jahre
Berufliche Tätigkeit: steht euch frei

Avatarvorschläge: eure wahl, sollte optisch etwas passen - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORY TOGETHERIhr zwei seit meine Geschwister. Jüngere Schwester und jüngerer Bruder. Aus meiner Story könnt ihr euch ein paar Eckdaten herausholen. Wichtig dabei ist, dass ihr nicht ins Kriminelle rutscht, dass würde Tino zu verhindern wissen und schließlich sind sie aus der Heimat weg um genau das zu verhindern Ansonsten will ich euch gar nicht zu viel vorgeben.
Ich freue mich auf euch!




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [XX] Dritte Person | [XX] Beides - [] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [XX] Sonstiges: wird spontan entschieden

Sonstiges:
Mutiert bitte nicht zu Forenleichen und habt Spaß an der Rolle



Robyn Grey wünscht dir viel Glück
zuletzt bearbeitet 26.08.2025 19:47 | nach oben springen

#4

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in GROUP 30.07.2025 22:08
von Mikhail Lev Baranov | 68 Beiträge
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Alter 42 Jahre
Beziehungsstatus Geschieden
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Mikhail Lev Baranov
Alter: 42 Jahre
Berufliche Tätigkeit: Besitzer eines Dojos/ Bodyguard für bestimmtes Klientel

Avatar: Tom Hardy - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORYLINEMikhail Lev Baranov wurde am 14. Oktober 1983 in Omsk geboren, einer kalten, unerbittlichen Stadt im Herzen Sibiriens, wo der Wind selbst im Sommer schneidend war und das Leben selten Nachsicht zeigte. Er war der Älteste von vier Geschwistern – drei kleinere Seelen, für die er früh eine Rolle übernehmen musste, die mehr mit Schutzinstinkt als mit kindlicher Freiheit zu tun hatte. Ihr Vater war ein schweigsamer, grober Mann, der seine Gefühle nie zeigte – aber sich auf seine Art gut um die Kinder kümmerte. Die Mutter war das Gegenteil von Wärme – distanziert, kontrolliert, unnahbar. Sie sprach wenig, lachte nie, und betrachtete ihre Kinder eher wie Aufgaben als wie Menschen. Irgendwann, als Lev etwa zehn war, verschwand sie einfach. Keine Notiz. Kein Wort. Sie kam nie wieder.
Als Lev neun Jahre alt war, zog der Vater mit ihm und den Geschwistern nach England – zuerst nach Hull, später nach Bradford. Warum, das wurde nie erklärt – vielleicht eine Flucht, vielleicht der Versuch eines Neuanfangs. Die Sprache, das Klima, die Menschen – alles war fremd. Doch Lev passte sich an. Musste es. Der Vater blieb hart, aber präsent. Arbeitete viel, redete wenig, aber hielt die Familie zusammen, so gut er konnte. Lev übernahm trotzdem früh Verantwortung – nicht, weil er musste, sondern weil er es immer getan hatte.
Mit sechzehn geriet Lev in Schwierigkeiten – Gewalt, Schulabbruch, keine Perspektive. Statt ganz abzurutschen, fand er über ein lokales Selbstverteidigungszentrum in Bradford Anschluss an einen ehemaligen britischen Militärtrainer, der Jugendliche auffing, bevor sie fielen. Dort entdeckte Lev seine Begabung für Nahkampf, Disziplin und absolute Kontrolle. Er trainierte obsessiv – nicht für Wettkämpfe, sondern für sich. Fürs Überleben. Für den Schutz derer, die schwächer waren.
Mit 18 trat er in die britischen Streitkräfte ein. Erst in eine reguläre Einheit, später in eine spezialisierte Task Force für Personenschutz und Kriseneinsätze. Er diente im Ausland, war Teil von humanitären Missionen, Geleitschutz, Aufklärung. Seine Akte war sauber – sein Verhalten nicht immer. Nach mehreren Jahren Dienstzeit, in der er sich als loyal, fähig und effizient erwies, erhielt er die Möglichkeit, sich in den USA weiter ausbilden zu lassen. Dort durchlief er die anspruchsvolle Ausbildung der US Army Special Forces – und wurde schließlich Teil der Green Berets. Es war nicht einfach, ein Fremder zu sein unter Amerikanern. Aber Lev war nie jemand, der sprach, um dazuzugehören. Er überzeugte durch Können, durch Kontrolle, durch das, was andere im Feld "instinktives Überleben" nannten. Er war in Osteuropa, im Nahen Osten, in Afrika. Nicht als Held – sondern als Schatten im Hintergrund. Orte ohne Namen, ohne Gnade.
In Afghanistan verlor er einen Kameraden, der ihm näher war als jeder Bruder. Caleb Moore – ein stiller, kluger Mann mit schrägem Humor, der Levs Schweigen nicht als Mauer sah, sondern als Einladung, selbst still zu werden. Sie waren wochenlang gemeinsam im Einsatz, lebten im Dreck, lachten über Nonsens, teilten Wunden und Schlafplätze. Caleb starb bei einer Nachtoperation – eine Mine, falsch markiert, ein Fehler im Timing. Lev konnte nichts tun, außer ihn festzuhalten, bis der Atem aufhörte. Seitdem trägt er dessen Dog Tag – nicht um den Hals, sondern in einer verschlossenen Innentasche seines Trainingsrucksacks. Er spricht nie über Caleb. Aber wer ihn kennt, merkt, dass da jemand fehlt. 2008 kam er zurück nach England – offiziell versetzt, inoffiziell leer. Er heiratete eine britische Frau, die seine dunklen Stellen nicht sah oder sehen wollte. Eine Tochter wurde geboren. Die Ehe hielt drei Jahre. Als sie ging, nahm sie das Kind mit. Lev blieb zurück. Schrieb Karten. Rief an. Manchmal. Einige Jahre später verliebte er sich erneut. Eine Frau, die ihn kannte, wie er war – schweigsam, zuverlässig, beschädigt. Sie bekamen zwei Kinder. Einen Sohn. Eine Tochter. Es war das ruhigste Kapitel in seinem Leben. Bis er zu trinken begann. Nicht laut. Nicht dramatisch. Sondern allein. In der Küche. In der Nacht. Gegen die Dinge, die nie verschwanden. Die Ehe hielt sieben Jahre. Dann stellte sie ihm ein Glas hin und sagte: „Du musst dich entscheiden.“ Er entschied sich. Für das Richtige. Zu spät.
Seitdem ist Lev trocken. Seit über fünf Jahren. Keine Meetings. Keine Reden. Nur ein zerbeulter Flaschendeckel in der Tasche – als Warnung. Als Schwur. Mit 37 zog er nach Las Vegas. Weil dort keiner fragte, wer du warst. Sondern nur, was du tust, wenn es brennt. Ein alter Kontakt vermittelte ihm eine Stelle. Lev arbeitet heute als Bodyguard für eine exklusive Klientel – Menschen mit Macht, Geld oder sehr guten Gründen, sich zu schützen. Keine Dauerjobs, keine Clubs. Er wird gerufen, wenn es ernst wird. Wenn andere versagt haben. Er spricht nicht viel, fragt nicht unnötig – er sorgt einfach dafür, dass nichts passiert. Und wenn doch, endet es schnell. Später eröffnete er ein Kampfsport-Dojo am Stadtrand – klein, spartanisch, ehrlich. Er unterrichtet nicht nur auf Einladung – jeder, der mit Respekt kommt und bereit ist, zu lernen, bekommt eine Chance. Vor allem Kinder. Besonders die, die sonst keine bekommen. Lev sagt, Kinder seien ehrlicher. Sie spielen keine Spiele. Sie zeigen, wenn sie Angst haben. Und wenn sie kämpfen, dann meist um etwas, das größer ist als sie selbst.
Seine Kinder leben heute alle in Las Vegas. Die Älteste – 19 – ist klug, sarkastisch, hält ihn auf Abstand. Der Sohn – 16 – ist still wie er. Und die Jüngste – 13 – ist die Einzige, bei der seine Stimme wärmer wird, wenn sie ihn Papa nennt. Sie wohnten alle lange in England. Jetzt sind sie hier. Seine letzte Ex-Frau zog vor einigen Jahren – unabhängig von ihm – nach Boulder City. Es war keine Annäherung, sondern Zufall. Aber Lev respektierte es. Sie wohnen nicht weit voneinander entfernt. Manchmal begegnen sie sich – kurz, ruhig, ohne Drama. Die Kinder sehen ihn regelmäßig – nicht oft, aber verlässlich. Er trinkt schwarzen Kaffee. Hört Tschaikowski beim Training. Vermeidet Menschen, aber beschützt sie, wenn es sein muss. Wenn jemand in seiner Nähe übergriffig wird, sagt er nichts. Es reicht, wenn er hinsieht. Und manchmal, wenn die Nacht still ist, steht er draußen vor dem Haus seiner Kinder. Geht nicht rein. Klingelt nicht. Bleibt einfach stehen. Damit sie – auch wenn sie schlafen – wissen: Er ist da. Noch immer.

-tbc-




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [O] Dritte Person | [O] Beides - [] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: ... Baranov, ... Baranova, ... Baranov (es sei denn ihr habt geheiratet und den Namen geändert)
Alter: 1. Bruder 39 (3 Jahre jünger), 1. Schwester 36 (6 jahre jünger), 2. Bruder 34 (8 Jahre jünger)
Berufliche Tätigkeit: belasse ich bei euch

Avatarvorschläge: suchts euch aus, ihr müsst euch im Spiegel anschauen - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORY TOGETHERDie Beziehung zwischen den Geschwistern könnte man als schwierig betrachten. Sie hatten nicht immer eine leichte Kindheit, aber ihr Vater hat sein bestmöglichstes getan. Lev sprang eben schon früh ein, wenn Grigori (so wurde er bisher genannt) überfordert war. Vielleicht hat einer von euch ja doch wieder Kontakt zur Mutter? (bisher Magaret)
ich lasse es euch auch offen, ob ihr bereits in Vegas oder Boulder lebt, oder noch herzieht, oder was auch immer. Eine Möglichkeit wäre es eben, dass Magaret wieder kontakt sucht und ihr (bzw einer von euch) versucht Lev davon zu überzeugen (viel spaß by the way)
Oder vielleicht braucht ihr Hilfe? Ihr seit auf der Flucht? (wobei das vielleicht unpraktisch wäre)
Aber ich bin mir sicher, dass man sich was gescheites ausdenken kann, wenn man genügend brainstorming betreibt.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [O] Dritte Person | [O] Beides - [] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [O] Sonstiges: wir spontan entschieden

Sonstiges:
Bringt interesse an der Rolle mit. Denn, auch wenn Lev es nicht offen zugeben würde, hängt er an seinen Geschwistern.





Robyn Grey wünscht dir viel Glück
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#5

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in GROUP 10.08.2025 20:35
von Jace Davis | 16 Beiträge
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Alter 36 Jahre
Beziehungsstatus Single
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Jace Davis
Alter: 36 Jahre
Berufliche Tätigkeit: Mechniker

Avatar: Casey Deidrick - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORYLINEMeine Vergangenheit.. tja, allzu viel kann ich gar nicht erzählen, denn um genau zu sein, weiß ich nicht wirklich, von wem ich abstamme.. bis auf die Tatsache, dass ich wohl Ire bin.. oder zumindest Irische Wurzeln habe. Ich habe meine Eltern nie kennen gelernt. Mir wurde erzählt, dass meine Mutter mich nicht wollte und mein Vater? Hm.. wahrscheinlich abgehauen, als meine Mutter schwanger war. Offenbar hatte sie es versucht, denn ich kam das erste mal ins Heim, als ich etwas über 1 Jahr alt war.. wieso? Mit der Frage muss ich wohl mein Leben lang leben.. aber ich wurde in Irland geboren, soviel weiß ich, denn sie reiste mit einem Kurzvisum ein, brachte mich weg und verschwand wieder so schnell, wie sie gekommen war. Das mich das ein wenig verkorkst hat, kann man mir ja wohl nicht unbedingt übel nehmen, oder?
Die erste Familie die mich adoptiert hat, behielten mich bis ich 5 Jahre alt war. Wieso ich von den beiden wieder weggegeben wurde, weiß ich nicht.. aber im nachhinein erfuhr ich, dass sie sich scheiden ließen und mein Adoptivvater wenig später darauf verstarb. Zwar sollte man denken, dass sie mich doch hätte behalten wollen, oder? Tja.. offensichtlich war dem nicht so.
2 weitere Jahre im Heim folgten. Ich wurde mit der Zeit immer aufmüpfiger und ritt mich immer weiter in irgendwelchen Ärger hinein, auch machte ich es meinen Betreuern absolut nicht einfach mit mir.. ich wollte mir einfach nichts sagen lassen und büxte auch immer wieder aus. Das ich erst 7 war, war mir dabei egal.. ich hatte mich einer Gruppe von etwas älteren Jungs angeschlossen und wollte eben dazu gehören.. wenn nicht bei ihnen, bei wem sonst?
Aber ich wurde ein weiteres mal adoptiert. Ein junges Ehepaar, welche vor wenigen Jahren zuvor ihre Tochter durch plötzlichen Kindstod verloren hatten. Ich hatte ein mieses Gefühl dabei.. sie schien mir noch nicht wirklich bereit für ein neues Kind gewesen zu sein.. aber er hielt es für eine gute Idee.. also wurde ich mitgenommen. Aber schnell sollte sich zeigen, dass sie schlichtweg überfordert mit mir war. An ihr blieb die gesamte Erziehung hängen und dann gerade noch mit einem Jungen, der sich immer aufmüpfiger zeigte und auch gerne mal über Nacht weg blieb. Nach meinem 8. Geburtstag kam ich wieder ins Heim. Nur 5 Wochen hatte sie es ausgehalten, bis sie mir eine schallende Ohrfeige verpasste und mich wieder zurück brachte. Vielleicht nicht das schlechteste, was passieren konnte.
Ich wusste, dass ich so keine guten Chancen hatte, von irgendwem aufgenommen zu werden.. aber es waren ja nur noch 10 Jahre, bis ich auf mich alleine gestellt wäre, oder? Ich blieb wieder im Heim.. musste zusehen, wie meine Freunde nach und adoptiert wurden und auch in ihren Familien blieben.. mir hingegen blieb nur mein Fotoalbum, in welchem ich Bilder meiner bisherigen Familien hatte und Mr. Bear. Seit ich vor den Treppen des Heimes abgelegt wurde, begleitete mich der Teddybär, welcher der einzige Freund war der mir über all die Jahre treu an der Seite blieb.
Als ich 12 war, wurde ich erneut von einer Familie adoptiert. Ein Ehepaar welches bereits 2 Kinder hatte, aber noch einer ungeliebten Seele, wie sie es nannten, ein liebevolles Heim geben wollten. Ich war ihnen dankbar.. wirklich und versuchte es auch mich einzufügen und keinen Mist zu bauen.. aber leider konnte ich mich einfach nicht beherrschen. Aber die beiden hielten es um einiges länger mit mir aus. Meine 'Schwester' war 2 Jahre jünger als ich und soweit verstand ich mich mit den beiden auch recht gut.. es waren eben meine Geschwister, dass man sich da ab und zu mal zankte war doch ganz normal. Mein 'Bruder' allerdings, entpuppte sich als noch größerer Psychopath als welcher ich abgestempelt wurde. Er begann systematisch mich als Buhmann hinzustellen, für alles was er anstellte und natürlich wurde ihm geglaubt, anstelle von mir. Ihm stieß es übel auf, dass ich mich mit seiner Schwester so gut verstand und als ich 16 wurde, drehte der Bastard es doch tatsächlich so, dass ich mich über sie hergemacht hätte. Ich meine.. kommt schon. Ich war ein Arschloch, absolut.. aber auch ich hatte meine Grenzen und dazu gehörte es auf jeden fall auch, mich nicht an einer 14 jährigen zu vergehen!
Aber die ganze Situation in welcher wir gefunden wurden, sprach für sich. Ich weiß noch das mein Adoptivvater mir die Nase brach, als er mich raus schmiss und das im wahrsten Sinne des Wortes.. da konnte auch meine Schwester auf ihn einreden wie sie wollte, Erklärungen wollte er nicht hören. Er hatte sich seine Meinung gebildet und ich war nun derjenige, der es verdient hatte, rausgeschmissen zu werden.
Dann folgte das Jahr, welches mich geprägt hatte... mein 17. Geburtstag wurde gefeiert und eine neue Betreuerin wurde mir vor die Nase gesetzt..
Was ich damals nicht wusste: Ich war nicht allein auf dieser Welt. Fünf Jahre nach mir war noch ein Kind abgelegt worden – meine leibliche Schwester. In einem anderen Heim, in derselben Stadt, zur selben Zeit, in einem anderen Bett. Niemand sagte es mir. Bei ihr lag der gleiche Zettel wie bei mir, die gleiche Kette mit dem Kleeblattanhänger – nur ein handgeschriebener Verweis auf meinen Vornamen machte den Unterschied. Aber das erfuhr ich erst viel später. Damals kannte ich nur das Gefühl, dass irgendwo etwas fehlte, ohne den Umriss benennen zu können.


Ich bin mir sicher, dass du von den Ronald McDonald Spendenhäusern gehört hast. Sie sorgen dafür das Waisenkinder Unterschlupf finden.. großzügig, oder?
Na ja, es gibt da noch ne andere Seite dieser Wohltätigkeit. Es gibt noch eine andere Art von Ronald McDonald Haus, eines von dem nur wenige Leute wissen.
Es gibt diese in größeren Städten. Du wirst es nicht finden, wenn du nur danach suchst. Es hat keine Adresse. Es hat kein Schild über oder an der Tür. Es hat nicht einmal Fenster.
Nein, der einzige Weg es zu finden, ist adoptiert zu werden...
So hab ich es gefunden.
Seit ich ein Kind war lebte ich in verschiedenen Pflegefamilien und Waisenhäusern in Los Angeles. Jetzt bin ich 17 und das was sie als “böses Kind” bezeichneten.
Immer Ärger verursachen, überall rausgeworfen werden und immer zusammengebracht mit den “Guten” die dachten, sie könnten mir helfen. Ich hab ihnen immer bewiesen, dass sie falsch liegen.
Meine neueste Betreuerin saß mir gegenüber an einem schwarzen Metalltisch, sie sah erschöpft und übermüdet aus. Zwischen uns auf dem Tisch lag ein dicker, briefgroßer, brauner Umschlag; meine Akte.
“So, dein Ruf eilt dir voraus.”, sagte sie. “Jetzt hast du nur noch zwei Optionen; ein Militärcamp in Lansing oder das Ronald McDonald House, das dich für “annehmbar” erklärt hat.”
Ich hab nicht die Geduld für irgendwelche Drillsergeants und vor allem werde ich mich nicht morgens um 5 wecken lassen. Wie schlimm kann eine Zwischenstation die nach dem Clown einer Fast-Food-Kette benannt ist schon sein? Ich entschied mich für das Ronald McDonald House.
Dunkle Wolken türmten sich am Himmel, während ich hinten in das Auto meiner Betreuerin kletterte. Meine wenigen Besitztümer und Klamotten waren in meinem Rucksack auf meinem Rücken; das war alles was ich mitnehmen konnte. Eines meiner Besitztümer war ein Fotoalbum, in dem all die Fotos von meinen Pflegefamilien waren. Es war schön sich an sie zu erinnern, auch wenn ich es jedes Mal verkackt hatte.
“Ich hatte schon ein paar Fälle, die ins Ronald McDonald House gegangen sind”, sagte die Betreuerin, die vor mir am Lenkrad saß. “Für die Kinder ist alles glatt gelaufen, ich musste sie nie mehr irgendwo anders hinfahren. Zudem hat das Haus ihre Akten und alles genommen.”
Wir fuhren durch die Innenstadt Austins, ließen alles was ich kannte hinter uns. Ich wurde aus einer Pflegefamilie raus geschmissen, weil ich mit ein paar Nachbarkindern in der Innenstadt in eine Kneipe eingebrochen bin. Gute, alte Zeiten.
“So, hier sind wir” Das Auto hielt an.
Gespannt sah ich aus dem Fenster. Wir standen vor einem großen, grauen, fensterlosen Gebäude, das zwischen zwei anderen Industriebauten in einer enger Straße stand. Ich bemerkte, das an den anderen zwei Häusern Adressen waren, aber nicht an diesem besonderem Haus. Da war nicht mal ein Schild dran.
“Bist du sicher?”, fragte ich. Zögernd öffnete ich die Autotür und klettere aus dem Auto. Den Rucksack schmiss ich über meine Schulter, klammerte mich in den Riemen fest und folgte meiner Betreuerin zu den fensterlosen Metalltüren. Sie drückte die Klingel und sprach mit irgendwem im inneren. Die Türen klickten als sie geöffnet wurden. Wir gingen rein.
Sobald sich die Türen hinter uns geschlossen hatten, bemerkte ich die Stille, diese Stille in der man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Es war die Sorte Stille, die so erdrückend und leer ist, dass sie dich fast taub macht.
Am Ende der dim-beleuchteten Lobby war ein Glasfenster mit jemandem auf der anderen Seite. Eine Sekretärin. Sie war zur Seite gewandt und tippte konzentriert irgendwas an einem Computer. Wir gingen zu dem Fenster. Die Betreuerin klingelte an dem Schalter und die Sekretärin drehte sich auf ihrem Stuhl zu uns.
Ihr Gesicht war geschminkt wie das eines Clowns.
Wie das von Ronald McDonald, um genau zu sein.
Sie hatte sogar das kurze, gelockte, rote Haar. Andererseits trug sie die normale weiße Bekleidung, die auch normale Krankenschwestern tragen.
Ich wollte darüber lachen, da es mir extrem bizarr erschien, aber ich konnte nicht. Mir lief ein Schauer den Rücken runter. Irgendwas stimmte nicht. Die Betreuerin und die Krankenschwester interagierten; sie gaben sich den Papierkram unter dem Fenster durch. Die Betreuerin schob meine Akte unter dem Fenster durch, die Krankenschwester schob einige andere Papiere zurück.
Als sich meine Betreuerin um die Papiere kümmerte, musterte ich die Krankenschwester. Ihr Lächeln hätte nett und begrüßend sein müssen ... Aber ich sah nur Hunger in ihren Augen.
“Ich kann nicht hier bleiben!”, stammelte ich laut. “Bring mich zu der Militärschule in Lansing. BITTE!”
“Was ist das Problem, Süßer?”, fragte die Krankenschwester, ihre Stimme wurde durch das Glas gedämmt. “Angst vor Clowns?”
Mein Blick traf ihren hungrigen Blick. Als sie lachte, glitzerte etwas Boshaftes in ihren Augen auf. Meine Betreuerin lachte auch und sagte: “Jetzt reagier nicht über! Du würdest die Militärschule hassen. Außerdem wird dir das hier gut tun!”
“Ja”, sagte die Clownkrankenschwester. “Das wird dir gut tun.”
Bevor ich protestieren konnte, hörte ich eine Tür hinter mir.
Ich drehte mich um und sah eine offene Tür am anderen Ende der Lobby, zur linken des Fensters. Allerdings war dort niemand, nur das Licht, dass durch die offene Tür schien und auf die gegenüberliegende Wand und den Boden fiel.
Dann die gruseligen Schatten. Schrilles, hallendes Gelächter und wachsende Schatten an der gegenüberliegenden Wand.
“Oh!”, sagte die Betreuerin. “Hier kommt das Empfangskomitee!”
Als ich im Entsetzten starrte, den Riemen meines Rucksacks festhaltend, klopfte mir meine Betreuerin ein letztes Mal auf die Schulter. “Mach dir keine Sorgen, Schätzchen. Dieses Mal wird es anders. Du wirst dich gleich wie zu Hause fühlen, versprochen!”
Sie wandte sich zum gehen. Ich konnte spüren, wie die Galle in meinen Magen hochkroch.
“Nein!”, sagte ich verzweifelt. “Du kannst mich nicht hier lassen!”
“Ach nein. Ich mochte Clowns nie!”
Und damit verlies sie mich. Die Metalltüren fielen hinter ihr ins Schloss und ich war allein.
Ängstlich sah ich zu den geöffneten Türen. Die Schatten hatten fast schon den Raum betreten und das durchdringende Lachen füllte die Lobby.
Schnell rannte ich zu den Eingangstüren. Hämmernd und zerrend und drückend und schreiend. Ich schrie um Hilfe, schrie nach meiner Betreuerin, schrie nach IRGENDWEM ! BITTE GOTT !
Die Krankenschwester hinter dem Fenster lächelte schon wieder, als ich mich umdrehte.
Und dann betraten sie die Lobby, die ganze Zeit lachend.
Eine ganze Gruppe lachender Betreuer mit Clownsgesichtern und roten Haaren. Manche männlich, manche weiblich, aber alle mit diesem schrecklichen Ronald-McDonald-Make-up. Im gedimmten Licht der Lobby konnte ich das Glitzern irgendwelcher metallenen Gegenstände in ihren Händen sehen. Den Flur heraufkommend schoben ein paar Clownbetreuer einen Metalltisch, einen mit Leberriemen dran.
“Geht weg von mir!”, schrie ich und hämmerte wieder an den Türen. “Lasst mich hier raus!!”
Sie umringten mich. Packten mich, als ich um mich schlug, schrie und versuchte mich loszureißen. Lachten, als ich um mich trat und mich wand. Sie drückten mich auf den rollenden Metalltisch und schnallten mich fest.
Verzweifelt sah ich mich um. Zwecklos, ich war umzingelt.. sie waren überall!
“Lasst mich gehen!”, schrie ich, wand mich und versuchte mich von den Fesseln zu befreien.
Sie schoben mich durch die offenen Türen und einen endlos wirkenden, weißen Flur runter. Sie lachten und lachten und lachten. Sie schwangen ihre glitzernden Skalpell, Rasiermesser und Nadeln nur cm. vor meinem Gesicht, nur um mich zum zucken und schreien zu bringen. Meine Angst und Furcht brachte sie dazu noch härter zu lachen.
Das letzte an das ich mich erinnere, bevor sie mir endgültig etwas injizierten, waren ihre Hände. Behandschuhte Finger stachen in meinen Mund, zerstörten meine Schreie und erzwangen ein unnatürliches Grinsen auf meinem tränen überströmten, verschwitzten Gesicht. Ihr heißer, ranziger Atem streifte mein Gesicht. Und sie flüsterten, mit perversen Stimmen sagten sie diese Wörter “Wir würden es lieben dich lächeln zu sehen!”
Dann, als das wahnsinnige Gelächter begann leiser zu werden und wie ein Aufnahmegerät zu sterben schien, wurde alles schwarz.
Ich öffnete meine Augen und wurde von hellen Lichtern über mir geblendet. Mit den Händen schirmte ich meine angeschlagenen Augen von der fluoreszierenden Glühbirne ab, ich drehte mich auf die Seite und sah mich um.
Eine Zelle. Hohe, weiße Wände, voller Kratzspuren und Flecken. Ein kleiner Abfluss in einer Ecke auf dem Boden; wahrscheinlich meine Toilette. Eine Tür ohne Fenster. Auf dem Boden an der Tür lag mein Rucksack.
Mein Körper schmerzte, bei dem Versuch mich aufzusetzen. In dem Moment, in dem ich aufrecht saß, wurde mein Blick verschwommen. Was die mir wohl für Drogen gegeben hatten?
Ein Zittern fuhr durch meinen kompletten Körper. Mein Blick wich runter. Ich hatte nicht mehr meine eigenen Klamotten an. Es war nicht mehr als ein dreckiger, zerrissener Krankenhauskittel, mit dem grell gelben Ronald-McDonald-Kopf als Muster drauf, den ich jetzt trug. Nichts darunter.
Ich konnte leise, gedämmte Geräusche von irgendwo in dem Gebäude hören. Klang wie Schreie.
Der Versuch zu stehen scheiterte, da ich mein Gleichgewicht nicht halten konnte. Mein Blick wurde besser, mein Körper aber fühlte sich immer noch an wie Gummi. Kraftlos sank ich auf die Knie und krabbelte zu meinem Rucksack.
Bevor ich ihn erreichte, versuchte ich die Tür zu öffnen. Wie erwartet, verschlossen.
Neben meinem Rucksack sank ich zusammen und öffnete ihn.
Alles war drin war, war das Fotoalbum. Sie hatten mein Notizbuch, meine Stifte und mein Handy genommen. Natürlich hatten sie.
Müde öffnete ich das Fotoalbum. Aber anstatt der Fotos die drinnen gewesen sind... Fotos von meinen ehemaligen Pflegefamilien und mir, Fotos auf denen ich versucht hatte glücklich und hoffnungsvoll zu wirken, obwohl ich wusste, dass ich nicht lange bei ihnen bleiben würde... Statt dieser Fotos... Sie sahen aus wie Tatortfotos. Und auf jedem erkannte ich eine meiner Pflegefamilien, brutal ermordet und bedeckt mit ihrem eigenen Blut.
Mein Herz raste und mein Magen meldete sich zurück. Ich begann die Seiten schneller umzublättern. Auf jeder Seite, ein neues Foto, eine neue Familie, ein neues Massaker. Ihre Gesichter und die Zimmer in ihren Häusern erkannte ich sofort. Ich hatte bei diesem Menschen gelebt. Und jetzt waren sie alle tot.
Dann erreichte ich die letzten Seiten. Ein Foto von einem Haus bei Nacht. Dann eines der Fenster des Hauses. Dann in dem Haus, ein dunkler Flur mit Licht, das aus einer Tür kam. Dann, ein Foto meiner Betreuerin, putzte ihre Zähne vor einem Waschbecken. Dann ein Foto wie sie erschrocken in die Kamera sah. Dann ein Foto von ihr, nackt, bedeckt mit ihrem eigenen Blut, lag sie in einer unnatürlichen Pose in ihrer Badewanne.
Ich blätterte zur letzten Seite. Auf der Innenseite des Covers standen diese vier Wörter.
DU

HAST

NIE

EXISTIERT

Wieder konnte ich spüren, wie Galle meine Speiseröhre hochkam. Ich schmiss das Buch auf den Boden und krabbelte zu dem Loch im Boden, wo ich mich übergab.
Sie hatten Recht. Sie haben jeden getötet, der mich gekannt hat, es war, als hätte ich nie existiert.
Mehr gedämmte Schrie in der Ferne. Ich wusste, ich musste fliehen.
Mit dem Krankenhauskittel wischte ich das Erbrochene von meinem Gesicht und krabbelte dann zurück zu meinem Rucksack. Hoffentlich hatten sie mir nicht meine Geheimwaffe genommen. Ich öffnete die vordere Tasche und tastete bis zum Boden, meine Finger strichen über den Stoff. Sicher genug, das sie es nicht genommen hatten. Es war fast unerkennbar, verbunden mit den Nähten der Tasche. Die Nadeln die ich für Schlösser nahm. Ich hab dir gesagt, ich bin ein böses Kind.
Ich lehnte mich gegen die Tür und lauschte. Draußen, Schritte die sich näherten. Allerdings wurden sie in die andere Richtung leiser, genau so schnell wie sie gekommen waren. Ich wusste, ich müsste schnell arbeiten. Mit einer Hand rüttelte ich am Türgriff und mit der anderen öffnete ich das Schloss. Es war überraschend einfach.
Mich an der Türklinge festhaltend stand ich langsam auf. Jetzt konnte ich mein Gleichgewicht halten. Ich öffnete die Tür nur einen Spalt.
Ein Clownbetreuer huschte vorbei. Mein Herz wäre fast stehen geblieben. Aber seine Schritte wurden weder langsamer noch veränderten sie sich und bald verstummten sie; er hatte mich nicht bemerkt.
Langsam streckte ich meinen Kopf aus der Tür. Endlos scheinende, weiße Flure in beide Richtungen. Die Schreie aus der Ferne wurden lauter, es schien als würden sie von überall kommen.
Tief einatmend trat ich in den Flur und schloss die Tür hinter mir. Ich entschied mich rechts lang zu gehen. Überall Türen, die gleichen wie die hinter der ich gesessen hatte, und hinter jeder konnte man Schluchzen und Schreie hören. Für einen Moment blieb ich an einer Tür stehen, hinter der ich das Schluchzen eines Kindes. Ich rüttelte an der Türklinge, um zu sehen ob ich es raus lassen konnte. Verschlossen.
Ich blieb in Bewegung, sah alle paar Sekunden hinter mich, um sicher sein zu können, dass keiner der Clownbetreuer hinter mir war. Dann lief ich an einer weißen Doppeltür vorbei. Für einen Moment blieb ich stehen.
“PLAYPLACE” stand in großen, dünnen Buchstaben auf den breiten Türen. Von hinter den Türen kamen Schreie, die Schreie gleich mehrerer Personen. Und Gelächter. Das wahnsinnige, schrille Gelächter der Clownbetreuer. Ich schauderte. Von den Torturen die hinter diesen Türen durchgezogen wurde, wollte ich gar nicht wissen. Außerdem wusste ich, dass ich mich immer bewegen musste.
Endlich kam ich an eine Tür mit einem Treppensymbol darüber. Danach hatte ich gesucht.
Als ich die Tür öffnete und hinter mich sah, kamen gerade zwei Clownbetreuer aus dem Playplace. Ihre weißen Outfits waren übersät mit Flecken aus Blut. Schnell schloss ich die Tür hinter mir und hoffte, das sie mich nicht bemerkt hatten.
Das Treppenhaus war nur spärlich beleuchtet, mit Zementwänden und einem rostigen Geländer. Ich sah zu der Tür, die ich eben geschlossen hatte. Auf der Tür war eine rote 5; also musste ich auf der 5.Etage sein. Und ich musste ins Erdgeschoss gelangen.
Meine Schritte hallten wider, als ich anfing die Treppen runter zulaufen. Die Schreie waren verstummt; nur ein dumpfes, tiefes, summendes Geräusch, wie Rohre hinter den Wänden. Eine willkommene Pause. Vor allem für meine Nerven.
Endlich kam ich an der Tür mit der Nummer 1 an. Die Stufen jedoch führten weiter nach unten, was hieß das es noch ein paar Etagen weiter unten gab. Aber ich blieb stehen, öffnete die Tür und sah mich im Flur um. Mehr weiße Flure. Keine Clownbetreuer in Sicht. So weit, so gut.
Ich trat in den Flur und ging einige Schritte. Auch auf dieser Etage konnte ich keine Schrie hören. Nur das summende Geräusch der Neonlampen über mir.
Am Ende des Flures war eine weitere Doppeltür. Ein großes, rotes Kreuz - sowie du es vielleicht von Erste-Hilfe-Kästen kennst - war auf die komplette Breite der Türen gemalt. Ich drückte mein Ohr an die Tür. Alles was ich hören konnte, war das rhythmische Pulsieren einer Maschine bei der Arbeit. Und ein piependes Geräusch... Wie man es aus Krankenhauszimmern kennt.
Ich wusste, ich sollte diese Tür nicht öffnen. Ich wusste, das war nicht der Ausgang. Ich wusste, ich sollte weiter suchen.
Aber ich musste rein gucken.
Unwissend drückte ich die kalte Klinke runter, es war nicht abgeschlossen, und sah hinein.
Hinter den Türen verbarg sich ein hallenartiger, weißer Raum. Fluoreszierende Lichter flackerten und summten. Überall hingen Kabel und Leitungen...
Und... In Reihen von der Decke hingen... Kinder. Kinder in der gleichen Kleidung wie ich, sie waren an weißen Holzkreuzen angebracht, welche wiederum an der Decke angebracht waren.
Sie waren ruhig. Ihre Köpfe hingen nach unten, ihre Augen waren entweder geschlossen oder sie starrten ins Nichts. Einige wirkten als würden sie zucken, die meisten waren jedoch still. Ihre Kreuze schwenkten leicht vor und zurück.
Und diese Kabel... Es waren weder Kabel noch Leitungen. Es waren Infektionsschläuche. In den Handgelenken der Kinder steckten die Injektionsnadeln, die mit den Schläuchen verbunden waren, und saugten ihnen das Blut aus dem Körper.
Ich hätte fast wieder erbrochen.
In der Mitte des Raumes, zwischen den Reihen an hängenden Kreuzen, stand das, was die rhythmischen Geräusche verursachte. Ein großer Zylinder aus Stahl der das Blut zu sammeln schien, das durch die Schläuche gepumpt wurde.
Erschrocken öffnete ich den Mund um... Um zu schreien? Um vor Zorn zu schreien?
Alles was ich raus bekam war ein “What the fuck?”
Das war der Moment in dem der Alarm begann. Laut, scharf, wie die Polizeisirenen der Hölle selbst. Sie hatten wohl bemerkt, dass ich verschwunden war.
Schnell schloss ich die Tür und sah mich hektisch im Flur um, um zu checken, ob jemand hier war. Noch kein Zeichen. Ich rannte wieder zum Treppenhaus.
Sobald ich im Treppenhaus stand, schallte Gelächter von oben. Hallend drang es durch das Treppenhaus. Die Clownbetreuer kamen!
So schnell ich konnte stolperte ich die Treppen runter. Es brauchte 3 weitere Etagen, um im Keller anzukommen. Atemlos rannte ich durch einen dunklen, Abwasserkanal-ähnlichen Korridor, alle 9 Meter hingen Glühbirnen an der Decke. Der Geruch von Verwesung und verrottendem Fleisch hing in der Luft und wurde stärker während ich rannte.
Das Gelächter hinter mir brach nicht ab. Hektisch warf ich einen Blick hinter mich. Eine Gruppe an Clownbetreuern rannte mir nach. Ich sah wie sie durch das Licht rannten und dann wieder zu Silhouetten wurden, ihre lächelnden Gesichter und ihre glitzernden Nadeln und Messer pushten mein Adrenalin. Ich rannte an gestapelten, verrottenden Leichen vorbei. Aber ich durfte nicht anhalten. Mein einziger Gedanke galt meiner Flucht.
Rutschend rannte ich um eine Ecke und stand direkt vor den metallenen Sprossen einer Leiter an der Wand. Ich kletterte hoch, bis ich mit dem Kopf an die Decke stieß.
Unter mir wurden die Schatten größer und das Gelächter lauter. Die Schritte verlangsamten sich. Sie waren nah und sie wussten es.
Mit meinen Schultern versuchte ich die Decke über mir aufzudrücken. Ich keuchte und schrie. Die Clowns unter mir lachten und schwenkten ihre Skalpell. Irgendwas schnitt mein Bein. Ein letztes Mal schrie ich und drückte...
Die Decke gab nach und der Deckel knallte auf Asphalt. Eine kreisförmige Öffnung. Unverzüglich kletterte ich raus und drückte den Kanalisationsdeckel zurück in die Öffnung, um das Lachen der Clowns unter mir zum verstummen zu bringen.
Ich lag einige Minuten auf dem Deckel, bis sich meine Atmung beruhigt hatte. Regen tropfte auf meine Haut. Der stürmische Nachthimmel über mir war nur willkommen.
Um mich zu orientieren, sah ich mich um. Verlassene Gebäude, zerbrochenes Glas. Keine Lichter. Keine Autos. Kein Zeichen von Leben an sich.
In der Ferne irgendwelche Polizeisirenen. Ansonsten, Stille.
Langsam stand ich auf. Schmerz durchfuhr mein Bein. Ich sah runter und sah den Schnitt an meiner Wade, den mir einer der Clowns verpasst hatte. Bastard.
Humpelnd versuchte ich zu laufen.
“Hallo?”, rief ich. Die einzige Antwort die ich bekam, war ein Donnern in der Nähe. “Irgendjemand ! HILFE, BITTE !”
Mein Fuß trat auf etwas weiches und matschiges. Ich sah runter. Eine Zeitung. Ich nahm sie vom feuchten Asphalt. Ein Großteil der Tinte war schon verblichen, aber ich konnte das Datum lesen; der 13.Juli.1992.
Ich lies sie fallen, Todesangst überkam mich. Ich blieb in Bewegung.
“KANN MICH IRGENDWER HÖREN?!”, schrie ich. “BITTE ! ! ! Irgendjemand... Bitte...”
Meine Schreie wurde zu verzweifelten Schluchzen. Für einen Moment blieb ich stehen. Der Regen hatte mein Krankenhausoutfit durchnässt. Als der Wind blies, fror ich.
Dann sah ich ein Licht in der Ferne. Ein großes, gelbes “M” im Himmel. Ein McDonalds. Natürlich. Ich stolperte in diese Richtung.
Am McDonalds angekommen, sah ich nur das M leuchten, der Rest des Gebäudes war dunkel. Vorsichtig streckte ich meinen Kopf durch die zerbrochenen Fenster und sah mich um. Dunkelheit.
Dann drehte ich mich zum Spielplatz, draußen am McDonalds. 3 Meter hohe farbige Kletterwände für die Kinder. Auf einer der Bänke zu sitzen war ein bekanntes Gefühl. Die Ronald McDonald-Statue. Du weißt schon, die neben die man sich setzten kann und die aussieht, als würde sie dir einen Arm um die Schulter legen. Jedes Kind kennt es.
Bei dem Anblick erschauderte ich.
Die Türen waren aufgeschlossen. Zögernd ging ich rein, raus aus dem Regen. Stille. Dunkelheit.
Ich bemerkte das dieser McDonalds nicht aussah, wie die modernen. Sondern wie die aus den 80’gern, mit den weißen Plastikständen und den roten und gelben Fliesen. Der Wind pfiff durch die kaputten Fenster.
Aus dem hinteren Raum, ertönte ein leises wimmern, was mich dazu brachte nachsehen zu wollen.. ich weiß, ihr werdet euch denken 'Du Vollidiot' und ja.. das denke ich im nachhinein auch von mir.
Die braune Tür, öffnete sich mit einem quietschen.. das wimmern wurde lauter, je mehr ich die Tür öffnete, bis ich den Ursprung davon entdeckte. Eine der Clownpfleger! Das aufgemalte grinsen, wurde zu einem regelrechten Zähnefletschen als sie mich erkannte und langsam ihr Skalpell hob, welches durch die aufflackernden Blitze gefährlich aufleuchtete. Keuchend stolperte ich zurück, rutschte aus und fiel. Nur Augenblicke später brach die Frau durch die Tür, warf sich mit einem irren lachen auf mich und rammte mir das Skalpell in die Brust.
Vor Qualen schrie ich auf, versuchte sie von mir herunter zu stoßen, schrie und strampelte, bis ich einen glücklichen Treffer landen konnte und sie von mir herunter rutschte. So schnell es mir in dem Moment möglich war, rappelte ich mich auf.. wieder spürte ich einen brennenden Schmerz an meiner Wade. Sie hatte mich noch einmal mit dem feinen Messer erwischt. Ich kam ins straucheln, stolperte aber wieder aus dem Laden heraus und humpelte in den nahegelegenen Wald. Mir war kalt.. so kalt. Mein Bein schmerzte, genauso wie meine Brust. Glücklicherweise hatte sie wohl nichts wichtiges verletzt, aber ich war in dem Moment so sehr mit Adrenalin vollgepumpt, dass ich das wohl eh nicht mitbekommen hätte.
Hinter mir hörte ich das irre lachen der Pflegerin, begleitet von weiteren Stimmen. Sie folgten mir!
Ahnungslos wohin ich lief, rutschte ich noch einen Abhang herunter, bei dem ich mir das Gesicht, die Arme und die Beine auf schrammte. Dann aber erleichtert feststellte, dass ich auf Asphalt gestoßen war! Eine Straße! Gott sei dank, eine Straße!
Ich humpelte weiter, auf der verzweifelten suche nach Hilfe. Nicht nur das ich den Clowns entkommen war, nein.. der liebe Herr Gott (nicht das ich an ihn glauben würde) schien Gnade mit mir gehabt zu haben.. denn ich lief schnurstracks in die Arme eines Cops!
Noch nie in meinem Leben war ich so froh einen Uniformierten zu sehen, wie in diesem Augenblick...

http://creepypasta.wikia.com/wiki/Ronald_McDonald_House


Jeff und Willow Davis, die zwei Menschen die mich nicht aufgaben und mich zu dem Menschen erzogen, welcher ich heute bin. Das erste mal bekam ich das Gefühl, nicht einfach fallen gelassen zu werden. Jeff war stets der strenge und autoritäre Part der beiden, aber es störte mich nicht. Wahrscheinlich lag es auch daran, dass er mir damals den Arsch gerettet hatte.. aber ich hab gelernt ihn zu lieben, wie einen Vater. Willow war immer sehr liebevoll und verständnisvoll, aber dennoch strahlte auch so eine gewisse Autorität aus, welche mich dazu brachte, nach ihrer Pfeife zu tanzen. Natürlich versuchte ich auch bei den beiden immer mal wieder aufzumucken.. aber sie ließen es einfach nicht zu. Jeff hatte mich immer wieder nach Hause gebracht und Willow... als ich das erste mal eine Enttäuschung in ihren Augen erblickte, klickte ein Schalter in meinem Kopf.. es tat mir weh und das war der Tag, an dem ich mich wirklich zusammen riss.
Meine Noten waren nie wirklich die besten, aber auch was das anging versuchte ich mich wirklich zu verbessern.. ich wollte die beiden stolz machen, auch wenn ich es ablehnte ebenfalls Cop zu werden.. ich mein, klar, ein ehrenhafter Beruf, aber wahrscheinlich wäre ich ohnehin nicht weit gekommen.. dafür bin ich einfach zu impulsiv und hätte wohl jedem die Zähne eingeschlagen, der mir blöd gekommen wäre.
Stattdessen wurde ich Mechaniker. zwar nannte ich den Besitzer Onkel Mike, aber eigentlich war er nur der beste und älteste Freund von Jeff und irgendwie hatte sich ein anfänglicher Scherz, etabliert.

Was ich Jeff und Willow bis heute nie genug danken kann: Sie gaben sich nicht damit zufrieden, mich zu retten. Sie suchten nach meiner Vergangenheit – und fanden meine Zukunft. Über Kontakte im Jugendamt, alte Akten und eine Kette, die haargenau so aussah wie meine, stießen sie auf ein Mädchen, fünf Jahre jünger als ich. Bei ihrer Aufnahme lag derselbe Zettel wie bei mir – und darauf ein Verweis auf meinen Namen. Als sie mir das erzählten, wurde mir schwindelig. Ich hatte eine Schwester. Wirklich. Jeff und Willow nahmen auch sie auf – und plötzlich war Familie nicht mehr nur ein Wort, sondern ein Raum, in dem zwei verlorene Kinder ankommen durften. Sie heißt Rose. Heute ist sie Mutter eines dreijährigen Sohnes, Noah. Ihr Mann Patrick – mein Schwager – dient(e) bei der Air Force und gilt seit einem Einsatz als vermisst; wir halten zusammen.
Nachdem wir beide dann irgendwann ausgezogen waren, adoptierten die zwei, ein Paar Zwillingsädchen.. klar, die beiden großen waren aus dem Haus und da sie schon einen Hund hatten, welcher auch schon erwachsen war, brauchte es was neues zum kümmern und bemuttern... nein, kleiner Joke, aber ein wenig ersetzt kam ich mir schon vor, auch wenn die Adoption schon seit einer Weile am Laufen war. Jaja, fragiles, männliches Ego, ich weiß, aber ich darf das.
Nun zählten also auch Zwillinge zu unserer Familie und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es ne Weile gedauert hat, bis ich die beiden auseinanderhalten konnte.. klar, eineiig.. aber das sie wirklich gleich aussahen, grenzte schon am Mobbing.. und da sich die beiden auch noch mitten in der Pubertät befanden, kam mir hin und wieder der Gedanke, die beiden in einen Zwinger zu bringen.. aber, durfte ich auch wieder nicht und war doch ein wenig froh darüber, dass ich etwas weiter weg von ihnen war und ich denke auch das mein Dad froh war, wenn er das Haus verlassen konnte.. egal was für ein großer Familienmensch er war..
Zwei Pubertierende Mädchen? Wenn das die Aussichten sind, werde ich wahrscheinlich niemals Kinder bekommen.. zu schade das man sich das Geschlecht des Kindes nicht aussuchen kann, oder? Jaja, ich weiß, es geht schon, aber mal im Ernst.. Designerbabys?.... egal, ich schweife ab....

Ich machte mich ganz gut, muss ich sagen. Und das nicht nur, weil mein Ego zu groß war, nein.. auch von Mike hörte ich dies immer wieder und der Stolz in den Augen von Jeff und Willow zu sehen, weckte ein Gefühl in mir, was ich so bisher noch nicht kannte.
Es lief also ganz gut für mich. Da Mike aber auch nicht mehr zu den jüngsten zählte, übernahm ich immer mehr die Leitung der Werkstatt, bis er mir offenbarte, dass er mir diese irgendwann, wenn er bereit dazu wäre, überlassen würde. Er selbst hatte keine Kinder und vermutlich sah er in mir sowas wie den Sohn, den er nie hatte.
Wieso er sich nie selbst zur Adoption entschieden hatte, hatte sich mir nie erschlossen.. immerhin hatten er und seine Frau gute Jobs und standen mit beiden Beinen fest im Leben.. aber okay.. das ging mich nichts an, ganz einfach.
Die Werkstatt lief gut und so langsam konnte auch ich mir einen guten Ruf erarbeiten.. immerhin konnte die Werkstatt einen so guten Ruf haben wie sie wollte.. wenn die Arbeiter darin nichts taugten, konnte das alles auch nichts werden. Aber Beschwerden kamen so gut wie keine rein und wenn doch, dann waren es solche, die an sich nichts mit meiner Arbeit zu tun hatten.
Irgendwann aber, es muss jetzt etwa 4 Jahre her sein, besuchte ich nach der Arbeit eine Bar.. was sich anhört wie der Anfang eines schlechten Witzes, sollte dafür sorgen, dass ich die nächsten Monate im Krankenhaus verbringen sollte..
Wie es nun mal ist, wenn man ein wenig was getankt hat, beginnt man zu flirten und dabei stellt sich, zumindest bei mir, auch gerne mal ein Tunnelblick ein, sodass man nicht mehr viel um sich herum mitbekommt.. ja, ich gebs wenigstens zu..
Jedenfalls baggerte ich an einer Frau herum, bis ihr Kerl dazu kam, den ich bis dahin gar nicht auf dem Schirm hatte.. er war nicht sonderlich glücklich darüber, aber, was soll ich sagen? Es musste ja nen Grund haben, wieso sie mir gegenüber nicht abgeneigt war... was ich ihm, vielleicht, auch etwas unter die Nase rieb.
Nun.. es kam wie es kommen musste. Wir kloppten uns, bis wir beide aus der Bar geworfen wurden und ich eigentlich dachte, dass es sich damit hatte.. das Mädel kam ebenfalls noch dazu und versuchte noch auf ihren Kerl einzureden, bis ich einen Schrei von ihr hörte.. Er hatte ein Messer gezückt und rammte es mir, als ich eigentlich gehen wollte, in den Rücken.
Was schon einiges über seinen Charakter aussagt, meint ihr nicht? Auf jeden Fall... hatte ich viel Glück. Er hatte meine Wirbelsäule nur um ein paar Zentimeter verfehlt, sodass ich nicht dauerhaft an den Rollstuhl gefesselt bin, aber dennoch lange Zeit außer Gefecht gesetzt wurde.

Es war eine scheiß Zeit. Erst Krankenhaus und dann ewig noch Reha.. ich war nicht dazu gemacht, lange zuhause zu bleiben.. aber ich durfte nicht zurück in den Dienst, bis ich nicht vollständig wieder genesen war. Also entschloss ich mich dazu mich mit meinen Schwestern etwas mehr zu beschäftigen. Mein Vorteil, ich war der coole, große, Bruder.. von daher lief es auch mit Bimmel und Bommel, ja, sie hassen die Spitznamen, auch ziemlich gut.
Eines Abends, ich war zuhause und eigentlich eher auf Abruf, da Jeff und Willow nach Jahren endlich mal wieder Aus gehen wollten, die beiden Mädels aber eigentlich mit ihren 14 Jahren alt genug waren, alleine zuhause zu bleiben.. an sich schon, klar. Ich wusste bescheid und die beiden hatten auch die Nummer des Restaurants und konnten die beiden auch jederzeit über ihr Handy erreichen.. wie es eigentlich alle Eltern machten, wenn sie ihre Kinder für eine gewisse Zeit lang alleine ließen.
Ich hatte nicht damit gerechnet, dass irgendwas passieren würde, auch nicht, als mein Handy klingelte und ich den Namen einer der Zwillinge darauf sah. Also ging ich ran.. hörte aber nichts. Nur ein atmen.
Verurteilt mich nicht.. aber die beiden waren 14 Jahre alt und spielten einem gerne mal einen Streich.. also legte ich wieder auf. Als nächstes bekam ich eine WhatsApp Nachricht, die ich aber erst später las, da ich mir was zu trinken holen wollte.. und das auch nicht sofort mitbekam.. aber irgendwann sah ich doch aufs Display und stutzte.
HILF UNS
Klar, sie waren Teenys.. aber das man mit sowas keinen Spaß machte, wussten die beiden. Ich versuchte sie nicht anzurufen, sondern schrieb ihnen zurück, während ich mich anzog und mich schnellst möglichst auf den Weg machte. Währenddessen rief ich Jeff an, dass sie sich auf den Weg nach Hause machen sollten, weil irgendwas los sei.. aber ich erhielt keine Antworten mehr.. ich wurde nervös.
An dem Haus meiner Eltern angekommen, stand die Tür offen.. aus der Gewohnheit heraus, wollte ich nach meiner Waffe greifen, die ich aber natürlich nicht dabei hatte.. sie lag im Auto.. klar, wo auch sonst. Welcher Amerikaner besaß bitte keine Waffe? Außerdem nahm mich Jeff oft auf den Schießstand mit, damit ich damit auch umgehen konnte um mir nicht selbst in den Fuß zu schießen.
Zwar wusste ich, dass Jeff noch zwei weitere Waffen im haus hatte, doch wollte ich erst einmal herausfinden, was hier überhaupt los war. Ich hörte im Obergeschoss wie sich jemand unterhielt, männliche Stimmen. Mein Ungutes Gefühl sollte sich also bestätigen, dass Haus sollte ausgeraubt werden.
Langsam und vorsichtig suchte ich nach meinen Schwestern und bewaffnete mich dabei mit einem Schürharken, ja ich nutze die auch als Waffe.
Kurzum.....
Ich fand mich einige Minuten später und einigen Löcher in den Wänden, im Badezimmer, mit meinen Schwestern und dem Familienhund wieder. Wieso man ihn nicht auf die Männer hetzte? Naja, ich denke nicht, dass ein Beagle hätte fiel ausrichten können, so beschützend die kleine auch sein konnte.. aber ich wollte auch nicht, dass sie über den Haufen geschossen wurde.
Zu allem Überfluss war auch mein Handy weg und klingelte im Flur fröhlich vor sich hin.. wahrscheinlich Jeff und Willow die versuchten mich zu erreichen, um herauszubekommen was zum Henker da los war.
Geistesgegenwärtig hatte Jeff die Cops gerufen, während die Männer versuchten in das Badezimmer reinzukommen und dabei auch nicht halt davor machten, auf die Tür zu schießen. Während ich die Tür verbarrikadierte, verschaffte ich meinen Schwestern Zeit aus dem Fenster zu klettern und dabei auch die kleine Hündin mitzunehmen, die wie wild bellte.
Aber durch all die Geräusche wurden auch bald die Nachbarn auf das ganze geschehen aufmerksam, sodass mehrere Anrufe bei der Polizei eingegangen waren und man bald die Sirenen in der Ferne hören konnte.
Da sich mittlerweile ein recht großes Loch in der Tür gebildet hatte, konnte ich sehen wie zwei von den drei Männern davon liefen, während ich einen am Kragen gepackt hatte, damit dieser nicht weg konnte.
Ein Nahkampf zwischen uns ging los in dem er, als auch ich einiges einstecken musste, bis er seine Waffe wieder greifen konnte. Wir rangen um die Waffe.. ich denke ich könnt es euch bildlich vorstellen.. ein Schuss löste sich und.... nein, nicht der böse Kerl wurde dabei erwischt. Ich bin ein Magnet für so eine scheiße, anders kann ich das nicht sagen.. allerdings stolperte er selbst die Treppe herunter und wurde von eintreffenden Einsatzkräften außer Gefecht gesetzt.
Eine meiner Schwestern war wieder zurück gekommen und stürzte nun zu mir, nachdem sie sicher war, dass alles ruhig war und ihr nichts mehr passieren konnte. Sie drückte ein Handtuch auf meinen Bauch und schrie um Hilfe.... dann knippste es mir das Licht aus.
Tja.. und wieder lag ich ihm Krankenhaus und musste mir auch noch einige Takte von meinen Eltern und den Ärzten anhören.. aber hey, was sollte ich denn machen? Im Prinzip wusste ich ja auch wie sie es meinten.. meine Mom die mehr am weinen als am wettern war und mein Dad dessen Sorge ich auch deutlich in den Augen sehen konnte..
Ich finds wirklich alles andere als witzig, aber immerhin muss ich dieses mal keine Reha machen und muss nun nur regelmäßig zu Nachkontrollen und mich ausruhen.. und wenn nicht noch irgendwas dazwischen kommt, darf ich vielleicht sogar irgendwann auch wieder arbeiten.
Aber immerhin nimmt es mir Mike nicht übel.. mein Job ist mir also noch sicher.

-tbc-




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [XX] Dritte Person | [] Beides - [XX] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: ... Davis (es sei denn ihr habt geheiratet)
Alter: leibliche Schwester: 5 Jahre jünger, also 30 Jahre, zwei Adoptivschwestern (eineiige Zwillinge) 16 Jahre, und andere Verwandte, gerne noch Cousinen und Cousins (alle in unserem alter)
Berufliche Tätigkeit: lass ich euch offen

Avatarvorschläge: xxx - überlasse ich euch(bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORY TOGETHERIm Vordergrund suche ich hier natürlich nach meiner leiblichen Schwester. Wichtig dabei ist, dass dich eben auch meine Adoptiveltern aufgenommen haben, als sie von dir erfahren haben. Mittlerweile sind wir ausgezogen und leben unsere eigenen Leben. Was aber nicht heißt, dass ich nicht dennoch gerne ein Teil von deinem sein würde. GEFUNDEN
Die Zwillinge: Die Nervzwerge xD auch ihr wurdet adoptiert und ein paar Dinge kann man auch aus meiner Story herauslesen. Ihr seit 16... Teenys eben. Aber auch bei euch gilt: ich wäre gerne ein Teil eures Lebens.
Und der Rest (ich weiß, ist recht schwammig xD) aber Cousinen und Cousins sind gerne gesehen. Eine Cousine @Gracie Reyes gibt es hier bereits. Also habt ihr nicht nur mich als kontakt.Ich denke, dass sollten schonmal ganz gute Voraussetzungen sein.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [XX] Dritte Person | [] Beides - [XX] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [XX] Sonstiges: entscheide ich spontan

Sonstiges:
Wie ihr seht, gibt es da noch ein paar andere Kontakte. Bringt Lust an dem Chara mit, würde mich freuen


"There's a day when you realize that you're not just a survivor, you're a warrior. You're tougher than anything life throws your way."

Robyn Grey wünscht dir viel Glück
zuletzt bearbeitet 02.10.2025 19:30 | nach oben springen

#6

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in GROUP 09.09.2025 22:05
von Dexter Rivers | 29 Beiträge
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Alter 35 Jahre
Beziehungsstatus verlobt
Beziehungsstatus an Gemma <3
Sexualität hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Dexter Rivers
Alter: 35 Jahre
Berufliche Tätigkeit: Fire Captain / Paramedic bei Las Vegas Fire & Rescue

Avatar: Henry Cavill - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORYLINEEs gibt Familien in Las Vegas, deren Namen jeder kennt – nicht, weil sie ein Casino besitzen oder in den Schlagzeilen auftauchen, sondern weil sie seit Generationen Teil der Stadt sind, bevor diese sich überhaupt in das schillernde Monster verwandelt hat, das sie heute ist. Die Rivers gehören dazu. Eine Rancherfamilie, die ihre Wurzeln schon schlug, als Las Vegas noch ein verschlafenes Wüstennest war, ein paar Bars, ein Bahnhof, eine Handvoll Farmer, die trotz der Hitze und des Sandes nicht weggingen. Während die Stadt sich wandelte, glitzernder, schneller, lauter wurde, blieben die Rivers. Ihre Ranch liegt im Süden, Richtung Henderson, dort, wo die Straßen breiter werden, die Häuser weniger dicht, und die Lichter der Stadt nachts wie ein flackernder Teppich am Horizont liegen. Dexter Rivers wurde hier geboren, am 10. April 1990. Er war das mittlere Kind von drei eineiigen Drillingen – ein medizinisches Kuriosum und ein ständiger Quell von Anekdoten in der Familie. Sein Bruder Garrett kam am späten Abend des 9. April zur Welt, er selbst folgte in den frühen Morgenstunden des 10., und der Jüngste, Sawyer, ließ sich Zeit bis zum 11. April. Drei Tage, drei Geburtsurkunden, drei fast identische Gesichter. Maggie Rivers, die Mutter, liebte es, diese Geschichte zu erzählen, besonders wenn Verwandte oder Nachbarn zu Besuch waren. „Garrett kam in Eile, Sawyer verschlief, und Dexter… der wollte einfach sicher sein, dass alles passt, bevor er rauskommt.“ Von klein auf war die Ranch ihr Spielplatz und ihr Klassenzimmer. Während andere Kinder Spielzeugautos im Sandkasten schoben, balancierten die Rivers-Kinder auf Zäunen, spielten Cowboy auf echten Pferden und lernten, dass Arbeit kein Teilzeitjob war. Für Maggie und Rob, ihre Eltern, war es selbstverständlich, die Kinder einzubinden. Jeder hatte Aufgaben. Rinder füttern, Hühner einsammeln, Pferde bürsten, Wassertröge auffüllen. Die Kinder lernten früh, dass auf einer Ranch nichts von allein funktionierte.
Dexter war in dieser Konstellation von Anfang an der Vermittler. Garrett war ernst, schweigsam, immer auf der Seite der Vernunft. Sawyer war ein Wirbelwind, voller Ideen, voller Leichtsinn. Wenn die beiden sich stritten, und das taten sie oft, war es meist Dexter, der zwischen ihnen stand. Nicht, weil er Lust auf die Rolle hatte, sondern weil er sie instinktiv ausfüllte. Er hatte dieses Talent, Dinge auszusprechen, ohne sie größer zu machen. „Ihr zwei benehmt euch wie Idioten“, konnte er trocken sagen, und beide verstummten, weil sie wussten, dass er recht hatte. Seine Kindheit war erfüllt von den Gerüchen und Geräuschen der Ranch: Heu, Leder, Staub, das Schnauben der Pferde am frühen Morgen, das Muhen der Rinder im Sonnenuntergang. Die Ranch war nicht nur ein Zuhause, sie war eine Schule fürs Leben. Vater Rob brachte Dexter bei, wie man Zäune repariert, wie man Metall schweißt, wie man mit einem Taschenmesser umgeht, ohne sich zu schneiden. „Ein Werkzeug zeigt, wer du bist“, pflegte er zu sagen. Mutter Maggie war diejenige, die ihnen Verantwortung eintrichterte. „Ein Kalb wartet nicht, bis du Zeit hast.“ Sie ließ die Kinder Fehler machen, aber nie denselben zweimal.

In der Schule war Dexter kein Lautsprecher. Er war nicht der, der die besten Noten einheimste oder der Klassenclown, der alle zum Lachen brachte. Aber er war verlässlich. Lehrer beschrieben ihn als „ruhig, aber präsent“. Mitschüler mochten ihn, weil er zuhörte, weil er fair war und weil er sich schützend vor die stellte, die schwächer waren. Wenn jemand geärgert wurde, war Dexter oft der, der dazwischenstand. Nicht mit Fäusten – er war kein Schläger – sondern mit einer Klarheit, die Respekt einforderte. Die Drillinge waren in der Stadt eine kleine Sensation. Drei Jungs, die gleich aussahen, die sich aber in Charakter und Verhalten so deutlich unterschieden, dass man sie schnell auseinanderhalten konnte. Garrett der Stille, Sawyer der Lautstarke, Dexter der Ausgleich. Doch diese Vergleiche nervten ihn auch. Er war nicht nur „der Mittlere“. Er war Dexter, und manchmal musste er raus, allein, um das zu spüren. Dann sattelte er ein Pferd und ritt hinaus, weg von den Zäunen, über die Weiden, bis er nur noch die Berge sah. Dort fand er die Ruhe, die er brauchte. Mit Anfang zwanzig lernte Dexter die Frau kennen, die sein Leben verändern sollte. Sie war die Tochter eines Tierarztes aus Henderson, ehrgeizig, klug, voller Energie. Sie half ab und zu auf der Ranch, wenn Tiere krank waren oder untersucht werden mussten. Zwischen Mistgabeln, endlosen Gesprächen über Pferde und langen Abenden entwickelte sich eine Beziehung. Sie war seine erste große Liebe, und es fühlte sich an wie ein Versprechen. Gemeinsam träumten sie von einer Zukunft, sprachen über alles, saßen auf der Ladefläche seines Trucks und sahen den Sternen zu. Doch die Realität holte sie ein. Sie wollte mehr, wollte hinaus in die Welt, in eine große Tierklinik, vielleicht nach Kalifornien. Dexter wusste, dass sein Platz hier war – bei der Ranch, bei seiner Familie, und bei dem Weg, den er gerade eingeschlagen hatte: der Feuerwehr. Die Trennung war schmerzhaft, aber ohne Drama. Sie war gegangen, er war geblieben. Zurück blieb ein stiller Schmerz, den er selten zeigte.
Dexter meldete sich an der Nevada State Fire Academy. Die Ranch hatte ihn vorbereitet: Er war kräftig, ausdauernd, konnte zupacken. Aber er lernte, dass körperliche Stärke allein nicht reichte. Disziplin, Protokolle, Teamarbeit – all das war genauso wichtig. Er machte zusätzlich die Ausbildung zum Paramedic, weil er wusste, dass Las Vegas mehr medizinische Notfälle als Brände hatte. Überdosen, Herzinfarkte, Verkehrsunfälle – die Stadt verlangte nach Feuerwehrleuten, die mehr konnten, als nur Schläuche zu halten.
Sein erster Einsatz bei Las Vegas Fire & Rescue war unspektakulär: ein Küchenbrand in einem Motel. Aber für ihn war es der Beginn. Es folgten größere Einsätze – Wohnungsbrände in alten Holzgebäuden, technische Rettungen nach Unfällen auf der I-15, Flash Floods, die ahnungslose Touristen und Obdachlose in den Wasserschächten überraschten. Er erlebte, wie verletzlich die Stadt war, wenn die Lichter ausgingen und die Katastrophen leise kamen. Über die Jahre bewährte er sich. Er war der, der ruhig blieb, wenn andere in Panik gerieten. Der, der Befehle befolgte, aber auch Verantwortung übernahm, wenn es darauf ankam. Er stieg auf, wurde Engineer, dann Captain. Heute leitet er eine Crew, eine Engine-Einheit von LVFR. Er ist kein Captain, der schreit. Er führt mit Ruhe, mit Präsenz. Seine Leute wissen: Wenn Dex sagt „Wir gehen rein“, dann geht er zuerst. Die Ranch blieb trotz allem sein Zuhause. Die freien Tage verbrachte er nicht am Strip, sondern auf den Weiden. Sein Pferd Copper, ein Quarter Horse, begleitete ihn seit Jahren. Sein Hund Ranger, ein Catahoula-Mix, wich ihm nicht von der Seite. Für Dexter war diese Balance selbstverständlich. Feuerwehr und Ranch, Stadt und Land – beides gehörte zu ihm.

Dann kam sie zurück. Jahre nach ihrer Trennung tauchte sie wieder auf – diesmal als Tierärztin, mit eigener Praxis, mit Erfahrung. Das Wiedersehen war wie ein Schlag: vertraut und fremd zugleich. Zunächst hielten sie Abstand, sprachen nur, wenn es nötig war. Doch Las Vegas ist groß und doch klein genug, dass man sich immer wieder begegnet. Aus kurzen Gesprächen wurden längere. Aus vorsichtigen Gesten Momente, die sich gefährlich vertraut anfühlten. Langsam bauten sie etwas Neues auf. Sie waren nicht mehr Anfang zwanzig, sondern Mitte dreißig. Reifer, vorsichtiger, mit Narben, die blieben. Dieses Mal verliebten sie sich nicht blind, sondern bewusst. Sie wussten, was es bedeutet, einander zu verlieren, und hielten umso fester. Drei Jahre später hielten sie ihren Sohn im Arm. Ein kleiner Junge, der die Energie seiner Mutter und die Augen seines Vaters hatte. Für die Rivers war er das erste Enkelkind. Sawyer wurde zum Spaßonkel, Garrett zum Beschützer, Riley zur „coolen Tante“. Vor einem Jahr machte Dexter ihr einen Antrag. Nicht in einem Casino, nicht vor Publikum, sondern auf der Ranch. Copper graste neben ihnen, ihr Sohn schlief auf einer Decke, und Dex sagte nur: „Ich will nicht noch einmal ohne dich.“ Sie nickte, und das reichte. Heute leben sie verlobt am Rand von Las Vegas, zwischen Ranch und Stadt. Ihr Sohn ist drei Jahre alt, quirlig, voller Energie. Und vielleicht – wenn die Anzeichen stimmen – erwarten sie wieder ein Kind. Für Dexter ist es Freude und Sorge zugleich. Er trägt Verantwortung für seine Crew, für die Ranch, für seine Familie. Manchmal fürchtet er, dass es zu viel ist. Doch wenn er seine Verlobte ansieht, wenn er seinen Sohn auf den Schultern trägt, wenn Ranger neben ihm liegt, weiß er: Er wird einen Weg finden.

-tbc-




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Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: (laut Story) Hannah (eventuell einen anderen Nachnamen, wenn du schon verheiratet bist), Garrett, Sawyer, Eli und Riley Rivers
Alter: 37 Jahre, 35 und 35 Jahre, 30 Jahre und 25 Jahre
Berufliche Tätigkeit: solange es nichts kriminelles ist, ist mir das egal

Avatarvorschläge: Garrett und Sawyer (Henry Cavill), die anderen sind frei, sollten aber vielleicht etwas ähnlichkeit besitzen - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORY TOGETHERDie Rivers-Geschwister
Die Rivers gehören zu den alten Ranch-Familien in Las Vegas. Bodenständig, traditionsbewusst, aber mit genug Chaos, um jedes Familienessen spannend zu machen. Sechs Kinder sind es insgesamt – und mittendrin Dexter „Dex“ Rivers, Fire Captain & Paramedic bei LVFR. Die Ranch ist Heimat für alle, und egal, wie sehr sie sich streiten: Wenn’s hart auf hart kommt, halten die Rivers zusammen.


Hannah Rivers (37) – die Älteste GEFUNDEN
Hannah ist die große Schwester, die alles im Blick hat. Sie organisiert Familienfeste, hält die Bande zusammen und ist die, auf die Dex immer hört – selbst wenn er’s nicht zugeben würde. Für ihn ist sie so etwas wie eine zweite Mutter, die gleichzeitig streng, aber auch unglaublich liebevoll ist.


Garrett Rivers (35) – der Erste der Drillinge
Garrett ist der Fels. Ruhig, traditionsbewusst, jemand, der die Ranch verkörpert. Er und Dex verstehen sich meist wortlos – zwei Blicke, ein Nicken, und die Arbeit läuft. Manchmal kracht es, wenn Garrett an alten Methoden hängt und Dex moderner denkt, aber die beiden respektieren einander zutiefst.


Sawyer Rivers (35) – der Jüngste der Drillinge
Sawyer ist das komplette Gegenteil von Garrett. Ein Freigeist, laut, chaotisch, manchmal zu spontan – aber mit einem riesigen Herzen. Dex und Sawyer lachen viel miteinander, ziehen sich gegenseitig auf, und obwohl Dex ihn manchmal bremsen muss, weiß er: Sein kleiner Bruder würde für ihn durchs Feuer gehen.


Eli Rivers (30) – der Jüngere
Eli kämpft darum, seinen Platz neben den „legendären Drillingen“ zu finden. Zwischen Werkstatt und Ranch schwankend, will er zeigen, dass er genauso viel wert ist. Dex sieht in ihm oft den kleinen Bruder, den er beschützen will – und genau das sorgt manchmal für Spannungen. Doch im Grunde ist Eli ihm wichtig wie kaum ein anderer.


Riley Rivers (25) – die Jüngste
Riley ist die, die frischen Wind bringt. Sie nutzt Social Media, bringt neue Ideen, und manchmal eckt sie damit an. Für Dex ist sie das Küken, das er beschützen möchte – doch gleichzeitig bewundert er ihren Mut, Dinge anders zu machen. Sie hat eine besondere Art, die Familie zum Lachen zu bringen, selbst in den schwierigsten Momenten.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [XX] Dritte Person | [] Beides - [XX] Romanstil bevorzugt | [] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[XX] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [] Sonstiges: xxx

Sonstiges:
Danke, dass du bis hierher durchgehalten hast.
Meine Geschwister, darunter meine eineiigen Drillingsbrüder. Ja, es gibt einige Zeitungsausschnitte über unsere Geburt und auch immer wieder Berichte. Und auffällig sind wir nunmal, können wir nicht leugnen. Aber egal. Ich vermisse euch, auch wenns mal ganz nett ist, mein Gesicht für mich zu haben aber auch die anderen, ihr fehlt und seid sehr wichtig. Also bitte ich darum, die nötige Lust an dem Charakter mitzubringen.
Die kurzen Texte sind nicht in Stein gemeißelt, sondern sollen eher zur Hilfe für euch dienen, wie ich mir die Charaktere vorstelle, oder vorstellen könnte.
Ich bin gespannt auf euch.



Kate Randall stalkt nicht, ermittelt!
Robyn Grey, Kate Randall und Jax Grey wünschen dir viel Glück
zuletzt bearbeitet 14.09.2025 14:19 | nach oben springen

#7

RE: FAMILY • blood is thicker than water

in GROUP 23.10.2025 22:27
von Sergej Boyka | 87 Beiträge
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Alter 43 Jahre
Beziehungsstatus single | System Error
Beziehungsstatus an Nicht angegeben
Sexualität hetero

Seeker

Somehow finding the me I knew ought to exist


BASICS
Name des Charakters: Sergej Boyka
Alter: 43 Jahre
Berufliche Tätigkeit: Bodyguard | Cleaner | Privater Sicherheitsdienst

Avatar: Scott Adkins - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORYLINESergej Boyka wurde im Jahr 1982 in Irkutsk geboren, einer Stadt in Sibirien, in der die Winter lang und hart waren und das Leben selten Rücksicht nahm. Sein Vater diente als Fallschirmjäger bei den russischen Streitkräften, später als Ausbilder bei den Spetsnaz, und prägte die Familie mit seiner unnachgiebigen Art. Er war ein Mann, der kaum sprach und dessen Anwesenheit dennoch alles bestimmte. Die Mutter arbeitete als Krankenschwester, eine stille, pflichtbewusste Frau, die ihre Sorgen hinter Routine und Arbeit versteckte. Sergej war das älteste von drei Kindern, und schon früh verstand er, dass Verantwortung nicht freiwillig ist. Seine Kindheit verlief streng, strukturiert und wortkarg. Mit acht Jahren begann er zu boxen, auf Initiative seines Vaters. Der Sport sollte Disziplin lehren und Charakter formen. Bald darauf kam Sambo hinzu, später Combat Sambo und Systema. Der Keller des Wohnhauses, in dem er aufwuchs, war sein zweites Zuhause – ein Ort, an dem man lernte, dass Kontrolle wichtiger war als Kraft. Sergej besaß ein stilles Talent, aber es war seine Beharrlichkeit, die ihn auszeichnete. Er trainierte, wenn andere schliefen, und verstand früh, dass körperliche Erschöpfung einfacher zu ertragen war als innere Leere. Als er zehn Jahre alt war, fiel sein Vater im Zweiten Tschetschenienkrieg. Die Nachricht kam knapp, die Trauer blieb leise. Seine Mutter arbeitete weiter, als wäre nichts geschehen, und Sergej übernahm, was übrig blieb: Verantwortung für seine Geschwister, kleine Pflichten, alltägliche Dinge, die sonst niemand erledigte. Er lernte, dass Schmerz nichts ändert, und dass Stillhalten oft die einzige Möglichkeit war, nicht zu zerbrechen.

Mit siebzehn meldete er sich freiwillig zur Armee. Es war keine Entscheidung aus Stolz oder Patriotismus, sondern eine Fortsetzung dessen, was er kannte: Disziplin, klare Regeln, Befehle. Zwei Jahre später bestand er die Auswahl zum Spetsnaz. Seine Ausbilder beschrieben ihn als verlässlich, kontrolliert und außergewöhnlich ruhig unter Druck. Er diente in Dagestan, Georgien und Afghanistan, in Einsätzen, über die man nicht sprach und die in keinem offiziellen Bericht auftauchten. Er tat, was verlangt wurde, und hinterfragte selten den Sinn. Für ihn zählte, dass etwas funktioniert – nicht, warum. Im Jahr 2006 wurde Sergej für ein internationales Kooperationsprogramm zwischen russischen und amerikanischen Einheiten ausgewählt. Offiziell ging es um Ausbildung, inoffiziell um gegenseitige Beobachtung. Er arbeitete dort als Ausbilder und fiel schnell auf – nicht durch Lautstärke, sondern durch Präzision. Er erklärte Dinge ruhig, korrigierte Bewegungen ohne unnötige Härte, und viele merkten, dass man bei ihm mehr lernte, wenn man schwieg. In dieser Zeit begegnete er dem amerikanischen Soldaten James Mendoza. Die beiden waren grundverschieden, doch sie erkannten in einander denselben Pragmatismus, dieselbe Fähigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zwischen ihnen entstand Respekt – leise, aber ehrlich. Nach Abschluss des Programms kehrte Sergej zurück nach Russland. James blieb in den Vereinigten Staaten. Sie verloren den Kontakt, wie es Soldaten oft tun, wenn der nächste Einsatz wartet. Doch der Name blieb im Gedächtnis. Ein Jahr später, 2007, wurde Sergej in einen Einsatz in Osteuropa geschickt. Es war eine Operation, die in Chaos endete. Dort traf er auf Lev Baranov, damals auf der Gegenseite. Ein Hinterhalt ließ die Fronten verschwimmen, und plötzlich kämpften beide Männer nicht mehr gegeneinander, sondern ums nackte Überleben. Drei Tage lang teilten sie Wasser, Vorräte und Misstrauen. Sie sprachen kaum, aber sie verstanden einander. Als Hilfe kam, wurden sie getrennt. Lev hielt ihn für tot, und auch für die russische Armee war Boyka ab diesem Zeitpunkt verschwunden. Was folgte, ließ sich in keiner Akte festhalten. Nach dem Einsatz wurde er festgenommen, angeblich wegen Befehlsverweigerung oder Spionage – die Begründung blieb unklar. Man brachte ihn an einen Ort, den es offiziell nicht gab. Ein Gefängnis, abgeschottet, namenlos, kalt. Die Wärter kümmerten sich nur darum, dass niemand sich selbst umbrachte. Der Rest regelte sich von selbst. Kämpfe gehörten zum Alltag, mal zur Unterhaltung, mal zur Bestrafung. Wer nicht kämpfte, überlebte nicht lange. Sergej hielt sich zunächst zurück, doch irgendwann gab es keine Alternative. Er lernte, zu gewinnen, ohne zu prahlen, und zu überleben, ohne den Verstand zu verlieren. Nach etwa einem Jahr war er frei. Es gab keine Erklärung, keine Dokumente, keine Auflagen – nur das Tor, das sich öffnete, und den Weg hinaus.

In den folgenden Jahren arbeitete er als Söldner. Die Aufträge führten ihn nach Libyen, Syrien und in die Ostukraine. Es waren Jahre ohne Ziel, geprägt von Präzision, Schweigen und einer klaren Routine. Er nahm keine Drogen, trank kaum Alkohol, und hielt sich an seine eigenen Regeln: keine Kinder, keine Unbeteiligten, keine sinnlose Gewalt. In dieser Zeit starb seine Mutter, und seine Geschwister erhielten ein Schreiben, das seinen Tod bestätigte. Sie trauerten, während Sergej weiterzog, überzeugt davon, dass es besser war, wenn man ihn tot glaubte. 2016 kam er in die Vereinigten Staaten. Ein alter Kontakt aus den Söldnerjahren verschaffte ihm legale Papiere, und er ließ sich in Las Vegas nieder. Dort fand er Arbeit als Sicherheitsmann und später als Personenschützer. Die Stadt war laut, chaotisch und gleichgültig genug, dass niemand Fragen stellte. Sergej lebte allein, konzentriert auf seine Arbeit, abends meist im Trainingsraum, selten außerhalb seines Hauses. Eines Nachts traf er auf zwei Kinder. Ein Junge, etwa acht Jahre alt, trug ein kleines Mädchen auf dem Arm. Sie suchten im Müll nach Essen, leise, entschlossen, ohne nach Hilfe zu fragen. Sergej brachte sie nicht weg. Er nahm sie mit, gab ihnen zu essen, ließ sie bleiben. Erst für eine Nacht, dann länger. Er besorgte Kleidung, kümmerte sich um Schulsachen und meldete sie schließlich unter neuen Namen an: Ryan und Chloe. Ein Jahr später ließ er sie offiziell adoptieren. Nicht aus Sentimentalität, sondern, weil er wusste, dass Kinder ohne Namen verloren gehen. Für ihn war das eine pragmatische Entscheidung, eine Form von Schutz, die sich auf dem Papier besser halten ließ als auf Versprechen. Zwei Jahre später, 2018, begegnete er James Mendoza wieder. Sie erkannten sich sofort. Beide hatten sich verändert, aber der Blick war derselbe geblieben – ruhig, wach, kontrolliert. Sergej arbeitete inzwischen als Bodyguard, James bewegte sich in denselben Kreisen. Sie begannen, zusammenzuarbeiten. Was als gelegentliche Kooperation begann, wurde zu einer stillen Partnerschaft. Sergej vertraute James, wie man nur wenigen vertraut, und er wusste, dass dieser Mann seine Grenzen kannte. Im Jahr 2020 traf er erneut auf Lev Baranov, diesmal bei einem Auftrag in Las Vegas. Es gab keine langen Gespräche, keine Erklärungen. Nur das Nicken zweier Männer, die wussten, dass sie denselben Weg überlebt hatten. Seitdem ruft Lev ihn, wenn es ernst wird, wenn Diskretion wichtiger ist als Befehlsketten.

Sergejs Akte ist bis heute versiegelt. Offiziell aus Gründen der nationalen Sicherheit, inoffiziell, weil sie Namen und Orte enthält, die nicht ans Licht gehören. Manchmal taucht sein Name in alten Listen oder Foren auf, ein Gerücht, ein Schatten, nie mehr als das. Noch interessiert es niemanden. Heute lebt er ruhig. Seine Tage sind gleichmäßig, fast monoton. Arbeit, Training, Schlaf. Er hat keine Freunde im klassischen Sinn, aber Menschen, für die er kommt, wenn man ihn braucht. James gehört dazu. Lev auch. Ryan und Chloe sind sein Lebensmittelpunkt, auch wenn er selten darüber spricht. Er erwartet keinen Dank und sucht keine Anerkennung. Sein Haus ist schlicht, ordentlich, ohne Erinnerungsstücke. Er trinkt keinen Alkohol, raucht nicht, schläft wenig. Auf einem alten Stück Metall, das in seiner Küche hängt, steht ein Satz, den er selbst eingeritzt hat: „Ehre ist Pflicht. Moral ist Luxus.“ Er spricht selten über die Vergangenheit, und wenn, dann nur, um zu betonen, dass sie vergangen ist. Für ihn zählt, dass er tut, was getan werden muss. Wenn man ihn fragt, warum, antwortet er nicht. Er sieht es nicht als Tugend, sondern als Notwendigkeit.




OTHER DETAILS
So schreibe ich:
[] Erste Person | [XX] Dritte Person | [] Beides - [XX] Romanstil bevorzugt | [XX] Sternchenstil bevorzugt







Wanted

If you get lost in the desert, I will find you


BASICS
Name des Charakters: Ryan und Chloe Boyka (jedenfalls heißt ihr bisher so)
Alter: Ryan: 18 Jahre, Chloe: 15 Jahre
Berufliche Tätigkeit: Ryan: eventuell Student, Chloe: Schülerin

Avatarvorschläge: Avatare könnt ihr euch aussuchen, da ihr nicht seine leiblichen Kinder seid, habt ihr da freie Wahl - (bitte vollen Namen ausschreiben)
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STORY TOGETHERSergej fand euch nicht durch Zufall, sondern durch Hunger. Damals wart ihr kaum mehr als Schatten in einer Gasse von Las Vegas – Ryan, der versuchte, für seine kleine Schwester etwas Essbares aus einem Müllcontainer zu ziehen, während Chloe sich in seine Jacke gekrallt hielt. Er sagte kein Wort, brachte euch nur in Sicherheit, versorgte euch und ließ euch bleiben. Es war nie ein großes Thema – kein „Willst du bei mir wohnen?“ oder „Ich adoptiere euch“. Es passierte einfach, still, so wie alles bei ihm passiert.
Ein Jahr später trugt ihr offiziell seinen Namen. Auf dem Papier aus praktischen Gründen, in Wirklichkeit, weil er euch längst als Familie sah. Seitdem lebt ihr mit ihm in einem Haus am Rand von Las Vegas, zusammen mit zwei Hunden – Ragna und Ghost – und Katze Skye, die eigentlich Chloes ist. Sergej redet selten über Gefühle, aber jeder in diesem Haus weiß, was er tut, wenn er schweigt: Er sorgt. Für euch. Immer.
Ryan ist inzwischen volljährig, klug, pragmatisch und oft der Ruhepol zwischen Sergej und Chloe. Er versteht, warum Sergej ist, wie er ist, auch wenn er manchmal dagegen anrennt. Vielleicht studiert er bald, vielleicht arbeitet er schon – irgendetwas mit Struktur, Verantwortung, Schutz.
Chloe ist das Gegenteil: laut, herzlich, widersprüchlich. Sie diskutiert mit Sergej über Musik, bringt Farbe in den grauen Alltag, füttert Skye mit der Gabel und stellt Regeln infrage, nur um zu sehen, ob sie wirklich existieren. Trotzdem weiß sie genau, wann sie aufhören muss – und wann ihr „Vater“ ihr trotz allem ein leises Lächeln schenkt.
Wie euer Verhältnis zueinander ist, bleibt offen: vielleicht harmonisch, vielleicht chaotisch – aber ehrlich.




OTHER DETAILS
So solltest du schreiben:
[] Erste Person | [XX] Dritte Person | [] Beides - [XX] Romanstil bevorzugt | [XX] Sternchenstil bevorzugt

Wird ein Probepost verlangt?
[] Ja, ein neuer aus Charaktersicht | [] Ja, ein alter reicht | [] Nein, nicht notwendig | [XX] Sonstiges: Entscheide ich, wenn ich die Story gelesen habe

Sonstiges:
Ihr müsst keine Soldatenkinder oder Kämpfer sein. Wichtig ist nur, dass man merkt, wo ihr herkommt – aus der Straße, nicht aus der Perfektion. Familiendynamik, kleine Reibungen, Loyalität und dieses „Wir drei gegen den Rest der Welt“-Gefühl sind mir wichtiger als Drama.



Robyn Grey wünscht dir viel Glück
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Gerade in der Stadt unterwegs, sind:
7 Bewohner und 4 Fremde :
Kenji Beaurmont, Sophia Carter, Gemma Duvall, Jax GreyA, Reese Carter, Elias Carter, Robyn GreyA



Wie viele Menschen haben heute vorbei geschaut?
Heute waren 127 Fremde und 36 Bewohner, gestern 350 Fremde und 66 Bewohner online.


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