#1

Wohnzimmer

in MADDOX EVANS 02.05.2020 22:06
von Maddox Evans | 412 Beiträge
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zuletzt bearbeitet 02.05.2020 22:30 | nach oben springen

#2

RE: Wohnzimmer

in MADDOX EVANS 02.05.2020 22:58
von Loona Lou Simmons | 197 Beiträge
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Quote Human Stupidity, that's why Hackers always win
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Die ganze Nacht hing Loona alias DNGRS D4WN bereits an der letzten Monatsaufgabe die die Elite gestellt hatte. Auch eine Sache, weshalb die junge Frau für andere wahrscheinlich viel zu viel am PC hing. Loona, die Frau mit den vielen Gesichtern und Geschichten, liebt es einfach sich in der digitalen und virtuellen Welt zu verlieren. Eine Welt, in der sie nur sehr sehr sehr schwer auffindbar ist. Eine Welt, in der ihr niemand wehtun kann, in der sie niemanden an sich ranlassen musste, in der sie niemandem vertrauen musste. Etwas, was ihr im realen Leben durch ihre Vorgeschichte... die einzig wahre Vorgeschichte... wirklich unglaublich schwer fiel. Vertrauen fassen. Jemanden ernsthaft in das Leben der Loona Lou Simmons zu lassen. Nicht in das einer ihrer Identitäten. Jemanden wirklich wissen zu lassen wer die Person hinter den Fassaden war. Diese Sache fiel ihr schwer und würde ihr auch immer schwer fallen. Die psychischen Narben die der körperliche Missbrauch über die Jahre mit sich zog, hatte sie zur Einzelkämpferin mutieren lassen. In ihre eigene kleine codierte Welt in der sie sich mit genug wissen, eigentlich alles so zurechtlegen konnte, wie sie es wollte. Die junge Frau könnte mit ein wenig Arbeit jemanden in den Knast bringen. Sie könnte jemandem die Familie zerstören indem sie irgendwelche verhängnisvollen Dateien auf dessen PC lud. Alles war möglich. Alles um sich nur irgendwie an den Menschen zu rächen die in ihren Augen nichts anderes verdienten. Ja es war wirklich schwer wirklich Vertrauen zu fassen. Sie könnte sogar wichtige PC's lahmlegen mit dem Programm an dem sie mit mehreren Hackern aus der Elite zusammengearbeitet hatte. Jeder hatte seine Skills mit eingebracht. Einmal auf dem PC und die Leute würden ihren PC vergessen können. Gut... wenn die jenigen sich damit auskannten, würde man mit Arbeit dahinterkommen. Aber für Außenstehende wirkte der PC als ob er einen technischen Fehler hatte.

Doch nun saß sie bis in die frühen Morgenstunden daran, die Aufgabe zu erledigen. Sie musste sich dafür über 15 verschiedene PCs hacken, musste einen Weg in versteckte Datenbanken finden, dort Dateien abändern und dabei noch die Sicherheitssysteme der PCs umgehen um überhaupt Zugriff darauf zu bekommen. Natürlich waren dies vorgegebene Aufgaben einfach, damit die Hacker in der Elite Übung für schwierige Jobs bekamen. Und genau deswegen liebt sie die Elite im Darknet auch so. Eigentlich E.L.I.T.E doch wofür das genau stand, hatte bisher niemand rausgefunden. Es war also einfach ein Gruppenpseudonym von dem nur eingeladene Hacker wussten. Ohne Einladung kam man nicht auf diese Gruppierung. Eine Gruppierung in der die Mitglieder sich untereinander halfen. Eine Strikte Anweisung war es daher vor Eintritt, zu bestätigen, dass keiner der Mitglieder einem anderen schadete. Was die Elite noch tat? Sie sorgte dafür, dass Jobs rankamen, die auf illegalem Grund stattfanden.

Nun kam sie mit Frühstück und vor allem Kaffee in der Hand an dem Haus ihres anderen Jobs an. @Maddox Evans hatte sie beauftragt eine Website für sein Geschäft aufzuziehen und heute hieß es also den Rest besprechen. Aufbau, Farben, Funktionen und Co. Normal würde Lou einfach einen Weg ins Innere finden. Doch heute setzte sie tatsächlich mal daran, wie ein zivilisierter 'normaler' Mensch zu klingeln. Auch wenn es ihrem inneren Ich irgendwie missfiel. Schlaf? Wurde bekanntlich überbewertet also musste genug Kaffee her. Konzentriert war sie allerdings alle mal. Bei dem ersten Treffen welches sie in einem Café hatten um über das Honorar und co zu sprechen, war ihr aufgefallen wie gut der Mann aussah. Um einiges größer als sie. Deutlich stärker als sie. Muskeln. Ein breites Kreuz. Männlichkeit pur. Aber ihr blieb nichts anderes übrig als ihre Arbeit hier zu verrichten. Lou arbeitete nicht öffentlich und wo sie wohnte, kannte eben niemand. Niemand wusste, wo ihr wirklicher Wohnsitz war. Sie hatte ihre Miete über ein anderes Konto laufen, über einen anderen Namen, eine ihrer nicht bekannten Identitäten. Ihr Internetzugang war verschlüsselt über 5 Länder und bevor man wirklich wusste wo sie wohnte, war sie weg und hätte schon einen neuen Wohnsitz.



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#3

RE: Wohnzimmer

in MADDOX EVANS 03.05.2020 19:29
von Maddox Evans | 412 Beiträge
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Es war so verflucht früh am Morgen. Normalerweise machte es Maddox nichts aus so früh aufzustehen, doch gestern hatte er noch lange an einen Kundenauftrag gearbeitet und konnte schlecht einschlafen. Warum? Er hatte keine Ahnung. Vielleicht war es wegen der Vorfreude gewesen, Lou wieder zu sehen. Maddox war überrascht gewesen, als sie sich im Café getroffen hatten. Hatte er mit ihr gerechnet? Definitiv nicht. Es sollte nicht oberflächlich klingen, aber normalerweise stellte man sich jemanden anders vor, der Webseiten programmierte. Irgendwie noch nerdiger, mit Brille und einen total miesen Modegeschmack. Jap, Maddox dachte was dies anging irgendwie in Schubladen. Daher hatte es ihn so überrascht diese junge hübsche Frau vor sich zu haben, die sowas von verdammt klug war.
Er selber war handwerklich begabt, sehr abenteuerlustig, lebte dennoch sehr zurückgezogen und war eine vollkommene Niete was Computerkram anging. Klar wusste er, wie er das Internet nutzte, so hatte er auch Lou gefunden. Naja nicht einfach so, Kunden von ihm hatten ihm ihren Namen genannt und er hat dann nach ihr gesucht. Zwar war es nicht so einfach, weil er keinen Nachnamen wusste und nicht wusste, ob Lou der Vorname oder nur ein Spitzname war, doch er hatte sie gefunden und sie um Hilfe gebeten. Vielleicht hätte er es mit einer kostenlosen Website hinbekommen, aber ihm fehlte einfach die Geduld dazu. An Kreativität mangelte es bei ihm nicht, aber er war nicht der geduldigste. Wenn etwas nicht funktionierte wie er wollte, konnte ziemlich schnell sein Geduldsfaden reißen und meistens endete es nicht wirklich sanft.
Lou war so verschlossen und mysteriös, was Maddox irgendwie mochte. Er hatte das Bedürfnis sie besser kennenzulernen, obwohl sie sich erst einmal gesehen hatten. War das normal?
Doch wen interessierte es? Sie waren beide erwachsen und er wusste selber nicht, was er sich davon erhoffte, dass sie jetzt zu ihm nach Hause kam. Erst einmal musste er sich klar machen, dass sie hier war, um zu arbeiten. Immerhin bezahlte er sie ja für die Webseite, die sein Unternehmen noch weiter ausbauen und erweitern sollte.
Eigentlich sollten die Alarmklingeln schrillen! Denn welcher normale Mensch verheimlichte den Nachnamen, bzw. den richtigen Namen? Aber irgendwie war es ihm auch egal. Das was sie ihm bis jetzt an Ideen und Vergleiche gezeigt hatte, sah perfekt aus und er wollte ihr eine Chance geben. Natürlich dachte er nicht daran, dass er es hier mit einer Hackerin zutun hatte. Aber wirklich schaden, konnte sie ihm nicht. Was hatte er ihr denn im World Wide Web zu bieten?

Frisch geduscht und nur in einer Jogginghose bekleidet, ging Maddox die Treppe runter und ging in die Küche. Er griff nach seiner Lieblingstasse und stellte diese unter den Vollautomaten und ließ das braune Gold in die Tasse laufen. Der Duft von Kaffee wehte in der Luft und er hatte gehofft, dass er noch einen Moment Zeit hatte um richtig wach zu werden und sich vielleicht noch mehr überzuziehen. Seit ca 6 Jahren wohnte er nun in Boulder City und hatte sich hier gut eingelebt. Er blickte nach draußen auf den Garten und träumte ein wenig vor sich hin. Scheiße, beim nächsten Mal wohl doch früher ins Bett!
Doch als er gerade an seinem Kaffee nippen wollte, klingelte es auch schon. Wie lange stand er denn vor dem verfluchten Fenster? Egal, er stellte die Tasse weg und ging zur Türe. Hatte vollkommen vergessen, dass er kein Oberteil trug und seine Haare noch nass über seine Schultern fielen.
Als er die Türe öffnete und Lou mit einer Tüte voller Köstlichkeiten vor ihm stand, zuckten seine Mundwinkel nach oben.
„Lou! Du hast echt nicht gescherzt, als es hieß, du würdest früh vorbeischneien.“, meinte er und trat bei Seite, ließ sie eintreten.
„Fühl dich wie zuhause. Kaffee?“, fragte er und ging dann von dem offenen Wohnbereich zur Küche und schnappte sich eine weitere Tasse.
„Ich hoffe du hast gut hergefunden.“, immerhin wohnte er an einem angrenzenden Waldstück, welches zu einem See führte. Außerdem versuchte er ein wenig Smalltalk zu führen um die Nervosität zu überspielen, die deutlich in ihrer Nähe da war.

@Loona Lou Simmons



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